Jul 312014
 

 

Hallo Schatz,

das Tattoo streichelt Deine Seele,
es unterstreicht sie
und es rundet Dein Charisma wundervoll ab
deine Devotheit, den Schmerz zu ertragen
um es entstehen zu lassen
und die Schönheit die daraus erblüht
ein Symbol für Dich, Du hast es richtig gemacht
auch das Motiv, die Farben, die Position
und der Ort an dem es ist – sehr schön – wunderbar
marvelllous

Lass Dich Durch die Gaopistinnen nicht kränken
ich bin bei Dir
und halte meine Hand schützend über Deine Seele

Schreib weiter wie bisher und lass Dich
nicht beeinflussen
es muss fliessen
die Worte aus des Seelenfrauen`s Feder

LG
Jasmin

Jul 292014
 

 

lehne alle Drogen in jeder Form ab,
Poppers ist nichts anderes
gesundheitsschädlich ohne Ende

was mich weiterhin nervt:

die Männer die das Zeug auspacken,
sind meist extrem penetrant,
es einem aufzudrängen, das man es auch nimmt

ich breche Sex mit solchen Kandidaten komplett ab
auch wenn es dann nur er nimmt

völlig auf sich bezogener Schnüffelnasen-Sex
in dem ich nur eine zusätzliche Rolle spiele,
er mich nur am Rande wahrnimmt,
von solchen Männern fühle ich mich nicht liebkost
sondern benutzt

sollen Poppers schnüffeln und ein Astloch vögeln

 

Jul 282014
 

 

nongaOP-Identitätsfrauen, die sich mit ihrem Penis harmonisiert haben, und ihn z.B. als langen Kitzler verstehen, würden angeblich nicht leiden und wären somit keine Frauen, da sie kein weibliches Gehirn haben können, da sie ja kein weibliches Genital bräuchten – diese Argumentation greift deshalb  ins Leere, da nur der jetzige Zustand der Harmonie, die jetzt besteht, beleuchtet wird, aber die Zeit vor der Erarbeitung der Harmonisierung ausgeblendet wird, hier hat auch Leid stattgefunden und ist nicht minder schwerwiegend, als das Leid einer gaOP-Identitätsfrau vor ihrer OP.

Nicht alle Identitätsfrauen können sich auf irgendeine Weise harmonisieren und wem es gelingt, der ist glücklich, bei einer nongaOP-Identitätsfrau, die ihre Lebensfreude stark nach außen zeigt, darf also nicht unterstellt werden, sie wäre deshalb keine Frau sondern ein Fetisch-Mann, nur weil sie es geschafft hat, mental mit ihrem Körper in Harmonie zu kommen.

Ich schrieb auf diesen Vorwurf an eine gaOP-Identitätsfrau folgende Zeilen:
Der Denkfehler Deines Problemes mit mir liegt in der Annahme,
das ich meine körperlichen Ausprägungen ohne Leid ertragen könnte.

Dies ist eine falsche Aussage

Wenn Du meine Texte genau liest, wirst Du immer auf Bewältigungen stossen, die ich unternehme,
damit ich meinen Körper so harmonisiere, das ich nicht leide.

Vor dieser Harmonisierung, besonders vor der Bewusstmachung, das ich im falschen Körper bin, habe ich sehr gelitten,
besonders in der Zeit, als ich nicht wusste, warum ich so gar nicht in die soziale Rolle eines Jungen oder jugendlichen Mannes passen wollte.

Vielleicht fängst Du an mich zu verstehen,
wenn ich Dir mehr von meinem Leid erzähle ?
Und den Dingen, wie ich es ablegen konnte ?

Es würde aber nur nützen, wenn Du andere Bewältigungsstrategien überhaupt akzeptieren könntest,
als die, sich eine Neovagina zu operieren.

Wenn Du davon nicht ablässt, kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.

