Feb 282014
 

 

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Wenn eine Gruppe eine andere Gruppe akzeptiert, aber diese Gruppe die Gruppe die die andere akzeptiert,
nicht akzeptiert, wer ist dann Auslöser das Ungesehen machen, das Unverstanden fühlen,
für aktive Diskriminierung und seelisches und damit körperliches Leid ?

Denn wenn es um eine innere körperliche Identität geht, bedingt durch ein weibliches oder männliches Gehirngeschlecht,
muss es um die Seele gehen – wenn ich eine weibliche Seele habe, ein weibliches Empfinden, nur äußerlich nicht
entstpreche, schmerzt, es mich, wenn man mich nach dem Äußeren beurteilt, verurteilt und zuweist, ja einweist in eine Welt, in der ich nicht dazugehöre, in eine Welt, in der meine Identität völlig unsichtbar ist.

Von welcher Gruppe geht der Schmerz aus ? Welche Gruppe ist hier Täter ? Welche Opfer ? Die Gruppe, die die andere akzeptiert ? Oder die Gruppe die die andere nicht akzeptiert ?

Ist es nicht geradezu abzusehen, das der Frust, der Schmerz der nichtakzeptierten Gruppe sich zeigt, indem diese dann die andere Gruppe auch nicht akzeptiert ?

Nur logisch – und verständlich. Aggression erzeugt eine Gegenaggression,
sofern der Nichtakzeptierte nicht in Depression, Lethargie und Selbstaufgabe versinken will,
sich noch wehren will gegen dieses Wegwischen seiner Identität.

Pure Aggression ist es – wenn ich etwas wissentlich mache, obwohl ich genau weiß und mir bewusst ist,
dass der andere Schmerzen empfinden muß.

Aggression ist es auc,h wenn ich etwas wissentlich unterlasse, und diese Unterlassung keine andere Intention hat,
als meine eigene Identität sicherzustellen, als einen Nutzen dafür zu haben,
und dafür etwas in Kauf zu nehmen, was anderen schadet.
Das ich diesen nicht akzeptiere, indem ich schweige.

Oder schmerzt es diese Gruppe, wenn sie akzeptieren muss ?

Verlieren sie dann ihre Identität ?

Ja.

Diese Frage kann nur mit Ja beantwortet werden.

Wenn es sie nicht schmerzen würde, und wenn diese Akzeptanz die sie schenken,
sie nicht ihrer Identität berauben würde, könnten sie Akzeptanz schenken,
aber sie müssten zuviel dafür bezahlen, der Preis ist ihnen zu hoch.

Deshalb fügen sie lieber Schmerz zu, als selbst Schmerzen zu haben.

Mobbing ist psychische Gewalt – Inakzeptanz einer Geschlechtsidentität ist Mobbing,
und damit psychische Gewalt.

Sie ist körperlich spürbar – Worte können töten.

Es bleibt nur die Erkenntnis: die Gruppe die nicht akzeptiert,
braucht die Feststellung und Gewissheit, dass ihre (Neo)Vagina ihre Identität bildet – der Sockel – die Defintion
- die Frauen-Definition, “ihre” Frauendefinition, die nichts anderes ist, als ihre eigene Bewältigungsstrategie,
aber keine Geschlechtsdefinition darstellen kann, wie sie vorgeben.

Diese ihre, ureigene Geschlechtsdefintione, die zu ihrer Entstressung führt,
können sie nicht aufgeben, da sie sonst ihre eigene Frauendefinition in sich zusammenbrechen würde.
Dann würden sie leiden.

Sie mussten sich ja von ihrem Penis trennen, um sich selbst endlich als Frau zu sehen.

Vorher konnten sie das nicht.

Daher können Sie jetzt nicht eine falsch zugewiesene Frau mit Penis als Frau akzeptieren,
auch wenn diese sagt, dass sie ihren Penis als Kitzler empfindet, womit sie einen Weg gefunden hat,
sich mit ihrem Körper zu harmonisieren, die Neovagina ist nur ein anderer legitimer Weg.
Jeder Weg ist legitim, der zur Entstressung führt, der einen Menschen mit einer Diskrepanz zwischen
Gehirngeschlecht und Körper in Harmonie bringt. Die Wege gehen nur über das mentale.
Auch eine Neovagina muss mental harmonisiert werden, das sie real keine Vagina darstellt.
Diese Harmonisierungsarbeit muß auch von den Frauen(IF) bewältigt werden,
die das Skalpell benötigen, und das sie hier an sich arbeiten sieht man immer sofort daran,
wenn man nur das Wort Neovagina anstatt Vagina verwendet,
dann folgt die Rückkopplung in die Realität – und es entsteht sofort ein Schmerzgefühl.

Die falsch zugewiesene Frau, die sich eine Vulva operieren lässt,
braucht die genitalistische Definitions-Verbindung – die Verknüpfung: Genital = Frau.
Das ist ihr persönliche Rettungsanker.
Die nicht operierte Frau(IF) läßt sie neben sich im Meer der Nichtakzeptanz versinken,
klammet sich dabei an ihr Neovagina-Treibholz fest.

Sie macht sich damit selbst abhängig von Betrachtern, die nur ihr Äußeres bewerten.

Sie schaffte es nicht – ihre Geschlechtsidentität unabhängig von ihren morphologischen Ausprägugen zu sehen,
ihren Körper so wie er ist zu harmonisieren.
Dies ist kein Vorwurf, wenn sie einen anderen Weg beschreiten muß,
darf dies aber nciht automatisch includieren,
das dieser Weg ein alleingültiger sein soll,
und den anderen falsch zugewiesenen Frauen, den nongaOP-IF, ihre eigenen Wege verstellen.
Das ist Verrat.

Die falsch zugewiesene Frau, die ihren Penis akzeptieren kann, ist einen Schritt weiter.

Sie hat sich schon weiter vom Äußeren gelöst und ist schneller mit ihrer Harmonisierung.
Sie ist unabhängig von Operationsergebnisse und Betrachtern.
Sie appelliert beim Betrachter direkt an seine Akzeptanz für Dinge,
über die er gezwungen wird nachzudenken.
Körperliches Passing hat als Bewältigungsstrategie die Verschleierung, das Anpassen an Erwartungen,
sich aus dem Diskurs zurückzuziehen, den Betrachtern gerecht werden.

Die NongaOP-IF bekommt einfacher die Balance zwischen ihrer weiblichen Seele und ihrem Äußeren.
Sie fühlt sich meist auch gesund – die falsch zugewiesene Frau, die eine gaOP für ihre Harmonisierungsarbeit benötigt,
fühlt sich meist krank, besonders in der Zeit, in der sie ihren Penis noch hat.

Im Prinzip setzt ein Großteil der Gesellschaft den Gedanken dieser genital-denkenden falsch zugewiesenen Frauen fort, wenn sie Menschen nach äußeren Dingen bewertet. Wenn sie Geschlechter nach der Duden-Definition bewertetn, nach Genitalien, nach Fortpflanzungsmöglichkeiten.

Denn es ist nicht mit der Spalte getan – es geht ja mit anderen Dingen weiter:
Statur, Gesicht, Hände, Kehlkopf, Bartschatten, Stimme, usw – immer wieder wird das Äußere wichtig für die Akzeptanz.

Die Problematik der genital denkenden falsch zugewiesenen Frau ist nicht erfüllt mit der gaOP.’
Gerade deshalb geht es in den SHG´s vorwiegend um Passing-Probleme, nachdem die gaOP-Hürde genommen wurde.

Sie muss weiter gehen in ihrer Unauffälligkeit, weiter “entsprechen”,
sich weiter angleichen, oder sie würde in den Bereich kommen,
in der sie selbst die falsch zugewiesene Frau mit Penis stellt.

Denn für einen Großteil der Gesellschaft wird sie, anhand ihrer eigenen Defintion sonst als Mann gesehen.

Erstmal aufgrund ihres Penis – der Rest, das andere ist dann gar nicht mehr relevant.
Sie könnte alle Attribute einer Frau haben, weibliche Stimmung, perfektes, Passing,
der Penis würde sie zu einem Mann machen.
Wenn der Penis “weg” ist, aber das Äußere nicht “passt”, wird sie trotzdem immer dann nicht akzeptiert werden können,
wenn der Betrachter keine Chance hat, seine Assoziationen, die nur auf seine bisherigen Erfahrungen beruhen,
durch Dinge auszustauschen und zu ersetzen, die diese vorhandenen Assoziationen ergänzen.
Dies können nur Dinge sein, die er erst lernen muß, z.B. das er versucht, einen Hermaphrodit als Mann oder Frau zu assozieren, und somit lernt, dass Äußere Gegebenheiten keine Rückschlüsse auf das Geschlecht bieten können.
Oft, aber eben nicht immer.

Nach der gaOP geht das Spiel mit dem Äußeren für diejenigen also weiter, die Akzeptanz mit Unauffälligkeit verwechseln.
Das “passende” Genital alleine wird nicht die Erlösung gegenüber einer unaufgeklärten Gesellschaft bringen,
wenn auch der Rest nicht stimmt.

Denn wenn der Rest nicht wichtig wäre, könnte auch der Penis nicht so einen hohen Stellenwert haben,
wie er für den Betrachter, der sich nie mit Gehirngeschlechtern beschäftigt hat, darstellt.

Es ist nur noch ein weiterer Sprung, das Äußere zu verlassen und sich auf das Innere zu besinnen.

Eine nackte nongaOP-IF zwingt hier den Betrachter zu der Akzeptanz,
die er auch einer gaop-IF in Kleid, aber ohne Passing schenken muß.

Der Großteil der Gesellschaft kann diesen Sprung nicht lernen – wie auch, wenn es nur darum gehen soll,
wer sich am besten hinter einem “angeglichenen ” Passing verstecken kann.

Und ja – dieser Artikel behandelt die Schnittstelle der Fremdwahrnehmung, nicht der Eigenwahrnehmung,
und den Dingen, die ich tue, oder tun muß, damit ich mit mir selbst in Harmonie komme.
Die OP für mich selbst ist nicht diskutierbar, wenn ich diese benötige.
Die OP nur für den Betrachter schon.

Es gibt eine Lösung:
Z.B. indem die falsch zugewiesenen Frauen mit Penis,
die ihren Penis als Kitzler empfinden und nicht als Männlichkeitssymbol,
aufhören,
sich als TV(SIC!), Fetischmann(SIC!), bunter Mann(SIC!), Transgender(SIC!), DragQueen(SIC!),
oder wie auch immer bezeichnen zu lassen.

Dann wären einige zum Umdenken gezwungen.

Nur verlieren dann die genital denkenden falsch zugewiesenen Frauen ihre Identität.

Die nichtoperierten Frauen, werden also durch die genitale Definition zum Mann.

Die operierten gaOP-IF auch, denn die meisten Betrachter, sehen sie als Mann, wenn sie erfahren,
dass sie eine OP hatten.

Ups.

 

 

 

Feb 282014
 

 

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In Talks-Shows – wie auch in einschlägigen Foren – werden falsch zugewiesene Frauen, die sich sexy anziehen, die Erotik lieben, die ihre Weiblichkeit regelrecht feiern und Blicke auf sich ziehen wollen, begehrt werden wollen, oft als “Draq” angesehen – Draq oder DraqQueen ist eine schöne Schublade, klingt nicht so sexistisch wie die Bezeichnung Fetisch-Männer, denn in der Medienlandschaft, die sich Bezeichnungen wie metrosexuell ausdenken muss – wie vor einigen Jahren bei David Beckham geschehen, der es wagte mit rasierten Beinen dem Profifußball zu frönen, in dieser patriarchisch-heteronormativen Welt muß man mit Erotik vorsichtig sein, vor allem dann, wenn es eine ist, die feste Grenzwälle einreißt, die andere für ihre Normerfüllung benötigen.

Beckham konnte man nicht diskreditieren – er schoß einfach zuviele Tore.
Er war wertvoll für die Sportindustrie.
Er bekam also einen Sonderstatus – metrosexuell war überall zu lesen – keiner wußte,
was das eigentlich bedeuten sollte, und genau das war das Ziel.
Keine Stellung beziehen zu müssen – zu Dingen, für die man ja eine klare Stellung bereits bezogen hatte:

Gegen Schwul – gegen Trans – Männerfußball ist eine Männerdomäne. Eine Nicht-Schwulsein-Dürfen-Domäne.
Genau wie Frauenfußball immer noch (Stand 2014) im übrigen ebenso eine Nicht-Lesbensein-Dürfen Domäne ist.
Frauen outen sich meist erst nach ihrer Karriere, und in den Medien wird “ängstlich” darüber debattiert,
ob denn Frauenfußball lesbisch machen könnte.

Im Männerfußball dann es keine Männer in Strumpfhosen geben.
Das würde die patriarchisch geprägten Weltbilder der gröhlenden Fans auch “etwas” ins Wanken bringen.
Da würden sie sich nicht mehr männlich, cool und in “ihrer” Welt fühlen können – Gruppenfeeling in einer Männerclique – das Alphamännchen lässt hier keine Abweichler und Verräter zu, die das Männersymbol unter einem “Frauen”-rock tragen.

Zurück vom Fußball, und dem Medien-Boulevard, in den Alltag einer falsch zugewiesenen Frau, die sich ganz und gar nicht krank fühlt, Minirock einer Kittelschürze vorzieht und damit eher Rotlicht-Klischees entspricht, als denn die brave Hausfrau, Mutter und tagsüber Angestellte, die ihre Kinder früh zur Schule bringt.

Natürlich darf die Kittelschürzen Frau auch mal ordinär und geil sein – zumindest für die Zeitspanne von 90 Minuten eines Kinofilmes wie Pretty Woman – danach sind aber schon lackierte Fingernägel im Büro verräterisch.

Als Single wäre sie dann die Nutte – die Männer hofieren sie – natürlich nicht offiziell – die Frauen werden zu Rivalinnen – und die Moralapostel schicken sie in die Hölle.

Eine Beamtin sollte stets Röcke tragen die über den Knien enden.

Oder eine Politikerin – warum das ?

Die maximale Akzeptanz, die endet nun mal in dem Bereich der über dem Knie anfängt.

Und wenn er so kurz ist, das nur noch die Pobacken bedeckt sind – wird der Rock zur Revolution.

Gegen Spießigkeit und Unterdrückung.

Die Medien bedienen sich der Erotik und deren Quoten-Effekt ständig – wenn es aber um Themen geht,
die gesellschaftliche Akzeptanz berühren – gilt nur eines: brav sein, angepasst sein – die zugewiesene Rolle spielen und lieber etwas zugeknöpfter als zu weit auf das Dekolleté. Sonst wird man schnell schuldig gesprochen.
So geschehen in der Lanz-Show Anfang des Jahres 2014, als Laura Himmelreich, die von Rainer Brüderle (FDP) bei einem Interview verbal ins Schlafzimmer befördert wurde, attestiert wurde, das sie sich daneben benommen hätte.
Zitat Focus:
“Mit Blick auf ihre Brüste soll Brüderle unter anderem gesagt haben: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“
Zitat Ende.
Das geht natürlich nicht, das eine Frau sich über sexistische Verbalattacken beschwert, wenn sie sich erotisch anzieht.
Wo kämen wir da hin ?
Und ja wir denke diese Richtung weiter, das ist legitim, und sind dann beim weiblichen Vergewaltigungsopfer,
das selbst schuld ist, weil es erotisch angezogen war.
So sagte der Polizeibeamte Michael Sanguinetti am 24. Januar 2011 in Toronto:
“women should avoid dressing like sluts in order not to be victimized“,
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Slutwalk
was weltweit “Slut-Walk-Demonstrationen” und Proteste auslöste, für die Selbstbestimmung der Frauen.
Es ist unglaublich, das ein Mann unschuldig schon dann ist, weil er ja seinen Trieb nicht mehr unter Kontrolle halten könne.
Hier sehen wir eine deutliche Parallele zur erotisch angezogenen falsch zugewiesenen Frau:
Sie ist unerwünüscht im Patriarchismus, also wird ihre Art wie sie sich anzieht gegen sie verwendet,
genau das gleiche passiert der Frau, die erotisch angezogen war und vergewaltigt wurde:
Um die Männerwelt zu retten, wird sie verurteilt, und nicht der Mann.
In den Medien wird aber Erotik immer gern gesehen, es verkauft sich gut: Ob in einer Talk-Show, TV oder Kino:
Hier ist es wieder dem Mann dienlich, und legitim.
Eine Farce.

Eine falsch zugewiesene Frau, die also wie eine DraqQueen aussieht, stark geschminkt in bunten Farben, Heels und Minirock, lackierte Fingernägel und damit die Männerwelt optisch beglückt, kann niemand ernst nehmen dürfen und sollen – die Betonung liegt hier auf “sollen” – denn sie wird leider schon ernst genommen, von denjenigen, die open minded sind, oder zumindest bi – oder beides – aber bi ist ja auch nicht unbedingt hoffähig in einer Talk-Show oder in einer ernstzunehmenden Runde, wenn es über Genderfragen geht.

Katholisch zu sein wäre schon von Vorteil – um “ernst” genommen werden zu können – zumindest ein Nachteil ist es bestimmt nicht.

Womit wir die Erwartungshaltung hetero sein zu müssen ansprechen, was immer unverdächtig wirkt.

Es gibt viele Bi-Menschen, die heiraten, nur um nicht in Verdacht zu geraten, homosexuell oder Bi zu sein.

Unglaublich ? N

Nein – Alltag.

Es geht ja auch um die Akzeptanz der breiten Bevölkerung, und die ist nun mal – zumindest offiziell – spießig, und spießig ist herteronormativ – Wer abweicht ist “sonderbar”, andersartig.

