Jun 302014
 

 

für ca. 7 Milliarden Menschen haben Frauen keinen Penis…

mit dieser Argumentation begründete eine gaOP-Identitätsfrau, die sich selbst als TS(SIC!) bezeichnet, das sie eine “Frau” wäre, und eine nongaOP-Identitätsfrau, keine wäre, da diese ja einen Penis hat.

 

 

Ich schrieb dazu folgende Zeilen:

 

wenn Du mit dieser “Frau-Definition”,
die diese 7 Milliarden Menschen für Frau anführen
spielst,
musst Du Dich als Mann erklären.

Diese 7 Milliarden sehen Dich,
wenn Du über Vagina und Penis argumentierst,
als Mann

Eine Frau wird für diese 7 Milliarden nicht mit einem Penis geboren

Was bist Du für diese 7 Milliarden also ?

Ein Mann.

Du kannst Deine weibliche Identität nicht über Deine Neovagina erklären, die Du nur deshalb hast, weil Du eine weibliche Identität hast.

Die 7 Milliarden, die Deine Identität ignorieren,
was sie ja tun, solange Du diese verleugnest,
und nur auf Dein operiertes Genital verweist,
werden Dich daher immer als operierten Mann sehen.

Das Wort “Frau” solltest Du dann für diese 7 Milliarden Menschen
nicht verwenden, sie werden Dich sonst für verrückt erklären.

Aber nichts anderes steht in der F64.0 Definition

Psychische Störungen, Verhaltensstörungen.

Sozusagen bist Du hier ein Mann, der sich für eine Frau hält.

Das ist die Meinung der 7 Milliarden Menschen,
die Du gerade herangeführt hast.

Sie wissen nichts von Identitäten – woher auch.

Und sie verstehen auch nicht, warum Du eine OP gemacht hast.

Woher auch ?

Identitäten zu verleugnen ist eine Sackgasse in der Aufklärung der Menschen, was wirklich mit Dir passiert ist.

Den Du weißt es genau,
also lüge die Gesellschat nicht an

Für mich gibt es nur eine Begründung über die Biologie,
und das ist unser Gehirn, das Gehirngeschlecht,
wenn Du das Gehirn als geschlechtsbestimmendes Organ betrachtest, das über alle anderen bekannten Aspekte
bestimmt, und das Geschlecht festlegt,
dann sind wir beide Frauen.

Wenn Du das nicht tust, bleibt noch die Notlösung,
über die Identität zu gehen,
und uns als Identitätsfrauen zu bezeichnen,
da wir für die 7 Milliarden keine Frauen sind,
nicht in ihrem biologischen momentanen Erklärungsmodell,
das kein Gehirngeschlecht berücksichtigt.

Wenn Du das Gehirngeschlecht nicht berücksichtigst,
sind wir beide Männer,
die einen psychisch Gestörte, nach F64.0
die anderen Transgender

 

Jun 302014
 

 

Andere Menschen, die nicht in meine Ideologie oder Weltbild passen,
als andersartig zu bezeichnen und zu diskriminieren, ist keine Meinung,
sondern Identitäts-Mord. Billigend Suizide in Kauf nehmend,
werden andere Menschen ihrer Identität beraubt,
möglichst noch öffentlich, damit derjenige am Pranger steht,
und den Zorn der ebenfalls dieser “Meinung” anhaftenden Menschen,
abbekommt. Identitätsmörder brauchen keine Waffen, es genügt ihre Zunge oder ihre Schrift. Oder auch Gesten, die Abgrenzung signalisieren.
Es werden Ideale definiert, die es zu erfüllen und einzuhalten gilt.
Die Definition Hetero stellt eines dieser Ideale dar, oder die Definition, was ein Mann für Kleidung zu tragen hat, bzw. welche er nicht zu tragen hat. Verlässt er diese Vorgabe, erfolgt Ausgrenzung und verbaler Identitätsmord.
Das er seine Handlung begründet, und niemanden etwas böses will, nützt ihm nichts. Er ist nicht selbstbestimmt. Er wird seine gerechte Strafe erhalten.
Wo kämen wir denn da hin, das jemand Grenzen überschreitet, die von uns gesteckt werden !

“Die Mörder sind unter uns” -

der 1. deutsche Spielfilm nach dem 2. WK, in den Trümmern von Berlin 1945 gedreht, Hildegard Knef illustriert mit ihrer Person einzigartig diese Stimmung.
Nein – in Farbe darf dieser Film nicht sein, er muss schwarz-weiß sein, wie das Denken von Menschen, das zur Zerstörung führte. Schwarz-Weiß Denken und Ausgrenzung, Identitätsmord.

Du bist schwul.

Du bist Trans.

Du bist Krank.

Du bist keine Frau.

Du bist ein Fetisch-Mann.

Du bist ein Perverser.

Tötet die Seele dieses Menschen, wenn er daran zerbricht,
war er selbst schuld.

 

https://www.youtube.com/watch?v=HKAYRc3adeA

 
 

 

 

Jun 272014
 

Die Erste Falschzuweisung entsteht beim Geschlechtseintrag nach der Geburt.
Danach erfolgt die Erziehung im falsch zugewiesenen Geschlecht.
Da ist eben ein Fehler passiert… In der Zuweisung… Das Baby konnte sich ja noch nicht artikulieren.
Ein chinesisches Sprichwort sagt:
Ein Fehler zu machen ist kein Problem. Den Fehler zu wiederholen schon.
Und ja – der Fehler wird wiederholt, und zwar dann, wenn das Individuum bemerkt, das ein Fehler gemacht worden ist. Und er wird genau von denen wiederholt, die den 1. Fehler begangen haben.
Sie sagen dem Individuum: Nein Du bist keine Frau, du bist ein Mann, der glaubt eine zu sein, und damit ignorieren sie wiederum die Identität.
Das Alibi, das das Baby hier bei der 1. Zuweisung nicht sagen konnte, was es ist, kann hier nicht mehr angeführt werden.
Die 2. Zuweisung ist Vorsatz. Damit wird automatisch die falsche Erziehung des Kindes legitimiert, die weit ins Teenager-Alter das Kind prägen wird.
Wir sind nicht schuld ! – Der Mensch ist selbst schuld – er spinnt halt einfach.
Willkommen im Jahr 2014 – dies ist der aktuelle Stand.
Das vor ein paar Monaten ein weiterer Eintrag möglich ist, der keine Zuordnung vornimmt, hilft insofern nicht weiter, als daß die Gesellschaft weiterhin im Denken von Genitalien verhaftet verbleibt, wenn sie über Geschlechter verhandelt und nicht in das Denken von Identitäten vorstößt – in Geschlechtsidentitäten, die das Gehirn festlegt.

Wer sich dann mit der 2. Falschzuweisung transsexuell(SIC!) “arrangiert”, kämpft nach den Angleichungen um den Status “Frau”, genau wie derjenige, der sich mit dieser 2. Falschzuweisung nicht anrrangiert und F64.0 als das sieht was es ist: Eine Diskriminierung und Fremdzuweisung, eine Zwangspathologisierung.

