Mrz 302014
 

 

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An diejenigen operierten Frauen,
welche immer noch Nichtoperierte Frauen als Männer bezeichnen.

Bitte unterlasst es, nongaOP-Frauen weiterhin als Männer zu bezeichnen,
wenn diese sich gegenüber euch als Frauen erklärt haben.

Bitte unterlasst es, eure Identität dadurch zu erklären, indem ihr andere Identitäten zerstört,
indem ihr sagt, ich bin ein Frau, weil ich eine Neovagina habe, und eine NongaOP ist ein Mann, weil sie einen großen Kitzler hat,
den ihr als Penis wahrnehmt.

Bitte unterlasst es, eure Nichtakzeptanz und Diskriminierung unter den Deckmantel der Meinungsfreiheit zu stellen.
Diese hört da auf, wo ihr mit euren Worten tötet.

Bitte unterlasst es zu behaupten ihr seid biologische Frauen und die nongaOP-Frauen nicht.

Bitte unterlasst es, ständig zu verleugnen, dass ihr weiblichen Geschlechts aufgrund eurer Identität seid,
Identitäts-Frauen seid, genau wie die nongaOP-Frauen auch.

Bitte unterlasst es, die Fehlinterpretation eures Betrachters, der nicht weiß, dass ihr operiert seit,
als Realtität (als nichtoperiert) darzustellen, und benutzt damit die gleiche Lüge der genitalistischen Geschlechtsbestimmung,
die euch schon bei der Geburt falsch bestimmt habt, benutzt nun diese Lüge, um euer Geschlecht zu beschreiben,
und Menschen, die sich nicht operieren lassen von euch abzugrenzen.

Bitte unterlasst es, eure Diskriminierung scheinheilig damit zu verharmlosen, indem ihr vorgebt ,das administrative Geschlecht gemeint zu haben.

GaOP wie nongaOP beziehen ihre Frauendefinition alleinig aus ihrer Identität, aus ihrem Gefühl, ihrer Seele, ihrem Gehirn.

Bitte unterlasst es, in Internet-Medien, wie auch Print-Medien, wie auch vor allem in SHG´s die Unwahrheit zu erzählen,
dass das was eine Identitäts-Frau ausmacht, eine Vulva/Vagina ist, und wer einen Penis hat, ein Mann ist.

Eure (Selbst-)Lügen werden dann untermauert mit Phrasen wie
“Frau mit TS-Vergangenheit, “wahre” TS, “angekommen”, um zu suggerieren, dass ein Geschlechtswechsel vollzogen worden wäre,
durch Änderung des Äußeren, durch das Skalpell.
Ihr haltet auf diese Weise die Gesellschaft weiterhin dumm und befeuert den Genitalismus und ein genitalistisches Denken,
das keine Geschlechtsidentität kennt.

Ihr macht es der Gesellschaft unmöglich, Menschen die nicht als Frau assoziiert werden, als Frau begreifen zu lernen, als Identitäts-Frauen.

Ihr sensibilisiert nicht die Herzen der Menschen für Identitäten, sondern fokussiert weiterhin auf Penis und VulvaVagina,
obwohl ihr es doch am besten wissen müsstet, ihr hattet selbst einen Penis und ward selbst Identitäts-Frauen, bereits vor der gaOP.
Und ihr seid heute noch Identitäts-Frauen.

Auch wenn ihr euren Penis hassen solltet, oder gehasst habt, ist das kein Grund, dass andere ihren Penis ebenfalls hassen müssen.

Begreift, dass andere eure Neovagina nicht als Vagina warhnehmen, und das andere ihren Penis nicht als Penis wahrnehmen.

Abweichende Identitäten kennen keine äußere Form, Funktionen und Zwänge, sondern nur Bewältigungsstrategien,
wie sie mit ihren Äußeren in Harmonie kommen können.

Auch ihr habt es geschafft, mit eurer Neovagina zurecht zu kommen, und das bei vollem Bewusstsein, wissend, das diese keine Vagina ist.

Andere schaffen es, ihren Penis als Kitzler zu sehen, als Schwellkörper, wie auch das natürlich gewachsene weibliche Genital diese hat,
die im Normalfall bis zu 8cm gross werden, der grösste Teil verläuft innen seitlich der Schamlippen.

Die Anatomie der Genitalien ist sehr ähnlich, und hier werden immer wieder Paradigmen aufrechterhalten, die patriarchischen Ursprungs sind.
Nicht umsonst wurde erst vor wenigen Jahren, solange hat es gebraucht, dies zuzugeben, in die Medizinbücher eingetragen,
dass Frauen eine weibliche Prostata haben, und diese Drüsen bis zu 400ml Flüssigkeit absondern können, bei einem Orgasmus.

Dinge, die Fakt sind, werden tabuisiert, um die Geschlechtertrennung auch im medizinischen Bereich zu betonieren.

Es ist völlig egal, ob ich meinen Penis als Kitzler wahrnehme, oder meine Neovagina als Vagina, solange ich nicht behaupte,
meine Neovagina würde aus mir eine biologische Frau machen. Da ist Unsinn und eine Lüge.

Es ist völlig egal, wie eine Identitäts-Frau ihr Äußeres harmonisiert,
nichts ist besser oder schlechter, sondern nur das Ziel zählt:

1. selbst in Harmonie zu kommen

2. der Gesellschaft den Lernprozess zu ermöglichen, nicht auf Äußeres zu achten

Jede Identitäts-Frau, die ihr als Mann erklärt, weil sie keine gaOP macht, leidet genauso wie ihr zum Zeitpunkt vor eurer gaOP,
als ihr euren Penis gehasst habt, weil ihr ihn nicht harmonisieren konntet.

Die nongaOP-Frau erfährt, und das obwohl sie sich bereits selbst in Harmonie gebracht hat,
durch euch den gleichen Schmerz durch Nichtakzeptanz, wie vor ihrer eigenen Harmonisierung und eigenen Nichtakzeptanz.

Vor wenigen Jahren wurde die Wissenschaft der Spiegelneuronen Fakt und bewiesen.
Dadurch erklären sich viele Krankheiten, die durch Gefühl ausgelöst werden.
Die Erkenntnis der Spiegelneuronen in Kürze ist wie folgt:

Das Gehirn kann nicht unterscheiden,

1. Ob Du etwas tust.
2. Ob du denkst, dass Du etwas tust.
3. Oder ob gesagt wird, ob Du etwas tust.

Genauso gilt:

das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen:
A. Ob du etwas nicht bist. (eine Frau)
B. Ob Du denkst, dass Du etwas (nicht) wärst. (eine Frau)
C. Ob gesagt wird, dass Du etwas (nicht) wärst. (eine Frau)

Wenn wir für das obige Fallbeispiel Akzeptanz einsetzen,
heßst das in Folge direkter seelischer Schmerz, wenn Du etwas nicht bist.
Du bist keine Frau, sondern hast einen durch die Gesellschaft definierten Männerkörper,
dieser Fall ist für die gaOP und nongaOP erfüllt.
Dies bedeutet Schmerz. Seelischer Schmerz.

Der nongaOP-Frau gelingt es nun, diesen Schmerz für sich zu harmonisieren,
damit wird für sie A erfüllt.
Dadurch kann B eingelöst werden, die nongaOP-Frau denkt, dass sie eine Frau ist.

Die gaOP Frau erfüllt wiederum A für sich mit der gaOP.
Die gaOP denkt nun das sie eine Frau ist. B ist erfüllt.

Denken heißt differenziert in diesem Fall: Sie kann ihre bereits (er)(ge)fühlte Identität durch sich selbst bestätigen.