Keiner möchte einen Nachteil in Job, Karriere, oder in seinem verlogenen Familen-Alltag einfahren,
die Schwiegermutter kompromittieren, deren Haus man erben möchte,
sie hält einen doch für einen akuraten Mann, eine “gute Partie” für die Tochter.
“Gute Partie”, diese Begriffe stammen aus einer Zeit vor dem 1. WK, als es für Frauen nur über Heirat möglich war,
zu Besitz und Status zu kommen: Bildung, Karriere war ihnen verwehrt.
Ene “Frau Doktor”, konnte man nur durch die entsprechende Verbindung zu einem adäquaten Herrn werden, denn Fräulein Müller durfte ja nicht einmal studieren.
Wir schweifen ab, und landen im Patriarchismus, das nur für Menschen dann offtopic zum Thema erscheinen mag,
die immer noch nicht begriffen haben, das genau dieser einer der Hauptursachen von Nichtakzeptanz in Genderthemen ist.

Zurück zum Schwiegersohn, der das Haus erben möchte, von seiner Schwiegermutter versteht sich:
Alles muss passen. Das Akzeptanz-Passing-Barometer muss immer Vollausschlag anzeigen.

Eine erotisch wirkende falsch zugewiesene Frau mit Penis darf man nicht sein, genauso auch nicht gut finden dürfen.

Nur nachts heimlich vor dem Computer auf “schmuddeligen” Shemale-”Sex”-Seite.

Natürlich gäbe es diese “Sex”-Seiten nicht, wen es das zahlende Clientel nicht gäbe.

Hier sind wir wieder im Opfer-Täter Rollentausch:

die vergewaltigte ist das Opfer, nicht der Mann.

Die Sexindustrie, die sich nach der Nachfrage richtet, ist das Opfer (schmuddelige Sexseiten),
nicht der nachfragende Konsument.

Oder mal eben für ein Sex-Date mit einer falsch zugewiesenen Frau ?
Ja die Männer sind angesprochen, die sich selbst belügen, indem sie diese nachts vereehren, und tagsüber verleugnen.

Es könnte ja jemand auf die Idee kommen sie wären schwul – das geht nicht – das darf nicht sein.

Nein, auf die “Idee” kommen diese “Diskreditierer” nicht, sondern das ist geplant und gezielt gewollt:
Damit werden gleich 3 Dinge erreicht:

1. Schwul sein, das ja fast hoffähig war und nun (Stand 2014) wieder ins negative kippt,
schwul ist seit einiger Zeit wieder als Schimpfwort salonfähig,
wird mit einer unstrittig negative Attitüde (Fetisch-Mann im Rock) verknüpft und damit selbst negiert.

2. falsch zugewiesene Frauen werden diskreditiert, da heteronormative Akzeptanzpunkte-Sammler nicht schwul sein wollen

3. Gehirngeschlechter werden verleugnet, und falsch zugewiesene Frauen falsch dargestellt und in die Präferenz-Schubladenkiste gepackt: LGBT – der Begriff drückt genau das aus.
Im Übrigen ist LGBTI die Steigerung dieser Verzerrung: Intersexuelle, über die wird noch nicht mal geredet,
man hängt sie einfach hinten mit einem I an. Interessiert eh niemanden nicht wahr ? Und Quoten bringen die auch nicht, also brauchen wir hier keinen DraqQueen Begriff. Tabuisieren wollen wir sie sowieso, also ist die Nichtbeachtung das Mittel der Wahl.

Nein, der Schwiegersohn, da das Haus erben möchte, er muß ja dann um Akzeptanz kämpfen – seine eigene.
Da lebt es sich besser undercover.
Meist sind genau diese es dann, die sehr stark schreien, das “das” pervers sei – um jeden Anfangsverdacht im Keim zu ersticken.

Und geklatscht wird nur, wenn es sich wirklich eindeutig um Travestie handeln muss.

Obwohl sie sich heimlich schon mal vorstellen, daß es eine Shemale ist, die sie hier auf der Bühne sehen – mit Brüsten und allem was eine Shemale so haben muß für sie.

Dann würde aber Beifall nicht “mehr gehen” – nein – die Ehefrau sitzt ja neben ihm.

Hape Kerkeling spielt viele Frauenrollen – Gisela – Beatrice – ich würde ihn für eine falsch zugewiesene Frau halten, wenn man mich fragen würde.

Er selbst würde das mit Sicherheit verneinen – er würde zu viele heteronormative Akzeptanzpunkte-Sammler-Fans verlieren, die noch das Haus ihrer Schwiegermutter erben wollen – und – es wäre ja auch dann gar nicht mehr “so lustig.”

Vielleicht wäre es geil ?

Und geil darf es ja schon mal gar nicht sein – das ist unschicklich.

Mir kommt es manchmal vor, wir befänden uns in der ersten Staffel von Klimbim 1973 im deutschen Fernsehen, als die Familie vor dem Fernseher saß und sich in den frühen Abendstunden der Busen von Elisabeth Volkmann oder Ingrid Steeger ins Bild schob .

Und alle so taten, als ob das etwas wäre, worüber man sich aufregen müsste.

Aber es war ja lustig – es waren Sketche – also lachen – das überdeckt die vor dem drohenden enterben schützende Scham.

Die outende Scham bedeckt, oben ohne geil finden zu dürfen. Das war 1973.

2014. Falsch zugewiesene Frauen die sich gesund fühlen – nicht krank – die ihre Weiblichkeit lieben und begehrt werden wollen – übrigens wie jede Frau – das Begehrt werden ist das wichtigste überhaupt – die ihren Penis lieben und als großen Kitzler in ihr inneres Frauenbild integriert haben, harmonisiert haben – diese falsch zugewiesenen Frauen fallen auf.

Sie passen nicht ins Akzeptanzbild – es ist ja keine Travestie !

Und auch die braven Hausfrauen in Kittelschürze fühlen sich angegriffen:
Nein – das sind keine Frauen – wie auch – das sind Fetisch-Männer – Perverse !

Wenn sie Frauen wären, müssten sie zumindest leiden – sich krank fühlen und ihren Penis hassen – aber so – so können wir das nicht akzeptieren.

Und wer sich zu nah am Rotlichtmilieu bewegt, der hat sowieso keine Akzeptanz zu erwarten.

Denn das ist ja immer dann schmuddelig, wenn wir unseren Heiligenschein etwas erhellen müssen.

Denn wenn jemand etwas macht, was wir nicht tolerieren, tolerieren wir auch nicht das, was er sagt, oder meint uns erzählen zu wollen – das ist doch mal logisch oder ?

Da macht es nichts, das Frauen noch vor 100 Jahren auf der Strasse standen, um darum zu kämpfen, das sie sich auch frivol anziehen dürfen – und nicht nur lange Röcke bis zum Boden.

Das sie sich die Haare kurz schneiden dürfen und das dies nicht verurteilt wird – und angeprangert.

Nein – diese Freiheiten, das ist ja etwas anderes.

Sobald falsch zugewiesene Frauen Dinge machen, wo selbst Frauen schon unter Beschuss geraten – sollten sie evt. in einem Beamtenverhältnis stehen in einer spießigen Kleinstadt – das geht für falsch zugewiesene Frauen schon mal gar nicht – das macht dem “Typen”, dem “Kerl” anscheinend auch noch Spaß, dass er eine Frau “spielt” hm ?

Unglaublich. In dem Wort unglaublich steckt drin, das diese Kritikerstimmen etwas nicht glauben, ja sie haben Zweifel daran, wenn eine falsch zugewiesene Frau im ultrakurzen Minirock vor ihnen steht und sagt: Ich bin eine Frau.

Wobei wir hier dann bei einer Religion wären – Es ist also eine Glaubensrichtung.

Menschen die falsch zugewiesene Frauen nicht akzeptieren, weil sie sich feiern, weil sie begehrt werden wollen , indem sie sich sexy anziehen, weil sie es schaffen, ihren Penis als Kitzler zu sehen, und so in ihre inneres Frauenbild zu intergrieren, in ihr Gefühlsleben ihrer Weiblichkeit – diese Menschen glauben etwas “nicht”.

Es könnte sich daher um einen Glaubenskrieg handeln.

Protestanten gegen Katholiken ?

Islam gegen Christen ?

Hedonisten gegen Gläubige ?

Mehr ist dazu nicht zu sagen – es ist ein Glaube. Aber solange ich glaube, weiß ich nichts.

Und das ist doch schon mal eine Erkenntnis: Die Meinung zu vertreten, dass eine falsch zugewiesene Frau die sich sexy anzieht keine Frau wäre, ist nicht auf Wissen aufgebaut und nicht begründbar.

Es ist eine Meinung, sonst nichts.

Vielleicht ist es auch nur eine Meinung, eine gaOP-Frau für eine Frau zu halten, hm ?

Einfach zurückschlagen und sagen:

Die braven Kittelschürzenträgerinnen krank sein dürfenden oder tatsächlich krank seienden, falsch zugewiesenen Frauen sind auch keine, weil sie ihre Weiblichkeit nicht feiern – unaufällig sind ?

Blödsinn.

Oder sie haben einen Fetisch für karierte Kittelschürzen ? und Casual Clothes ? Blödsinn.

Aber sie bekommen in Talkshows mehr Akzeptanz – vielleicht ist diese nur geheuchelt,
weil es sich nicht “ziemt”, kranke Menschen noch mehr zu verletzen ?

Also aus Mitleid. ?

Beides ist Heuchelei:
Die Akzeptanz für die kranken falsch zugewiesenen Frauen in Kittelschürze, und die Akzeptanz des “Shemale-Fans” der nachts eine falsch zugewiesene Frau mit Penis in einer Hotelbar verführt – denn danach ist diese Akzeptanz wieder verflogen, sobald er in sein Auto einsteigt in der Tiefgarage, ist das Thema für ihn passè,

Und das “TS”(SIC!)-Thema” sowieso, sofern es ihn überhaupt irgendwann mal interessiert hat.

Und sollte er in einer Talk-Show sitzen, wird er die Nase rümpfen, wenn eine “Draq” den Rock zuweit hochrutschen lässt.
Um seinen “Ruf” zu retten, vielleicht gehört er eine Partei an, mit eniem C vor dem Parteinamen ?

Genau wie die restlichen Spießer, muß er die Nase rümpfen, um ihre Gunst nicht zu verlieren.

Der Mantel der Unbeflecktheit ist so groß wie der Saal der Rundfunkübertragung,
er überspannt alle. Alle die, die ihre Schwiegermutter beerben wollen,
oder auf die nächste Gehaltserhöhung des Intendanten warten.

Das dabei die Geschlechtsidentität dieser falsch zugewiesenen Frauen, die ihren Penis lieben auch verraten und verkauft wird, ist ein Nebeneffekt.

Sie lassen sich dann eben als Draq(SIC!) oder Travestie-Stars feiern, wenn sie im Alltag “als Frau” leben,
dann nehmen wir die “Transgender”(SIC!) Schublade, damit klar ist, das hier die “Spielrolle” gewechselt wird,
aber nicht jemand auf die Idee kommen könnte, es handelt sich um Identitäten, Geschlechtsidentäten, bedingt eines gegebenen Gehirngeschlechts.

Denn eines muß immer gewährleistet bleiben für die Ehre der Akzeptanzpunkte-Sammler im heteronormativen Haifischbecken:

Penis ? Dann ist es ein Mann. Und wenn dieser Mann einen Mann liebt, ist er schwul.

Und wenn ich Punkte sammeln will bei Schwiegermuttern, ist hier beides abzulehnen,
am Sonntäglichen Kaffeetisch.

Schwiegermutter: “Martin ich hatte gehört Du warst mit Yvonne auf der Kerkeling Show”

Martin: “Ja Matthilde, der macht Travestie – das ist echt lustig !

Magst Du noch ein Stück von der Christstolle ?

Die ist echt lecker, ganz frisch. !”

Feb 282014
 

 

dieser Artikel wurde im November 2014 auf www.freeyourgender.de überarbeitet:

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?t=274#p446

 

vor kurzem hat wieder eine falsch zugewiesene Frau den Freitod gewählt, sie hiess “Sternchen” in einem Trans-Forum – ihr Nick ist noch da, während ich diese Zeilen schreibe.
Sie sprang von einer Arbeitsbühne 30m tief. Grund: Mobbing von transphoben Menschen.
Ich halte die Nichtakzeptanz bestimmter gaOP Frauen für transphob. Ich selbst bin mit mir in Harmonie – brauche keine Akzeptanz im Alltag, da ich nicht 24/7 in der weiblichen Rolle lebe – wobe ich immer Frau bin – wenn als Mann, dann eben als Mann verkleidet.
Ich kämpfe für eine Akzeptanz in der Gesellschaft.
Meine Intention ist, die nächste die von einer Arbeitsbühne springen will, davon abzuhalten. Ich mach das nicht für mich – ich brauche es nicht. Ich lebe mich seit meiner Selbstfindung, die bereits 1996 nach mehreren Phasen der Selbstfindung stattfand aus und bin seitdem in Harmonie.
Ich lebe beide soziale Rollen – die männliche spielt für mich keine Rolle, da ich keine Bindung z.B zu einer hetero-Frau habe, was viele ja haben und damit fängt das Problem schon an.
Als ich vor 3 Wochen erfuhr was mit Sternchen passiert ist, habe ich mich entschlossen meine Texte zu sammeln – alle längeren Artikel erscheinen demnächst als E-Book – es liegt mir am Herzen, ich weiss das ich nicht die Gesellschaft ändern kann, wenn es nur einige wenige sind – ist das in Ordnung – dann habe ich mein Mosaiksteinchen gesetzt zum Gesamtbild. Die Heuchelei ist unerträglich von allen Seiten – ich fühle mich daher verantwortlich meinen Teil dazu beizutragen. Und ja Penis ist Mann und Vulva ist Frau – immer wiederholen: bis es auch geglaubt wird.  Jasmin.

Feb 282014
 

 

Diesen Artikel auf www.freeyourgender.de lesen

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=279&t=273

“Wer die gaOP
(die geschlechtsangleichende Operation, in diesem Fall wer sich eine Vulva operieren lässt ist gemeint)
gemacht hat , ist eine Frau.”

Diese verkürzte Aussage stützt sich auf die Aussage:

Penis ist Mann, gaOP Vulva ist Frau.

Um das Argument zu entkräften, das eine falsch zugewiesene Frau,
die zwar die OP machen möchte, aber noch nicht vollzogen hat,
dann solange keine Frau wäre, bis sie die OP hat,
sagen die Anhänger dieser These dann: solange ist sie “TS”(SIC!), Transsexuelle(SIC!),
nach der OP ist sie Frau.

Die Transition, ist also mit der OP beendet.
Die Frage stellt sich nun, was ist sie vor der OP ?
Frau oder Mann ? ”
“TS”(SIC!) ist ja kein Gender, sondern beschreibt einen (kranken) Zustand.
Wenn sie vorher also schon Frau ist, was ja der Fall sein muss, den durch die OP wird ja keine Frau geschaffen,
weder für die Identität Frau – noch in biologischer Sicht.

Um nun diejenigen als Männer bezeichnen zu können, die ihren Penis noch haben,
wird weiterhin unterschieden:
die die ihn lieben sind Mann, die die ihn nicht lieben sind Frau.

Sonst hätten die Frauen die eine gaOP noch anstreben ja vor der gaOP das Problem,
bis zur OP als Mann gesehen zu werden von diesen Anhängern der Formel:
Penis = Mann, gaOP Vulva = Frau.

Und wenn sie selbst Anhänger dieser Formel sind, hätten sie ein Identitätsproblem.

Der einleitende Satz folgt also aus der Formel und lautet:

Menschen mit operierter Vulva = Frau.

Wenn dieser Satz so richtig wäre,
bliebe kein Interpretationsspielraum mehr,
für die Frage,
ob nicht ein Fetisch-Mann auf die Idee gekommen sein könnte, sich dieser OP zu unterziehen ?

Übrigens ist das das Argument der Ärzte und Krankenkassen, auch des Staates,
falsch zugewiesene Menschen durch “Auflagen” wie einjähriger Alltagstest, Gutachter,
Amtsrichter bei Namensänderung usw. befragt zu wissen,
da es ja ausgeschlossen werden muss, das ein Mensch sich evt. irrt,
und nach der OP feststellt, dass es gar nicht so gut für ihn war.

Ein Fetisch-Mann könnte ja aus seinem “Traum” aufwachen und in der Realität ankommen.

Um dann festzustellen: Oh – das war dann doch nicht das was ich wollte !

Die OP ist ja nicht rückgängig zu machen, davor wird der Mensch dann geschützt – durch Gutachter,
die urteilen und Psychologen die analysieren…
Aber wenn diese sich nun irren ?
Tja – dann würde die Formel:

“Wer die gaOP hat ist eine Frau”

nicht die Fälle berücksichtigen,
wo sich ein “Mann” durch die Gutachter gemogelt hat ?

Nur am Rande sei bemerkt, das niemand eine Identität feststellen kann.

Die Gutachten sind ein Verwaltungsakt und jeder Mensch,
der sich für das Thema interessiert weiß, was wer vor dem Arzt und Psychologen sagen muss,
das dieser die Diagnose “transsexuell”(SIC!) nach ICD F64.0 gibt.

Das würde aber nun heißen:

Es ist nicht sicher, ob ein Mensch mit operierter Vulva eine Frau ist.

Genau – das ist der Punkt.
Und damit sind wir bei der wichtigen Verbindung zurück zur Identität,
damit geben wir wieder der Identität das Gewicht.

Das Gehirngesschlecht als alleiniger Parameter, hat das alleinige Recht ein Gefühlsgeschlecht zu definieren.

Nicht das Äußere kann ein Gefühlsgeschlecht definieren -
sondern ich kann durch das Äußere mein Gefühlsgeschlecht nur unterstreichen, – nicht bedingen.

Das führt wiederum zu dem logischen Schluss, das automatisch die Formel:

Penis = Mann

auch keine Gültigkeit mehr haben kann,
da wenn Vulva nicht immer Frau ist, kann auch Penis nicht immer Mann sein – wie auch ?