Die Wahrheit holt auch die gaOP-Identitätsfrau ein, wenn sie sich nach allen Angleichungsmaßnahmen in einer gesellschaftlichen Weltordnung wiederfindet, die keine Identitäten kennt. Sie steht nun wieder auf der gleichen Erklärungs-Ebene wie die nongaOP-Identiätsfrau, die sie in ihrem Kampf um ihren Status “Frau” verraten musste. Es  gibt hier also eine späte Revenge, und diese Rache geht nicht von der nongaOP-Identitätsfrau aus, sie geht vom Verräter aus, der der gaOP-Identitäsfrau nicht das gibt, was ihr zusteht: Ihre Identität. Sie ist für ihn, den Verräter, der das F64.0 Konstrukt auf Papier gebannt hat, nach wie vor ein Mann, ein Mann der glaubt eine Frau zu sein. Und wenn nach dem Verrat der Schwindel auffliegt, wird versucht sich zu erklären, ohne Identität, denn die ist ja nicht vorgesehen, wird versucht sich zu erklären, gegenüber der Gesellschaft, die nichts weiß von Identitäten, woher auch, und wird versucht sich zu erklären vor nongaOP-Identitätsfrauen. Und es bleibt, weil ja keine Identität mit in die Argumentation genommen werden kann, die Definition Transsexualität(SIC!) sieht diese ja nicht vor, nur die Erklärung über das operierte Genital. Es bleibt nur die genitalorientierte Erklärung, zu sagen: Ich hab nun eine Vagina, die Neovagina ist hier gemeint, und bin deshalb Frau. Und Du, mit dem Fingerzeig auf die nongaOP-Identitätsfrau – hast keine Vagina (Neovagina), und bist keine Frau. Der lachende Dritte ist der F64.0 Konstrukteur, dessen Diskriminierung die gaOP-Identitätsfrau gefolgt ist und auf dessen Identitätsverleugnung sie sich eingelassen hat. Dies kann in Folge nie zu einem Verstehen beim Betrachter führen, der über die Operation weiß. Dieser muß dann dem gleichen Betrug der F64.0 Erklärung folgen, das es sich hier um einen Mann handelt, der sich operieren ließ. Eine andere Erklärung ist seitens des F64.0 Definitions-Betrügers und Identitätsverleugners nicht vorgesehen. Daher flüchten sich viele dann in Stealth. Möglichst soll niemand wissen, was “geschehen” war. Und damit verleugnen sie wiederum die 1. Falschzuweisung des Täters, machen sich selbst zum Opfer, obwohl sie keine Opfer sind. Eine Identität zu haben, scheint also etwas zu sein, was man verstecken muß. Sicher, Identitäten gibt es ja nicht. Sie sind unsichtbar. Also bleibt nur noch übrig, mit den Mitteln zu erklären, die die genitalistisch denkende Gesellschaft bereithält: Genital und Passing. Und das unabhängig der Tatsache, das gaOP-Identitätsfrauen die Operation alleinig für ihre Harmonisierung mit ihrem Körper durchführen ließen, und nicht um sich durch diese Maßnahme der Gesellschaft erklären zu müssen. Sie werden aber durch das Fehlen der Identität, die im F64.0-Konstrukt nicht vorkommt, dazu getrieben, es bleibt ihnen nichts anderes übrig. Penis=Mann, Vagina=Frau, das ist ihre Erklärungsformel. Sie übernehmen damit das genitalistische Bild des F64.0 Konstruktes. Jenseits jedes Identiätsgedankens. Getrieben von der 2. Falschzuweisung der F64.0 Verräter. Warum wird nicht versucht sich zu erkären, gegenüber den Verrätern, den F64.0 Konstrukteuren ? Die Identitätsfrauen und -männer für krank, für verrückt erklären ? Warum wird nicht von Anfang an sich über die Identität erklärt ? Jede SHG müsste gegen diese Definition aufschreien – nichts passiert, es wird geschwiegen und mitgemacht. Man hat ja auch einen Vorteil davon, zumindest kurzfristig – bis man “vermeintlich” angekommen ist. Der Aufschrei erfolgt zu spät – dann wird das Wort Frau plötzlich wichtig , warum war es das nicht vorher schon ? Warum wird “übersehen”, das in der F64.0 Definition nicht steht, das sie Frauen SIND, sondern Männer, die glauben Frauen zu sein ? Verrückte Männer ?

Dann, wenn der F64.0-Definitions-Verräter sein Identitäts-Mordinstrument gereinigt und wieder sorgfältig in den Waffenschrank der Identitäts-Verleugnung gelegt hat, ist es zu spät, dann wird  in Foren zum 527.000mal geschrieben:

“Transsexuelle sind nach der Angleichung tatsächlich Frauen”…

zu spät.

Denn wenn man nun nachfragt, wie diese Definition “Frau” nun aussieht, kommen Antworten wie “soziales” Geschlecht, die PÄ/VÄ, kommen sogar biologische Abhandlungen, ja es wird sogar das Gehirngeschlecht das zur Identität führt, mit angeführt. Und hier treffen sich die Argumentationen der nongaOP-Identitätsfrauen und der durch die 2. Falschzuweisung verratenen gaOP-Identitätsfrauen. Sie können sich nur noch über ihr Gehirngeschlecht erklären, denn wenn sie biologisch argumentieren wollen, können sie dies nicht einfach verleugnen, wie das durch das F64.0 Konstrukt geschieht.
Es bleibt dann für gaOP- wie nongaOP-Identitätsfrauen nur die Erklärung über die Identität – ihr Gehirngeschlecht.
Nur ist es dann folgerichtig, das nongaOP-Identitätsfrauen auch in die Definition “Frau” dieser Erklärung der gaOP-Identitätsfrauen fallen müssen.
Dann passiert genau das, wogegen sie sich immer gewehrt haben, das eben nun die Formel: Penis=Mann, Vagina=Frau, nicht mehr funktioniert. Sie damit zugeben müssen, das ein operiertes Genital keine “Frau” entstehen lässt.
Dieser Argumentations-Spagat ist nicht machbar für die gaOP-Identitätsfrau, sie wird weiterhin ihre Identität verleugnen, nongaOP-Identitätsfrauen in die Transgender Schublade stecken, in die Schublade, die “Frausein nur spielt”, im Sinne einer gesellschaftlichen Rolle, aber nicht im Sinne der weiblichen Identität. Diese Zwickmühle führt dazu, das gaOP-Identitätsfrauen sich an das F64.0 Konstrukt verraten. Aber danach nach ihrem Frau-Sein-Status schreien, den dieser für sie nicht hergibt.
Beide – gaOP und nongaOP- sind Identitätsfrauen, und wenn wir das Gehirn als geschlechtsbestimmend miteinbeziehen, könnten wir sie auch als Frauen in biologischer Hinsicht bezeichnen. Als Frauen, die nicht gebährfähig sind.  Dazu müssten wir den biologischen Begriff  ”weiblich”, auf den sich “Frau” hier bezieht, aber erweitern. Dies ist im Moment nicht vorgesehen und auch kein Trend in diese Richtung zu erkennen. Daher ist Identitätsfrau ein guter Ansatz um darauf hinzuweisen, daß es sich hier um Frauen handelt, die ihre Weiblichkeit aus ihrem Bewußtsein herleiten, aus ihrem Gehirn, aus ihren angeborenen Gehirnaspekten, aus ihrem Bewußtsein, das sich von den kognitiven Verzerrungen, die durch die Erziehung entstanden sind, die versuchte, über Rollenerziehung das zugewiesene Geschlecht über ihre Identität überzustülpen, sich befreit haben. Realisiert haben, das die Erziehung und die gesellschaftliche Rollenerwartung konträr zu ihrem Empfinden steht.

Das dies erst später, meist sogar nach den ersten Beziehungen geschieht, ist nur verständlich, es sagt einem ja niemand, was mit einem ist. Man muss es selbst durch Vergleiche herausfinden. Dazu kommt das es als krank angesehen und unsichtbar gemacht wird, wenn Identitäten von morphologischer Ausgestaltung abweichen. In einer Gesellschaft, die im Jahr 2014 so erziehungsverzerrend ist,  eine Gesellschaft, die es nicht einmal zuläßt, in Schulen, im Unterricht, das Thema Schwule, Lesben, also Homosexualität als gleichwertigen Part neben Heterosexualität im Schulunterricht mitaufzunehmen, eine Petition in Baden Württemberg, mit 192 TSD Gegnern dieser Liberalisierung des sexuellen Denkens dies konterkarierte, 192 TSD Stimmen, die ganz klar gesagt haben, was “normal” ist, nämlich “heterosexuell” und was unnormal ist, nämlich “homosexuell”, und wo Kinder vor unnormalen pseudogeschützt werden müssen, quasi geschützt vor ihrer freien Entwicklung, in so einer Gesellschaft ist es kein Wunder, das Menschen erst im Alter von Ende Zwanzig, Anfang 30ig es für sich ermöglichen können, sich freimachen können von den Lügen, Zwängen und Fremdbestimmungen, von denen sie von Kindesalter an umgeben sind, festzustellen und sicher zu sein, das sie hier nur Erwartungen und Zwängen gefolgt sind, und sich in ihrer prägenden Kindheit, Pubertät und Teenagerzeit in der gewünschten Erwartungsrolle der Gesellschaft und sich gemäß dem zugewiesenen Geschlecht verhalten mußten, immer wissend, das ihr eigentliches Empfinden dies nicht bejaht, aber von Ängsten und Zweifeln geplagt, ausgestossen, ausgegrenzt und diskriminiert zu werden, wenn sie sich mitteilen, wenn sie sagen was sie fühlen.

Nach dieser langen Entwicklungszeit ist es geradezu eine groteske Situation, wenn eine gaOP-Identitätsfrau sich hinstellt und den Satz formuliert:
“Transsexuelle sind nach der Angleichung Frauen” oder “Frauen mit TS-Vergangenheit”. Wissend, das sie dies schon immer waren, stellt dies eine Selbstlüge dar. Zusätzlich zur Lüge durch die 2. Falschzuweisung F64.0.
Man sieht hier, das diese gaOP-Identitätsfrauen wieder einer Lüge aufgesessen sind, die erste Lüge war die falsche Zuweisung des Geschlechtseintrages als Baby, und deshalb Lüge, weil an dieser Behauptung ja festgehalten wird, und die falsch zugewiesene Frau sich erkären muss, warum dies nicht so wäre, die 2. Lüge ist die Behauptung, das sie transsexuell wären, was nichts anderes per Definition F64.0 aussagt, das sie Männer sind, die “sich unter dem Zwang befinden, als Frau zu leben, weil sie glauben sie wären Frauen”. Eine Farce. Eine Identitätsverleugnung per se.
Natürlich haben wir hier von Anfang an Frauen, schon von Geburt an – ihr Gehirn ist mit weiblichen Aspekten ausgestattet, und nur deshalb fühlen und denken nicht dem entspricht, was die Gesellschaft für einen Mann erwartet, was dieser über seinen Körper denkt, und umgekehrt gibt es Frauen mit sehr viel männlichen Aspekten, die wiederum eine männliche Identität haben, und deshalb zu ihrem Körper einen völlig anderen Bezug als CIS-Frauen. Identitätsfrauen “glauben” nicht das sie Frauen sind, sie SIND es. Aber sie werden pathologisiert, und als Spinner, als psychisch Gestörte, als Verhaltensgestörte gebrandmarkt. Weil Identitäten nicht berücksichtigt werden, weil die Defintion Transsexualität(SIC!) eine rein genitalistische ist.