Trotz gemeinsamen weiblichen Gehirns

Jul 282014
 

bei mir ist es so, das ich – durch mein weibliches Gehirn mit vorwiegend weiblichen Prägungen 2 Dinge für mich zentral sehe:

das Begehrtwerden

und das selbst begehren,

wobei ersteres so dominant ist, das das zweite nur noch
eine Nebenrolle spielt

das Begehrtwerden von Männern ist hier sehr wichtig,
um meine weibliche Seite zu spüren,
denn ich kann ihnen etwas geben, was sie selbst nicht haben,
z.B. Brüste,
was ihr Begehren für mich authentisch und intensiv macht

wenn mich eine Frau begehrt, ist das auch wunderbar, aber das was sie nicht hat, ist mein Schwanz und hier kippt es oft in die Richtung, das ich spüre, das sie mich doch zu sehr als Mann begreifen könnte.
Dies kann mir bei einem Mann nicht passieren, ohne das ich es nicht sofort merke. Ein stockschwuler Mann ist von einem Bi-Mann sehr leicht zu unterscheiden.

Ich habe aber auch schon sehr schöne Erfahrungen mit Frauen gemacht, die meine weibliche Seite voll mit einbezogen haben, meist Bi-Frauen, das ist dann sehr harmonisch

Was das Begehren des anderen “Geschlechts-Körpers” angeht, bin ich auf Frauenkörper fixiert,
Männerkörper interessieren mich weniger, will sagen, was am Schwanz dranhängt ist eher uninteressant,
wenn er mich begehrt, ist es egal wie er aussieht,
das ist der grosse Unterschied zu einem schwulen Mann, der ja Männerkörper – in welcher Art auch immer, liebt.

Ein weibliches Gehirn möchte als Frau begehrt werden,
dies könnte ein Ersatz für den Satz sein:

Ein weibliches Gehirn wünscht sich ein weibliches Genital

Jul 282014
 

 

Was etwas ist oder nicht ist Definitionssache.
Für viele ist ein Stuhl ein Holzgebilde, oder Brennmaterial für ihren Ofen.
Für andere eine Konstruktion auf dem man sitzen kann.
Für wiederum andere, Sammelobjekte, die wenn sie aus einem anderen Jahrhundert stammen, vereehrt werden, wie Vasen in einer Vitrine.
Es liegt im Auge des Betrachters, und in der Definition, als was wir etwas sehen.
Natürlich auch in der Funktion, die mit der Definition meistens Hand in Hand geht.
Interessant wird es, wenn wir, wollen wir von der Definition abweichen, das Gefühl als weiteres Kriterium für die Definition miteinbeziehen.
Denn dann wird die Definition “erlebbar.”

Der Sammler, der den Stuhl von 1871 ansieht, sieht nicht nur den Stuhl, sondern das aufblühende Kaisserreich vor seinen Augen erscheinen.
Er fühlt etwas. Der Stuhl triggert dieses Gefühl – erzeugt es sogar.
Der Stuhl wird zum gefühlserzeugendem Gerät, zum Instrument, für seine Lust. In diesem Fall zwar keine sexuelle, aber zumindest eine Lust, die nicht zu verachten ist.

Somit sehen wir, was ein Stuhl alles sein kann, sehr viel – und auch gar nichts.