Ich kann meinen Penis lieben, wenn ich ihn als Clitoris begreife, die mir vielleicht lieber ist und meine innere Frauenseele mehr stützt und unterstreicht, als eine operierte Vulva – das ist eine Sache, wie ich es mit mir ein Einklang bekomme,
mit mir harmonisieren kann, das, was zwischen meinen Beinen sich befindet.
Eine Entscheidung des Äußeren – meiner Vorstellung, wie ich meine innere Frau unterstreichen möchte und bejahe, dies ist individuell – dafür gibts keine Norm – es kann nicht davon ausgegangen werden, das dies immer eine operierte Vulva sein muss, die ein Frauenbild ausmacht – Analverkehr ist bei vielen Frauen auch sehr beliebt, ich kann hier also einen grossen Teil des sexuellen Erlebens von Frauen teilen, die sie mit Männern haben.

Wenn ich dazu beispielsweise noch einen Busen bekommen habe durch Hormone, habe ich dies auch nochmal unterstrichen, durch Gefühl und durch Optik – Hormone verändern das Gefühl auch – und niemand kann behaupten, das ich meine Clit nicht lieben darf in einer weiblichen Form begreifen darf, das ich dann von meiner Identität zum Mann werden würde, wenn ich das mache.
Natürlich könnte es auch sein, das ich das nur vorgebe ?
Das wäre das Pendant zu der Behauptung des Feitsch-Mannes, der eine Neovagina hat, das er eine Frau wäre.

Das die Formel

Penis = Mann

somit falsch ist, liegt auf der Hand.
Der Mensch der sich eine Neovagina operieren lässt könnte auch nur vorgeben,
das er wie eine Frau fühlt und daher eine sei.
Die Formel muss also heißen:

Penis ist entweder Mann oder Frau (je nach nicht beweisbarer Identität)

und

operierte Vulva ist entweder Mann oder Frau (je nach nicht beweisbarere Identität)

das heißt wiederum:

Penis und operierte Vulva = nicht relevant für Mann oder Frau-Identität

Denn wenn es Frauen geben soll mit Penis die keine Frauen sind,
muss es auch Männer geben die sich eine Vulva operieren lassen, die vielleicht nur Fetischisten sind.

Eine Art “Leidens-Messung” vorzunehmen,
je mehr Leid,
je mehr Risiko jemand auf sich nimmt, je eher ist ihm zu glauben das er eine Frau ist,
schlägt auch fehl.

Ein Fetischist kann sehr extrem werden. Sehr emotional.
Eine sexuell intentierte Handlung kann jede Form von Aufwand in Kauf nehmen.
Die Skalierung ist nach oben offen: Wenn sie das nicht wäre, gäbe es keine Sexualmorde, es gibt Sadisten, die sich erregen wenn andere leiden – genauso gibt es Masochisten, ein Mensch der nach der gaOP für eine Frau gehalten wird, nach der Formel:

gaOP-Vulva = Frau

könnte genauso ein extrem masochistischer Fetisch (Mann) sein – evt. mit Borderline-Syndrom.

Und genau weil diese Formel hier nicht funktioniert,

kann es nur heißen:

Penis und operierte Vulva = nicht relevant für Mann oder Frau-Identität

 

Feb 282014
 

 

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Wenn es um Geschelchtsidentitäten geht, sollte man es fertig bringen,
äußere Dinge im Bypass schalten zu können, und man sollte doch mal anfangen,
eine Seele spüren zu lernen, diese zu “sehen” – und nicht auf äußere Dinge zu achten,
und aufhören, von äußeren Dingen Rückschlüsse zu ziehen auf die Seele.

Die weibliche Seele ist hiermit gemeint. Darum geht es, und es geht darum,
dass ich eine weibliche Seele haben kann – “mich als Frau begreife, spüre und identifiziere”,
meine Selbstfindungsphase lange abgesschlossen habe und trotzdem in Harmonie mit äußeren Dingen bin,
wie z.B. meinem Penis, diesen auch lieben kann, und das meiner weiblichen Identität nicht entgegensteht.

Es ist eine Sache, wie ich selbst – wie meine innere Frau, diese äußere Gegebenheit für sich sublimiert -
wie ich dieses äußere, das für Außenstehende ein männliches Merkmal bedeutet,
in meine weibliche Identität integriere.

Zur Erinnerung: Wir sprechen hier nicht von weiblichen oder männlichen Genitalien,
sondern vom Gehirngeschlecht.
Und dann wiederum von der Harmonisierung der gegebenen äußeren Merkmale,
den morphologischen Ausprügungen mit dem Gehirn.

Andere integrieren den Penis nicht in ihr eigenes Frauenbild, können diesen nicht mit ihrem Gehirngeschelcht harmonisieren,
könnten dies nie und streben daher eine Operation an – gut – das ist ihre Form der Harmonisierung, die sie entstresst,
die Form der Frau die sie leben,
aber ich verurteile eines zutiefst:
Das Frauen die die OP gemacht haben sagen, das andere die diese nicht brauchen, keine Frauen wären.

Ihre Argumentation stützt sich auf die Aussage: Du liebst Deinen Penis – Du bist daher Frau.

Diese Formel setzt voraus, das der Penis zum einen als Penis definiert wird, was er für die Clitorisfrauen nicht ist, und zum anderen, da die gaOP-IF ja für ihr Harmonisierungsergebnis selbst den Penis hassen muß,
nun meint, wenn er dazugehören darf, kann es sich nur um einen männliche Identität handeln, z.B in Form eines Mannes mit einem Fetisch.

Das diese Denkarbeit einen Fehler enthält, erkennen wir daran, das auch die falsch zugewiesene Frau, für viele ein Mann bleibt, auch wenn sie eine Genitaloperation gemacht hat.

Das sind genau die, die sagen: Das ist ein operiertes Loch, das ist keine Vulva – das bildest Du Dir ein – das sind z.b. Menschen, die Frauen und Männer immer über äußere Dingen einteilen.

Als erstes Kriterium dient dazu das Genital. Das dürfte im Moment leider noch die Masse der Gesellschaft sein.

Für sie ist die Identität- diese ganze Diskussion über die Identität, völlig fremd.

Selbst die meisten “TS-Fans” – die Männer sind hier angesprochen, suchen sich falsch zugewiesene Frauen – möglichst mit Busen aber mit Penis, damit sie hier ihr eine Art Zwischengeschlecht haben – sei es weil das für sie ein Fetisch ist, sei es weil sie zu wenig gay sind für einen Mann, und sie unbewußt ihre weiblichen Anteile triggern können,
ohne dass sie homophobe Gefühle bekommen, aber eine Frau mit Penis – das würde sie reizen -
aber allen ist gemein:
Sie sehen nicht das Gehirngeschlechts dieses Wesens,
beachten nicht die biologischn Ursachen, nicht ihre Identiät.

Die Gesellschaft – die sich in der Breite nicht mit diesen Themen auseinandersetzt,
die das Thema im LGBTI-Terminus absorbiert, innerhalb sexueller Präferenzen,
unter dem Begriff “Transsexualität”(SIC!), der eine psychische Verhaltensstörung beschreibt,
die das Thema nur von DraqQueens, Travestie-Shows und Krankenhausberichten kennt,
heuchelt meist nur Akzeptanz.
Nein, heucheln würde ja bedeuten, sie wüßten es besser,
nein sie wissen es nicht. Sie wissen meist gar nichts,
außer Begriffe aus dem Duden: Der Mann und Frau innerhalb der gegebenen Fortpflanzungsmöglchkeiten differenziert.

Hinter vorgehaltener Hand heißt es dann:
Schau mal, der denkt, er ist eine Frau, und hat sogar eine OP gemacht !

Und, um das ganze noch tragischer zu formulieren:

Für die Ärzte bleiben diese falsch zugewiesenen Frauen auch Männer, wenn es um Diagnosen der Hormontherapie geht und auch in anderen Bewertungen, immer wird auf das “Mann”-Sein zurückgegriffen.
Das männliche Genital, das einmal da war, verfolgt die falsch zugewiesenen Menschen ihr ganzes Leben lang.
Eine Farce, wenn man bedenkt, das sich auch im schulmedizinisch-wissenschaftlichen Hörsälen,
die Mediziner im Intersexuellen-Diskurs um Geschlechterdefinitionen streiten,
dann, wenn selbst die Genitalien keine eindeutige Aussage und Unterscheidung mehr ermöglichen,
schlichtweg weil sie z.b. beide vorhanden sind.

Und ganz sichtbar wird diese genitale Denkweise dann, wenn das Wort “Geschlechtsumwandlung” verwendet wird.

Dieses Wort suggeriert, dass man ein Geschlecht umwandeln könnte, und ignoriert die Frau, die dieses Wesen schon immer in ihrer Seele war.
Von Geburt an.

Diejenigen der falsch zugewiesenen Frauen, die Clitorisfrauen nicht akzeptieren, weil sie ihren Penis behalten,
und auch zu lieben gelernt haben, sprechen meist von einer “TS”(SIC!)-Phase,
vor ihrer OP,
danach wären sie dann “richtige” Frauen.

Auch diese Ansicht ignoriert Identitäten.

TS(SIC!) ist keine Identität.

Sie waren vorher schon Frau – und sind es nach der OP geblieben.

Auch die Clitorisfrau ist eine Frau – mit oder ohne Penis.

Sonst wären die gaOP Frauen vor ihrer OP auch keine Frauen.

Der Unsinn in der versuchten Abgrenzungs-Argumentation ist hier klar zu erkennen.

Das paradoxe ist:
Die gaOP Frauen denken, wenn sie Clitorisfrauen keine Akzeptanz schenken,
genauso wie die Menschen, die die gaOP Frauen nicht akzeptieren, weil sie deren OP-Vulva nicht als Vulva sehen,
sondern als “operiertes Loch”.

Das Wort ist absichtlich hart gewählt, um die Dramatik herauszustellen.

Jeder Mensch, der eine gaOP-Frau als Frau akzeptiert, besitzt das Denkvermögen und auch den Respekt, den eine
nichtakzeptierende gaOP-Frau für ein Clitorisfrau nicht entgegenbringen möchte.

Daher bleibt zu sagen:
Entweder Clitorisfrauen und gaOP-Frauen sind beides Männer,
oder beides sind Frauen – die Zwischenlösung: das gaOP Frauen die Fauen wären,
und Clitorisfrauen höchstens “Transgender”(SIC!) sein dürfen, ist unlogisch.

Denn wenn wir der Argumentation folgen, dass der Penis ein Penis sein soll – dann ist die OP-Vulva auch keine Vulva.

Beides für sich zu akzeptieren erfordert die innere Harmonisierung:
Ich halte meinen Penis für meinen Kitzler – und die gaOP-Frau hält ihr operiertes Loch für eine Vulva.

Wenn beide in Harmonie sind – sind sie mit ihrem weiblichen Gehirngeschlecht in Harmonie,
sind für sich im Einklang und sind beides Frauen.

Ironisch ausgedrückt: “Operierte Löcher” haben nicht das Recht, zu einem Kitzler Penis zu sagen.

Verrückt ?

Nein – es ist Logik.

Und eine Kopfsache, ein Fühlen.

GaOP-Frauen sollten hier lernen, das Clitorisfrauen, die von einigen von ihnen nicht akzeptiert werden,
weil sie ihren Penis wie eine Clit lieben, den gleichen Schmerz fühlen, wenn man ihre Vulva als operiertes Loch bezeichnet.

Dann lernen sie vielleicht die Tragweite ihrer Nichtkakzeptanz.

Denn Akzeptanz ist wichtig – auch wenn viele gaOP Frauen ihre OP für sich machen, und nicht aus Akzeptanz-Gründen, ist es sehr schmerzhaft, wenn gaOP-Frauen nach der OP von der Gesellschaft nicht als Frau gesehen werden, trotz OP – diesen Schmerz sollten sie verinnerlichen und ihn dafür verwenden, Clitorisfrauen als Frauen zu akzeptieren,
unabhängig ihres Äußeren.

Aber ist das nicht selbstverständlich ?

Ja.

Es ist überhaupt die Vorraussetzung, Identitäten unabhängig des Äußeren zu sehen.

Ansonsten hätten wir eine Art Genderfaschismus:

Du bist nur Frau, wenn Du Deinen Penis hasst.

Aber ich hasse meine Clit nicht – warum auch ?

Feb 282014
 

 

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[size=150]Krankenkassen-Alltagstest – Entmündigung, Leistungsverweigerung: Alibi: Selbstschutz[/size]

[size=150]Alltagstest [/size]
so heisst es im Krankenkassen-Sprach-Jargon, hier soll eine falsch zugewiesene Frau nachweisen, das sie bereits 1 Jahr “als Frau” -also in der sozial weiblichen Rolle lebt – wenn Sie also bisher in ihrer männlichen Rolle zur Arbeit ging – eine fast unüberwindbare Hürde, vor allem bevor Bart-Epilation und andere Maßnahmen begonnen haben.

Für mich wird hier das Alibi des Schutzes vor sich selbst, des “Selbstschutzes” benutzt – um Leistungen zu verweigern, und das geplante Vorhaben künstlich zu erschweren.

Viele verzichten daher auf diesen offiziellen Weg, und nehmen alles selbst in die Hand.
Damit ist das Ziel der Krankenkassen schon erreicht.
Ende Februar 2014 schrieb ich an eine nongOP, die die ersten Berührungen mit den gesetzlichen Strukturen hatte,
mit den Krankenkassen und auch zu diesem Zeitpunkt bereits wußte, dass sie keine gaOP machen wird:

Dieser Brief ist an alle gerichtet, die sich fragen – was soll das ?
Ich schrieb ihn an eine falsch zugewiesene Frau mit viel weiblichem Charisma:

Der Alltagstest ist eine “Hürde”, rein administrativer Art, die Du nehmen sollst, wenn Du Leistungen von der KK möchtest, sie wollen damit verhindern, das hier zuviele einfach mal “so” Hormone beantragen…

Ich bin eine starke Gegnerin dieses “Tests”, weil er Dich quasi entmündigt, Dir unterstellt, Du würdest nicht
wissen was Du willst.

Das Paradoxum dazu sind die Ärzte, die ein intersexuelles Baby zwangszuweisen, und nach ihrer wilkürlichien Entsheidung, das es ein Mädchen ist, das Skalpell ansetzen – die können sich ja auch nicht irren hm ?

Eine Farce, wenn man weiß, das eher ein Penis entfernt wird, als umgekehrt, da diese OP technisch einfacher
zu realisieren ist.

Hier werden also Operationen durchgeführt, damit die Gesellschaft sich nicht an ihrer Unfähigkeit stößt,
Intersexuelle Mensschen akzeptieren zu können, und es werden bestimmte Operatioenn durchgeführt, weil diese einfacher sind, als andere Operationen.

Wir sind hier Lichtjahre entfernt von der geheuchelten “Besorgnis” des Arztes,
der einen Alltagstest verlangt, damit sich der Patient ja nicht irrt und Schaden nimmt.

Ein erwachsener Mensch, der muss “getestet” werden, ob er richtig liegt. Immer so wie sie es brauchen….
Ein Arzt, der sich für eine OP entscheidet, weil diese einfacher zu bewerkstelligen ist,
handelt natürlich im Sinne des Individuums – natürlich.
Und die Gesellschaft muß vor der Konfrontation geschütztwerden, daß die Natur eben auch Dinge hervorbringt,
die nicht Standard sind, es soll ja vorgekommen sein, das es auch unter hundertausenden 3-blättrigen,
ein 4-blättriges Kleeblatt gibt.
Dieses Blatt wird nun entfernt, da das 4-blättrige sonst durch die Nichtakzeptanz der 3-bl,ättrigen unglücklich werden könnte, perfider geht es nicht mehr.

Ich schrieb weiter in meinem Brief:

Deine Frage nach dem Beweis ist berechtigt -
wenn ich zu einem Psychologen gehen würde, und einen Alltagstest beweisen müsste, würde ich sofort diesen Beweis erbringen können – ich habe Webseiten seit 1998 – bin selbständig und keiner könnte sagen, das ich nicht 24/7 in der sozialen Rolle ” als Frau”(SIC!) lebe -wie sollten sie das Gegenteil beweisen – da hätten sie viel zu tun.
Ich lebe aber ein Doppelleben, da ich für mich zuviele soziale Nachteile sehe, wenn ich immer in der sozialen Rolle “als Frau”(SIC!) auftrete – ich mache das wie es mir gefällt.

Das ich als “männlich” in meinen Personenstandspapieren gelabelt bin ist mir egal – für Akzeptanz ist das sowieso nicht maßgebend, wie man bereits in einschlägigen Internetforen lesen kann (Monika Donner -Diskussion), vor allem dann nicht wenn DU keine gaOP machen möchtest.
Außerdem habe ich kein Interesse daran, mich als psychisch krank bezeichnen zu lassen, lt ICD10 F64.0.
Diese Gesetzesstrukturen sind diskriminierend und jeder der sich diese entzieht, zeigt den willkürlichen Machern dieser Idee, die aus einem Märchenbuch stammen könnte, den Mittelfinger.

Da Du einen Job hast, kann die KK leicht nachfragen, da genügt ein Anruf – wenn Deine Jobsituation es absolut nicht hergibt (Spiesserkollegen usw) dann ist das ein echtes Problem – dann bleibt nur Doppelleben oder Job Du kannst deinen Job abhaken.

Hab mir Deine Bilder angesehen – ich sehe da unstrittig eine Frau – für mich bist Du daher eine falsch zugewiesene Frau,
mit einem weiblichen Gehirngeschlecht – warum sollte ich dies hinterfragen wollen – wozu ?
Deine Bilder strahlen mehr Weiblichkeit aus, als manche geborene Frauen an Ausstrahlung zur Verfügung haben.