GaOP-Identitätsfrauen geraten deshalb in die Falle dieser F64.0 Definition, da sie ihre Identität über ihr äußeres begründen müssen, da sie sich die Operation nicht nur wünschen, sondern sie benötigen, um in Harmonie mit ihrem Körper zu kommen, im Gegensatz zu nongaOP-Identitätsfrauen, die es schaffen, sich mental mit ihrem Körper zu versöhnen. Deshalb arrangieren sich gaOP-Identitätsfrauen mit der Definition F64.0, die ja ermöglicht, das sie aus der Diskriminierungszone “Fetisch-Mann” herausgehalten werden, die sie selbst für ihre Identität verwenden, um sich von nongaOP-Identitätsfrauen abzugrenzen, und sie bekommen über die F64.0 Definition den “schützenswerten” Krankheitsstatus, der in Talk-Shows mitleid erregt und sie somit vor Diskriminierung schützt, ihre Operation wird von den Krankenkassen bezahlt, und so nehmen viele die Lüge in Kauf, das sie lt. F64.0 immer noch Männer sind, die einem Zwang folgen.
Es liegt auf der Hand: Entweder beide, die gaOP und die nongaOP-Identitätsfrauen sind gesund, oder beide sind krank – eine Trennung ist nicht möglich. Beide haben die gleiche Gefühlsempfindungen, bewältigen ihr Problem nur auf verschiedene Art und Weise. Man könnte gesund dadurch argumentieren, das eine schwangere Frau auch nicht krank sei in dem Sinne, sondern eine Entwicklung durchläuft, eine gaOP-Identitätsfrau durchläuft im gesunden Status die Entwicklung ihrer körperlichen Angleichung, und die Operation wird deshalb bezahlt, damit sie nicht krank wird. Aus prophylaktischen Gründen. Ähnlich einer Tumorentfernung bei einem (noch) gesunden Krebspatienten – zu seiner Sicherheit. Die Operation an einer gesunden Identitätsfrau dient also ihrer Gesunderhaltung, damit sie nicht depressiv wird, und chronisch krank. Das könnte genauso die Leistungen der Krankenkassen legitimieren, einen Krankheitsstatus, damit eine Operation bezahlt wird,  bräuchte es nicht. Und damit keinen Status: Psychisch gestört. Aber hier sind Kräfte, die das wollen, konservative Mediziner, patriarchisch denkende Männer an den Entscheidungsstellen, fundamentale religiöse Leitbilder.

Der Ausdruck: “Transsexuelle sind nach der Angleichung Frauen”, wie auch der Ausdruck “Frau mit TS-Vergangenheit”  möchte sich nun dieser Lüge wieder entledigen. Die Lüge wurde in Kauf genommen für die Operation und das auferlegte Gutachterprozedere. Aber jetzt, jetzt möchte die gaOP-Identitätsfrau das sein, was sie fühlt: eine Frau. Sie möchte den “Transsexuellen”(SIC!)-Status nicht mehr – an dem sie sich verraten hat. Deshalb wird das Wort “Frau” immer wieder verwendet – vor allem nach der Operation. Endlich Frau !  Nur ist dies dann zu spät. Sie hat sich bereits den Machern des “Transsexuellen”-Mythos verraten. Sie kann keine Frau mehr sein für diese Denker. Es gibt keine “Vergangenheit”. Sie ist und bleibt eine “Transsexuelle”(SIC!), genau für diejenigen, die sich das ausgedacht haben, genau für diejenigen, die ihre Identität nicht anerkennen, die sie schon von Kindesbeinen an gespürt hat, und deren Ursache die Operation war. Nicht die Operation hat die “Frau” gemacht, sondern die Identität. Und die Erziehung, die ihr gewahr wurde, musst erst von ihr durchbrochen werden, sie musste sich von der Lüge des falsch zugewiesenen Geschlechts befreien, und hat sich nach jahrelangem Kampf an die Mediziner verraten, die ihr gesagt haben, das sie ein Mann ist, der psychisch gestört ist. Wie soll sie jetzt ihrer Umwelt erklären, das sie eine “Frau” wäre ? Den Medizinern, der Gesellschaft, dem Unwissenden, der gerade anfängt sich über “Transsexualität”(SIC!) zu informieren ? Von diesen TS(SIC!) Mythos-Gedanken bereits vorurteilbehaftet einer falsch zugewiesenen Frau begegnen wird ? Sie über ihre Genitalien bewertet, über ihr Aussehen, und nicht über ihre Identität ? Denn wenn er dies könnte, würde es für ihn auch “Frauen” mit Penis geben können. Dieses Verständnis gibt aber die Defintion F64.0 nicht her. Geschlecht wird hier mit Genital gleichgesetzt. Und daraus folgt die Genitaloperation, und wenn diese nicht “erwünscht” ist, gibt es auch keinen “Zwang” im anderen Geschlecht (mit anderem Genital ist hier gemeint) zu leben, und dann kommt als nächstes pathologisiertes Fremdzuweisungs-Konstrukt Transvestitismus(SIC!) oder fetischistischer Transvestititismus(SIC!), was aber schon fast egal ist, denn es handelt sich ja bereits bei Transsexualismus(SIC!) um Männer, wie in allen anderen Fällen. Der Uninformierte, Nichtwissende, wird also nichts über Identitäten erfahren, sondern nur über Zwänge, Psychisches Gestörtentum, Genitalien, die angeglichen werden (nicht an die Identität, sondern an die verrückte Psyche des Mannes) und wenn keine Operationen, dann Fetischismus, wobei bei letzterem deutlich wird, das hier sexuelle Leidenschaften in Krankheitsbilder gegossen werden, wenn man schon dabei ist, kann man ja gleich alles in einem Abwasch erledigen. Das im ICD Code F65.0 Fetischismus allgemein als Krankheitsbild definiert wird, zeigt, welch Geistes Kind der Code F65.1 entspringt, der eine Unterteilung darstellt und sich “Fetischistischer Transvestitismus” nennt, spätestens wenn man sich mit diesen Codes näher befasst, kann man den Code F64.0, der für falsch zugewiesene Identitätsfrauen und -männer “zuständig” ist, nicht nur nicht mehr Ernst nehmen, sondern als direkten Angriff an die Menschenrechte und Selbstbestimmung werten. Nicht umsonst war ja noch bis zum Jahr 2011 Pflicht, sich einer Operation zu unterziehen, wenn eine administrative Änderung des Geschlechts auf staatlicher Seite erfolgen sollte. Der Staat hat hier nun nachgebessert, die Mediziner und ICD Katalog-Definierer wehren sich dagegen, wie man an den ICD-Codes deutlich sehen kann.

Der Ausdruck: “Transsexuelle sind nach der Angleichung Frauen”, wie auch der Ausdruck “Frau mit TS-Vergangenheit”  den gaOP-Identitätsfrauen verwenden, um sich gegen diese Lügen nach ihrer OP zu wehren, um einen souveränen Frauenstatus zu erhalten, ist der gleiche Kampf, den nongaOP schon vor der Operation führen. Mit diesen Floskeln kämpfen gaOP-Identitätsfrauen um ihren Frauenstatus. Diese Floskeln zeigen daher überdeutlich, das der Frauenstatus nicht durch die “Transexualität”(SIC!) erklärt wird.
Daher benötigen die gaOP-Identitätsfrauen den Modus: Es war. Jetzt ist.
Es war eine Krankheit, F64.0, jetzt ist: Jetzt ist Frau.
Die Frau entsteht wie Phönix aus der Asche, oder besser aus dem Skalpell geformt.
Ja sicher, sie müssen den “TS”(SIC!)-Status abschütteln, der sie zu kranken Spinnern macht, dazu sind die Floskeln ja auch da. Aber wie das begründen ? Wie begründen ? Es geht nicht mehr – es ist zu spät. Wer sich sagen lässt, das er transsexuell (SIC!) ist, und das auch von sich selbst sagt, kann keiner Welt mehr erklären, das er eine “Frau” wäre, wie auch ?
Welches Argument bleibt denn ?
Als erstes muß der Status wieder abgeschüttelt werden… dazu wird die Operation, die Angleichung herangezogen. “Nach der Angleichung” = Frau. Frau mit TS-Vergangenheit. Es ist etwas “vergangen”, und es ist etwas “passiert”. was diese zeitliche Zäsur bedingt. Aber was wohl ? Ein Schnitt von einem Skalpell ? Was noch ? Alle anderen Angleichungen, die ich jetz anführen könnte, würden auch auf nongaOP-Identitätsfrauen zutreffen. Hier gibt es kein Entkommen. Entweder das Verbleiben im Krankheitsstatus, oder das Bekämpfen desselben, in dem man sich gegen die F64.0 Aussage stellt. Indem man Identitäten als Erklärungsmodell heranzieht. Dies ist der einzige Ausweg. Denn Erklärungen wie “Penis=Mann”, “Vagina=Frau” sind völlig abstrus, wenn der Betrachter gesagt bekommt, über die F64.0 Definitioin, das hier ein Mann operiert worden ist, der glaubt eine Frau zu sein. Wenn der Betrachter zwangsläufig genitalistische denken muss, da diese Formel “Vagina=Frau”, nichts anderes als eine genitalistische Argumentation ist, und wenn der Betrachter hier dann anfängt über Eierstöcke und Uterus nachzudenken. Dies funktioniert nicht. Die Falle hat zugeschnappt. Die Falle der 2. Falschzuweisung über F64.0.
Jetzt bleibt nur noch die Identität, über die kann eine gaOP-Identitätsfrau sich erklären – keine Frage. Nur dann muss sie zwangsläufig die nongaOP-Identitätsfrauen mit ins Akzeptanz-Boot nehmen. Denn dann ist die Formel “Vagina=Frau” hinfällig.