Ein Penis kann auch sehr viel – oder gar nichts sein.
Für viele ist er eine Last, vor allem für diejenigen, die lieber eine Vagina hätten.
Für einige ist er trotz Vagina-Wunsch trotzdem ein gefühlsmachendes etwas, was, wenn richtig stimuliert, einen Orgasmus bescheren kann, der ganz  und gar nicht an einen männlichen Penetrationsorgasmus erinnert – vor allem dann wenn die Augen geschlossen sind – und die Art der Stimulation – das dürfte sich erübrigen zu erwähnen, kann auf tausenderlei verschiedenartig geschehen.
Somit wird der Penis in eine andere Empfindungszone gebracht, er wird einfach zum langen Kitzler erklärt – und stört somit nicht mehr – eine Vagina wird nicht mehr gewünscht, vor allem dann nicht wenn Ana lverkehr schon immer Spass gemacht hat – und Kinder bekommen kann man mit einer Neovagina sowieso nicht. Klingt nach Pippi Langstrumpf – ist es auch. Wir können uns nur so helfen, denn alles andere würde uns zum verzweifeln bringen, wenn wir nicht den Körper haben den wir uns sehnlichst wünschen, weil wir ein weibliches Gehirn haben. Wer eine Operation wählt, um seinen Vagina-Traum näherzukommen, hat  auch einiges zu bewältigen – und muss viel Phantasie aufbringen – alles was nicht zu einer Frau gehört, zu verdrängen, auch das was man selbst nicht hat, was eine Frau ausmacht. Eine Neovagina ist ein Ersatz -und manchmal gelingt die Operation nicht – dann hat man sowieso die Aufgabenstellung, zu fantasieren – so könnte man sich gleich darin üben.
Der Kopf möchte seinen weiblichen Körper und es hilft ungemein – das Zwischen auch zu celebrieren – denn man ist real für andere irgendwo “zwischen” – und man könnte sich hier auch sehr entstressen, wenn man es schafft, sich als Seelenfrau etwas mit dem zwischen zu arrangieren, dies fällt besonders dann leichter, wenn man spürt, wie viele Männer und auch Frauen das zwischen sehr interessant finden. Wichtig ist hier aber trotzdem, seinenPenis nicht als Penis zu bezeichnen, denn dann würde man seine Identität verwässern, man ist ja eine Frau vom Kopf her, und wünscht sich eine Vagina, also ist es wichtig, und nicht nur sympbolisch, das man seine morphologischen Ausprägungen umbenennt, um so auf das weibliche Gehirngeschlecht zu verweisen. Vor allem dann legitim, wenn man die Augen schliesst und sich den Orgasmus, ausgelöst durch Kitzlerstimulation auch vorstellt und erwünscht. Alles andere, seinen Kitzler Penis zu nennen, wäre wieder die Verleugnung, dessen was der Kopf sich ja wünscht.

Der Vorwurf vieler gaOP-Identitätsfrauen, nongaOP-Identitätsfrauen würden sich keinen weibliches Genital wünschen, läuft ins Leere. Natürlich wünschen sie sich diesen, sie harmonisieren sich mental und benennen ihr Genital einfach um, und “erfühlen” es auf eine andere Weise. Es mag für viele unerklärlich erscheinen und verrückt, aber Wahrnehmungen sind nun mal für jeden Menschen verschieden. Das beginnt schon bei einer Party, wenn der eine erst ein Bier, und der andere schon 10 Bier getrunken hat. Natürlich ist eine Wahrnehmungsveränderung eine Bewältigungsstrategie – und wenn wir damit Schmerz verhindern ist sie legitim. Und wer diese Wahrnehmung nicht nachvollziehen kann, sollte trotzdem dem anderen seinen Traum schenken damit er glücklich ist.

Eine Frau mit Neovagina muss Frau sein dürfen.

Eine Frau mit langem Kitzler muss Frau sein dürfen.

Jasminka

Jul 282014
 

 

diese Aussage, um nongaOP-Identitätsfrauen als Männer bezeichnen zu können, weil sie angeblich kein weibliches Geschlecht erwarten würden, habe ich mit diesen Zeilen beantwortet, zugegeben, hart und emotional formuliert, aber es ist legitim, wer fremdzuweist muss auch die Retourkutsche ertragen können:

 

Sicher doch.

Und wie Du die Erwartung erfüllst ist aber nicht vorgegeben.

Du hast sie erfüllt, indem Du Dich einer Operation unterzogen hast, die zum Ergebnis eine Wunde hat, die man auch Neovagina nennt.
Vielleicht hast DU nach Jahren keine Beschwerden mehr und musst nicht mehr bougieren, damit sie nicht wieder zusammenwächst.

Ich erüflle diese Erwartung durch mentale Harmonisierung,
indem ich mir vorstelle, das ich einen langen Kitzler habe,
was für mich kein Problem ist.

Du hast ja auch sehr viel Phantasie, um Deine Neovagina aus Penisteilen zusammengefügt, als Vagina zu bezeichnen.

weitermachen !