Für Dich ist jetzt wichtig:
Wie lebe ich meine weibliche Seele – ohne in Disharmonie zu kommen mit der Gesellschaft.
Wenn Du keine OP möchtest, empfehle ich Dir auch an eine Zwischenlösung zu denken,
sofern es Deine Harmonisierung zuläßt.
Dies ist nicht immer möglich, viele kommen gar nicht mehr in männliche Klamotten rein,
ohne das sie sich unwohl fühlen, das mußt Du ausloten.
Es ist aber trotzdem wichtig abzuwägen, wie stark die Nachteile für Dein Leben sind,
und ob es doch noch zu ertragen ist, ein Doppelleben zu führen, gefühlsmäßig,
als die extreme Nachteile in Kauf zu nehmen, ich kenne Fälle, die sind regelrecht abgestürzt,
sozial durch die Maschen gefallen, auf der Straße gelandet.
Versuche hier wirklich auch mentale Dinge zu ertragen, soweit Du es kannst,
da wir in einer kapitalistischen Welt leben, und Du ohne Geld gar nicht mehr leben kannst.
Zumindest nicht in einer Weise, die man harmonisch und glücklich nennen kann.
Dies gilt es zu beachten, und dann aus dieser Position heraus zu wirken,
und vielleicht kannst Du aus dieser stärkeren Position heraus, anderen helfen,
es ähnlich anzugehen,
zumindest solange, bis sich eine besser Situation in der Gesellschaft ergibt.
Es kann aber durchaus sein, schrieb ich ihr, das sich diese Situation eher wieder verschlechtert,
als verbessert.

Auch mein männlicher Name spielt für mich kenie Rolle – ich bin immer Frau – manchmal eben als Mann verkleidet.
Und wer um meine Identität weiß, und mich anstatt Jasmin mit meinen männlchien Namen anredet,
das ist sogar ein Vorteil, denn dann weiß ich, wie es um dem Charakter dieses Menschen bestellt ist.
Hier dann absichtlich keine Akzeptanz zu schenken, ist sogar ein Vorteil.
Du hast hier einen ständigen Filter vorgeschaltet, der es ermöglich, Menschen zu sehen,
wie sie denken.
Dies gilt insbesondere auch für eine nicht durchgeführte gaOP.
Wer Dich trotz nongOP-Situation akzeptiert, Deine weibliche Seele in Gänze sieht,
um diese Menschen wirst Du Dich dann kümmern, die anderen lass einfach links liegen.

LG
Jasmin

Feb 272014
 

 

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Jeder falsch zugewiesene Mensch (Frau wie Mann) benötigt Akzeptanz von außen, um in Harmonie zu kommen – gerade das soziale – die soziale Vernetzung ist sehr wichtig, da diese Menschen das große Bedürfnis haben, ihr Inneres, das nicht sofort erkannt und gesehen werden kann, mitzuteilen, sich erkennen zu geben (oft nur durch Kleidung möglich, nicht zu verwechseln mit Verkleidung), um mit ihrem sozialen Umfeld zu interagieren, mit ihrem inneren, ihrer Psyche mit dem äußeren Umfeld, den Menschen zu interagieren.

Ja – sie interagieren mit ihrer Psyche – denn die äußere Schale lässt für viele Außenstehende keine Interaktion zu.
Der unaufgeklärte Betrachter weist diesen Menschen automatisch und unbewußt das falsche Geschlecht zu.
Durch Assoziation – oder was genauso zu keinem Ergebnis führt ist wenn sie keine Assoziation mehr haben, also die Frage , ob es sich hier um einen Mann oder Frau handelt mit einem Fragezeichen für sich beantworten.

Heißt: der falsch zugewiesene Mensch hat ständig mit einem Außenstehenden zu tun, der mit seinem falsch zugewiesenen Geschlecht interagiert und zu kommunizieren versucht, und versucht nun diese Fehlkommunikation durch Kleidung, Verhalten (z.B. Sitzposition) zu korrigieren:
Er sendet Signale die sagen: Nein – ich bin nicht das, wofür Du mich hälst.

In meiner Zwischenbilanz möchte ich auf einen wesentlichen Punkt hinweisen:
Der Betrachter, der Außenstehende, hat die entscheidende Aufgabe zu lernen, nicht mit der Schale, der Hülle, dem Äusseren zu interagieren, was das Geschlecht angeht, sondern mit dem Inneren seines Gegenübers.

Mit der Psyche, also mit dem Kopfgeschlecht, dem gefühlten Geschlecht, und ja, letzhten Endes dem Gehirngeschlecht,
das für diese gefühlte Diskrepanz zwischen Körper und Fühlen verantwortlich ist.
Dies ist die wichtigste Vorraussetzung, die über allen stehen muss.

Es macht keinen Sinn, wenn ein falsch zugewiesener Mensch, Akzeptanz und Verstehen von Außenstehenden nur deshalb bekommen kann, wenn er dessen Assoziationen durch sein Äußeres “erkauft”.
Betrachten diese sein Inneres ?
Haben sie das vor der Angleichung getan ?
Nein.

Werden sie das nach der Angleichung tun ?
Wieder nein. Warum sollten sie ihre Denkweise nun geändert haben ?

Denn das was sie dann akzeptieren werden, ist nicht das Innere, sondern das Äußere.
Das Äußere, mit dem sie evt., und das ist in keinster Weise sicher, für den falsch zugewiesenen Menschen
passendere Assoziationen verknüpfen.

Das Innere wird wieder nicht betrachtet und bewertet.

Diese Akzeptanz ist nichts wert – sie ist für die innere Psyche nur ein Placebo, sie ist absolut belanglos wenn wir sie hinterfragen.

Der Außenstehende, der Betrachter toleriert, akzeptiert, etwas, was er meint zu sehen und zu verstehen.

Nicht das eigentliche. Die weibliche oder männliche Seele. Nicht die Identität.
Den diese wird innerhalb dieser Kommunikation mit äußeren Prämissen nicht verhandelt.

Eine falsch zugewiesene Frau, die kein Passing hat, wird niemals diese Akzeptanz bekommen – da sich der Betrachter nicht mit ihrer Psyche befasst. Von wenigen Ausnahmen abgesehen. Aber nicht die allgemeine Mehrheit der Gesellschaft.

Hier wird Mitleid, Nase rümpfen, Ausgrenzung, Isolation und ignorieren erzeugt.

Die meisten Menschen gehen diesen falsch zugewiesenen Menschen aus dem Weg – Höflichkeit ist meist geheuchelt.

Sehen sie das Innere ? Nein.

Die Reaktionen beziehen sich rein auf das Äußere.

Kommt noch Transphobie und Homophobie dazu, hat der Betrachter noch Gefühle der Abneigung.

Aber darum geht es in diesem Artikel gar nicht, das sind weitere Probleme. Hier soll es um die ganz normale Akzeptanz gehen, die durch Assoziation des Äußeren geschenkt wird.
Und diese muss wertlos sein, wenn wir unterstellen, dass sie nur durch äußere Bewertung entstanden ist, nicht durch Spüren und Betrachten des Inneren, z.B durch hohes Empathievermögen.

Operationen, Angleichungen, egal welcher Art, und wenn wir es nur auf das Schminken des Gesichtes herunterbrechen, erzeugen eine Akzeptanz, die sich auf die Hülle bezieht, auf die “Maske”, nicht auf meine Seele.

Will ich meine Seele akzeptiert bekommen – darf ich nicht angleichen, darf ich nicht gerecht werden – für mich selbst ja – aber nicht für die anderen.

Deshalb gilt es um Akzeptanz zu kämpfen in der Gesellschaft, Angleichung für Akzeptanz – um nicht aufzufallen – ist keine Lösung, – und bietet auch für falsch zugewiesene Menschen, die kein Passing erreichen können, keine Option.
Kein Passing zu haben, konfrontiert den Betrachter mit dem, was ist. Mit der Diskrepanz.

Die Gesellschaft muss lernen, auf das Innere zu fokussieren – das Innere zu bewerten und zu achten, zu lieben – äußeres darf hier keine Rolle spielen.

Deshalb: der ausgebeulte Rock, im Falle einer falsch zugewiesenen Frau, die ihren Penis als Kitzler begreift und nicht hasst, sondern liebt, ist sehr wichtig, um diesen Fokus auf die Diskrepanz zu legen, und auf das Innere.
Die Assoziationen nicht mehr als Entscheider für das Geschlecht zuzulassen, sie zu entmündigen.
Die Conchita Wurst der falsch zugewiesenen Menschen zu sein, erfordert beim Betrachter ein Umdenken seiner normalen Gewohnheiten, dieses Umdenken kann als Ergebnis haben, das Passing nicht mehr die Hauptrolle spielt, sondern nur noch unterstreicht, aber keine Bedingung mehr ist.

Der ausgebeulte Rock fordert die Akzeptanz, die auf das Innere schaut, sich damit mit dem Inneren auseinandersetzen muss. Verstecke ich den Penis, obwohl ich ihn liebe, habe ich den Effekt des geschminkten Gesichts:
Möchte ich das mein geschminktes Gesicht geliebt wird oder mein abgeschminktes ?

Können die Menschen, die mein abgeschminktes Gesicht lieben würden, meine Authentizität, mich überhaupt sehen, wenn ich geschminkt bin ?

Nein. Und hier meine ich mit geschminkt alle Veränderungen, als Metapher.
Alles was ich äußerlich mache, damit es zur Akzeptanz führen soll.

Auf Menschen die meine Masquerade lieben würden, verzichte ich gerne,
ich fokussiere auf Menschen, die sich nicht von meinem Äusseren abschrecken lassen, die ich gar nicht abschrecken kann, weil sie sich schon längst mit meiner Seele beschäftigen, während sie mich ansehen, beobachten – ohne das ich ein Wort gesprochen habe. Diese Menschen sind wertvoll, und dies sind meist Kontakte die nicht flüchtig sind, sondern die über Jahre andauern.

Diese Menschen können mich “sehen” und “finden”, wenn ich mich nicht hinter einer “Schönheits” oder “Angleichungs”-Maske verstecke.

Eine äußere Angleichung ist legitim, wenn ich es nicht schaffe, mich selbst mit anderen Mitteln zu harmonisieren.
Ich sollte aber nicht den Fehler machen, meine Fremdwahrnehmung auf diese Basis zu stellen,
sonst bleibe ich immer ein Bittsteller, der mit Vorurteilen und Assoziationen des Betrachters verhandeln muß,
für viele ein auswegloses unterfangen.

 

 

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Feb 242014
 

 

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oder die Frage: Was siehst Du wenn Du nackt vor dem Spiegel stehst ?

wird zu gerne vorgebracht, um damit durch ihre Genitalien betimmtes Hebammengeschlecht falsch zugewiesener Menschen wiederum in Schubläden wie Transvestit, oder fetischistischer Transvestit, Damenwäscheträger (was eine Wortschöpfung !), Transgender, Queergender oder was auch immer zu verweisen.

Oft kommt dieser Vergleich von falsch zugewiesenen Menschen selbst, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen haben, also eine Neovagina haben, nicht immer aber oft auch mit Gefühlsempfinden, da hier die Penisspitze als Kitzler verwendet wird.

Auch Teile des Schwellkörpers werden je nach Operationsmethode im Bereich der Schamlippen verlegt, wie bei einer Frau sitzt dort der innenliegende Teil des Kitzlers, der gesamte Kitzler einer Frau ist ja bedeutend größer und bis zu 6-8 cm sind völlig normal – die Schamlippen schwellen dann auch an – nicht nur die Clitorisspitze selbst wird länger.

Zurück von der Anatomie zu den “Kategorien”, die die Gesellschaft sich hier so ausdenkt.
Für die genannten Kategorie-Schubläden, gilt natürlich immer: Es handelt sich um einen “Mann”.
Wer keine Frau ist – ist Mann, ganz einfach.

Und jeder, der dich nackt sieht – wird Dich für einen Mann halten – so heißt es.

Ist natürlich genitalisitsch, und hat mit Gehirngeschlechtern nun mal rein gar nichts zu tun.

Dies würde in der logischen Folge auch bedeuten, das ein Geschlecht durch eine OP erzeugt werden könnte,
und das Geschlecht, das durch die Geburt bereits da war, das weibliche Gehirngeschlecht,
das sich diese Operation wünscht, nie vorhanden wäre, bzw. keine Rolle spielen würde,
in der Geschlechtsdefinition.

Wer also in der Damensauna Frau und Mann nach den Genitalien absortiert, handelt genauso,
wie die Hebamme und der Arzt, der in das Stammbuch männlich oder weiblich einträgt,
aufgrund eines sichtbaren Genitals.

Wir sehen uns also in diesem Damensauna-Beispiel, oder dem Beispiel mit der Frage:
“Was siehst du im Spiegel wenn Du nackt bist”
mit einer rein genitalistischen Denkweise konfrontiert,
die, und das ist bemerkenswert, auch von geschlechtlich durch ihre angeborenen Genitalien
falsch zugewiesenen Menschen vertreten wird.

Aber was hat ein Genital mit meinem Gehirngeschlecht zu tun – wenn andere mich “verwechseln” – weil ihr Assoziationskatalog hier keine weitere Seite hat:
z.B. eine Seite die ein Wesen abbildet mit Busen und männlichem Genital und darunter steht als Definition:
Nicht eindeutig – bitte fragt das Wesen selbst, fragt nach ihrem für euch unsichtbarem Gehirngeschlecht ?

Diese Assoziations-Katalogseite fehlt – wo diese Menschen in ihren Köpfen – oder in ihren Assoziationsmöglichkeiten nachschauen könnten – sie wird einfach nicht bereit gestellt.

Sobald ein Penis sichtbar ist – weist der Katalog “Mann” aus.

Sollte dieses Wesen etwas anderes von sich behaupten – ist es nicht nur Mann sondern evt. auch krank.

Sollte es seinen Penis hassen – dann ist es ja zumindest theoretisch eine Frau.

Zumindest bis zur geschlechtsangleichenden OP.

Diese würde dann eine Frau erschaffen.

Natürlich nur ein operiertes Genital.

Sollte die falsch zugewiesene Frau aber ihren Penis als grosse Clit empfinden und ihn lieben – dann ist sie “durchschaut”.

Dann muss es sich um einen Mann halten – der einem Fetisch nachgeht – der einen bestimmten Kopffilm hat.

Aber haben die Wesen, die sich einer geschlechtsangleichenden OP unterziehen nicht auch nur einen Kopffilm ?

Den Film eine Frau zu sein ?

Die daher zwingend eine Mumu haben muss, die sie dann lieben können ?

Das andere Wesen hat eben den Kopffilm eine Frau zu sein – die ihre Clit liebt – die andere für einen Penis halten ?

Was ist beiden gemein ?

Das sie sich als Frau empfinden.

Nun – es wäre einfach – aber ein Problem besteht:
Die Wesen, die sich einer geschlechtsangleichenden OP unterziehen, verbinden mit der äußeren Veränderung auch noch etwas, dass sie dann zu einer “richtigen” Frau – einer “wahren” Frau werden – erst dann – solange sie das nicht sind – gibts ein Problem – für sie selbst erstmal – den Betrachter lassen wir noch gar nicht in unsere Überlegungen einfließen – sie können nicht in Harmonie kommen, wenn sie die Spalte nicht haben – keine Chance – geht nicht.

Deshalb können sie sich auch nicht vorstellen, das ein Mensch, sie, wenn sie ihre Spalte nicht haben, sondern eine grosse Clit – oder für sie selbst einen Penis – das es andere Menschen schaffen, ihre weibliche Identität, die Frau die sie ja bereits sind, trotzdem zu lieben und diese zu sehen – ihre Weiblichkeit – ihre Art, ihren Charme, ihre Empathie und Sensibiltität.

Warum genügt Ihnen das nicht ?

Warum ist es so wichtig für sie, das sie auch die Spalte haben – so wichtig das sie sonst krank werden, wenn sie es nicht schon sind ?

Die Antwort ist einfach: Weil ihr Geschlechtsempfinden von Äusserem geprägt ist und wird. in ihr Bewußtsein ist fest eingebrannt, wie eine Frau auszusehen hat, ihre Assoziation läßt keine Abweichung von diesem, in ihren Vorstellungen fest eingebrannten Bild zu.
Ihr Körper muss soundso aussehen – wenn er das nicht tut – sind sie nicht Frau – es genügt ihnen nicht, sich nur durch andere Mittel mitzuteilen – ihrer Umwelt zu sagen: Schaut her – ich bin eine Frau: z.B. durch weibliche Kleidung – der Körper ist das wichtigste -und der muss “passen” – wenn er das nicht tut, muss er passend gemacht werden.

Also eine völlig losgelöste Problematik – die den Betrachter, der sie als Frau oder Mann einstuft, erstmal gar nicht mit einbezieht.

Wir können sagen, dass sie es selbst für sich nicht schaffen, Identitäten von Aussehen abzukoppeln, aber genau das ist die Vorraussetzung für die meisten falsch zugewiesenen Frauen, das andere die sie sehen akzeptieren und als Frau sehen, denn die meisten haben eben nicht das Passing – wirken nicht als Frau, und es scheitert immer an einem Detail – und sei es nur die Stimme die sie verrät.

Sie bringen also die Eigenschaft selbst nicht mit, die der Betrachter bräuchte um sie zu verstehen.

Daher haben sie auch gar keine Ambitionen, Akzeptanzkämpfe zu führen,
die falsch zugewiesene Frauen, die ihren Penis für sich als großen Kitzler harmonisieren, in eine Akzeptanzzone als Frau bringen könnten

Da sie diese ja selbst nicht als Frau sehen können.

Sie schaffen es ja für sich selbst nicht. Der Penis muß ja weg.

Sie wollen also für diese Wesen nicht nur nicht keine Akzeptanz erkämpfen.

Sie wollen sogar das Gegenteil: Diese Wesen sollen als Männer gelten.