Aber genau das ist der Grund, warum sich gaOP-Identitätsfrauen von Identitäts-Definitionen fernhalten wie Dracula vor dem Tageslicht, weil sie sich mit Identitäts-Definitionen nicht mehr von nongaOP abgrenzen können, was an Verrat an diesen grenzt, weil sie dies tun, obwohl sie wissen müssen, das sie schon vor der Operation weiblich gefühlt haben, genau wie nongaOP-Identitätsfrauen auch.

Aber trotzdemihre Operation als alleinige Bewältigungsstrategie für ihre Harmonisierung darstellen, aus dem Grunde, um diese Bewältigungsstrategie, gleichzeitg als Erklärungsmodell für die Gesellschaft heranziehen zu können, wer Frau ist und wer nicht.

Sie müssen sich aber deshalb weiter erklären, da sie sich nach der Operation im gleichen Dilemma wiederfinden, wie die nongaOP-Identitätsfrau, die Gesellschaft kennt keine Identitäten, und erkennt weder die gaOP- noch die nongaOP-Identitätsfrau als souveränes Geschlecht an.
Die gaOP-Identitätsfrau muss sich “als Frau” erklären, denn die F64.0  Definition belässt sie im Status “kranker Mann”.
Sie muss daher auf ihr Genital verweisen, das nur eine operierte Lösung darstellt, und legt deshalb nach wie vor Wert auf diesen Unterschied. Viele würden deshalb sogar gerne wieder einführen, das eine OP-Pflicht wieder zurückkäme, um ihre Abgrenzung leichter zu gestalten. NongaOP-Identitätsfrauen die administrativ und sozial “als Frau” leben, greifen ihre Identität an, und sie verweisen hier deutlich auf ihr operiertes Genital, das diese nicht hätten, und erklären diese zu Männern, die sich ihren staatlichen Frauenstatus erlogen hätten. Sich nur Gesetzen bedient, aber keine Frau wäre.

 

Die gaOP-Identitäsfrau hat sich hier einen Verräter als Verbündeten ins Flüchtlingsboot ins Land der Akzeptanz und Verstehens geholt, dieser Verräter nennst isch F64.0 und  verspricht ihr ans andere Ufer zu kommen, dafür zu sorgen das sie “ankommt”. Sie lässt die nongaOP am Strand des Unverständnis zurück und kommt zwar an – aber nicht dort wo sie vermutet hat, sondern an einem anderen Ende der gleichen Uferseite der Geschlechts- und Genitallagune, dort wo die nongaOP-Identitätsfrauen immer noch kämpfen.
Sie, die gaOP-Identitätsfrauen  befinden sich nun nach der Operation und der vermeintlichen “Überfahrt” wieder mit ihnen, den nongaOP-Identitätsfrauen  zusammen und werden sich bewusst, das sie verraten wurden. Jetzt wehren sie sich und sagen:

“Transsexuelle sind nach der Angleichung Frauen”, wie auch der Ausdruck “Frau mit TS-Vergangenheit”

Hier muss unter dem Wort nach und unter dem Wort Vergangenheit ein dicker Strich gezogen werden.

Aber es ist zu spät. Der Verräter F64.0 hat schon am Ufer wieder abgelegt, und holt die nächste Ladung gaOP-Identitätsfrauen ab, die ihm glauben, das es dann besser wird für sie. Der F64.0 Verräter wird nur für kurze Zeit Trost spenden.
Aus diesem Grunde ist in der späteren “Erwachungsphase”, am gleichen Nichtakzeptanzufer wie die nongaOP-Identitätsfrauen wieder vom Flüchtlingsboot abgesetzt zu werden, die Suizidrate extrem hoch, wo man doch dem Glauben unterliegen sollte,  das nach einer Operation und Angleichung eine deutliche Entstressung stattfinden müsste.
Der mentale Nachteil der Bewältigungsstrategie der gaOP-Identitätsfrauen gegenüber der Bewältiungsstragie der NongaOP-Identitätsfrauen ,  die sie sich beide jeweils nicht aussuchen können, wird hier überdeutlich.
Die gaOP-Identitätsfrau setzt ihre Energie voll in ihre Körperharmonisierung, nimmt alle zur Verfügung stehenden Mittel mit, die sich ihr bieten, auch Verrätern wie F64.0 gibt sie die Hand, aber sie hält, weil bisher nur mit ihrem Körper beschäftigt, für die Schnittstelle zwischen ihr und der Gesellschaft, keine Bewältigungsstrategien bereit. An dieser Schnittstelle ist die nongaOP-Identitätsfrau schon viel früher angekommen und hat sich hier abgearbeitet, und Lösungen erarbeitet. Die gaOP-Identitätsfrau läuft hier ins offene Messer, wie ein kleines Kind, ohne jegliche Erfahrungen. Sie war jahrelang mit ihrem Körper und Hormonen, ihren Problemen beschäftigt, nach außen für andere, die nur eine einzige Assoziation “Frau” bereitstellen, auch  eine nach außen eine Frau zu sein. (außenliegende Geschlechtsidentität) Das war ihre einzige Dauerbaustelle, und nun sieht sie sich trotz Fertigstellung des Bauprojektes gegenüber einer anhaltenden Nichtakzeptanz konfrontiert, trotz ihrer Anstrengungen, die Art von Nichtakzeptanz, die sofort eintreten muss, wenn ein Betrachter erfährt, das sie nur “ein operierter Mann” ist. Es bleibt ihr nur noch zu schreien: “Ich hab eine Vagina, ich bin eine Frau !” NongaOP-Identitätsfrauen  haben jahrelang sich bereits mit der Gesellschaft beschäftigt, waren viel früher Out-Door – haben sich an ihre Weiblichkeit herangetastet, sich immer mehr angenähert und einen Weg gefunden, wie sie diese leben, auch durch Konstellationen, in denen sie beide Rollen in der Gesellschaft einnehmen. Sie kompensieren diese herrschende Nichtakzeptanz in der Gesellschaft durch Flexibilität, auch in ihrem Aussehen, sie müssen nicht perfekt sein, da für sie ein (Zwangs)Outing nicht so stark zählt, da sie sowieso damit rechnen, das sie nicht verstanden werden, aufgrund ihres Genitals. Sie entwickeln so schon sehr früh mit sich selbst eine Pufferzone, in der sie mit sich selbst in Harmonie kommen. Dies fehlt bei gaOP-Identitätsfrauen völlig, diese Knautschzone, in der sie sich noch wohlfühlen wenn es crashed, wenn sie gesagt bekommen, das sie Männer sind, trotz ihrer Vagina(Neovagina) tut das verständlicherweise besonders weh. Sie können sich nicht wehren, ein Identitätsverlust der dadurch einhergeht, können sie nicht abwehren, es schmerzt unerträglich. NongaOP-Identitätsfrauen haben das aber jahrelang gelernt, daß sie in einer Gesellschaft zurechtkommen, die sie nicht als Frau sieht, obwohl sie sich als Frau in dieser bereits bewegen. GaOP-Identitätsfrauen sind daher stärker gefährdet als NongaOP-Identitätsfrauen, viel stärker suizidgefährdet, aber sie haben dazu ihren Teil beigetragen, denn NongaOP-Identitätsfrauen appellieren jeden Tag wenn sie draußen in der Gesellschaft auftreten daran, das Identitäten berücksichtigt werden müssen, das diese nicht unsichtbar bleiben dürfen, das es egal sein muss, ob eine Frau einen Penis hat oder nicht, allein schon weil sie nicht “passen”, in das duale Geschlechterbild, treiben sie das Verständnis und Verstehen voran, über Identitäten nachzudenken, und über Identitäten Dinge zu erklären. Eine gaOP-Identitätsfrau, die sich der Gesellschaft über ihr operiertes Genital erklärt, tut genau das Gegenteil. Das sie selbst nur über ihr operiertes Genital in Harmonie mit sich gekommen ist darf sie nicht dazu bringen, Identitäten zu verleugnen, wenn es darum geht, sich der Gesellschaft zu erklären. Auch wenn sie sich selbst nur über ihr Genital in Harmonie gebracht hat, muß sie lernen, das die Gesellschaft nur über den Ansatz sie verstehen kann, das sie erklärt, das sie schon immer weiblich war, schon als Kind. Die Operation nur das unterstreicht, was schon immer war. Sie ist für ihre Akzeptanz gezwungen, sich mit NongaOP-Identitätsfrauen zu verbünden. Es gibt keinen anderen Weg. Und dieser Weg führt nicht über F64.0, nicht über Aussagen in dieser Definition:
“Fühlt sich gezwungen im anderen Geschlecht zu leben” .
Nein es muss heissen:
“Ist dem anderen Geschlecht zugehörig aufgrund ihrer Identität, ihres Gehirngeschlecht”

Auf Wiedersehen Genitalismus.