C hängt nun aber von außen ab, von Dir !, denn Du gibst anderen Menschen Akzeptanz oder nicht,
hier sind beide, nongaOP, wie gaOP, passiv und abhängig von der Akzeptanz des Betrachters, der Gesellschat.

Wird C nicht erfüllt, und das Gehirn nimmt diese Reize auf,
entsteht der gleiche Schmerz wie bei A und B.
Dies ist Fakt. Das Gehirn kann diese 3 Zuständige nicht unterscheiden.
Ist ein Zustand erfüllt, entstehen die gleichen Symptomatiken, egal welcher Zustand erfüllt ist.
Es ist also egal, ob Du Dich selbst nicht akzeptieren kannst, oder, ob Du dich bereits akzeptierst, aber die Gesellschaft Dich nicht akzeptiert.
Das Ergebnis bleibt trotzdem dasselbe, obwohl Du Dich bereits akzeptiert hast, nützt es Dir nichts. Du leidest, wenn Du nicht von der Gesellschaft
akzeptiert wirst. Du musst dann wieder verdrängen, die Gesellschaft ausblenden, Dich wie ein Amöbe zurückziehen,
oder Du verfällst in Selbstzweifel und verlierst sogar deine bereits gewonnene Harmonisierung wieder und gerätst durch die Nichtakzeptanz
von außen wiederum in die eigene Nichtakzeptanz. Ein Teufelskreislauf.

Alle chemisch-biologischen Prozesse laufen genauso ab, als wäre A oder B nicht erfüllt, wenn C nicht erfüllt wird.
Stresshormone werden ausgeschüttet, das vegetative Nervensystem reagiert, chronische Krankheiten stellen sich ein.

C kann durch Hypnose oder Meditation überlistet werden, oder Drogen. Sobald aber das Bewusstsein C als unerfüllt meldet, tritt wieder Disharmonie ein.
Psychische Belastung werden spürbar durch physische Probleme, das vegetative Nervensystem überträgt diese direkt.
Depression führt zu einem ganzen Bündel an physischen Problemen, bis zum völligen Versagen des Lebensmutes, des leben könnens.

Es ist klar, das nongaOP sich rächen, indem sie C den gaOp ebenfalls nicht schenken, wenn diese wissentlich ihnen C,
also ihre Akzeptanz nicht schenken.
So erfahren die gaOP den gleichen Schmerz, und an den aggressiven Reaktionen der gaOP, wenn ihnen ihre Identität von den nongaOP
als Retourkutsche abgesprochen wird, ist das auch deutlich zu sehen.

Ich kann nur jede nongaOP dazu aufrufen, sich gegen diese Fremdbestimmung zu wehren.
Springt nicht von der Brücke, sondern bekämpft Menschen, die euch das C nicht geben wollen,
indem ihr ihnen das C auch vorenthaltet.

Nennt sie Männer, Kerle, identätsblinde Genitalisten, egal wie,
wichtig ist, dass sie spüren, dass sie etwas falsch gemacht haben.

Geschlechts-Identitäten sind nicht beweisbar,
sie sind scheinbar unsichtbar, sie werden erst sichtbar,
wenn das betrachtende Herz sich für sie öffnet.

Antoine de Saint-Exupéry – “Du siehst nur mit dem Herzen gut”
Der kleine Prinz, 1943

 

Mrz 292014
 

 

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Liebe Tanja,

möchte Dir nur sagen, dass ich bei Dir bin
und Dich wissen lassen,
dass diese hirnlosen Genitalfaschisten
kein Ahnung haben von Menschen,
für solche Menschen ist es sinnlos
über Gefühle zu reden,
die sehen nur Vulva und Penis

Im Forum wurdest Du u.a. auch mit “es” angesprochen
obwohl Du die PÄ hast,
es ist klar:
Egal, wenn jemand anders denkt, darf er keine Frau mehr sein,
da siehst Du genau,
wie weit das Denken dieser Leute reicht.

Denk immer daran, dass Du alles für Dich machst
und für die, die heute schon sehen, dass Du eine Frau bist

Ich küsse Deine weibliche Seele

Jasminka

Mrz 282014
 

 

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Buchtitel: “Das unsichtbare Geschlecht”

Klappentext:

Wer in irgendeiner Form in Berührung mit Menschen gekommen ist, die sich nicht so verhalten wie es ihr Geschlecht erwarten lässt,
hat mehrere Möglichkeiten:
Er glaubt dem, was alle sagen, oder er sucht eine Erklärung. Mit Ersterem kommen nicht nur Diskriminierung und Pathologisierung ins Spiel,
sondern auch Klischees und Schubladendenken, und, Forscher_innen, die nach einer Erklärung suchen,
werden viele Fragen unbeantwortet stehen lassen müssen.

Genau in diesem Fall, in Letzterem, beim Suchen nach einer Erklärung soll dieses Buch ein Wegweiser sein.

Alle Artikel können für sich gelesen werden. Überschneidungen und Wiederholungen von Argumenten,
die in anderen Artikeln wiederum das Thema von einer anderen Seite beleuchten, führen zu einem immer mehr sich schließenden Logikkreis,
Leser_innen werden ganz langsam zum Umdenken herangeführt, zum Verlassen von Paradigmen, denn es ist nicht leicht, ein Paradigma zu verwerfen,
was sich festgesetzt hat.

Dies ist aber nötig, um das Thema umfassend zu verstehen. Ein kleines Kind könnte dies besser, als ein Erwachsener,
der bereits ein festes Meinungsbild in sich verankert hat. Das Buch wird, um den Paradigmenwechsel zu versuchen,
auch das entsprechende Vokabular verwenden, und Vokabular, was die alten Denkweisen ausdrückt nicht nutzen,
bzw. wenn, dann sind diese Begriffe gekennzeichnet als Zitatbegriffe.

In diesem Buch wird daher z.B. das Wort transsexuell nicht verwendet. Allein dies zu versuchen, ist die Grundlage für einen Anfang um sich auf die Reise zu
machen, zu einem neuen Verständnis.

Am Ende werden Lesser_innen ein völlig anderes Bild von Schubläden-Begriffen und medizinischen Begriffen haben,
Begriffen wie Transvestiten, Transsexuelle, Damenwäscheträger, Crossdresser, post-OP-TS, pre-OP-TS, Intersexuelle, Transgender, Transfrauen, Transmänner, Ladyboys, Shemales, Frau mit TS-Vergangenheit.

Diese Schubläden werden gesprengt, und es bleibt nur noch eines: Es wird eine Wahrnehmung geschaffen,
die individuelle Geschlechtsidentitäten zu sehen möglich macht, die in keiner der vorgenannten Begriffe berücksichtigt werden.

Leser_innen werden lernen, was es heißt, wenn die Geschlechtsidentität nicht mit der körperlichen Ausprägung übereinstimmt, und wird verstehen,
warum es immer um Geschlechtsidentitäten geht, und um die Fähigkeit, den Körper dieser Geschlechtsidentität mental und/oder auch real anzugleichen.

Wer anfängt, nicht mehr auf körperliche Genitalien oder Merkmale zu achten, sondern auf die Seele dieser Menschen, wird sie sehen können,
ihre Identität – sie ist dann sichtbar für ihn, und er kann erstmals auf dieser Ebene mit diesen Menschen kommunizieren.

Die Reaktionen die er dann erhalten wird, sind es Wert, jede Seite dieses Buches zu lesen.
Um das gesetzte Ziel zu erreichen, versucht dieses Buch einen Spagat,
und weist deshalb nicht ständig auf die Dramatik der hohen Suizidrate falsch zugewiesener Frauen und Männer hin.