Damit ihre Bewältigungsstrategie, ihre Harmonisierung mit ihrem Gehirngeschlecht und ihrem Körper, ihre “Version von Frau” – als alleinig geltender Standard gilt.

Denn wenn dies nicht der gültige Standard wäre – würde das ja heißen,
dass sie die geschlechtsangleichenden OP gar nicht bräuchten, um “Frau zu sein”.

Zumindest nicht für die Akzeptanz von außen.

Und das würde wiederum heißen – dass sie die Operation nur für sich selbst machen, unfähig, ihre Identität in ihrem Körper, den sie jetzt haben zu leben.

Unterstellen wir den Fall, eine falsch zugewiesene Frau schafft diese Veränderung so perfekt, das jeder – sie auch nackt für eine Frau hält, auch beim Sex – dann geht ihre Denkweise auf.

Sie müsste zumindest dann noch ihre sozialen Kontakte trennen:
In Wissende und Unwissende.

Oder sich gleich örtlich verändern, eine andere Stadt – einen anderen Job – ein anderes Land – kurz: ihr soziales Gefüge, die noch ihre Vergangenheit kennt, ist immer eine Gefahr, da diese Menschen sie verrraten könnten.

Z.B. ihrem neuen Partner dies erzählen könnten.

Sie laufen immer in Gefahr mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden, die Vergangenheit,
die für genitalistisch Denkende eine männliche ist.

Oder sie vermischen diese sozialen Kontakte, und es ist ihnen egal – wen der eine oder andere mal Informationen preisgibt.

Diese Versuche sieht man z.B. auch daran, das in einschlägigen Foren im Internet,
die Vertreter dieser Strategie fast immer kein Bild in ihrem Profil verwenden,
sondern ein Avatar, oder sie sind nicht zu erkennen, nur ein Schuh ist zu sehen,
oder ihre Beine.

Aber der Freund oder die Freundin die es dann erfährt und sich abwendet – die war es ja dann auch nicht wert oder ?

Und hier sind wir wieder bei der Fähigkeit – die Akzeptanz üben zu können – Indentitäten von äußeren Dingen zu trennen – die Freundin die dann geht – oder der Freund – diesen kann sie keinen Vorwurf machen, denn die Aufgabe, die die Freundin oder der Freund dann zu lösen hätte, hat sie ja für sich selbst auch nicht geschafft:
Sie verdrängt ja auch alles was ihrem äußeren Frauenbild im Wege steht,
ihrem morphologisch geprägtem Bild einer Frau. Und diese hat nun mal eine Vagina, mein sie.
Wenn nun die Freundin oder der Freund von der OP erfährt, ist es plötzlich keine Vagina mehr,
im schlimmsten Fall nur eine Wunde. Für den Freund oder die Freundin.
Mit welchem Argumenten möchte sie sich dann erklären ?
Mit ihrem Gehirngeschlecht ? Ihrer Identität ?
Wenn sie das könnte, hätte sie das auch gegenüber sich selbst schon tun können,
und ihre OP nicht benötigt.

Sie hat aber, weil sie dies nicht kann, ihre Vergangenheit weggewischt – ihr soziales Umfeld geändert -und ihren Körper angeglichen.

Es ist ein ständiger Kampf mit ihrer Umwelt und ihrem Körper.

Diese Situation ist nicht dadurch aufgehoben, wenn wir unterstellen, das ihr gesamtes Umfeld sie als Frau in jeder Form akzeptieren würde.

Wenn z.B. alle Menschen in der Bevölkerung so denken würden wie ich.

Das Problem ist dann trotzdem vorhanden – den es wird durch sie selbst gebildet.

Die Situation in der Damensauna – als eines der Beispiele, ist ihre eigene Prüfung der sie nicht standhält.

Das Problem ist, das sie sich vorstellt, in der Damensauna befinden sich nur Frauen die so denken wie sie.

Sie kann sich nicht vorstellen, das sich dort theoretisch nur Frauen befinden würden, die so denken wie ich – dann wäre sie – egal wie sie aussieht eine Frau.

Die Frage mit dem Beispiel im Spiegel, indem die gaOP-IF zur nongaOP-IF sagt:
“Was siehst Du, wenn Du nackt vor dem Spiegel stehst ?”
Hierauf muß die Antwort lauten von der nongaOP-IF:
“Eine Frau mit langem Kitzler”
(die gaOP-IF sieht einen Mann)

Die Gegenfrage von der nongaOP-IF:
“Was siehst Du, wenn Du nackt vor dem Spiegel stehst ?”
auf die die gaOP-IF antwortet:
“Ich sehe eine Frau”
Könnte nun mit der Gegenfrage in Frage gestellt werden:
“Warum siehst Du keinen Mann mit Neovagina ?”

Nein – es geht nicht um die Akzeptanz von Außen.

Das hilft ihr nicht weiter.

Es geht darum, wenn sie selbst in den Spiegel sieht, muss alles (für sie) passen.

Das heißt – ihre Geschlechtsidentität, die sie selbst spürt, kann nur in Harmonie gelangen, wenn sie das auch sieht – was sie spürt.
Ihre Großbaustelle ist sie selbst.
Die sozialen Kontakte, die sie nicht akzeptieren, spielen in diesem Drama nur Nebenrollen.

Sie schafft den Sprung nicht, sich vorzustellen, das andere Menschen ihre weibliche Seele lieben könnten.

Lieben könnten, ignorierend, wie sie aussieht.

Oder wie ihre Stimme klingt.

Sie hat Angst für einen Mann gehalten zu werden.

Und jetzt sind wir bei dem entscheidenden Punkt:

Angst ist es – Haß – eine Phobie.

Gegen das männliche, die totale Verneinung.

Keine Möglichkeit den Körper in einem Misch-Zustand belassen zu können.

Und sich auf ihre Seele zu fokussieren. Die Seele, die auch unabhängig jeden Körpers lebt.

Keine Chance, diese Seele ohne Angleichung zu leben und nach außen zu zeigen.

Viele Künstler kompensieren solche Gehirngeschlecht-Körper-Zwickmühlen,
indem sie Bilder malen, falsch zugewiesen Frauen evt. malen gerne Frauen,
oder Musik komponieren, für Frauenstimen, oder Bücher schreiben, in denen sie die Frau sind, die sie sonst nicht sein können (zumindest äußerlich).
Beispiele: Bücher: Astrid Lindgren, Musik: Queen, Bilder: John William Godward
.
Diese Fähigkeit ist nicht vorhanden, es ist ein entweder oder Schalter aktiv
Entweder ich schaffe es – oder nicht.

Entweder alles oder nichts.

Nur so kann man sich erklären – geschlechtsangleichenden OP`s durchzuführen,
die eine große Belastung für den Körper darstellen können, und die oft Komplikationen führen.

Es ist der Haß gegen die männlichen Anteile in sich.

Und wenn wir jetzt die Psyche heranziehen, die ja auch bei jedem Menschen beide Anteile vereint – und es von Wichtigkeit ist, diese Anteile nicht gegenseitig zu verdrängen – wie es Yin und Yang Harmonien lehren, könnten wir zum dem Entschluß kommen, das es diesen Menschen nicht möglich ist, sich mental zu harmonisieren, ihre Mischung zu leben.

Die Fähigkeit, im Yin und Yang die Ausgeglichenheit der Gegensätze zu sehen, die sich in dementsprechenden Philosphien, Medizin und im Weltverständnis wiederspiegeln – der immer einem Zyklus unterworfen ist, wie Ebbe und Flut – in denen es keine Extreme gibt – oder geben sollte, da diese zu Disharmonien führen, so sollte es auch möglich sein, männliche und weibliche Aspekte miteinander zu harmonisieren.

Wenn nun der Yang Anteil gehaßt wird, wie im äußeren ja sichtbar, durch den Wunsch den Penis loszuwerden, wie sieht es dann in der Psyche aus – kann der psychische Yang-Anteil denn mit Yin in Harmonie kommen ?

Wie soll er dies schaffen ?

Ist das nicht erwünscht ?

Sind diese falsch zugewiesenen Frauen einseitig, nur aus einer Yin-Psyche bestehend ?

Alles was nicht Yin ist verabscheuen sie ?

Die erste Frage die sie sich stellen müssten, ist:
Kann ich mein Yang auch lieben ? Oder ist es mir unangenehm ?

Habe ich überhaupt Anteile in mir, die ich männlich empfinde – und die ich liebe ?

Und wenn ja – wie kann ich diese fördern und auch für meinen Körper zulassen – dass sich mein Yin-Anteil nicht daran stört ?

Erst wenn diese Harmonie erzeugt wurde, das Yin und Yang hergestellt ist, bringt zusätzlich äußere Akzeptanz etwas – wenn ich dann sage: Du bist eine Frau – egal wie diese nun ausehen sollte.

Erst dann kann sie sich vorstellen, oder wünschen, die Damensaune bestünde nur aus Menschen, die ihre innere Seele sehen – die ja Frau ist – und denen das Äussere nicht so wichtig ist.

Erst dann können die Betrachter unterstützend wirken, vorher sind diese für das Problem belanglos.

Der Vergleich mit der Damensauna und dem Spiegel, und die Frage, die dann oft anderen falsch zugewiesenen Frauen mit Penis gestellt wird, was siehst Du ?
Und dann unterstellt für alle beantwortet wird: Alle würden selbstverständlich sagen: Ich sehe einen Mann.

Dieses Beispiel zeigt auf, das sie selbst so sehen.

Sie selbst sind es die hier einen Mann sehen.

Und es ist für sie so selbstverständlich, das sie davon ausgehen, das das alle so machen werden, für immer und ewig.

Diese Annahme ist der Fehler.

Denn die Betrachter haben nicht unbedingt die gleichen eingebrannten Assoziationsmuster.

Und wenn ihre Assoziationen noch flexibel sind, und nicht festgelegt, sind sie lernfähig, und lernwillig.

Siehe die Reaktion auf Conchit Wurst.

Auch und gerade deshhalb, weil dieses Aufbrechen von Assoziationen, ihnen selbst hilft,
sich zu harmonisieren, ihnen abnimmt, sich rechtfertigen zu müssen.
Gerade deshalb, weil sie sich selbst evt. in einer Gehirngeschlecht-Körper-Zwickmühle befinden,
und jedes vorpreschen eines anderen, der Erwartungsregeln bricht, die auf Äusseres abstellen,
für sie nur befreiend empfunden werden kann.

Auch dann, wenn sie nicht in einer Disharmonie sind.
Wenn sie ihr Yin oder Yang nicht hassen, sondern beides spüren und lieben können.
Dann sind sie diese Betrachter in der Lage zu sagen: Ich sehe Dich. Ich sehe die Frau in Dir.

Natürlich – wie kannst Du das in Frage stellen ? Warum sollte ich Deine Frau in Dir nicht sehen ?

Wegen dem was zwischen den Beinen ist ? Das ist Unsinn.

Wissend, das sie als gaOP-IF nicht fähig sind, sich vorzustellen, dass eine falsch zugewiesene Frau ihren Penis lieben und als Kitzler empfinden kann, sollten sie immer diese Frauen als Frauen akzeptieren, und nicht ihr eigenes Unvermögen, sich das nicht vorstellen zu können heranziehen – und ausschliessen, das dies auch Frauen(IF) wären, genau wie sie selbst.

Wer diesen Artikel aufmerksam gelesen hat – wird aber bemerkt haben, das das Akzeptieren von Frauen mit großem Kitzler bedeuten würde, dass sie dann die Möglichkeit hätten, sich selbst leichter zu harmonisieren.

Da dies oft nicht möglich ist – ist die Inakzeptanz gegenüber Frauen mit großem Kitzler ein Teil ihrer Identität, die an äußeren Bedingungen geknüpft ist.
Ihre Inakzeptanz gegenüber nongaOP-IF somit eine Folge ihrer eigenen Inakzeptanz, gegenüber ihrem Yang-Anteil.
Dieser führt zu ihrer OP.
Und diese Erkenntnis wiederum zu der Annahme, wer diese OP nicht durchführt,
kann keine Frau sein.

Und alles, was darauf hinweist, dass eine Frau mit großem Kitzler eine Frau ist,
greift ihre Harmonisierungs-Bewältigungsstrategie an, die sich dadurch entstresst,
alles männliche zu verbannen.

Dann könnten sie sich nicht durch Angleichungen in Harmonie bringen, wie sie das meinen.

Die “Wunder-Pille” der Angleichung hätte nicht mehr die benötigte Stärke um zu wirken.

Denn sie wären wieder dem Yin und Yang ausgesetzt und dem Betrachter, der sagen könnte: Ich sehe hier zwar eine Frau mit Mumu in der Sauna – aber das könnte auch ein Mann sein.

Denn es gibt ja auch Frauen mit Penis.

Also ist das weibliche Genital kein Beweis mehr für eine Frau.

Aber ihre Harmonisierungsstrategie entstresst sich durch diesen Beweis.

Fällt der Beweis als Beweis weg, würde eine Vagina nichst mehr zählen, als Trumpf in diesem Spiel,
würde ihre Harmonisierung nicht mehr funktionieren, sie verblieben im Dauerstress,
in dem sie schon vor der OP waren.

Die Frage, ob es sich um eine Frau oder Mann handelt, würde also nicht mehr automatisch beantwortet werden können durch äußere Gegebenheiten.

Sondern wäre vom Verständnis des Betrachters abhängig.

Denn die Frage, wenn wir das Gehirngeschlecht als geschlechtsgebenden Parameter berücksichtigen,
und das müssen wir, denn sonst müßten wir den Aspekt verwerfen, das die Diskrepanz zwischen Körper und Gehirn angeboren ist, stellt sich für den Betrachter nur noch die Frage:
Sollte sie sich selbst in Harmonie gebracht haben – durch welche Angleichung auch immer – oder auch durch gar keine ?
Und damit wird die Aussage, um welches Geschlecht es sich handelt, durch eine Festlegung mit äußeren Prämissen wertlos.

Dieses entscheiden – dieses Offenlassen – auch die Stirn zu haben – sich selbst zu bestimmen und zu sagen: Ich bin jetzt schon Frau – du kannst denken was Du willst – das gelingt nur Frauen die in Yin- Yang Harmonie sind. Nicht denen, die ihr Yang verbannen müssen.

Und gaOP-IF werden die Akzeptanz nur von Menschen bekommen können, die auch in Yin-Yang-Harmonie sind, oder wir haben den seltenen Fall einer ungeouteten falsch zugewiesene Frau:
100% ungeoutet. Ein sehr seltener Fall. Sie dürfrte keine Menschen der sie aus der Vergangenheit kennt, mit Menschen aus ihrer Gegenwart zusammenbringen um hier sicherzugehen.

Alle anderen, die ihr Yin oder ihr Yang ablehnen, hassen, verleugnen, und ein Teil ihrer Identität sich darauf stützt, diesen Teil zu vernichten – um den anderen Teil erst zu erschaffen (obwohl er vorher schon da war) dieser Teil ist nicht fähig für Akzeptanz – nicht für sich selbst und nicht für andere.

Wir befinden uns hier am Grad zu (auto)Homophobie und (auto)Transphobie.

Und zwar für diese falsch zugewiesene Frauen selbst.

Wie auch Betrachter transphob sind, die nur dann falsch zugewiesene Frauen als Frau akzeptieren können, wenn sie eine Spalte sehen, und wichtig: nicht wissen, das dies einen Neovagina ist.

Die gaOP-IF definiert sich erst, durch die Hürde, ihre Abneigung zu neuralisieren.

Ein reines YIN – nichts anderes – nur noch Frau.

Erst dann bin ich Frau – und alle anderen, die auch so denken – müssen das auch so sehen.

Es ist ein völlig dualgeschlechtliches Denken – was zu diesem Entschluß kommt.
Ein Denken, das auch innen nur entweder Yin oder Yan zu verwalten fähig ist,
unfähig beide Welten zu verbinden.
Dies wird auf das Äußere projeziert, das auch “eindeutig” zu sein hat.

Ein Denken, dass beide Geschlechtsmerkmale in einem Körper zulässt – ist nicht gegeben.

Dieses Fähigkeit zu Denken würde diesen Frauen sehr helfen – ihre weibliche Seele in einem Mischkörper in Harmonie zu bringen.

Eines sollten diese Frauen daher nicht machen, wenn sie sich selbst angleichen und in Harmonie bringen:
Falsch zugewiesene Frauen mit großem Kitzler als Männer bezeichnen.

Denn indem sie das tun, benutzen sie diese nur, um sich selbst zu definieren – um ihr Yang zu verdrängen.

Das Yang der anderen, das auch zu ihrer weiblichen Seele gehören darf, sollten sie bitte in Ruhe lassen. Und diese Merkmale nicht dazu verwenden, diese falsch zugewiesenen Frauen,
wieder falsch zuzuweisen, wie es schon die Hebamme getan hat.

Denn falsch zugewiesene Frauen mit großem Kitzler sind nicht zuständig – um falsch zugewiesene Frauen, die eine Mumu zwingend brauchen, dadurch in ihrer Identität zu bestärken, indem sie sich von ihnen als Männer bezeichnen lassen.

Feb 242014
 

 

diesen Artikel auf Freeyourgender.de lesen:

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=279&t=266&p=431

 

1. Szene:

Schöne Haare, es könnte eine Perücke sein, aber wen interessiert das heute in Zeiten, in denen prominente Stars mehr Perücken zuHause haben wie Schuhe, oh – ein kurzer Rock, lange Beine – wirklich schöne passende Stiefel – die Figur schlank und die Bluse verrät, das sich dort einiges bewegt – und was hier zu sehen ist – werden viele Männer – sogar viele Frauen für eine Frau halten und auch so behandeln…

Das Wesen geht zu einer Imbissbude… die Leute in der Schlange flirten – die Männer drängeln sich dicht hinter ihr, suchen Körperkontakt – die Bratwurst wird plötzlich gar nicht mehr so interessant – eher die Rundungen des Po’s,
der sich vielversprechend unter dem engen Rock abzeichnet – der Brastwurstverkäufer schenkt ihr ein Lächeln.