Auf Wiedersehen Pathologisierung von Identitäten.

Willkommen in der Realität.

Willkomen in der Bejahung und Sichtbarmachung von vielfältigen Identitäten.

Jun 252014
 

Was haben die Bezeichnung
Heterosexuelle und Arier
gemeinsam ?

Es sind Bezeichnungen für gesellschaftliche
nichtexistente Artefakte.

Das es eine “reine” Rasse nicht gibt,
dürfte unstrittig sein.
Es liegt allein an der Grenzziehung,
wie weit ich im Stammbaum zurückgehe.
(das dies rassistisch ist, ist nicht relevant für meinen Vergleich)

Heterosexuell ist genausowenig existent wie “stockschwul”
oder 100% lesbisch, wir sind alle bi,
auch wenn die Anziehungskraft für das andere Geschlecht noch so klein sein mag.
Wer der Meinung ist, er sei zu 100% heterosexuell,
verdrängt den (evt. kleinen) Teil der gegengeschlechtlichen Anziehungskraft.
Dieses Verdrängen wird durch die Erziehung und das zu erwartende Rollenverhalten aufoktroyiert.
Wie die Erziehung ihre “Arbeit” leistet,
sieht man an der Differenz der Verschiedenheit,
der Grad der Verdrängung,
dieser ist bei Frauen in der Regel bedeutend geringer,
als bei Männern.
Frauen haben schon als Jugendliche “ihre Busenfreundin”,
und hier ist das Verhältnis ein völlig anderes als zwischen
gleichaltrigen Männern.
Das Verhältnis ist körperbewusster, und ein Wangenkuß ist das mindeste, meist ist der Körperkontakt noch inniger.
Männer haben eine Erwartung in der Gesellschaft zu erfüllen,
die gleichgeschlechtliches ausschliessen “soll”,
sonst ist “MANN” nicht mehr in der “NORM.
Daher ist der Verdrängungsgrad bei Männern höher,
sie leiden bedeutend mehr, wenn sie ihren Bi-Anteil verleugnen müssen, um “heterosexuell” vorzugeben.
Dieses Outing ist durch die Erzhiehung für viele so gravierend,
das sie eine regelrechte Angst davor aufbauen.
Dazu muß es sich nicht mal um das Thema “schwul” handeln,
sondern nur um den Sachverhalt,
nicht mehr als “heterosexuell” gelten zu dürfen.

Jun 252014
 

Frauen ohne Schwänze – da fehlt was oder ?

Schwanzfrauen sind Frauen,
die das Patriarchat schon allein mit ihrem Körper besiegt haben,
sie sind es, die den Patriarchen von hinten nehmen,
und ihn entzaubern, stöhnend zeigt er ihnen,
wer die Hosen anhat,
nur Frauen mit Schwänzen können diese Rolle einnehmen,
sie erobern für die Frauenrechte das letzte Fort,
die letzte Feste,
dagegen wehren ist machtlos

auch wenn die Verlogenheit das noch so stark versucht

der Blick nach dem ausgebeulten Minirock
verrät uns ihre Macht,
jeden Tag werden die Männer ein Stück weiter besiegt,
Conchita hat uns gezeigt,
das wir kurz vor dem Sieg stehen
durchhalten !

Jun 252014
 

Für mich gibt es 2 Gruppen, nongaOP und gaOP,
die jeweils eine eigene Bewältigungsstrategie
zur Harmonisierung mit ihrem Körper entwickeln

Das charakteristischste Merkmal zwischen gaOP-Identitätsfrauen und nongaOP-Identitätsfrauen dürfte aber sein, das erstere ihre Operationen als Abgrenzung mitverwenden, um letztere ihr Identitätsgeschlecht abzusprechen, umgekehrt brauchen nongaOP diese Abgrenzung für sich nicht
gaOP können sich aber nur durch Äusseres erklären, deshalb können sie nongaOp nicht akzeptieren als eigenes weibliches Identitätsgeschlecht

Das Thema “Ankommen” hat also einmal die Funktion der Abgrenzung (Du bist nicht angekommen, Du hast das und das nicht gemacht) und zum anderen die Harmonisierung mit sich selbst.

Natürlich sind in Bezug auf Harmonisierung mit sich selbst nongaOP auch angekommen, schon bereits viel früher als gaOP.

Jun 212014
 

lt. ICD10, das im Jahr 2014 die Gutachterverfahren stützt,
liest der Mediziner hier folgenden Text unter dem Kapitel F00-F99
“psychische Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen”:

F64.0 Transsexualismus:

“Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen.”

 

Die Phrase “um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht” ,

1. Suggeriert, das dieser Mensch die Wahl hätte, ähnlich an einem Buffet zwischen Erdbeer-Sahne und Schwarzwälder-Kirsch-Torte

2. Bagatellisiert den Sachverhalt, daß ein Mensch, der seine Identität durch sein äußeres bestätigt haben muß, auch seinen Körper ändern muß. (bei außenliegender Geschlechtsidentität), hierzu keine Alternative hat, nicht lebensfähig ist, da er sich in ständiger Disharmonie und Dauerstreß befindet

3. Stellt wieder auf das fremdbestimmte Geschlecht ab, in der dieser Mensch belassen wird, als psychisch gestört erklärt wird, weil er den „Wunsch hätte“, so auszusehen, wie das andere Geschlecht – in der Definition ist kein Hinweis enthalten, das dieser Mensch eine Identität hat, die es erforderlich macht, seinen Körper zu ändern. Das er bereits “IST” und sich angleichen muß, und nicht “WERDEN WILL”.
Die Identität macht dies erforderlich, in der er hineingeboren wurde, mit unpassenden Geschlechtsmerkmalen, und nicht ein „Wunsch“, oder eine „psychische Störung“ die ihn veranlasst, das er „meint“dies oder jenes tun zu müssen

4. Dieses bagatellisierende „wünsch Dir was“ Bild wird schon in der einleitenden Phrase im Kopf des Mediziners erzeugt, der diesen F64.0 Text liest – dieser beginnt mit:
“ Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes…..“
Dieses „wünsch Dir was“ Bild ist ein unerträglicher Affront gegen die Identität, die dieser Mensch hat, diese wird gänzlich ignoriert und ausgeblendet

5. Untermauert wird diese völlige Missachtung der Identität mit der Phrase:
“dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher.“
was nichts anderes bedeutet, das das Identitätsgeschlecht aberkannt wird, und das der Mensch für den Mediziner im fremdzugewiesenen Geschlecht verbleibt, nichts anderes bedeutet der Hinweis auf: „eigenes anatomisches Geschlecht“.
Der Mediziner ignoriert hier, das das Gehirn das größte Geschlechtsorgan des Menschen darstellt, und stellt nur auf die primären Geschlechtsmerkmale ab, die zur Fremdzuweisung, dem Hebammengeschlecht geführt haben

F64.0 sieht kein „Geschlecht Frau“ für eine falsch zugewiesen Frau vor,
insofern kann auch nach der gaOP für einen Mediziner keine „Frau“ entstanden sein,
für die Gesellschaft, die sich für diese Sachverhalte interessiert, und auf medizinischer Seite rückfragt ebenfalls nicht, sie bekommt gesagt, das es sich hier um eine psychische Störung handelt.

6. Dazu kommt die Lüge, vorzugeben, das ein Mediziner „Transsexualität“ diagnostizieren könnte, er diagnostiziert gar nichts, sondern nimmt nur den „Wunsch“ des Menschen auf, „im anderen Geschlecht leben zu wollen“, „sich operieren lassen zu wollen“, was ein Äquivalent eines Rollenwechsels darstellt, eines Schauspielers auf der Bühne, der die Kleider wechselt, der seine „Rolle“ wechselt, und das so vehement, weil „psychisch gestört“, das er sich sogar einer geschlechtsangleichenden Operation unterzieht. Der Mediziner erklärt den Menschen zu keiner Frau, stellt keine „Identität“ fest, sondern beläßt ihn in seinem fremdzugewiesenen Geschlecht und erklärt ihn als krank, als psychisch gestört, stigmatisiert ihn.