Der Spagat zwischen dem sachlichen Teil, der Erklärung, Aufklärung und Orientierung zum Ziel hat, und dem Teil,
der einen rein emotionalen Einblick in unsachlicher Weise bietet, z.B. in Gegenstand von Briefen,
wie auch sogar satirische Elemente und Artikel, ist sehr wichtig, um Leser_innen in einer Unbefangenheit an das Thema heranzuführen,
was nicht möglich wäre, wenn nur die rationale Schattenseite allein beleuchtet würde.

Der Leser soll in einem Modus der Zufriedenheit seiner normalen Stimmung, und mit dadurch möglichst unverzerrter Wahrnehmung das Buch lesen können,
Leser_innen werden nicht angeklagt, oder zu etwas gezwungen, und auch nicht mental und emotional in eine immerwährende negative Aura
von Schuldgefühlen gestürzt, die Suizidthememn immer begleiten.

Das Buch ist in einzelne Artikel gegliedert, die maximal eine Größe haben, dass diese in ca. 10 Minuten zu lesen sind.
Sie sind alle in sich abgeschlossen, und so entsteht die Möglichkeit, den Stoff in dem Maße aufzunehmen,
indem er noch verarbeitet werden kann.
Die Reihenfolge der Artikel folgt keiner bestimmten Logik, die Artikel können dem Interesse nach, anhand der Überschriften ausgesucht werden,
so entsteht ein gewisser Impuls, dem man durch Neugierde folgen kann, man erhält sich eine gewisse Selbständigkeit, sich durch die einzelnen
Themenabschnitte, die die Artikel darstellen durchzuarbeiten und so dem Thema immer mehr anzunähern und sich damit vertraut zu machen.

Auch werden oft Bereiche in Artikeln aufgegriffen, die in anderen Artikeln von anderer Seite bereits beleuchtet wurden,
so erhalten Lesesr_innen das Feedback, bereits mehr zu wissen und erfahren einen Lerneffekt, wenn sie auf Dinge stossen,
die sie bereits verstanden haben, und die ein anderer Artikel auch wieder von einer anderen Sichtweise, innerhalb eines anderen Themas aufgreift.

Mrz 272014
 

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Ein Mann hat immer Angst, sich mit einer falsch zugewiesenen Frau, die ihren Penis mittlerweile liebt,
da sie sich mit ihrem männlchen Genital harmonisieren konnte, “erwischen zu lassen”,
denn es würde bedeuten, ihn aus der genitalistischen Verständniswelt heraus als schwul oder bi bezeichnen zu können.

Natürlich sind diese Eigenschaften auch in einer negativen Konnotation gemeint, ausgehend von der Heteronormativität, dem Heterokonstrukt,
dass genauso zum Patriarchat gehört, wie die Verleugnung geschlechtlicher Identitäten.
Warum dies eine völlige Falschdarstellung ist, darum geht es in diesem Artikel.

Dass schwul oder bi hier in einer negativen Konnotation verwendet wird, soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein, sondern die Tatsache,
warum hier auf schwul oder bi geschlossen wird.

Interessant ist, dass dies identisch mit dem Problem ist, warum oft gaOP-Frauen eine nongaOP nicht als Frau akzeptieren können:
Die non-gaOP hat ihren Penis noch.
Genau aus diesem Grund ist sie für diese gaOP-Frau ein Mann.
Oder eine sogenannte “TS”, was kein Geschlecht ist, sondern ein Produkt einer genitalistisch motivierten Denkweise,
eine “TS” also, die auch noch pathologisiert wird, kurz: keine Frau, bleibt als Ergebnis Mann.

Was ist also eine nongaOP, die ihren großen Kitzler liebt für die Gesellschaft ?
Ganz einfach: ein Mann.
Und ein Mann, der sich mit einem Mann trifft und Sex hat ist was ? Schwul, oder “bestenfalls” bi.

Das Wort bestenfalls ist der gesellschaftlichen Wertung der sexuellen Präferenzen in der Gesellschaft geschuldet und hat hier nur illustrative Bedeutung.
Es geht in diesem Artikel nicht darum, ob schwul, bi, ein negatives Artefakt der Gesellschaft ist oder nicht, sondern darum,
dass die Erkenntnis schwul oder bi gewonnen wird.
Artefakt deshalb, weil schwul oder bi nicht mehr für einen Außenstehenden definierbar wäre, der in einer Gesellschaft lebt,
deren Geschlechtsidentitäten wichtiger als Vagina oder Penis sind, und das Aussehen ebenfalls keine Möglichkeiten böte,
auf eine Geschlechtsidentität zu schließen, die Fremdbestimmung der “sexuelllen Präferenz wird von anderen “Gegebenheiten”,
in diesem Fall das Genital, abgeleitet, aus einer genitalistischen Denkweise abgeleitet, fern der eigentlichen Gefühlswelt, desshalb Artefakt.

Nur wenn ich denjenigen selbst fragen würde, was er ist, Frau, Mann oder Zwischen, könnte ich schwul oder bi ableiten.

In dieser Denkweise kann ein auf genitalistischer Basis abgeleitetes fremdbestimmtes “schwul” oder “bi” also nur ein Artefakt sein.
Wir haben diese Gesellschaft, eine genitalistisch denkende, die keine Geschlechtsidentitäten berücksichtigt.

Deshalb gibts auch keine falsch zugewiesenen Frauen, sondern “Frau mit TS-Vergangenheit”, eine Bezeichnung die nichts anderes aussagt,
als psychisch gestörter Mann, der jetzt nicht mehr als psychisch gestört gilt. In dieser genitalistisch denkenden Gesellschaft ist schwul also ein Artefakt,
scheinbar eindeutig beweisbar aus einer genitalen Ideologie heraus:
Ein Mann der sich mit einer nongaOP mit funktionsfähigem Penis trifft muss schwul oder bi sein, so die Logik dieser Ideologie.

Das ist genauso ein Gesetz für diese denkende Bevölkerung wie das eine gaOP-Frau eine Frau sei – sein könnte, da sie es ja nicht wissen, wenn sie sie nicht fragen, oder sie sich nicht outet, den erst wenn sie wüßten, das eine Operation stattgefunden hat, in diesem Fall wäre diese gaOP-Frau für diese genitalistische Gesellschaft ein umoperierter, um das Wort “umgebaut” zu vermeiden: ein umoperierter Mann – und analog zu dieser Denkweise ist ebenfalls eine nongaOP ein Mann, im besten Falle, einer, der sich gerade “umbauen” lässt. Kein Platz für Geschlechtsidentitäten.

“Umbauen” ist ein Wort, dass ich sehr oft gehört habe, wenn sich die Menschen überhaupt keine Mühe mehr machen, ihre Denkweise zu verschleiern,
Jovialität wäre ja unangebracht, wo man die Unterschiede klar herausstellen will, nicht wahr ?

So – da haben wir nun das Dilemma – tausende und abertausende Männer, die sich für nongaOP-Frauen interessieren,
und genau diese Konstitution menschlicher Schöpfung lieben: Ihren Körper, ihre Seele, sprich ihre weibliche Geschlechtsidentität,
die genau mit der Morpholgie, was diese Männer unter Schwanzmädchen verstehen, glücklich sind.
Sie nennen sie Kathoys, Heshe`s , Ladyboys, Shemales, natürlich auch komplett falsche Begriffe die andere wieder Probleme bereiten: Transsexuelle, Transvestiten, ohjaa auch nach Transvestiten wird gesucht, wenn solche Geschöpfe gemeint sind,
nur wenige Männer kennen wirklich den Unterschied zwischen den Begriffen TS und TV, alles was über das Thema aufgeschnappt wird, wird verwendet,
CD, DraqQueen, egal, Hauptsache diese Wesen. Ja – und möglichst “weiblich” sollten sie aussehen, mit Busen, am liebsten Hormonbusen
und natürlich ganz wichtig: Der Schwanz.