Sie bekommt eine Extra-Portion Senf – nicht nur weil er lange Beine in kurzen Röcken mag, sondern weil Sie eine Frau ist und er noch ein Kavalier der alten Schule – ja dieses Klischee gefällt nicht nur ihm, sondern auch anderen, die das anziehende Wesen in seiner Schlange stehen sehen, die auf den Empfang von Bratwürsten wartet, der eine oder andere Mann näherte sich so seiner Imbissbude, obwohl er gar nicht die Absicht hatte auf eine Bratwurst – nur um dem anziehenden Wesen näher zu kommen, dass da in langbeiniger Statur ihre Bratwurst entgegennimmt – und es haben sich tatsächlich sogar einige Männer in die Schlange eingereiht – sie bekamen auf einmal Hunger – aber nicht unbedingt auf eine Bratwurst – aber man spielt gerne etwas vor, zB. eine Bratwurst zu wollen und Hunger zu haben, um etwas anderes zu bekommen.
Und wenn es nur etwas Nähe ist – um das Objekt der Begierde vor dem Auge der Geilheit im scharfen Fokus zu haben.

Vor allen dann wichtig – wenn man kurzsichtig ist – vielleicht nicht nur im Sinne des Auges – sondern auch des Verstandes,

Oder sind wir nicht so streng und diffenzieren soweit, dass wir sagen:
Der Verstand ist durch die Wahrnehmung, und diese durch Assoziationen beschränkt und konditioniert.
Dafür kann der Betrachter ja nichts… oder doch ?

Denn es spielt für den Betrachter überhaupt keine Rolle, welche Identität das Wesen haben könnte – noch mehr – es interessiert ihn schlichtweg nicht.

Das Wesen “funktioniert” als Frau – der Bratwurstverkäufer nutzt Synergie-Effekte durch dessen Anziehungskraft und macht mit ihr Werbung – wenn es auch nur für ein paar Minuten ist – während das Wesen in seiner Brastwurstschlange verweilt, die Blicke der geilen Männer prüft die Figur – und seine Sinne funktionieren vollautomatisch – sie schalten auf das Programm um:
Will ich haben – will ich ficken – völlig belanglos – was dieses Individuum “ist”.
Es ist das – was ich sehe sagt sich der Betrachter, und er sieht – eine anziehende – in jeder Beziehung doppeldeutig gemeint – Frau.

Der Frau gefällts – vormals Wesen genannt – sie versteht und empfindet sich ja auch als Frau – sie ist eine Frau in ihrer Identität und jeder der sie danach fragt, wird sie die Antwort geben: “Ich bin eine Frau.”

Das sie unter ihrem Rock noch das Teil hat, das Schuld daran war, das sie als männlich gesehen wurde als Baby, und daher dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurde, kann sie nicht verstehen, denn dieses Teil gehört zu ihrem Frau-Geschlecht – ihrem ureigenen individuellen Frau-Geschlecht – denn ihr Frau-sein definiert sich nicht über das, was die Menschen gesehen haben, als sie als Baby hochgehoben und beurteilt wurde, sie fühlt sich als Frau und ihr Plus zwischen den Beinen ist für sie ihre Clit, und diese meldet: ich fühle mich wohl – wenn mich Männer ansehen – oder auch Frauen – wenn sie signalisieren – ja das gefällt mir – dann regt sich da was unter ihrem Rock, und nein – sie empfindet es nicht als männlich – nie – in keinster Weise – würde sie das tun – würde ihre Clit sagen: nein – ich bin kein Mann – und ich werde da auch nicht steif wenn Du mir das sagst. Eher das Gegenteil.

Die Mumu fehlt diesem Wesen nicht, weiß es doch, das viele Männer auf Pomumus stehen – und Posex lieben, wie viele Frauen auch, und sie fühlt sich hier in der Lage, Männer vollstens zufriedenzustellen, wie viele Frauen auch – und vor allem die Männer die ihre Clit auch als Clit sehen – dann ist sie die perfekte Frau – alles vorhanden: Busen, Clit, Pomumu – Beine – Figur – schlank – nicht das dicke Frauen auch ihren Reiz haben für bestimmte Männer, aber sie selbst möchte eben schlank sein – das gehört für sie zu ihrem Ideal dazu.

Während sie in ihr Brastwurstbrötchen beißt – umzingelt von Männer- und Frauenblicken – ist die Welt in Ordnung – alle sind in Harmonie – Sie selbst – die Frauen und Männer, die sie geil finden – die Frauen und Männer, die sie anziehend finden – und sie ist sich sicher – wenn sie eine von den Frauen oder eine von den Männern jetzt aussuchen würde, und für einen Quickie im Park als Nachtisch vernaschen würde, ihre grosse Clit würde dabei keinen dieser Frauen oder Männer verschrecken – das hat sie noch nie erlebt.

Die Geilheit ist auf alles andere bereits fest einkalibriert, die große Clit kann da nichts mehr erschüttern – oder sie hätte das besondere “Glück” eine Frau oder Mann zu erwischen, die oder der sie sogar deshalb um den Verstand bringt, weil sie dieses Extra hat – aber wer nun ein Problem mit Clitorisfrauen hat, dann dürfte klar sein, dass das dann ein Problem dieser Frauen und Männer ist, nicht ihres – ihre Identität ist weiblich.
Was kann sie dazu – wenn diese Menschen sie nicht verstehen ? Vielleicht haben sie selbst ein Problem, dass sie ihren Körper nicht mögen – können sie das überhaupt – wenn sie Empfindung, Identität nicht vom Genital, vom Körper trennen können – das beweisen sie ja dann – wenn sie das Wesen erst vereehren und dann wenn sie sich ausziehen würde ablehnen – da haben sie ein echtes Problem mit ihrer Wahrnehmung:

Was haben sie denn vorher geliebt, bevor sich sich auszog ? oder vereehrt ?

War es nicht das Wesen in dem kurzen Rock und den langen Beinen – der Frisur ?

Oder war es eine Imagination – die Frau an sich – ein Idealbild in ihrem Kopf, der das Wesen entsprechen sollte ?

Dann würde man sagen können: Sie erwarteten eine Mumu, das hat sie geil gemacht – aber sie konnten sie ja nicht sehen – warum kann man auf etwas geil werden, was nicht zu sehen ist ?

Also alles Einbildung – wer unter dem Rock eine Mumu sich vorstellt und dann geil wird – was kann das Wesen hier dazu ?

Er oder Sie sollte sich fragen, was er denn schön gefunden hat, an ihr, das es zum Quickie kam – das Äußere, dass er oder sie sah, oder das Versprechen, das er oder sie sich selbst gegeben hat durch eigene Assoziation ?

Wie kann das Wesen enttäuschen, es kann ja Assoziationen nicht beim anderen steuern ?

Oder etwa doch ?

Nein – es ist alles Einbildung – alle die geil wurden, haben das was sie sahen geil gefunden – und wenn sie dann beim Ausziehen die Mumu vermissen, haben sie ein Problem mit sich:
Sie sind genitalfixiert – lassen das eigentliche Wesen – die Frau die sie hier sehen, außen vor – das Genital – die Mumu – ist ihnen extrem wichtig – und wenn diese fehlt – können sie das Wesen nicht mehr lieben – völlig paradox.

Ich liebe mein Kind – weil es mein Kind ist – auch wenn es stottert – und ein Mensch – der das Kind sieht – und es erst sympathisch findet – und er nähert sich und das Kind fängt an zu sprechen – aber stottert und der Mensch sagt dann:
Ich mag das Kind jetzt nicht mehr – was macht der Mensch dann ?

Er urteilt über: Äußeres, über Fähigkeiten – das ist übertrieben gesagt faschistoid.

Ganz übertrieben gesagt.

Aber Übertreibungen sind legitim um den Schmerz auszudrücken, der durch diese Diskriminierung entsteht.

Wenn spürbar wird, das Äußere Dinge wichtiger sind, als das was in uns selbst steckt, unsere Seele, unsere Liebe, unsere Identität.

Wenn wird diese Faktoren ausklammern, haben wir eine genitalfaschistoide Objektliebe. Einen Fetisch:

Eine Frau oder Mann, die oder der erst eine Frau liebt und begehrt,
aber später dann feststellt, das sie ein männliches Genital hat,
und sie dann nicht mehr begeehrt und liebt,
ist ein Fetischist,
ein Genitalfetischist,
der Mumus liebt,
aber keine Menschen.
Sie oder Er liebt Objekte und könnte auch mit einer Gummipuppe zurechtkommen.
Sie oder Er sagt spricht am morgendlcihen Frühstückstisch gerne mit Mumus.

Übertreibungen sind immer sinnvoll um gewisse Punkte besser betonen zu können – und eine Frau oder Mann – die sich an dem Wesen an dem Bratwurststand ergötzt hat – und aufgegeilt, und es dann bei einem Quickie ablehnt – weil unter dem Rock eben keine Mumu sondern ihre grosse Clit zum Vorschein kommt, ist nichts anderes: genitalfaschistoid.

Ein Genderfaschist – ein Mensch – der eine gewisse äußere Konstellation als einzig geile für sich empfindet.

Eine Abweichung führt zur Ablehnung – auch wenn vorher Zuneigung da war – und zwar dann, als ihm dieser – für ihn als Mangel empfundene – Unterschied, bekannt wird.

Nur der Mangel, den er selbst definiert – erzeugt die Ablehnung, das Wesen hat sich ja nicht verändert.

Und ganz wichtig: Die Identität wurde bisher von dem Betrachter ja nicht bewertet – nie – weder der Mann der sie vorher und nachher – während er sie auszieht geil findet, interessiert sich für ihre Identität – noch der Mann der sie beim Quickie ablehnt interessiert sich für ihre Identität – es interessiert nur sein faschistoider Gedanke:
Mumu Mumu Mumu ficken ficken ficken – ist das nicht interessant ?

Die Identität -wen interessiert die ?

Und eine falsch zugewiesene Frau mit Passing – die für eine Frau gehalten und wahrgenomen wird, wird deshalb akzeptiert, weil ihr Passing “passt” – denn unter ihren Rock schaut ja niemand am Bratwurststand.

Und sie bildet sich dann ein, sie würde als Frau anerkannt – ist das nicht lächerlich ?

Sie spürt ihre innere Frau und fühlt sich dann wohl – wenn andere zufrieden mit ihrer Assoziation sind – ist das nicht völlig lächerlich und alles andere als erstrebenswert ?

Viel interessanter ist es doch – wenn sie ihren Rock ausgebeult zeigt – darauf hinweisend,
dass sie eben für Genderfaschisten keine Frau wäre, und trotzdem von einigen geliebt wird – die die innere Frau in ihr sehen – und genau diese stellen auf ihre Identität ab – sie sagen: Nein – der Penis unter dem Rock ist für mich kein Penis -und für den Betrachter auch nicht – ich bin eine Frau – ohne wenn und aber – eine Frau mit großem Kitzler.

Und damit wird die Identität zum entscheidenden Beziehungs- und Anziehungsfaktor – erstmalig.

Nicht das, was zwischen den Beinen ist.

Durch diesen Assoziations-Error – ausgebeulter Rock – wird zwingend der Betrachter in die Lage gebracht, die Identität zu sehen und dann, wenn er sieht, kann er akzeptieren – die innere Frau – und muss sich mit dieser Konstellation:
Frau mit grosser Clit – “passt” das ? auseinandersetzen.

Wenn er sie als gesamtes Wesen liebt, nicht nur als Genital, akzeptiert er ihre weibliche Identität – ihre weibliche Seele.

Wenn sie die Clit nicht hat – eine Mumu – evt. durch eine Operation – kann dieser Gedankensprung nicht stattfinden.

Wie auch ?

Der Betrachter wird ja nicht gefordert – und er wird dann auch nie lernen, das Identität und Äusseres nicht übereinstimmen muss.

Er wird auch nie lernen, das Identität immer über das Äußsere steht, vom Äußeren unabhängig ist, mehr Gewichtung hat und es immer heißen muss: die Identität gilt es zu respektieren – unabhänig dem Äußeren.

Eine falsch zugewiesene Frau, die stealth lebt, entzieht sich diesem Betrachter-Test.

Der Betrachter wird nie in die Lage versetzt – über dieses Thema nachdenken zu müssen, was sich bei einem späteren Outing – vielleicht nach der 2 oder 3. Bettszene als tragisch erweisen könnte.

Hat sie doch vielleicht einen Genderfaschisten erwischt und muss dann unvermittelt feststellen, das er nur auf ihre “Mumu geil war ” und diese geliebt hat – und zwar nicht ihre sondern Mumus im allgemeinen – und als er feststellte, das da doch irgendwas nicht stimmt – ist er auf und davon – ist das nicht eine Tragödie ?

Wer wurde nun getäuscht – ? wer täuscht hier ?

Diejenige die stealth lebt – und versucht alles zu vertuschen – oder diejenige die ihren Rock ausgebeult lässt, kein Halstuch um den Kehlkopf zu bedecken trägt, und auch sonst keinen großen Wert auf 100% Passing legt ?

Ist das nicht besser um genau Genderfaschisten im Regen stehen zu lassen ?

Ist das nicht besser um es überhaupt erstmal zu ermöglichen, das meine Identität geliebt wird – und nicht einfach nur “die Mumu einer Frau” ?

Ist das nicht das, was viele Feministinnen fordern:
Sie wollen als Mensch gesehen werden, mit ihrem Charakter – und nicht nur als Objekt:
Als Titten, als Po, als Beine ?

Ist der Betrachter eines Wesens, das seine Assoziationen sprengt – nicht gezwungen – das Wesen zu lieben – als solches und nicht das Objekt ?

Das Objekt Mumu fällt aus.

Das ist, ein grosser Vorteil – für das Ziel, dass ich als Mensch geliebt werden kann,
eine nicht vorhandene Mumu ist ein Genderfaschisten-Filter.

2. Szene

Das Wesen geht in eine Damensauna – sie hat zwar Brüste – ca. B-Cup – aber ihr Penis – für sie ihre große Clit – sprengen das normale Denkvermögen, das es sich hier um eine Frau handeln soll.

Die Sauna ist gemischt – Frauen und Männer sitzen im Dampfbad.

Spielen wir das Spiel so, und unterstellen, dass die gleichen Menschen, die vorher in der Bratwurstschlange standen,
nun im Dampfbad sitzen.

Es gibt nicht mehr so viel Blicke wie vorher – die Männer und Frauen – die eine Frau anziehend fanden, am Bratwurststand, die sie sahen – die sie geil machte – von denen sind nicht mehr viel übrig.

Sie sind verwirrt – kommen mit ihrer Assoziation nicht klar – sie fokussieren auf Äußeres – schaffen es nicht, das Wesen zu sehen – die Identität zuzuordnen und zu sagen: Das ist eine Frau.

Die Assoziations-Stütze Kleidung fehlt.

Ihre Assozziation läuft somit ins Leere – einige werden unsicher – einige schämen sich – da sie denken wenn sie sich diesem Wesen nähern, könnte das Wesen das oder das denken. Z.B. besteht bei Männern die Angst, als schwul gesehen zu werden, was bei vielen Männern durch homophobe Gefühle intentiert ist und verhindert werden will.
Bei Frauen als Betrachter fällt dieser Faktor weg, deshalb haben Frauen insgesamt einen besseren mentalen Zugang zu Clitorisfrauen, Frauen die ihr männliches Genital als Clitoris begreifen.

Blockaden und Komplexe, die immer verdrängt werden, stehen plötzlich im Weg.

Alles zu kompliziert, es stehen keine Lösungen für die Gefühle bereit, die der nackte Körper auslöst,
der Busen und männliches Genital vereint, der Betrachter wird orientierungslos.
Assoziationsraster funktioniern nicht mehr – der Blick schweift ab und versucht zu ignorieren.

Wenn nicht sogar abzulehnen.

Interessant – was Kleidung ausmachen kann.

Und wieder: Die Identität wird nicht bewertet – spielt keine Rolle für diese Betrachter.

Nur ganz wenige, ganz wenige fangen an das Wesen zu lieben und genau für diese Besonderheit.

Sie sehen die Frau in diesem Wesen und der Penis – der für das Wesen eine grosse Cilt ist – filtert genau diese Menschen heraus – für die die Identität viel wichtiger ist., die Identittsblinden werden von den “Sehenden” gefiltert.

Die orientierungslosen Betrachter müssen sich sogar anstrengen:
Sie beginnen andere Dinge zu bewerten, die noch zur Verfügung stehen -die Kleidung fehlt ja:

Sitzhaltung, soziales Verhalten – wie das Wesen ihr Handtuch um den Körper wickelt – welche Farbe das Handtuch hat – alles Dinge – die auf die Identität zeigen – zwar klischeehaft – aber die richtige Spur legen:
Die Art zu sprechen – nicht unbedingt die Frequenz der Stimme, sondern wie und was sie sagt – wann sie lächelt und lacht – wie ihre Augen leuchten, wie sie sich bewergt, wenn sie etwas bestimmtes sagt, ob sie ihre Hände einsetzt, um gesagtes zu illustrieren – das sind die Dinge, die die Seele zeigen – keine Chance diese nun zu überblenden – diese werden nun wichtig – wichtiger als der Penis – denn der – der ja eine grosse Clit ist für das Wesen – zwingt den Betrachter zum genaueren Hinsehen – zum Beachten der Seele -und führt zwangsläufig zum Auffinden ihrer weiblichen Seele – der inneren Frau. Ihrem unsichtbaren Geschlecht.