7. Das nach einer gaOP sich an diesem Status etwas ändert, ist eine Selbstlüge vieler gaOP-Identitätsfrauen. Sie mögen sich zwar damit für sich selbst in eine bessere Harmonie bringen können, was die Schnittstelle zwischen ihrem Gehirn und ihrem Körper betrifft, die Schnittstelle zwischen ihrem Körper und der Gesellschaft, angefangen von den Medizinern, verbleiben sie im fremdzugewiesenen Geschlecht. Solange Identitäten verleugnet werden, können falsch zugewiesene Menschen weder vor F64.0, mit F64.0 oder nach F64.o “ankommen”, sie verbleiben immer für die Mediziner und der Gesellschaft im falsch zugewiesenen Geschlecht, da Identitäten ausgeblendet werden, und nur über Genitalien über Äußeres, und “psychisch kranke Wünsche” verhandelt werden.

Die Mediziner, wie auch die Gesellschaft erkennt das Gehirngeschlecht nicht als bestimmendes Geschlechtsmerkmal an, das zur Geschlechtsidentität führt. Daher kann die Gesellschaft auch nicht lernen, das das Aussehen, mit oder ohne gaOP keine Relevanz haben kann, vor allem dann nicht, wenn der Mensch ohne Gutachterverfahren, ohne gaOP, es schafft, sich selbst mental abzugleichen und zu harmonisieren, sich mit seinem angeborenen Geschlechtsmerkmalen versöhnt und damit glücklich wird, wissend, das er geistig im anderen Geschlecht zuhause ist und es auch schafft, die Fremdwahrnehmung durch Kleidung und sanfte Angleichung, z.B.durch Hormonbusen auf eine für ihn ausreichende Ebene zu bringen, der den Betrachter ermöglicht, seine Seele, seine Identität zu erkennen.

Es ist nur logisch, das unter diesem F64.0-Kontstrukt, das Identitäten links liegen lässt, in dem es nur Menschen gibt, die „den Wunsch haben“, die „sich einem Zwang ausgesetzt fühlen“, keine Identitäten geben kann für Menschen, die „scheinbar nicht den Wunsch haben“, „scheinbar sich nicht dem Zwang ausgesetzt fühlen“, denn Menschen, die sich nicht operieren lassen wollen, fallen komplett aus jeglichem Diskurs über Geschlechterfragen. Diese Menschen haben auch Geschlechtsidentitäten, diese sind aber für die Mediziner nicht vorhanden. Menschen mit innenliegender Geschlechtsidentität haben einen meist unsichtbaren inneren Leidensweg hinter sich gebracht, und sich mit ihrem Körper harmonisiert, eine Bewältigungsstrategie entwickelt, die es ihnen ermöglicht, mit ihren geborenen Geschlechtsmerkmalen zurechtzukommen, ja sie sogar zu lieben. Sie haben aber die gleiche eigene Identität wie Menschen, die sich operieren lassen. Innenliegende Geschlechtsidentität vs. außenliegende Geschlechtsidentität ist nichts anderes, als 2 verschiedene Bewältitungsstrategien um die Harmonisierung mit dem Körper zu erreichen. Für die Mediziner ist die außenliegende im Bereich F64.0 unter „Transsexualismus“ definiert, F64.0, diese Definition kennt keine Identität, ist als psychische Persönlichkeits- und Verhaltensstörung beschrieben.

Was machen die Mediziner nun, die sich davor drücken Gehirngeschlechter, Geschechtsidentitäten zu akzeptieren, nun mit den Menschen, die sich mit ihrem Körper arrangiert haben, die evt. nur eine Busenbildung mit Hormonen durchgeführt haben ?
Die das Genital, mit dem sie geboren wurden, lieb haben ? Sich mental damit arrangiert haben ? Natürlich gibt es hier ebenfalls eine „Lösung“, die gänzlich ohne das Wort Geschlecht, das ja zumindest im 4-Zeiler der Definition F64.0 Transsexualismus zumindest noch vorkommt, auskommt. Nein, um eine Geschlechtsdebatte zu eröffnen, braucht es schon mehr für Mediziner, da muss es zumindest um das Genital gehen nicht wahr ? Man muss zumindest den Wunsch haben, an einem Genital herumschnibbeln zu wollen, dann nimmt ein F64.0 Mediziner das Wort „Geschlecht“ in den Mund. Andere Geschlechter kennt er nicht. Vielleicht sollten sich diese Identitätsverleugner in ihrem F64.0-Modus öfters mit Biologen unterhalten, mit der Streitfrage, wann ein Mann ein Mann ist und eine Frau eine Frau ? Für F64.0 Mediziner ist hier das Gehirn und damit die Identität scheinbar nicht vorhanden. Sie kennen scheinbar auch keine männlichen und weiblichen Gehirnaspekte, wissen nicht, oder wollen nicht wissen, das es kein 100% männliches oder 100% weibliches Gehirn geben kann. Und das es aus diesem Grund nur logisch ist, das ein Mensch, der äußerliche Merkmale eines Mannes aufweist, 70% weibliche Gehirnaspekte haben kann und somit eine weibliche Identität für sich spürt und realisiert.

Nein – das wird gänzlich ignoriert, und es wird dann für diese Menschen, bei denen nur die Identität sichtbar wäre, die für sich keine Operation benötigen, wiederum identitätsverleugnende, die Identität beiseite schiebende Definitionen kreiert.
Hier wird dann eine Defintion “gebastelt” und unter F64.1. abgelegt: „Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechtsrollen”, was nichts anderes ist, als eine völlige Identitätsverleugnung, und ein Verhalten, eine Handlung als Krankheit einstuft. Hier haben wir sozusagen die Fortführung der F64.0-Lüge, die hier zu eimem greifbaren, sichtbaren, für alle nun sichtbaren Diskriminierung führt. Hier wird eine Handlung pathologisiert, die zu jeder freien Selbstbestimmung eines Menschen gehört, und der Wunsch bestimmte Kleidung zu tragen, der daraus erwächst, seiner Identität Rechnung zu tragen, wird zu einem “inneren Zwang” hochstilisiert. Schauen wir uns diese fast schon  unerträglich Definition im Wortlaut an, und ich muss zugeben, das ich, während ich diese Zeilen schreibe, meine Emotion kaum noch im Zaum halten kann, wie Menschen, so einen Text verfassen, so ein Krankheitsbild heranzüchten können, nur um Identitäten verleugnen zu können, was sie schon bei F64.0 getan haben.

F64.1. “Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechtsrollen im Wortlaut:
“Tragen gegengeschlechtlicher Kleidung, um die zeitweilige Erfahrung der Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht zu erleben. Der Wunsch nach dauerhafter Geschlechtsumwandlung oder chirurgischer Korrektur besteht nicht; der Kleiderwechsel ist nicht von sexueller Erregung begleitet.Störung der Geschlechtsidentität in der Adoleszenz oder im Erwachsenenalter, nicht transsexueller Typus.”

Aha, jetzt sind wir also beim Verhaltenskodex, der zu einem Krankheitsbild führt. Jeder der sich seiner Identität bewusst geworden ist, und diese mit seiner Kleidung harmonisieren muß, um seine Eigen- und Fremdwahrnehmung richtigzustellen, nichts anderes ist das Ziel von Menschen, die eine geschlechtsangleichende Operation durchführen, werden nun über ihr Verhalten pathologisiert. Aber im Prinzip verwundert es nicht, wenn wir uns den Text der F64.0-Definition genau ansehen, hier wird ja auch ein “Verhalten” pathologisiert, das Verhalten “einen Wunsch zu haben”.  F64.1 ist nichts anderes als die Fortführung dieser Lüge, dieses Märchens, das es keine Identitäten gibt, sondern nur Verhalten und psychisches Gestörtentum. Im Falle von F64.1 eben ohne Operation, ohne Genitalismus.
Diese Pathologisierung ist unerträglich und hat keinerlei medizinische Basis, sie ist ein Treppenwitz, wenn man sich das Stadtbild im Jahr 2014 ansieht, jede Frau die lieber Hosen trägt als Röcke, müsste sich also gewiss sein, einer F64.1 Diagnose eines Mediziners unterwerfen zu können. Nichts anderes sagt diese Definition aus. “Tragen gegengeschlechtlicher Kleidung” !!! – Es ist unfaßbar, das so eine Ausdruck überhaupt Einzug in ein Medizinbuch finden kann, leben wir noch im Kaiserreich vor dem 1 Weltkrieg, unter einer Kleider-Doktrin ? Was ist bitteschön geschlechtsspezfische Kleidung ? Aufgepasst ! Röcke für Männer sind nicht geschlechtsspezifisch ! Hosen für Frauen schon – und hier haben wir ihn wieder den patriarchistischen Ansatz, der es Männern in Frauenkleidung nicht ermöglicht als “normal” zu gelten, Frauen umgekehrt: kein Problem!
F64.1 ist nichts anderes als eine Diskriminierung, eine Kleiderordnung auf pathologischem Wege – jeder Mediziner der F64.1 diagnostiziert sollte seinem Patienten lieber sagen: Zieh an was Du magst, wie Du dich wohlfühlst ! Und die Gesellschaft die Dich dann diskriminiert, ist krank, nicht Du !