Die Männer wissen nicht, dass sie hier den Ersten Fehler selbst machen: Indem sie nicht fähig sind, diese Schubläden der Gesellschaft zu differenzieren,
meist aus Mangel an Interesse zu diesem Thema oder dem Interesse, das verzerrte falsche Bild, dass die Medien abliefern, auszudifferenzieren.

Darauf folgt dann logsicherweise, dass sie nichts dem Vorwurf entgegenzusetzen haben, wenn sie als schwul oder bi bezeichnet werden,
wenn sie sich mit solch seltenen Geschöpfen treffen.

Denn sie denken hier genau wie die Gesellschaft, in den gleichen Rastern, Denkmustern und – letzten Endes genitalistisch.
Aber was sollen sie anderes machen ? Keiner sagt ihnen ja, was wirklich der Fall ist !
Vielleicht bin ich es für manche Leser_in, die das Erste Mal etwas vermittelt, was selbst schon die ganze Zeit gefühlt worden ist ?

Welcher Mann, “Tranny-Lover”, würde es in diesem Fall nicht abstreiten, schwul zu sein ? oder bi ?
Wenn ein andere über ihn lächelt, wenn er mit einer nongaOP-Frau mit dem Plus zwischen den Beinen gern zusammen ist ?
Die meisten würden es abstreiten, aber sie können ihr Gefühl, was sie in sich tragen, nicht vermitteln.

Und weil sie das nicht können, können sie sich nicht wehren.
Und weil sie sich nicht wehren können, müssen sie ein Versteckspiel machen, meist sind sie verheiratet.
Das ist ja die Regel bei schwulen Männern. Natürlich. Aua.

Natürlich gibt es schwule Männer. Ein schwuler Mann steht auf einen Mann, und ganz wenige auf eine, von Schwulen sogenannte “Tunte”.
Eine falsch zugewiesene Frau, hat selbst mit dem Extra zwischen den Beinen in schwulen Kreisen einen harten Stand,
zumal sie diese Kreise selten sucht, da sie hier ihre weibliche Seite erfrieren sehen muss, da diese ja von den Schwulen nicht getriggert, sprich gesucht wird.

Das heißt, von ihrer Identität her fühlen sich Schwule und falsch zugewiesene Frauen nicht zueiander hingezogen.
Der Schwule möchte einen Mann – vielleicht steht er auf den Bär-Typ, oder den eher soften, oder steht auf einen männlichen Knackpo.
Was will dieser Mann mit einem Wesen, dass sehr weiblich ist, meist Busen hat und aussieht wie eine Frau? Nichts!
Oder er ist aus anderen Gründen an diesem Wesen interessiert, dass heißt dann, er ist nicht mehr “stockschwul”.

Stockschwul soll ausdrücken, dass er nur auf Männer steht, nicht stockschwul heißt, dass er eben auch mal etwas anderes vernascht. Oh !
So ein Mann ist mit Sicherheit verheiratet. Natürlich, ein nicht so stockschwuler Mann kommt nach zwanzig Jahren Ehe und Kinder auf die Idee,
eine nongaOP-Frau mit dem Extra zu suchen und zu treffen – natürlich…. – Blödsinn !

Dann ist er bi ! Nein! Bi ist er auch nicht. Oh ! Wäre er bi, würde er heimlich auf Parkplätze gehen und sich auch mit Männern vergnügen,
oder heimlich in Gay-Saunaclubs. Ein Bi-Mann steht auf Frauen und Männer. Betonung: UND Männer.
Ein Mann der auf nongaOP-Frauen steht, steht im seltensten Fall auf Männer.

Diese Bi-Männer, die Männer und Frauen mögen und nongaOP-Frauen als weitere Option “mit dazunehmen”, gibt es sicherlich auch,
aber die sind in der Minderheit. Es fehlen den meisten Männern die auf nongaOP-Frauen stehen zur Definition bi die Liebe zu den Männern.
Bi bedeutet ich stehe auf Frauen wie ein Hetero-Mann auf Frauen steht und ich stehe auf Männer genauso wie ein Schwuler auf Männer steht,
ich kann beiden Welten etwas für mich abgewinnen.

Sobald der Faktor “ich stehe auf Männer” wegfällt, bin ich nicht mehr bi – das ist doch ganz einfach.
Das begreifen nur diejenigen nicht, oder besser ignorieren, weil es oft bewußt gemacht wird, die nongaOP-Frauen als Männer sehen,
denn für die ist der Punkt “ich stehe auf Männer” ja erfüllt.

Deshalb entspringt einen Mann als schwul zu bezeichnen, wenn er auf nongaOP-Frauen steht, genitalistischem Denkens, das Genderidentitäten ignoriert.
Ein Mann der auf nongaOP-Frauen steht ist nicht schwul, sobald er nicht mehr mit Männern Sex hat und mit Männern Spaß haben kann.

Und das dürfte für die meisten sogenannten “Shemale-Lover” zutreffen.
Für sie ist es sogar außerordentlich wichtig, dass die nongaOP-Frau weiblich aussieht. Ansonsten bekommen sie keinen mehr hoch.
Ihre Homophobie schlägt sonst an, die viele ja haben müssen, wenn sie nicht auf Männer stehen.
Solche Männer als schwul oder bi zu bezeichnen ist absolut lächerlich, wenn wir dies hinterfragen.

Übrigens trifft das Gleiche Schicksal die nongaOP-Frau, sie wird ja im genitalistischen Denken als Mann gesehen,
trifft sich mit einem Mann und dann ist sie was ? Schwul natürlich.
Dass Sie eine Frau ist und in dem Moment hetero wenn sie einen Mann liebt, scheint niemanden zu interessieren. Wozu auch.
Genderidentitäten werden ja nicht berücksichtigt. Ach so.

Nein die nongaOP-Frau ist meist bi- sie mag Männer und Frauen. Manchmal ist sie lesbisch – dann eben nur Frauen.
Und es ist ganz einfach: Ein Mann der eine nongaOP-Frau anziehend findet ist hetero. Oh der Penis – ja natürlich.
Dazu müssen wir leider die genitalistisch denkende Lampe in deinem Kopf ausschalten und die Lampe für Geschlechtsidentitäten einschalten.

Die nongaOP-Frau, die ihren Penis in ihre weibliche Identität integriert hat, für diese ist das kein Penis in männlicher Hinsicht,
sondern etwas anderes, z.B. ihr großer Kitzler. Punkt.
Es ist nichts anderes, und auch keine höhere Einbildungskraft sich eine Neovagina als Vagina vorstellen zu müssen, um in Harmonie zu kommen,
und ich sage dies vom Standpunkt vor der Operation aus gesehen, denn keine weiß, wie sie ausgeht, genau wie aus der Situation heraus,
nach der Operation, denn die gaOp-Frau weiß ja um ihre Operation, auch wenn sie es anderen Menschen verheimlicht.

Es gibt Ergebnisse, wo diese gaOP-Frauen glücklich sind, auch mit ihrer Empfindungsfähigkeit, aber unterstellt es gelingt nicht,
haben diese gaOP-Frauen die mentale Aufgabe, die Abgleichung ihres Körpers mit ihrer inneren Wahrnehmung hinzubekommen,
wenn Optik und Gefühl sie ständig daran erinnert, dass sie diese Operation hatten, und selbst wenn die Optik und das Gefühl sehr gut sind,
ist es immer noch in ihrem Bewußtsein, wie sie einmal aussahen, als sie geboren wurden.
Eine mentale Arbeit ist immer erforderlich, für gaOP- wie auch nongaOP-Frauen, gelingt diese nicht, bleiben sie in Disharmonie mit ihrem Körper.