Jul 282014
 

 

Hallo Schatz,
Du bist ein Mann mit sehr viel Empathie, sicher hast Du deshalb auch sehr viel weibliche (unausgelebte) Anteile in Dir.
Das Du auf meinen Zwischenkörper nicht eingehst, aus dem Grunde, das Du mich nicht verletzen möchtest, daran sieht man , welche Probleme die Gesellschaft doch damit hat.
Es ist ähnlich wie mit einem dicken Menschen, dem man nicht offen sagen möchte, das er dick ist.
Oder einer Frau mit sehr grossen Brüsten, der man nicht offen sagen will, das man darauf steht, besonders dann nicht wenn man nicht sicher ist, ob sie damit selbst glücklich ist und sie nicht als Belastung empfindet.
Nein – mein Ziel ist es, der Gesellschaft ein souveränes Zwischengeschlecht zu sein, die es ihr ermöglicht zu lernen, das das äußere kein A oder B, kein schwarz oder weiß, kein Mann oder Frau markieren kann, sondern das es dann noch wichtig ist zu fragen: Zu welchem Geschlecht fühlst Du Dich zugehörig ? Besonders dann, wenn das Äüßere keine Zuordnung mehr zulässt. Wie es z.B. auch bei Intersexuellen der Fall ist.
Ich bin stolz das ich beides habe, Busen und “langer Kitzler” – und jeder darf es auch begehren dürfen.
Deshalb ziehe ich mich auch in der Öffentlichkeit so an das es alle sehen, und verstecke es nicht.

Ein ausgebeulter Minirock ist für mich nicht nur geil, sondern auch ein gesellschaftspolitisches Statement das für die Rechte des äußerlichen Zwischensein-dürfens kämpft.
Das Innere, unsere Identität ist unsichtbar und immer von äusserem völlig unabhägig zu bewerten.

LG
Jasmin

Jul 282014
 

 

ich sehe das nicht so,
biologisch sind wir keine Männer,
wenn Du das Gehirn miteinbeziehst

zu sagen, wir wären biologisch Männer
würde ich differenzieren und sagen
wir haben ein männliches Genital

das ist ein wichtiger Unterschied

denn mit Deinem Denkansatz
machst Du alle gaOP-TS(SIC!) zu Deinem Feind
die Du damit zu Männern erklärst

Du bist für mich biologisch eine Frau
sonst hättest Du nicht diese, wenn auch späte Entwicklung
genommen

diese Entwicklung war keine Wahl, sondern DU hast angefangen
dich selbst zu leben

Du sagst ja selbst immer:
Du bist was Du bist

Aus dem inneren heraus, aus dem vorhandenen
aus deiner weiblichen Prägung, pränatal, Deines Gehirnes
hast Du Dich selbst nun bejaht und reflektiert

spät deshalb, weil Du durch Erziehung und gesellschaftliche Rolle
immer davon abgelenkt warst, das zu tun, was Du fühlst in Dir

und es sind auch keine sexuellen Präferenzen
wie einige hier uns das weißmachen wollen (Fetisch-Mann-Diskriminierung)

Jul 282014
 

 

Die GaOP-Frage,
und das wird hier deutlich
ist für diese Menschen keine Option
sondern ein Muß
es gibt für diese Menschen keine Chance weiterzuleben
sie würden ohne gaOP psychisch kaputtgehen
und an ihrer chronischen Depression sterben
oder Suizid begehen
Nur deshalb kann ein Mensch in der Lage sein
diese Nachteile in Kauf zu nehmen
die hier angesprochen werden
und auch in Kauf zu nehmen
das ein Chirurg die Optik und das Gefühl völlig verpfuscht
Das ist diesen Menschen egal,
sie wollen die gaOP, sie können ihren Penis nicht mehr ertragen

Es ist meist dann bei diesen Menschen nur logisch
das sie Frauen mit Penis nicht als Frauen akzeptieren können

Obwohl sie vorher selbst Frauen mit Penis waren
und es eigentlich immer noch sind,
nur ist dieser nun eine Wunde