Verhalten wird also pathologisiert, es wird vorgegeben, was “normal” ist, was davon abweicht, ist “unnormal”, was “unnormal” ist, ist krank. Ein Mann im Schottenrock in Deutschland wäre also krank, Ausnahme:  der Rock ist kariert und als Schottenrock zu erkennen – gehts noch ?

Leidenschaften von Menschen, die Freude bereiten, werden dann unter F65.1 als behandlungsbedürftig eingestuft. Sexuelle Erregung – puh ! mit Kleidung ! geht gar nicht ! – da schnitzen wir uns doch gleich eine eigene F-Nummer !

Es geht weiter mit F65.1.:

“Fetischistischer Transvestitismus”

Hier erleiden die Definierer einen völligen Realitätsverlust. Der Text im Wortlaut:

“Zur Erreichung sexueller Erregung wird Kleidung des anderen Geschlechts getragen; damit wird der Anschein erweckt, dass es sich um eine Person des anderen Geschlechts handelt. Fetischistischer Transvestismus unterscheidet sich vom transsexuellem Transvestitismus durch die deutliche Kopplung an sexuelle Erregung und das starke Verlangen, die Kleidung nach dem eingetretenen Orgasmus und dem Nachlassen der sexuellen Erregung abzulegen. Er kann als eine frühere Phase in der Entwicklung eines Transsexualismus auftreten.”

Ich frage mich allen ernstes, seit wann ein Mittel zur Erreichung sexueller Erregung krankhaft sein soll, evt. ist es bald auch krankhaft einer Frau nachzusehen, die sexy gekleidet durch die Stadt läuft, wenn ich das also mehr als 3 mal innerhalb 5 Minuten mache, sollte ich mich doch einer Behandlung unterziehen hm ?
Leider kann ich diesen Text nicht mehr ernst nehmen. Auch wenn ich das noch so versuche. Interessant ist aber noch der letzte Satz, der “Fetischistischen Transvestitismus” als Vorstufe von “Transsexualismus” ausweist:
Da kommt der ganze Hohn und die Heuchelei zum Vorschein, denn es wird sozusagen ein Verhalten, das nur logisch ist, wenn ich einer Identität die ich für mich realisiert habe folgen will, bereits als krank eingestuft, was später folgt, ist sowieso krank, also ist es die Vorstufe auch schon, F65.1 ist die kranke Vorstufe der Krankheit F64.0 – Bravo !
Das das Ablegen der Kleidung nach der Erregung aus Angst erfolgen könnte, der Gesellschaft nicht gerecht zu werden, aus der Erziehung, die mich mit Erwartungen des falsch zugewiesenen Geschlechtes geprägt hat, aus Schuldgefühlen heraus, die es mir gar nicht mehr möglich macht, in dieser Gesellschaft meine Identität zu leben, darauf kommen diese Pathologen nicht hm ? Nein – da wollen sie gar nicht darauf kommen, Identitäten müssen ausgeschlossen werden, würden sie doch zu einer Freiheit des Menschen führen, die gewisse Machtsysteme “bedroht”. Den Patriarchismus, konservative Politik, religiös motivierte “Spielregeln”.

Wer eine von seiner fremdzugewiesenen Identität abweichende Identität, eine andere innere Identität hat, muss im Jahr 2014 immer noch damit zurechtkommen, als krank eingestuft zu werden, oder er darf als “Transgender” seine “Rolle” im Schauspiel auf der Bühne des Nichtverstandenwerdens spielen, auf der Bühne, in der es keine Geschlechtsidentitäten gibt, sondern nur Schauspieler (Transgender) und Verrückte (Transsexuelle)

Geschlechtsidentität vor Genitalismus !
Freiheit vor Zuweisung !

Zu erkennen was ist, ist der 1. Schritt für eine Änderung.
Was zur Zeit immer noch im DSM und ICD steht, ist unerträglich.
Und diese Unerträglichkeit lesen wir ständig wiedergespiegelt in den Medien, in genau der Fortführung dieser Lüge, die sich dann in der Sprache von Überschriften ausdrückt die heißen wie:
“Aus Alex wurde Alexa!”

 

 

 

Jun 202014
 

 

diese Floskel wird häufig von gaOP-Identitätsfrauen verwendet.

“TS”(SIC!) ist lf. Definition ein Krankheitsbild,
diese Menschen geben also zum Ausdruck, daß Krankheit durch
operative Maßnahmen beendet ist, ihre Angleichung vollzogen ist,
“TS”(SIC!) in der Vergangenheit liegt, und das sie jetzt gesund sind.

Wichtig, und noch nicht vorgesehen im Denken dieses
“TS”(SIC!)-Diskurses sind nongaOP-Identitätsfrauen,
da diese nicht in der TS(SIC!)-Defintion erfasst sind.

Sie sind gesund lt. dieser Definition, sie benötigen keine gaOP um ihren Körper mit ihrer weiblichen Identität zu harmonisieren.
Sie haben also keine “kranke”  ”TS”(SIC!)-Vergangenheit nach F64.0,
sind somit Frauen ohne TS-Vergangenheit.

Besser als der Begriff “Frau” ist Identitätsfrau, da er darauf verweist,
das Gehirn als geschlechtsbestimmend zu berücksichtigen.

Somit ergeben sich die beiden Gruppen:
Identitätsfrauen mit TS-Vergangenheit (=gaOP-Identitätsfrauen)
bzw. Identitätsfrauen mit außenliegender Geschlechtsidentitiät
(also den zwanghaften Wunsch, aus einem Leiden heraus ihren Körper anzugleichen)

und

Identitätsfrauen ohne TS-Vergangenheit (=nongaO-Identitätsfrauen)
bzw. Identitätsfrauen mit innenliegender Geschlechtsidentität
(also das Vermögen, ihren Körper mental anzugleichen, sie kommen mit ihrem Körper zurecht und harmonisieren ihn mit ihrer Wahrnehmung )

Es ist auch für die gaOP-Identitätsfrau wichtig, einen mentalen Spagat hinzubekommen, ihre Neovagina als Vagina zu begreifen, eine nongaOP-Identitätsfrau kann ihren Penis als langen Kitzler verstehen lernen, es ist beides eine Frage der Wahrnehmung, das zum Annehmen des eigenen Körpers führt.
Auch eine gaOP-Identitätsfrau kommt ohne mentale Harmonisierung nur schwer mit ihrem Körper zurecht, auch nach einer Angleichung bedarf es dieser Fähigkeit. Die nongaOP-Identitätsfrau schafft diese Harmonisierung bedeutend früher ohne Leidensweg.

TS(SIC!) kennt keine Identitäten, berücksichtigt kein Gehirn
und gaOP-TS(SIC!) verleugnen ihre Identität
und stellen auf ihre Operation ab,
das ist ein unhaltbarer Zustand insofern dann,
wenn dieser Schritt als Abgrenzung
zu nongaOP-Identitätsfrauen herhalten muss,
obwohl es nur zur eigenen Harmonisierung
ihres Gehirns, ihrer Denkweise, Identität dient

der gleichen Denkweise und Empfindung
die auch die nongaOP-Identitätsfrau hat
nur hat diese einen anderen mentalen Weg für sich gefunden

es muss Schluss damit sein,
das nur die Operation ein “Frau macht”
das ist Nonsens

und genau dieser Nonsens
wird mit Floskeln wie

“Frau mit TS-Vergangenheit”(SIC!)

untermauert.

 

 

 

 

Jun 202014
 

GaOP-Identitätsfrauen, die sich von nongaOP-Identitätsfrauen abgrenzen wollen, verwenden häufig die Floskel “im wahren Geschlecht angekommen.”

Hiermit werden alle die in ihrem Sinne “nicht angekommen” sind,
für diese nicht mehr akzeptiert, in ihrer weiblichen Identität.
Diese werden als Transgender(SIC!), TV(SIC!), DWT(SIC!) bezeichnet,
je nach belieben und fremdbestimmt.

Wichtig für diese gaOP-Identitätsfrauen, die diese Abgrenzung auf diese Floskel herunterbrechen ist, das “Ankommen”. Im Kopf des Zuhörers solcher Floskeln werden imaginäre Fahrten von A nach B als Metapher aufgerufen, und diese Fahrt wird auch mit einer zu vollbringenden Leistung und Handlung unterlegt:

Ankommen, ja dafür muss man etwas tun ! Etwas leisten! die gaOP machen z,B. ! Für Passing sorgen ! Passing ist ja schliesslich etwas, wofür man etwas tun muss, es gibt ja Möglichkeiten ! Die Wangenknochen kann man sich heraussägen lassen, oder die Nase, Kinn und Kehlkopf korrigieren ! Und was ? Du leidest nicht ? Dann bist Du sowieso keine “TS”(SIC!) ! Ja – nur ”TS”(SIC!), die leiden, dürfen sich als “Frau” bezeichnen, erst ”TS”(SIC!), dann “Ankommen”, dann bist Du Frau !