Diesen Wahrnehmungsspagat müssen gaOP-Frauen schon vollziehen, vor der OP, denn sie wissen nicht was dabei herauskommt.
Nur ihre Wahrnehmung lässt sie hier an eine Vagina denken.
Falls sie diese nicht vollziehen, diese Harmonisierung, und meinen, nach der OP ist alles in Ordnung, fallen sie mental sehr tief,
sie haben dann die Aufgabe der Harmonisierung nach ihrer OP zu leisten. Für viele, die alles auf die OP gesetzt haben, oft ein Unterfangen,
dass sie dann nicht mehr schaffen, da sie keinerlei Übung in mentaler Arbeit haben, alles sehr körperlich fokussiert haben.
Gerade nach der Operation gibt es eine kritische Phase, es treten hier sehr viele Suizide auf.

Die gaOP-Frau muss also harmonisieren, und nichts anderes machen die nongaOP-Frauen, sie schaffen es ihren Penis z.B. als Kitzler zu sehen.

Es ist also in beiden Fällen eine Sache der Wahrnehmung. Eine Frau sind sie in ihrer Identität – genau wie die gaOP-Frauen, eben dann anstatt Neovagina
nur mit langem Kitzler, beides sind Frauen aus ihrer Identität heraus, Identitätsfrauen. Und Frauen, die einen Mann begehren sind hetero.
Ein Mann der sich mit einer nongaOP-Frau trifft, die möglichst weiblich sein soll, als was sieht er ihren Penis ?
Wenn dieser Mann keine Interesse an Männer hat? Er kann ihn nicht als Penis per se sehen, sondern er wird ihn als etwas anderses sehen,
genau wie die nongaOP-Frau ihn als etwas anderes in ihre individuelle weibliche Identität integriert hat.

Der Mann, der eine nongaOP-Frau trifft, sieht ihren Penis nicht als Penis, keine Frage, er sieht ihn als etwas langes, was diese Frau hat,
ein langes Teil, dass ihn verrückt macht, dass zu diesem Wesen, für ihn Frau, gehört, es zu etwas besonderem macht, zu etwas exotischem.

Er sieht die Frau unbewusst als eigene Identität. Genau das, um was die nongaOP-Frau in der Gesellschaft kämpft, das spürt dieser Mann,
und er ist der Beweis, dass diese Identität sogar als eigenes Wesen Anziehungskraft besitzt.

Als eine Frau mit etwas langem zwischen den Beinen ist sie seine Göttin. Und immer die Betonung: Frau.
Sobald sie zu männlich aussieht, würde er das Date abbrechen. Das funktioniert nicht für ihn.

Er ist also weder schwul noch bi, sondern empfindet sich als hetero, als ein Heteromann, der es schafft,
die weibliche Identität einer nongaOP-Frau nicht nur zu erfassen, sondern auch ihre körperliche Individualität – ihre weibliche körperliche Individualität auf
“Frau” zu übertragen, und nicht als Mann zu sehen. Genau das ist es, was eine genitalistische Denkweise zu verhindern versucht.

Tausende und abertausende “Shemale-Lover” bestätigen uns, dass sie Frauen mit dieser weiblichen Geschlechtsidentität lieben,
Frauen mit etwas langem zwischen den Beinen, dem Extra – von Penis ist hier gedanklich keine Rede. Penis gehört zu einem Mann.
Und nein – es ist keine Umbenennung der Begrifflichkeiten, sondern der Wahrnehmung.
Und um nichts anderes geht es, wenn wir über Geschlechtsidentitäten reden.

Auch für die gaOP-Frau geht es um nichts anderes: Um ihre eigene individuelle Wahrnehmung, die Neovagina zu bekommen, die sie in Harmonie bringt.
Das Paradigma, dass Männer die nongaOP-Frauen lieben, automatisch schwul seien, können wir getrost streichen.

Vor allem dann, wenn diese Männer nie mit Männern zusammen sind und Wert legen auf eine weiblich anmutendes Äußeres.
Die nongaOP-Frau selbst ist bi, oder hetero – und keinesfalls schwul, wenn sie Männer liebt und mit ihnen Spaß hat.
Sie als schwul zu bezeichnen, würde genauso bedeuten, sie als Mann zu bezeichnen, und ihre Geschlechtsidentität zu verleugnen.

Wir können also davon ausgehen, dass die Behauptung die nongaOP-Frau sei schwul, das genitalistische Denken untermauert,
indem diese Behauptung ihre Geschlechtsidentität ignoriert.

Den Mann der sich mit ihr trifft auch als schwul zu bezeichnen hat wiederum den Vorteil für dieses ignorante Denken,
dass dieser sich eher versteckt als es zugibt, wenn wir unterstellen, dass schwul sein ihm nicht förderlich ist für seinen Ruf,
was in den meisten Fällen der Fall sein dürfte. Die Männer, die auf nongaOP-Frauen stehen und diese vereehren und lieben,
werden also für den Lernprozess, Genderidentitäten zu berücksichtigen, unsichtar gemacht.
Die größte gesellschaftliche Gruppe, die automatisch durch Sympathie eine Beziehung mit dieser speziellen weiblichen Geschlechtsidentität hat,
die von innen kommt, die ihre Sexualität als Mann berühren zu dieser Frau, und die diese nongaOP-Frauen damit allein durch ihre Anzziehungskraft zur Frau
erklären, wird eliminiert.

An diese Männer ist dieser Artikel gerichtet und ich kann nur dazu auffordern, sich nicht länger als schwul bezeichnen zu lassen,
sondern die Antwort muss lauten:

Warum bezeichnest Du mich als schwul ? Weil diese Frau einen Penis hat ?
Denkst Du nur schwanzgesteuert ?
Würdest Du einen Transmann auch als Frau bezeichnen, weil er keinen Penis hat ?
Hast Du noch nie etwas von gefühltem Geschlecht gehört ?
Das ist eine Frau ! Und ich liebe diese Frau – und das lange zwischen den Beinen ist etwas langes weibliches – es ist schön und gehört zu ihr -
es ist etwas was anschwillen kann und wenn Du nicht weißt, dass bei einer Frau etwas anschwillt zwischen den Beinen,
dann gib mir die Telefonnumer Deiner Frau, damit ich sie bemitleiden kann !

Mrz 272014
 

 

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…darf nicht verwendet werden, wenn man über Geschlechtsidentitäten sprechen möchte, und dieses Thema verstehen will.

Ein Mensch, der das Thema nicht kennt, wird mit diesem Wort die genitalistische Denkweise vermittelt, die folgendermassen in seinem Verständnis aussieht:

“Ein Mann realisiert, dass er transsexuell ist, und macht eine “Geschlechtsumwandlung”, dann ist er eine Frau, bzw. er meint eine zu sein.”

Diese Denkweise enstpricht der Denkweise der breiten Gesellschaft über Transsexualität,
dementsprechend ist auch das Vokabular ausgestaltet, dass immer auf diese Denkweise abzielt.

Bei solchen Beschreibungen wird meist das Geschlecht als erstes genannt, das falsch zugewiesene, also “Ein Mann”, danach kommt der Sachverhalt,
dass dieser transsexuell ist, was nichts anderes bedeutet in der Übersetzung: psychisch gestört, krank, therapiebedürftig, hilfebedürftig,
nichts anderes steht in der Definition des DSM und ICD, dann unternimmt dieser Mann eine “Geschlechtsumwandlung”,
das Wort suggeriert, als ob eine Umwandlung möglich wäre, als ob man sich etwas wünscht, und eine Ware aus dem Regal nimmt:
Heute hab ich mal Lust auf Schokolade, ich nehme mir eine aus dem Regal und lege sie in den Einkaufswagen.
Nein – eine Frau kann man sich nicht wünschen und sie in den Einkaufswagen legen, deshalb gibt es keine Umwandlung, keinen Einkauf,
sondern nur eine Angleichung, an das, was vorher schon da war.