Wer ein Wesen mit Brüsten und Penis im Dampfbad als Frau annimmt – liebt und nicht ablehnen kann – hat alle Vorraussetzungen um alle falsch zugewiesenen Frauen und Männer, die Vorraussetzungen um unsichtbare Geschlechter, die Vorraussetzungen um Identitäten in vollem Umfang zu erfassen, Identitäten von Genitalien trennen zu können – auch sogar unabhängig ihrer Kleidung.

Eine falsch zugewiesene Frau mit Mumu nach einer gaOP läuft im Dampfbad Gefahr,
einem Genderfaschisten zu gefallen – dem die Mumu wichtiger ist ,als ihre Identität.

Nein – eine Clitorisfrau muss keine Feministin werden – um zu verhindern, dass sie als Objekt gesehen wird.

Denn sie zeigt mit ihrer großen Clit allen Mumu-Vereehrern und Seelen-Ignorierern den Mittelfinger.

Die Seele ist das Tor zu jeder Clitorisfrau – und wer eine Clitorisfrau liebt -muss sich mit ihrer Seele beschäftigen

Er kommt daran nicht vorbei.

Und am schnellsten geht das im Dampfbad – oder auf der Strasse – mit ausgebeultem Minirock.

 

 

Feb 232014
 

 

Diesen Artikel auf freeyourgender.de lesen:

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=279&t=264

 

Der Penis würde angeblich Mann bedeuten, die Mumu Frau -
diese Sichtweise ist natürlich völlig unhaltbar, weil sie die Tatsache, das wir gemäß unseren
Gehirngeschlechtern empfinden gänzlich verleugnet.

In diesem Artikel geht es darum zu versuchen zu erklären, warum Nichtakzeptanz auch von falsch zugewiesenen Frauen geübt wird, und zwar gegenüber falsch zugewiesenen Frauen, die ihren Penis behalten wollen und sich mit diesem harmonisiert haben, diesen z.B. als ihre Clitoris begreifen, die zwar grösser ist, aber die Anatomie und Biologie sollten wir komplett außer Acht lassen, den es geht um Gefühle, Gehirngeschlechter, Identitäten, Selbstverständniss, Selbstbestimmung und innere Harmonie, nicht um die Rolle innerhalb der Fortpflanzung

Denn wenn es eine falsch zugewiesene Frau für ihre Harmonisierung benötigt, dass sie sich einer Operation unterzieht, die eine Mumu (Vagina) formt, heißt das noch lange nicht, dass dies eine andere falsch zugewiesene Frau auch benötigt, um in innere Harmonie zu kommen.
Beiden kommt das innere Selbstverständnis zu Hilfe, ihren Körper als das zu sehen, was sie sich wünschen, beides wird in den dementsprechenden Gefühl münden, dass sie dann für sich haben werden.

Das dieses Gefühl natürlich von anderen Menschen bekräftigt und durch Akzeptanz bestätigt werden sollte,
muss ich hier sicher nicht weiter erwähnen.

Natürlich ist eine falsch zugewiesene Frau schon bereits vor jeder Operation oder Angleichung durch ihr weibliches Gehirn Frau,
- sie ist es von Anfang an – und man kann die Angleichung sogar herunterbrechen auf lapidare Dinge wie Kleidung – es muss hier nicht immer eine Operation gemeint sein – selbst in männlicher Kleidung ist eine falsch zugewiesene Frau eine Frau – und auch wenn sie die soziale Rolle beibehält sei es aus existentiellen, familären, sozialen oder finanziellen Gründen.

Das heißt – eine falsch zugewiesene Frau, die ihren Penis hasst, und die Möglichkeit in Anspruch nimmt – sich einer Operation zu unterziehen – tut etwas für ihre Harmonie – um in Einklang mit sich zu kommen – sie wird dadurch aber nicht zur Frau – sie unterstreicht ihr bereits gegebenes Frausein.
Genauso unterstreiche ich mein Frausein, indem ich mir entsprechende Kleidung anziehe, in denen ich mein Gefühl für mich bestätige und Signale meines vorhandenen Gefühles nach außen, zum Betrachter vermitteln kann.
Diese Signale sind je stärkter sie sind, desto nachhaltiger für mich, mich zu bestätigen und mich wahrnehmen zu können. Daher wird eine Damenhose eine untergordnete Rolle spielen, im Vergleich zu einem Minirock und Nylons – gerade weil diese Kleidung als weiblicher empfunden wird, mag ich das – ich betone damit meine Identität die ich in mir spüre.
Oft zu sehen sind auch falsch zugewiesene Frauen, die Kleidung lieben, die für Frauen vor ihrer Emanzipation Pflicht waren, wie z,B. lange Kleider zu Zeiten vor dem 1. WK, innerhalb der Monarchie und des unverdeckt gelebten Männerpatriarchats in der Gesellschaft.
Dadurch, dass hier durch die Kleidungsordnung, Frau in langem Kleid bis zum Boden, ein deutliches Signal “Frau” nach außen gegeben wurde, übernehmen diese Kleider-Sprache falsch zugewiesene Frauen gerne, um hier keine Zweifel offen zu lassen. In einschlägigen Transidenten-Foren, in denen die falsch zugewiesenen Frauen sich mit Bildern vorstellen, ist daher sehr häufig diese Attitüde zu langen Kleidern, mit Dekolletè und Corsage festzustellen.

Alles was ich tue, oder nicht tue, ist aber unabhängig zu meiner weiblichen Identität die ich bereits habe – es geht dann darum, wie ich diese mit mir und meiner Umwelt in Harmonie bringen kann – oder genauer: bringen muss.

Komme ich damit zurecht, dass ich für mich in Einklang kommen kann, wenn ich meinen Penis als Clit begreife – was er abgesehen von der Größe ja auch irgendwo auch ist – oder brauche ich eine Operation für mich, um in Harmonie zu kommen, weil ich mit dem Penis nicht klar komme, weil dieser für mich eine Art Männlichkeitssymbol ist – ich ihn sogar deshalb hasse ?

Natürlich brauche ich ihn nicht, wenn ich ihn hasse, ich möchte ihn dann auch nicht benutzen – in dem ich ihn aktiv mit einer anderen Frau einsetze.

Es ist aber immer eine individuelle Sache wie ich in der Lage bin – oder wie ich es mir wünsche, wie mein Kopffilm, meine Imagination, meine Vorstellungskraft es mir ermöglicht, in Harmonie zu kommen.

Ich sehe meinen Penis als Clit – wenn ich mit einer Frau zusammen bin als Umschnalldildo – sehe mich als ihre lesbische Freundin – was hindert mich daran so in Harmonie zu kommen. Nichts.

Genauso braucht eine falsch zugewiesene Frau die Imagination – das ihre Operation eine Vagina erzeugt hat – aber ist es eine ?

Es ist eine durch eine Operation erzeugte Veränderung – genaue Einzelheiten und Details, Probleme und auch Gefahren dieser OP möchte ich jetzt nicht anführen – ich denke es genügt, wenn man sich vorstellt, wie ein Sklapell den Körper aufschneidet.

Die Frage ist aber interessant, und um die geht es hier in meinem Artikel:
Es geht nicht darum, das Menschen, die mit falsch zugewiesenen Frauen Akzeptanzprobleme haben, mit oder ohne gaOP, sondern es geht um die falsch zugewiesenen Frauen, die anderen falsch zugewiesene Frauen keine Akzeptanz schenken, weil diese ihre (große) Clit lieben.

Sie sehen diese Clit eben als Penis – genauso wie die anderen durch ihre Operation entstandene Mumu als Neovagina sehen – das ist eine Ansichtssache und steht ihnen frei – aber ist es dann nicht auch zu verstehen, das Clitorisfrauen – also falsch zugewiesene Frauen, die ihren Schwanz lieben, im Gegenzug dann argumentieren, dass die operierte Mumu, keine Vagina ist ?
Ich akzeptiere jede falsch zugewiesene Frau als Frau – egal mit oder ohne Mumu – warum können das gaOP – Frauen nicht ?

Was verändert ihre Position gegenüber falsch zugewiesenen Frauen die ihre (große) Clit lieben ?
Was macht der Unterschied aus ?
Oder warum meinen diese falsch zugewiesenen Frauen, dass sie Frauen wären und die Clit-Frauen keine ?

Der größte Fehler ist, an anatomische Dinge festzuhalten -und Körperteile nicht aufzulösen in Dinge, die ich mir selbst vorstelle.
Das paradoxe ist ja – dass sie diese Auflösung der Gegebenheiten, diese mentale Harmonisierung, dass sie diese selbst für sich auch lernen müssen, bzw. unbedingt brauchen, denn oft gelingt eine gaOP nicht, und was ist dann ?

Ist dann die Frau für diese falsch zugewiesene Frauen in ihrer speziellen Denkweise auch gestorben ?

Die Frage beantworte ich mit ja – denn es gibt viele Suizidfälle nach misslungener OP.

Die Aufgabe ist doch, von äußerem komplett wegzukommen – es muss ja nicht mal eine misslungene OP sein, sondern es reicht schon ein Aussehen, das jedem, der nach anatomischen Angleichungen assoziiert sagt: das ist keine Frau – auch schon wegen der Stimme.

Wenn dies nun die falsch zugewiesene Frau schon selbst nicht kann – diese äußeren Dinge aufzulösen, wie kann sie es dann von dem Betrachter erwarten, den sie auf der Strasse begegnet ?

Der keine Berührung mit transidenten Denkweisen bisher hatte ?

Dieses Unvermögen – die Anatomie aufzulösen – bzw. die Anatomie im Kopf so zu verdrahten – dass sie mit der inneren Frau übereinstimmt, führt zur Nichtakzeptanz der Clitorisfrauen.

Denn wenn wir in der Denkweise folgen, verstehen wir, dass wenn diese falsch zugewiesenen Frauen, die anatomische Angleichung für die Erfüllung ihrer Identität (fälschlicherweise auch Beendigung der Transition genannt), brauchen,
und sie dann eine Clitorisfrau akzeptieren müssten, würde das bedeuten, dass sie ja ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden könnten, da sie ja selbst mit Penis sich nicht als Frau begreifen – sondern als “Transfrau” – also keine “richtige Frau” in ihrem Sinne sind.

Deshalb fehlt diesen falsch zugewiesenen Frauen in ihrer Vorstellungskraft die Möglichkeit, Äußeres von Innerem abzukoppeln.

Das führt wiederum in die Probleme des Aussehens – denn wenn ich im Gesicht nicht weibliche wirke, oder eine unpassende Statur habe, kann ich in dieser Denkweise keine glückliche harmonische Frau im Sinne dieser Harmonisierungs-Denkweise werden.
Das erklärt auch den extrem hohen Passing-Druck, den diese Harmonisierungsart auslöst,
nicht umsonst geht es in vielen SHG`s (Selbsthilfegruppen) im Schwerpunkt um dieses Thema: Nicht aufzufallen.

Jede Frau, die sich als Frau erklärt, ist als Frau für mich zu akzeptieren,
mit Hormonbehandlung, oder ohne, mit gaOP oder ohne, mit Penis / großer Clit oder ohne – in Frauenkleider oder Männerkleidung – in weiblicher oder männlicher sozialer Rolle.

Es ist im Kontext der Gehirngeschlechter unsinnig und dazu diskriminierend in seiner Wirkung – einem Menschen über äußere Definition fremdzubestimmen.

Denn wenn dies legitim wäre, gäbe es für die falsch zugewiesenen Frauen, die unfähig sind, äußeres aufzulösen um sich mit ihrem Inneren zu harmonisieren, selbst auch keine Möglichkeit – denn sie haben es ja schon selbst schwer, sich mit ihrer Neovagina als Frau zu sehen – oder mit ihrem unpassenden Aussehen, ihrer tiefen Stimme, wenn dann noch andere sagen: Du bist keine Frau weil… – wie sollen diese es dann selbst schaffen in Harmonie zu kommen ?
Sollten sie diese Akzeptanz nicht zumindest dann selbst gewähren ?
Bleibt die Frage ob sie das wollen oder können.

Sie haben anscheinend nicht die Möglichkeit – wie andere falsch zugewiesene Frauen, die über diese innere Verdrahtung verfügen – ihren Körper mit ihrer inneren Frau zu harmonisieren – genau diese falsch zugewiesenen Frauen brauchen sehr viel Hilfe von außen – in Bestätigungen und in Mutzusprechungen.

Deshalb finden sich in Selbsthilfegruppen meist falsch zugewiesene Frauen, die sehr stark das Bedürfniss haben, ihren Körper anzugleichen und zu “entsprechen”, in 1. Linie für sich – in 2. Linie für die Gesellschaft.

Clitorisfrauen brauchen meist keine Selbsthilfegruppen sondern finden ihre eigene Harmonie selbständig – in ihrer ureigenen Identität – die sie sich selbst geben.
Sie sehen sich selbst nach ihrer Harmonisierung als Frau, ihnen fehlt dann meißt aber die Akzeptanz, da der Betrachter dies aus genitalistischen Gründen nicht so sieht, dann gerät ihre bereits in Harmonie befindende Identität immer wieder erneut durch die äußere Nichtakzeptanz ins wanken.

Die Suizidrate von falsch zugewiesenen Frauen, die das starke Bedürfnis haben außerlich entsprechen zu müssen,
ist extrem hoch im Vergleich zu Clitorisfrauen, die sehr schnell mit ihrem Körper mit sich in Harmonie kommen können. Meist genügt ein Busen – der durch Östrogene oder OP erreicht werden kann – das ist ein kleiner Schritt im Vergleich zu einer gaOP – es ist ein großer Vorteil – diese innere Harmonie durch seine eigenen Gedankenwelten erreichen zu können.

Jede falsch zugewiesene Frau – die diese innere Verdrahtung – diese Auflösung der äußeren Dinge, wie Aussehen im Gesicht, Stimme, auch Penis – nicht schafft, hat einen extremen Angleichungsbedarf um in Harmonie zu kommen -
schafft sie es nicht – bringt sie sich oft um.

Von den Clitorisfrauen könnte sie lernen, dass es vielleicht doch einen Weg geben könnte, durch ihre Vorstellungskraft – ihre innere Frau trotzdem zu leben, auch wenn sie meint – das ihr Körper unpassend wäre.

Wenn gewisse Dinge nicht zu ändern sind, bleibt Dir, die Einstellung zu diesen Dingen zu ändern.

Wenn sie allerding das per se nicht kann, was bleibt ihr dann ?
Sie hat es sehr schwer sich selbst zu akzeptieren, hier kann ihr meist niemand helfen.

Es bleibt für mich als Außenstehende dann, dass ich diese falsch zugewiesene Frauen immer akzeptiere,
obwohl sie eine tiefe Stimme hat, obwohl sie eine männliche Statur hat,
damit ich zumindest die eine Schnittstelle, die Fremdwahrnehmung für sie erfülle,
die 2. Schnittstelel, ihre eigene Wahrnehmung ist aber hier das Hauptproblem.

Wenn ihnen diese Akzeptanz von anderen falsch zugewiesenen Frauen nicht hilft – dann hilft auch keine Akzeptanz von anderen Menschen ohne Verständnis und Erfahrung über transidente Themen, die evt. aufgeklärt genug wären, das zu verstehen – obwohl sie mit Transitions-Thematiken nie etwas zu tun hatten – die breite Bevölkerung – wenn diese sagen würde: Ja Du bist eine Frau !
Würde dies einer falsch zugewiesenen Frau helfen, die ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht wird ?
Nein. Wie auch.
Deshalb sind diese falsch zugewiesenen Frauen mehr mit ihrer Angleichung beschäftigt, das ihnen ein unauffälliges Leben stealth ermöglicht, als das sie an der Outing-Front kämpfen, um Aufklärung bemüht sind und auf CSD Umzugswagen herumhüpfen würden: Die Ursache für die Verschiedenheit dieser beiden Gruppen ist die Art ihrer Harmonisierung, die Art wie sie sich selbst akzeptieren können.

Wie bereits erwähnt, und es kann nicht oft genug erwähnt werden, erklärt das, warum viele SHGs sich mehr darum bemühen, wie die Angleichung am besten vonstatten geht – auch finanziell – als das um gesellschaftliche Akzeptanz gekämpft wird.

Auch wird in den SHGS oft die Abgrenzung zu Clitorisfrauen gezogen, die diese in die Schublade der Transgender mitreinpacken.
Vor Jahren wurde sogar von SHG`s aus diesem Grund versucht, ein eigenes TSG für diese Clitorisfrauen zu etablieren, eine Art Transgender-Gesetz, das ihr eigenes TSG, das Transsexuellengesetz für ihre Art der Harmonisierung durch eine gaOP freihält von Clitorisfrauen – hier sieht man deutlich die für sie nötige Abgrenzung und, Clitorisfrauen nicht als souverändes Frauengechlecht, wie sie selbst auch sind, akzeptieren zu wollen und auch nicht zu können.

Clitorisfrauen, die ihre große Clit lieben, und sich als Frau erklären, sind Frauen – wenn das einige SHGs begreifen würden, könnten sie feststellen, das es nur um Akzeptanz geht, diese zu geben und zu versuchen – das eigene Denken in Bezug auf anderes Denken zu öffnen, eigenen Erwartungen zu entschärfen – denn dann müssten keine Ratschläge mehr gegeben werden, die bis zum Heraussägen der Wangenknochen reichen, um diese abzufeilen und weiblicher zu modellieren.

Ich würde sogar so weit gehen, dass dieses Angleichungs-Problem zum großen Teil von diesen falsch zugewiesenen Frauen hausgemacht ist – von ihnen selbst kommt.
Denn wir haben zwar homophobe und transphobe Menschen in der Gesellschaft, aber die überwiegende Mehrheit ist fähig, Menschen, die nicht einer Assoziation entsprechen, die normalerweise erwartet wird, zu akzeptieren.
Das konnten wir an der Reaktion der Menschen sehen, beim GrandPrix Sieg von Conchita Wurst, die den ESC 2014 in Kopenhagen gewann: Eine Frau sah man hier auf der Bühne, aber sie hatte einen Vollbart.