Der Begriff “Frau” der oft mit dieser Floskel “ankommen” noch verwendet wird, untermauert die “Abgrenzung” nochmals. “Frau” ! Der Begriff wird sozusagen als Tarnschild benutzt, um zu verleugnen, was sie wirklich in Bezug auf ihre Organe sind. Sie müssen diesen Begriff verwenden, da sie ja nicht auf Identitäten verweisen wollen, denn sonnst müssten sie die nongaOP-Identitätsfrauen ja akzeptieren, daher bleibt ihnen nur die Lüge über den von der Gesellschaft völlig in anderer Form verwendeten Begriff “Frau”. Wer es also nicht einmal “schafft” “TS”(SIC!) zu sein, also einen Krankheitszustand mit Leiden vorweisen kann, der mit bestimmten Handlungen verknüpft wird, die ja nur Menschen machen wenn sie “leiden”, der kann niemals ”TS”(SIC!) sein, und natürlich dann auch niemals “Frau” werden “.

Alle die nicht so denken und leiden, sind keine “TS”(SIC!) und können somit keine “Frauen” werden. Alle die nicht unter dieser körperlichen (äußeren) Diskrepanz leiden sind nach dieser Logik Männer !

Das sind die Aussagen, die offiziellen, die auch von vielen SHGs kommuniziert werden. Und das ist das Bild, was die Gesellschaft von Identitätsfrauen erhält, ”TS”(SIC!)  sind kranke Männer, wer nicht krank ist, ist Fetisch-Mann. Wow !

Dieser Abgrenzung über die Definition des Begriffes ”TS”(SIC!) ist aber in erster Linie nicht von den gaOP-Identitätsfrauen inszeniert und gewollt.
Diese Abgrenzungsvariante ergibt sich aus der “TS”(SIC!)-Definition selbst,
die in sich keine weiteren Optionen bietet, und wird nur als Abgrenzung, weil schon da, von den gaOP-Identitätsfrauen aufgegriffen.
D.h. jede Identitätsfrau, die eine andere Bewältigungsstrategie für sich entwickelt, mit ihrem Körper in Harmonie zu kommen, keine OP benötigt, fällt aus der Definition heraus. Bleibt im Bereich der reinen für sie falschen Gesellschaftsrollen-Definition wie z.B. Transgender(SIC!). Hat keine weibliche Identität, kein weibliches Geschlechtsgefühlsempfinden mehr, sondern “spielt” nur noch “Frau”. Perfide. Diese Abgrenzung per Sprachgebrauch ist von konservativen Medizinern gewollt, die bis vor wenigen Jahren ”TS”(SIC!) noch als Freaks und Spinner angesehen haben, sie ist auch von der patriarchisch denkenden Männerwelt gewollt, für die nongaOP-Frauen ein Autoritätsverlust bedeuten, da sie ihr Phallus-Symbol – ihr Machtsymbol unter ihrem Rock tragen, sie ist gewollt von konservativen Politikern, die ihre Wählergemeinschaft aus konservativen religiös motivierten Gedanken entsprechender Wählerschaften rekrutieren.

Die Abgrenzung ist also schon auf dem Reißbrett der Wortdefinition dieser Lobbies vollzogen, die gaOP-Identitätsfrauen mit außenliegender Geschlechtsdefinition, die sich über ihr äußeres definieren müssen, bedienen sich dieser Abgrenzung und verraten somit ihre eigene weibliche Identität, die es nach dieser Definition nie gegeben haben soll. Für die Macher dieser ”TS”(SIC!) -Definition sind sie nur Männer, die den Zwang haben, im weiblichen Geschlecht zu leben. Sie verraten sich diesen Machern, um gegenüber nongaOP-Identitätsfrauen, die sich über ihre weibliche Identität erklären, die im Begriffscontainer “TS”(SIC!) nicht enthalten ist. Paradox. Paradox deshalb, weil das Handeln der gaOP-Identitätsfrauen von der gleichen weiblichen Identität getrieben ist, die nongaOP-Identitätsfrau nur eine andere Konsequenz gezogen hat, ein anderes Mittel gefunden hat, um ihre Diskrepanz zu harmonisieren.

NongaOP-Identitätsfrauen werden hier unter Druck gesetzt, verschiedene Maßnahmen zu unternehmen, die gaOP zu machen, um als “Frau” angesehen zu werden. Dieser Druck entsteht dadurch, das nur über die Definition “TS”(SIC!)  scheinbar gültige  ”Akzeptanzverträge” mit allen Beteiligten geschlossen werden.

Hier wird von allen Beteiligten, die sich dieser Abgrenzungs-Argumentation bedienen, verleugnet, das eine weibliche Identität vor jeder Handlung bereits existiert, und bereits ohne äußerliche Erkennbarkeit.

Diese Existenz der weiblichen Identität von Anfang an, muss bewertet werden, nicht die Konsequenzen die daraus erfolgen können.

Es muss Schluss sein, das nur eine bestimmte Art von Bewältigungsstrategie, die äusserlichen Veränderungen vorsieht, die alleinige Akzeptanz erhalten, die alleinige Gültigkeit erhalten, ein Akzeptanz-Ticket in der Gesellschaft zu lösen, für diese als “Frau” zu gelten. Alle anderen Bewältigungsstrategien, die innere,  mentale Harmonisierung mit dem vorhandenen Körper, um Diskrepanzen auszugleichen, nicht anerkannt werden, diese Menschen dann z.B. einfach als Fetisch-Männer(SIC!), Transgender(SIC!, TV(SIC!), DWT(SIC!) fremdzugewiesen werden.
GaOP-Identitätsfrauen mit außenliegender Geschlechtsidentität, die leiden und eine OP machen, haben nicht die Exclusiv-Hoheit über die Defintion von weiblichen Identitäten, haben nicht das Recht, ihre gewählte Bewältigungsstrategie als alleinige Beweisführung heranzuziehen, alle die dieser nicht folgen, als “Männer” zu erklären. Zumal ein “Beweis” einer weiblichen Identität nicht nötig sein darf und auch nicht möglich ist.

Geschlechtsidentitäten benötigen  nicht zwingend Operationen und haben nicht zwingend das Aussehen, das mit einem Geschlecht assoziiert wird.
Und sie müssen nicht zwingend leiden, denn es gibt Menschen, die eine andere Herangehensweise an ihre Diskrepanz-Problematik entwickeln können.
Dafür gilt es zu kämpfen, denn die ”TS”(SIC!) -Definition sieht für diese Menschen keinen Platz vor. Daher ist die ”TS”(SIC!) -Definition in ihrer jetzigen Ausprägung genitalistisch. Die ”TS”(SIC!) -Definition kennt keine weiblichen Identitäten, sondern nur Männer die sich dem Zwang ausgesetzt fühlen, als Frauen zu leben. Diese Defintion ist nicht tragbar und bringt jeden Tag Fremdzuweisungen für nongaOP-Identitätsfrauen mit sich.

 

Jun 192014
 

nach der gaOP bin ich eine Frau, vorher war ich “TS”(SIC!),
ist das so schwer ?

schrieb eine gaOP-Identitätsfrau in einem einschlägigem Forum

Diese Identitätsfrau lässt damit nur ihre Wahrnehmung als gültige Erklärung zu, wer eine Frau ist und wer nicht

ich antwortete auf diesen Klassiker in Fremdbestimmung und Diskriminierung aller nongaOP-Identitätsfrauen:

definiere “Frau”

daraufhin wich sie aus mit der lapidaren Erklärung,
das würde in Wiki stehen und es wäre jetzt zu spät am Tag,
um auf meine Frage näher einzugehen

ich schrieb daraufhin folgende Zeilen:

 

lt. Wiki bist Du keine “Frau”

es wäre daher hilfreich,
sich in Identitäts-Diskursen einer Sprache zu bedienen,
die eindeutig ist

wenn Du also ein Mann bist,
darfst Du nicht schreiben “Bin ich eine Frau”

wenn Du etwas anderes als ein Mann bist,

bedarf dies einer Erklärung

dazu könntest Du dann auch gleich die Erklärung liefern,
warum du als “TS”(SIC!) ein Mann warst,
nichts anderes includiert Dein Aussage,
erst nach der gaOP eine “FRAU”(SIC!) geworden zu sein
und zwar deshalb, weil “TS”(SIC!) kein Geschlecht,
sondern ein Zustand ist

Dein Erklärungsmodell erfordert es,
Identitäten zu verleugnen,
Deine weibliche Identität,
die zu Deiner gaOP-Entscheidung geführt hat inbegriffen,

von denjenigen Identitätsfrauen, die keine gaOP anstreben,
und sie aus welchem Grunde auch immer nicht wollen,
ganz zu schweigen

das Du als Betroffene dich auf genitalistische Aussagen berufst,
bestätigt meinen Artikel
(der Artikel über die innenliegende und aussenliegende Geschlechtsdefinition war gemeint)