Das verheerende an dieser völlig falschen Denkweise ist, auf die sich der Begriff “Transsexualität” süttzt,
dass diese Frau nach der Umwandlung für die meisten Menschen ja nur ein “umgebauter” Mann ist,
da die Geschlechtsidentität ja wiederum auch nach der gaOP ignoriert wird.

Nicht nur die Gesellschaft denkt so, sondern auch die Medizin, die auf Genetik und Biologie abstellt, aber das Gehirn dabei nicht berücksichtigt.

Würde die Gesellschaft verstehen, dass die Geschechtsidentität die Frau macht und nicht die Vulva und Vagina,
wäre eine gaOP keine Bedingung mehr für Akzeptanz. ‘

Wörter wie Transsexualität und Geschlechtsumwandlung stehen dem Verständnis, dass es sich hier um Geschlechtsidentitäten handelt, im Weg.

Richtig würde der Satz heißen:

Eine falsch zugewiesene Frau, lässt ihren Körper gemäß ihrer individuellen weiblichen Geschlechtsidentität entsprechend angleichen.
Sie war immer Frau, und sie ist es, egal wie sie aussieht.

 

Mrz 272014
 

 

Dieser Artikel ist auch auf Freeyourgender.de erschienen

Eine weibliche Identität kann, muss sich aber nicht durch eine Vagina bestätigt wissen.

Eine männliche Identität kann, muss sich aber nicht durch einen Penis bestätigt wissen.

Eine intersexuelle Identität, die in innerer Harmonie liegt,
ohne von der Gesellschaft durch eine Angleichung sich vergewaltigen zu wollen,
müsste sich nicht rechtfertigen, wenn die ersten beiden Aussagen verstanden würden.

Mrz 272014
 

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=279&t=200

Im Jahr 2066 ging Amber Arnsberg, 3-fache AMI-Preisträgerin, Journalistin, Fotografin und Filmemacherin, mit einem Dokument aus dem Jahr 2012, das dem Zeitraum des Transkafkaismus zuzordnen ist, an die Öffentlichkeit.
Sie sagte  in einem Interview der NewYork-Times, das sie ernste Sorgen hat, das die amerikanische Öffentlichkeit wieder auf eine völlig veraltete Meinung vorbereitet wird, die schon vor einem halben Jahrhundert zu Diskriminierung, Unverständnis und Leid für falsch zugewiesene Menschen führte, zu einer 80 prozentigen Suizidrate, und das weltweit. Und das diese Propaganda auf eine ähnliche Art und Weise, wie das schon Anfang des 21. Jahrhunderts geschah, vermittelt wird, von allen Seiten und Institutionen, Kirche, Psychologen, Mediziner und vor allem die Medien, sie alle sorgen für ein Zerrbild, das die Gruppe der falsch zugewiesenen Menschen, die keine Operation für ihre Harmonisierung ihrer Identität benötigen, quasi durch Druck der Öffentlichkeit gezwungen werden, sich Operationen zu unterziehen, dieses Genitalismus-Weltbild der transkafkaistischen Periode Anfang des 21. Jahrhunderst möchten die Konservativen wieder aufleben lassen, die Massenmedien sprechen eine deutliche Sprache, und leugnen jede Art von selbstbestimmer Geschlechtsidentität. Wichtige Fakten werden ausgelassen, z.B. die Berücksichtigung des Gehirns, das weibliche Aspekte habe kann, trotz XY Chromosomen, trotz männlicher Genetik und trotz männlicher Hormonlage, was immer dann zu einer individuell abweichenden Genderidentität führen muss, wenn viele weibliche Aspekte des Gehirns den Menschen weiblich empfinden lassen, die aber nicht immer eine körperliche Angleichung bedingt, da die Abweichung individuell ist, und es wird wieder die längst vergessene Propaganda aktiviert und die Meinung verkauft, das ein Geschlecht umgewandelt werden kann, und das Penis=Mann und Vulva=Frau bedeutet. Amber Arnsberg hat dokumentiert das ihrer Recherchen zufolge, die Öffentlichkeit durch die Massenmedien wieder auf diese alten Meinungsmuster vorbereitet werden soll. Ihrer Dokumentation fügte sie einen Auszug aus der surrealistischen Novelle “Transkafka – Genitalien ohne Gehirn” aus dem Jahre 2012 bei, um die Strategie der Konservativen deutlich zu machen. Den Auszug konnten wir ins deutsche übersetzen und in Verbindung mit ihrem Artikel in der NewYorkTimes sorgte er zumindest nach dem Erscheinen in der Freeyourgender-Kolumne der NYT, in der sie als Gast-Autorin regelmässig schreibt, für einen Wahlsieg der Demokraten in San Franzisco und Los Angeles, die sich für die Rechte von Regenbogenmenschen stark machen, und zwar für alle, und nicht nur für diejenigen mit Vulva- oder Penis-Operation. Viele Vertreter, die sich der Freeyourgender Bewegung anschlossen, waren der Meinung, die beiden Wahlausgänge wurden massgeblich von der Live-Übetragung des Amber-Interviews der NYT im Nachtmagazin “West-Coast-Gender-NEWS” beeinflusst, in der Amber den Tränen nahe war, als sie von diskriminierten Menschen berichtete, die ständig wegen ihrem Genital frembestimmt wurden, Identitätsfrauen die wegen ihrem Genital als Mann bezeichnet wurden, auch von ihren Eltern, die deshalb völlig ihre Lebensfreude verloren hatten, ihr Selbstbewusstsein wurde ständig untergraben, sie wurden für verrückt erklärt und waren von Selbstzweifeln zerfressen, sie wurden ihrer weiblichen Seele und Identität beraubt und hatten den Halt in ihrem Leben verloren. Amber sprach vor allem hier das Gefühl der Gays, Lesben, Bi-Menschen, die vor allem in San Franzicso und Los Angeles leben, aus dem Herzen. Diese Menschen haben schon von ihrer Konstitution und sexuellen Präferenz, die meist nicht festgelegt ist, die Fähigkeit und Empathie, Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität besser zu verstehen, oder überhaupt zu verstehen.
Es folgt die deutsche Übersetzung des von Amber Arnsberg in ihrem NYT-Artikel verwendeten Auszuges aus “Transkafka – Genitalien ohne Gehirn” aus dem Jahr 2012, Anmerkung: Der Titel des Buches bezieht sich auf “Das Urteil”, des Autors Franz Kafka aus dem Jahr 1912:

“Transkafka-Genitalien ohne Gehirn”, Ambers Auszug für den NYT-Times Artikel, ins deutsche übersetzt:

Anklage der Staatsanwaltschaft: Hochverrat, Raubmord:

Eine gaOP-Frau, die ihre gaOP “auch” benutzt, um damit dem genitalistischen Akzeptanz-Weltbild der Gesellschaft zu entsprechen, einer Gesellschaft, die nicht fähig ist, in Geschlechteridentitäten zu denken, und sich von dieser identitätsblinden Gesellschaft nur aufgrund ihrer gaOP dann als Frau erklären lässt, diese Gesellschaft nicht über ihre Geschlechtsidentität aufklärt, um zusammen mit dieser blinden Gesellschaft gegen nongaOP-Frauen zu spotten, und diesen ihre Identität abzusprechen, sind ethisch und moralisch nicht vertretbar.