Die breite Bevölkerung kann lernen, jegliche Menschen – egal wie sie Aussehen, in ihren Geschlechtsidentitäten zu akzeptieren.
Dies ist für viele auch eine Befreieung, die selbst in einer Disharmone mit ihrer Fremdwahrnehmung und ihrer eigenen Identität stehen.

Wir haben das bei Minderheiten gesehen – wie z.B. Menschen mit bestimmten sexuellen Präferenzen, wie Lesben und Schwule – dies kann auch im Bereich transidenter Menschen geleistet werden – Transphobie kann auch genauso wie Homophobie gesellschaftlich aufgearbeitet werden.

Das die Schuldgefühle bei dem Betrachter einer falsch zugewiesenen Frau entstehen -und nicht umgekehrt.

Bei Homophobie sind wir ja schon sehr weit angekommen – es ist ein offener Diskurs, Homophobie ist erkannt und geoutet, Transphobie läuft versteckt ab, hinter der vorgehaltenen Hand – eine Schlagzeile in den Medien – die gegen Schwule wettert ist in der breiten Bevölkerung kein Quotenbringer mehr, Transidente Themen sind meist entweder Krankheitsberichte oder eine Draq-Queen wird in eine Show eingeladen- oder auch mal Travestie – mehr ist nicht drin. Transidentität als normal und vor allem “nicht krank” zu verstehen – da ist noch ein weiter Weg.
Transphobie-Outing ist hier noch in der frühen Entwicklung – ganz am Anfang – hier muss noch alles getan werden.

Aber falsch zugewiesene Frauen, die ihren Penis hassen, und unbedingt eine Angleichung in welcher Form auch immer benötigen – oder andere äußere Dinge – die eine tiefe Stimme aus ihrer Harmonie wirft – die es für sich selbst nicht schaffen in Harmonie zu kommen – sich verstecken – wirken meist reaktionär zum Versuch, Transphobie outen zu wollen – sie kämpfen ja nicht um Akzeptanz – wie auch, stealth und Aufklärung schließt sich gegenseitig aus.

Sie sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt – ihre eigene Baustelle der Eigenwahrnehmung aufzuräumen.
Sie haben sich ja selbst schon verurteilt – in dem Moment – wenn sie mit ihrem Äußerem – wie auch immer – nicht zufrieden sind.

Sie löschen sich selbst aus – die breite Bevölkerung ist hier erstmal völlig unbeteiligt.

Ist Ihnen zu helfen ? Wie ?

Auf jeden Fall könnte eines helfen: Das sie lernen, wenn sie schon nicht sich akzeptieren können, andere zu akzeptieren, und dadurch sehen, wie diese anderen glücklich sind, mit ihrem für sie selbst unpassendem Äußeren.

Wenn ich sage, das Wasser ist kalt -ich geh nicht in den See, aber vor mir geht ein Mensch rein und schwimmt und sagt: Hey komm rein – es ist super !
Könnte ich nicht dann auch auf die Idee kommen es selbst zu versuchen ?
Aber wenn ich sage: Nein Du lügst – das kann nicht sein – Du spielst mir was vor !
Dann ist das eine schwierige Situation, die nahezu zum Scheitern veurteilt ist.

Es nützt also nicht einmal etwas, das Denken über Beweise, das es geht, zu verändern – das eigene Bild der Frau, wie sie auszusehen hat, ist eingebrannt in das Innere – schaffe ich es nicht, diese zu werden – bleibt kein Ausweg – dramatisch.

Es bleibt sich zu verstecken – nicht zuzugeben, das hier ein Problem ist.
Entweder durch Angleichung – oder durch Aufgabe der Angleichung und weiterleben in der falschen Rolle.
Der männlichen. Für Akezptanz zu kämpfen, kommt nicht in Frage, da ja nicht mal die eigene Akzeptanz erreicht worden ist, warum für etwas kämpfen – was mir selbst nicht gefällt ?

Clitorisfrauen möchten Akzeptanz – für ihr, von den anderen als “unpassendes” Aussehen empfundenes Äußeres -
sie treten daher in den Diskurs mit der breiten Bevölkerung – fallen auf – polarisieren – kämpfen – sie sind nicht stealth.
Stealth bringt keine Lösung – auch nicht für die, die stealth sein wollen, den wenn sie es nicht schaffen, was dann ?

Der Anfang wäre, den Penis als Clit zu begreifen – damit würde auch für falsch zugewiesene Frauen -die das Äußere doch so wichtig nehmen – die Angleichung so wichtig nehmen – eine weitere Tür der Akzeptanz geöffnet – genau dadurch, das dann ihr Äußeres egal wäre – denn, wenn eine Clitorisfrau eine tiefe Stimme hat – und als Frau akzeptiert wird – wird sie es auch – egal mit oder ohne Mumu -
Und ja, in der Öffentlichtkeit sieht niemand unter den Rock.
Nur reden wir hier mit dem Thema “unter den Rock sehen” über die Schnittstelle der Fremdwahrnehmung,
sie muss sich selbst akzeptieren, und hier liegt die Crux.

Sie kann und will den Penis nicht als große Clit sehen – und sie kann und will auch nicht einsehen, das eine Clitorisfrau ihre große Clit nicht als Penis sieht – obwohl eine gaOP Frau ihre Neovagina als Vagina sieht, schafft sie diesen Gedankensprung nicht.

Hier treffen verschiedene Bewältigungsstrategien für die innere Harmonisierung aufeinander, die schwer nachempfunden werden können, genau deshalb sollte hier immer Akezptanz stattfinden, denn was ich nicht nachempfinden kann, von dieser Sache kann ich nicht behaupten, das dies so oder so wäre.

Aber genau das wird von den gaOP Frauen gemacht: Sie sagen zu den Clitorisfrauen: Du bist ein Mann. Dein Penis ist keine Clitoris. Sie benötigen also für ihre Selbstdefinition dringend die Abgrenzung, denn sie bilden sich ja selbst ein – ihre Mumu, durch OP entstanden – wäre eine Vagina, ein Penis kommt hier ja nicht in Frage in ihrem Denken. Sie können keine Akzeptanz geben – ohne dann ihre Identität zu verlieren.

Dieses Problem haben Clitorisfrauen nicht – sie schaffen die Vedrahtung zwischen Innerem und Äusseren, da sie in der Lage sind, das Äußere aufzulösen und nicht als Bedingung der Identität zu sehen.

Wenn sich eine Clitorisfrau als Frau erklärt – bricht daher die Welt der Mumu-Frau zusammen – sie wurde ja erst zur Frau – nach der gaOP (in ihrem Verständnis) und wenn sie nun eine Clitorisfrau als Frau akzeptieren müsste,
was wäre sie dann in ihrem Verständnis ‘?
Genau das – wie sie die Clitorisfrauen nennt: ein Mann

Das Problem liegt also im Unvermögen, sich innere Dinge frei vorstellen und somit frei fühlen zu können – eine gaOP Mumu ist eine Vagina – eine SilikonBusen ist ein Busen – warum dann nicht ein Penis eine grosse Clit sein darf ist nur eine weitere Imagination für den Aussenstehenden – es ist alles eine Frage der Sichtweise, des Verstehens und des eigenen Empfindens.

Die Unfähigkeit gegenüber Clitorisfrauen Akzeptanz üben zu können,
drückt bei diesen falsch zugewiesenen Frauen aus, dass sie es nur schaffen, sich als Frau gut zu fühlen, wenn sie ihren Körper in eine bestimmte Form bringen -
ein wahrlich dramatischer Ansatz.

Das innere Empfinden, die innere Frau verlangt zwingend eine bestimmte äußere Form, alles was dieser Form entgegensteht wird gehasst.

Das naheliegende ist hier der Penis.

Er würde ja eine Art Zwischenwesen hervorbringen – zumindest äußerlich – das würde aber eine Form von Frau sein – die nicht akzeptiert ist.

Für ihre innere Frau wird eine äußere Form benötigt – sonst ist sie nicht glücklich – der “Trans-Zustand” muss schnellst möglich verlassen werden – und nach dem “Wechsel” des Äüßeren darf nichts mehr übrig sein, das jemanden an meine Vergangenheit erinnern könnte.

Und genau dieser Punkt: Dieses absolute Verwerfen und Ablehnen des eigenen Körpers ist das dramatische.

Dieser Ansatz fällt für mich unter Transphobie – in diesem speziellen Fall Auto-Transphobie – also Transphobie gegenüber dem eigenen, als Zwischenwesen empfundenen Körper.

In dieser Denkweise ist keine Akzeptanz für Menschen möglich, die sich als Frau fühlen und noch ihren Schwanz haben – und wenn sie ihn noch haben, müssen sie ihn zumindest hassen – das ist das mindeste.

Eine falsch zugewiesene Frau, die zu einer anderen falsch zugewiesenen Frau sagt, ihr großer Kitzler wäre ein Penis verletzt diese, wenn diese vorher gesagt hat, es ist ihre große Clit für sie – diese Verletzung kann sie nur nachfühlen, wenn die Clitorisfrau zu ihr sagt, ihre durch gaOP entstandene Mumu ist ein operiertes Loch.
Die Wortwahl muß so drastisch gewählt werden, damit der Schmerz fühlbar wird, den die Clitorisfrau hat,
wenn ihre Clitoris als Penis gesehen wird. Es ist für die Clitorisfrau äquivalent, wenn sie durch die Penisdefinition zum Mann gemacht wird, genau wie eine Neovagina-Frau, durch die Vagina-Defintion zum Mann gemacht werden würde.

Erst wenn sie selbst nicht akzeptiert wird, hat sie eine Chance die Folgen zu spüren, die sie selbst durch Nichtakzeptanz verursacht.

In beiden Fällen sind dies natürlich in transidentischer Hinsicht beides Frauen.
Die eine liebt ihre Neo-Mumu – die andere ihre große Clit.

Nur ist die gegenseitige Akzeptanz einseitig.

Diejenige, mit der grossen Clit kann die Neomumu-Frau akzeptieren, da sie flexibler ihr Inneres mit dem Äusseren verdrahten kann, die Neomumufrau kann die Clitorisfrau nicht als Frau akzeptieren, da sie sich über ihr Äusseres definiert – das ist dramatisch und zeigt sich hier in einer Deutlichkeit – wie es besser nicht mehr darzustellen geht.

Damit macht die Neomumufrau das gleiche wie die breite Masse, die transidente Menschen über Äußeres definieren und über Assoziationen die über das Äussere gehen, und die über dieses Tun Geschlechterzuweisungen vorhnehmen, ingorierend, welche Identitäten vom jeweiligen Opfer angegeben werden.
Von Gehirngeschlechtern müssen wir hier gar nicht erst anfangen zu reden, wenn der Diskurs schon bei der Selbstbestimmung die nicht gegeben ist, zum Stillstand kommt.

Sie ist sozusagen ihre eigene Richterin.
Eine Neomumufrau, die eine Clitorisfrau nicht akzeptiert, braucht im Prinzip keine Gesellschaft als Grund für ihren Suizid, falls diese Gesellschaft sie nicht akzeptiert
Sie tötet sich mental selbst, sollte sie die 1. Stufe der Akzeptanz nicht schaffen – sich selbst zu akzeptieren.

Falls sie es nicht schafft, ihr Äußeres in die Form zu bringen, die ihren eigenen Erwartungen entspricht, steht sie vor ihrer eigenen Inakezptanz.

Wenn Sie sich nicht selbst tötet, bleibt ein Leben in Disharmonie, Unzufriedenheit, Depression, oft sind Alkohol und Drogen im Spiel – ein Sexualleben in Harmonie – was ein sehr wichtiger Grundpfeiler für ein erfülltes Leben ist,
ist so gut wie nicht möglich.

Diese falsch zugewiesenen Frauen sind in einschlägigen Communities meist die Vertreterinnen von Thesen wie: Penis = Mann, Vagina = Frau – oft haben sie keine Bilder in ihren Profilen, und wenn, sieht man das Gesicht nicht.

Wenn sie im Einklang mit ihrem Äußeren wären, würden sie sich auch nach außen produzieren, sich zeigen, sich feiern und celebrieren – ihr Frausein dokumentieren – durch Bilder -und es wäre egal wie sie für andere wirken, da sie mit sich selbst in Harmonie sind. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht der Fall.

Die, die es schaffen ihr Äußeres mit ihrem Inneren, ihrem weiblichen Inneren zu verdrahten, ohne ihr Äußeres ständig in Frage zu stellen, haben meist viele Bilder in den Profilen dieser Communities – zeigen sich in sexy Kleidung, und freuen sich, das sie gesehen werden – weil es für sie wichtig ist, das der Betrachter somit auf ihr Inneres schauen kann – denn das ist das wesentliche – eine Möglichkeit für den Betrachter zu schaffen, das Innere sehen zu können.

Sofern der Betrachter dies will.
Und die innere Weiblichkeit ist dann z.B. gut sichtbar, wenn ich einen Rock anziehe – und wenn ich diesen Menschen frage: Was bist Du ?
Und wenn dieser Mensch sagt: “Eine Frau”
Dann ist dieser Mensch für mich eine Frau – bedingungslos.

Und ich kann dann anfangen mit dieser Frau zu kommunizieren – in jeder Form – verbal, sexuell, mental – sofern ich das möchte.
Wenn ich das nicht möchte, bin ich der falsche Ansprechpartner, für mich hätte dann diese Frau ihren Rock nicht anziehen müssen, oder eine andere falsch zugewiesene Frau hätte sich auch keine Neomumu operieren lassen müssen.
Es ist eine Sache der Einstellung und des Wollens.

Womit wir bei meiner Erkenntnis sind:
Neomumufrauen, oder gaOP Frauen, die sich als Frau erst wohl fühlen können, wenn sie ihre gaOP hinter sich gebracht haben, KÖNNEN Clitorisfrauen nicht akzeptieren, da dies ihrer Identität, die sie aus ihrer Definition Mumu=Frau beziehen – in Frage stellen würde, ihr IdentitätsWeltbild würde zusammenbrechen. Ihre Harmonisierung kann so nicht funktionieren.

Umgekehrt können Clitorisfrauen Neomumufrauen akzeptieren, da sie ihr Inneres mit Äußerem flexibler vedrahten können – ihren Penis als großen Kitzler begreifen können und somit auch eine gaOP-Mumu als Vagina verstehen können, es ist völlig egal für die Clitorisfrau – es zählt nur die innere Identität.

Wir haben es also hier mit 2 verschiedenen Ansichten zu tun:
Einmal ist die innere Identität noch gekoppelt an Äußeres. (Neomumu)
Die Clitorisfrau schafft es – ihre Identität ohne Angleichung zu leben,
aus ihrer Art der Harmonisierung heraus definiert sie ihren Körper unabhängig ihres Genitals – erfährt somit eine Entstressung und Selbstheilung.

Beiden bleibt die gemeinsame Schwierigkeit, – die Akzeptanz des Betrachters zu gewinnen – die Gesellschaft – die breite Bevölkerung – die im ungünstigsten Fall beide Varianten nicht anerkennt.

Die Neomumufrau sollte aber die Clitorisfrau akzeptieren – in voller Bedingungslosigkeit – sonst macht sie den gleichen Denkfehler, wie der Teil der transphoben Bevölkerung – der sie selbst nicht akzeptieren will.

Wenn sie das selbst nicht kann – würde ich in diesem Fall von Transphobie sprechen,
da eine Clitorisfrau zu akzeptieren, sie selbst wieder an ihre Vergangenheit erinnert, den diese will sie abschütteln – dagegen hat sie eine Abneigung.

Es bleibt die Frage, was zur Inneren Identitätsfindung führt:
Reicht das eigene Angleichen – den eigenen Körper in Harmonie zu bringen,
oder müssen auch Clitorisfrauen zu Männern erklärt werden, damit das eigene Weltbild erhalten bleiben kann.

Wären Clitorisfrauen für Neomumufrauen auch Frauen, dann würde eine Neomumu nicht mehr als Beweis dienlich sein, das es sich hier um eine Frau handelt, eine Neomumu würde dann ihre starke Bedeutung verlieren,
und es gäbe auch kein Ende einer Transition für diese Neomumufrauen – das Ende, das für diese falsch zugewiesenen Frauen den Wechsel von Mann nach Frau markiert, den imaginären Geschlechtswechsel vollzieht, der Zeitpunkt, ab dem sie sich als Frau erklären können, für sich selbst.
Unberücksichtigt lassend, das sie es bereits vor der OP schon waren, von ihrem Gehirngeschlecht her gesehen.
Aber sie kommen sonst nicht in ihre Harmonie. Keine Chance.

Es entsteht aber kein Geschlechtwechsel.

Erlebbar für diese falsch zugewiesenen Frauen wird das neue Geschlecht durch ihr Leben in der sozialen Frauenrolle, optimalerweise stealth, damit wird für ihre Art der Harmonisierung der Geschlechtswechsel vollzogen.
Genitalien, sind nicht das Geschlecht, sondern es ist das Gehirngeschlecht.
Die Art der Harmonisieurung, wie ich meine unpassenden Genitalien mit mir in Einklang bringe, bringt auch kein Geschlecht hervor: als Neumumufrau oder Clitorisfrau – es ist egal.
In beiden Fällen haben wir von Geburt an Frauen, nur werden sie sich im Laufe ihres Lebens auf verschiedene Art und Weise mit ihrem Gehirn harmonisieren. Werden sie ihren Körper und ihr Gehirn neu verdrahten müssen.

Zugegeben:
Es wäre fatal für diese Neomumufrauen zu begreifen, das sie keine Transition gebraucht hätten, um Frau sein zu können. Sie hätten dann aber keinen Anker mehr und keine Insel auf die sie sich retten könnten und sagen:

Hier bin ich endlich – jetzt kann ich Frau sein.