Sie begehen Hochverrat an ihrer eigenen Geschlechtsidentität, die sie wissentlich verleugnen, um der identitätsblinden Gesellschaft gerecht zu werden und nicht in Erklärungsnot zu geraten.

Sie verraten sich selbst und ihre genauso fühlenden, die nongaOP-Frauen, die aber genitalistische Angleichungen nicht für ihre weibliche Identität benötigen, sie treten Ethik und Moral mit Füssen, und nehmen den Freitod dieser nongaOP-Frauen wissentlich in Kauf, da sie den Schmerz selbst kennen, den sie dieser aussetzen, da sie wissen müssen, wie tief dieser Verlust der Identität für sie sein muss.

Der Penis wird somit zum Halstuch, das die Identität dieser nongaOP-Frauen stranguliert: Täter: der Teil der gaOP-Frauen, die die wahre selbsterklärte Identität der nongaOP-Frauen verleugnet und so tut, als wären sie selbst mit Vulva geboren, die ihren Status Frau auf ihre Neovagina gegenüber der Gesellschaft abstellen um so der genitalistischen Denkweise des grössten Teiles der Gesellschaft gerecht werden, in diesem Fahrwasser sich selbst bestätigt fühlen und aus dieser Position die nongaOP-Frauen verrraten müssen, damit sie selbst nicht geoutet werden. Hochverrat.

Es sind weiterhin Identitäts-Mörderinnen, die eiskalt, vorsätzlich, und nur um ihren Vorteils willen handeln. Nein – kein Mord, sondern Raubmord. Denn der Zugewinn, das geraubte Gut, der Vorteil der Akzeptanz, ist ihre Beute, das sie deshalb Frauen sein dürfen, das Pfand für die identitätsblinde Gesellschaft einlösen, und wenn sie die Operation für sich selbst gemacht haben sollten, wissentlich diese OP verschweigen, und der Gesellschaft vorgaukeln, sie wären so geboren, und desshalb nun als Frau akzeptiert werden, weil sie eine Neovagina haben, und die anderen, die nongaOP-Frauen sind Männer nach ihrem Urteil, weil sie keine Neovagina haben, die sie selbst als Vagina verkaufen. Mord wäre es nur dann, wenn die Gesellschaft bereits Geschlechtsidentitäten akzeptieren würde, und damit auch nongaOP Frauen, dann wäre es nur ein Beseitigen, der Störenden. Aber sie verschaffen sich einen Gewinn, sie legitimieren durch den Identitätsmord der nongaOP-Frauen ihre eigene Identität Frau.  Kein Totschlag, kein fragwürdiger Mord, sondern Raubmord mit Tötungsabsicht. Das perfide ist, das ihre verzerrte Wahrnehmung nicht einmal in der Lage ist, danach ein schlechtes Gewissen zu haben, und sie sich keiner Schuld bewusst sind. Jede nongaOP-Frau die aus diesem Grund von der Brücke springt, weil ihr Penis ihre Akzeptanz verhindert, steht auf ihrer Liste.

Das Wort hat nun die Verteidigung:

Hohes Gericht, ich bitte Sie, die Angeklagten auf Schuldunfähigkeit zu setzen, und sie dementsprechend in psychiatrische Behandlung einzuweisen.
Sie sind unzurechnungsfähig, gleich einem Alkoholiker im Rausch, besitzen sie keine objektive Wahrnehmung für ihr Verhalten. Ihnen sollte unbedingt der Kontakt zu falsch zugewiesenen Menschen versagt werden, die sie mit ihrer Nichtakzeptanz in den Suizid treiben können. Eine Therapie erscheint zwar wenig aussichtsreich, und sollte nicht darauf abstellen, ihre verzerrte Wahrnehmung zu entzerren, sondern das sie selbstttätig den Kontakt zu falsch zugewiesenen Frauen insofern einstellen, als daß sie diesen nicht erklären, ein Penis zu besitzen bedeutet ein Mann zu sein. Dies müssen sie unterlassen. Auch wenn sie von diesem Trugschluss selbst überzeugt sind. Man muss sie vor den Menschen schützen, die sich noch in ihren Selbstfindungsprozessen befinden, und ihre eigene körperliche und mentale Angleichung für ihre individuelle weibliche Geschlechtsidentität für sich ausloten, um in Harmonie zu kommen. Dieser Prozess darf nicht durch scheinbare Paradigmen wie Penis=Mann und Vulva=Frau gestört werden. Ich plädiere auf schuldunfähig und beantrage psychiatrischen Maßregelvollzug, der den Kontakt mit Verwandten und Bekannten durch suizid verstorbener falsch zugewiesener Frauen als Erziehungsmaßnahme beinhalten sollte. Mehr ist von meiner Seite nicht zu sagen.

Gerichtsurteil:

Die Angeklagten sind aufgrund ihrer verminderten objektiven Wahrnehmung, die bedingt durch ihre Eigenwahrnehmung, verzerrt ist, unzurechnungsfähig einzustufen. Sie werden bis auf weiteres in psychiatrische Behandlung überführt, bis sichergestellt ist, das sie keine Personen mit ihrer Nichtakzeptanz weiterhin in Gefahr bringen, die für diese lebensgefährlich ist. Dem Vorschlag der Verteidigung wird in vollem Umfang stattgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mrz 272014
 

 

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http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=444&t=481&p=1271&sid=ca945219cdfc6b32a47f70ce5e2b464c#p1271

 

natürlich sind die Verrückten die Normalen

und die Normalen die Verrückten

früher kamen Menschen ins Zuchthaus

warum ?

Alleinerziehende “herrenlose” Frauen ohne Mann, Behinderte, Kranke, Bettler,

Waisenkinder, Arme, Prostituierte, Geschäftskonkurrenten wurden diskreditiert und mit einem Vorwand abgeholt,

Knechte und Mägde der Bauern zu “Erziehung”…

weil sie das Leben der Normalen “störten”

wer also wurde GESTÖRT ?

wer also war GESTÖRT ?

 

Mrz 262014
 

 

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Nicht alle, aber ein Teil falsch zugewiesener Frauen, für die die gaOP zwingend zu ihrer Harmonisierung gehört,
führen einen 2 Fronten-Krieg.

Die Ursache dieses Kampfes liegt in der Tatsache begründet, dass ihre Identität eine Form der Angleichung verlangt,
die mit einer richtig zugewiesenen Frau, so weit wie es nur geht, identisch sein soll.

Natürlich ist das medizinisch nicht möglich, es bleiben Unterschiede bestehen, die nicht Inhalt dieses Artikels sein sollen.

Wichtig daraus zu erkennen ist aber, das Dilemma in der diese Menschen stecken, sie leiden extrem.

Wichtig ist auch zu erkennen, dass ihre Identität nicht gelebt werden kann, wenn ihr Körper nicht “passt”.

Wenn ihr Körper nicht passt, sind sie im Prinzip schon tot, bevor sie sterben.

Das bedeutet, dass ihr Körper ihr Feind ist.

Für sie ist das in keinster Weise paradox, denn ihr Körper verhindert, dass sie leben können.

Deshalb wird kein Risiko gescheut, die Hormone und Operationen immer bereithalten.

Dass ihr Körper, wenn man ihn für sich ohne Gehirn betrachtet,
vor der Angleichung in Harmonie und gesund war, spielt keine Rolle,
die Gesundheit wird aufs Spiel gesetzt.

Der Kampf gegen den eigenen Körper ist eine Aggression, gegen die für sie falsche Hülle, in der sie sich befinden,
die falsch empfundenen morphologischen Ausprägungen des Körpers werden mit allen Mitteln bekämpft.

Je mehr sie schon bereits tot sind, was ihre restlichen Bewältigungsmöglichkeiten betrifft,
ihre Identität zu leben,
je gleichgültiger wird die Höhe des Spieleinsatzes in diesem Pokerspiel,
dass als Ergebnis einen gesunden angeglichenen Körper, haben soll.
Und dann wiederum als Ergebnis, soll dieser Körper dann die innere Harmonie liefern.

Es wir hier sehr hoch gepokert, und im Falle eines Verlierens,
gibt es keine grosse Trauer, denn das Spiel war bereits verloren.
Die Identität ist ja bereits schon jetzt nicht lebensfähig, was gleichbedeutend mit tot ist.
Der Schmerz kann nicht größer werden.

Man kann diese dramatische Situation mit folgender Vergleichen:
Werner Herzog, der Regisseur von Fitzcarraldo, erzählte in einem Interview,
dass vorwiegend über Klaus Kinski handelte, folgende Anekdote,
um zu schildern, wie Menschen in Extremsituationen reagieren:

Die Dreharbeiten im peruanischen Urwald erforderten viele Helfer,
eine wichtige Aufgabe waren Baumfällarbeiten am Drehort.
Ein Arbeiter hatte die Kreissäge in den Händen, als er von einer Schlange gebissen wurde.
Als Einheimischer wusste er sofort, was es für eine Schlange war, und das ihr Biß tödlich ist, und ihm nur noch wenige Sekunden bleiben, bis der Arzt mit Serum bei ihm gewesen wäre, hätte er schon Lähmungen erlitten und hätte keine Chance mehr.
Werner Herzog erzählte, dass dieser Mann in Sekundenbruchteilen die Kreissäge ansetzte und sein Bein absägte – er überlebte.

Genau diesen Denkvorgang hat eine falsch zugewiesene Frau, die sich sowieso sterben sieht, wenn sie nichts unternimmt, für sie ist kein Risiko zu hoch, um ihr Ziel zu erreichen.
Sie kann nur so überleben, nur durch die Realisierung ihrer Angleichung, für ihre weibliche
Identität, die diese Form der Angleichung bedingungslos verlangt.

Wenn sie dabei verliert, ist das egal – denn sie hat nichts mehr zu verlieren.

Hormontherapien ohne ärztliche Aufsicht sind keine Seltenheit und das Risiko wird in Kauf genommen, oder schwere Komplikationen bei einer gaOP.
Angelique Nagel, Moosburg, erzählte in einer BR-Reportage, dass es damals für sie Ende
der 60iger Jahre kein zurück gab.
Es gab nur einen Arzt weltweit. Das Geld, 10.000 DM, zur damaligen Zeit ein Vermögen,
musste vorab überwiesen werden. Ihr wurde gesagt, dass wenn die Operation schiefgeht,
sie im Meer entsorgt werden müßte, da die Operation illegal ist. Ihre Leiche könnte nicht zurücküberführt werden.
Wenn ein Mensch diesen Schritt unternimmt, ist dass das Pendant zum Schlangenbiß.

Der Kampf dauert über Jahre, wenige schaffen es.
Viele bleiben in Disharmonie, ihr Leben lang.
Vereinsamen, werden Alkoholiker_innen. Viele wählen den Freitod.

Viele kämpfen aber auch erst gar nicht, da sie vorher schon realisieren, dass es aussichtslos ist.
Sie brauchen die Kreissäge nicht mehr ansetzen.
Der Suizid ist nur eine Art Verwaltungsakt für sie, die Beseitigung des leblosen, gequälten Individuums ohne passende Hülle für die darin schreiende Identität,
schreiend, aber niemand kann diese Schreie hören oder verstehen.

Dieser Schritt kann vor einer Angleichung bereits die Erlösung bringen, wenn man selbst realisiert,
keine Chance zu haben, jemals wie eine Frau zu wirken, oder dies von sich selbst meint.

Oder die Suizid-Option wird nach dem Roulette-Spiel gezogen,
wenn die Kugel nicht auf die gesetzte Zahl gefallen ist.

Die Angleichung für die eigene Erwartung mißlungen ist.

Der Suizid ist die größte Aggression gegen sich selbst,
dass ist dann nicht mehr die Kreissäge, die die Rettung verspricht,
sondern der Sprung von der Brücke.

Die, die es schaffen, haben dann im Vergleich schon gewonnen,
wenn sie sich etwas besser fühlen.
Sie werden aber immer auf die CIS-Frau(SIC!) schauen, die sie nie sein können.

Der Krieg gegen sich selbst wird also immer schwelen, gegen ihren für sie unvollkommenen Körper,
die Aggression, immer im kleinen stattfinden.
Der kleine Hass der Unvollkommentheit gegen sich selbst.
Oft kompensiert durch Alkohol oder andere Drogen.
Wo ist die 2. Front ?

Die 2. Front sind alle Menschen, die ihr ihre Identität absprechen.

Diese Menschen versetzen sie in den Gefühlszustand vor Beginn der Angleichung.
Sie fühlen den Schmerz, nicht entsprechen zu können.

Deshalb ist es für diese Gruppe nicht möglich, andere weibliche Identitäts-Frauen zu akzeptieren,
die mit ihrem Penis in Harmonie sind, diesen als grosse Clit empfinden.
Wenn sie diese Gruppe akzeptieren müssten, würden sie den gleichen Schmerz wieder spüren,
weil ihre Angleichung für sie gedanklich neutralisiert werden müsste,
diese Angleichung, die sie in die Harmoniezone gebracht hat.

Sie können diese Pille,
ihre Wunderpille der gaOP-Angleichung zu ihrem Glück nicht unwirksam werden lassen,
was sie aber tun müssten, wenn sie eine Clitorisfrau als gleichwertige Frau,
wie sie es sind, akzeptieren sollen.

Sie verlieren in diesem Moment ihre Lebensfähigkeit, sie sind dann wieder genauso leblos,
wie vor der Angleichung.

Daher ist es für dieses Identitäts-Frau, die nach maximaler körperlicher Angleichung streben muss,
und darauf zwingend für ihre Eigenakzeptanz angewiesen ist, unmöglich,
Identitäts-Frauen zu akzeptieren, die ihren Penis als grossen Kitzler empfinden.
Diese können für sie kein Frauenbild abgeben, und damit zerstören sie ihr eigenes Identitätsbild.

Hier spielt der Penis eine zentrale Rolle, aber dies können auch ganz lapidare Dinge sein,
wie bestimmtes Verhalten, bestimmte Kleidung, die sie für sich selbst ablehnen.

Deshalb macht es wenig Sinn,
diese Gruppe falsch zugewiesener Frauen um Akzeptanz für Clitorisfrauen zu bitten -
sie können sie nicht geben.

 

Mrz 262014
 

 

Dieser Artikel ist auch auf www.freeyourgender.de zu lesen

http://www.freeyourgender.de/forum/viewtopic.php?f=371&t=581#p952

 

Hallo Schatz,

ja sicher tut es Dir gut,
wenn wir über Simone reden,
dann fühlst Du sie auch besser,
im Alltag wird sie ja oft verdrängt,
dann bist Du das Abbild der Erwartungen,
weil die anderen etwas falsches sehen,
aber Du musst diesen Erwartungen im Alltag gerecht werden,
sonst verwirrst Du die Betrachter
und keiner mehr versteht dich.

Menschen die Geschlechteridentitäten nicht kennen
und nicht nachfühlen können, verstehen das sowieso nie.
Darunter auch Psychologen und Ärzte,
für die bist Du immer ein Mann.
Deshalb muss man kämpfen für ein Umdenken.

Dass das psychische Geschlecht im sozialen Bereich
immer das Wichtigste ist.

Die Mediziner können ja denken, was sie wollen.
Will die eh nicht sehen.

Bussi auf deine weibliche Seele

Jasminka