Aug 312014
 

 

Jasmin: Herr Palmwedel, sie kommen gerade von dem Kongreß für ..

Dr. Palmwedel: Dr. Palmwedel…

J.: Entschuldigen Sie, Herr Dr. Palmweldel – sie haben sicher einige Neuigkeiten vom Kongress für uns ?

Dr. P:  Ja sicher, die Neue Medizin (NM) schafft einen völligen Paradigmenwechsel, wir haben einige grosse Veränderungen

J.:  In den Medien hörte man ja einiges von der Schulmedizin (SM), sie haben Ihnen sehr viel Gegenwind.. (Dr. P unterbricht…)

Dr. P.: Ach hören sie auf mit diesen konservativen Chefarzt-Ideologie-Anbetern. Wenn es nach denen ginge, wären wir heute noch keinen Schritt weiter. Der Patient wurde unmündig gemacht, als Objekt gesehen. Nein die NM überträgt dem Patienten die gleichen Rechte – der Patient kann mit dem Arzt beraten -nicht der Arzt bestimmt über das “Objekt” – den Patienten.

J.:  Ja das ist sehr löblich, was bedeutet dieser Kurswechsel nun für die T-Themen -also vor allem Trans und F64.0 Thematiken – ich meine, da war doch Handlungsbedarf ?

Dr. P.: Ja -sicher – wir hatten ja gesehen, das das so nicht weitergehen konnte, der Quatsch mit dem Zwang im anderen Geschlecht leben zu wollen usw, das war nicht mehr haltbar. Allein durch das Internet haben sich so viele Interessenverbände gebildet, das führte zu einem Druck auf die SM, das wir gar nicht mehr viel tun mussten, wir konnten uns als Retter gut einbringen, mussten nicht mehr viel kämpfen.

J.:  Was ist passiert, gab es eine Novelle ?

Dr. P.:  Ja – das Hauptproblem war, wie bekommen wir die KK auf unsere Seite, das sie die OP bezahlen – auch im Hinblick auf die Löschung des F64.0 Codes, wir haben das dann über eine Prophylaxe -Maßnahme gemacht.

J.: Sie meinen, das sozusagen eine Depression verhindert wird…

Dr. P.:  Dagegen wehrten sich auch wieder viele Interessenverbände, besonders im Bereich der TG, sie wollten gar nicht mit psychischen Themen in Berührung kommen, wir mussten uns was ganz neues stricken.

J.: Was wurde erarbeitet ?

Dr. P.:  Wir argumentierten einfach komplett weg vom Transthema, hebelten damit die gesamte Diskussion innerhalb der Schnittstelle der KK aus. Wir standen also vor der Aufgabenstellung, eine Vaginaoperation über einen Trick zu legitimieren – wir durften aber das Wort Vagina nicht anklingen lassen, sonst wären wir sofort wieder im Geschlechts-Diskurs.

J.:  Das ist ja spannend. Also eine VaginaOperation  - sprich die Schaffung einer Neovagina, ohne das Wort Vagina überhaupt zu erwähnen, vor der KK zu legitimieren ? Wie haben sie das geschafft ?

Dr. P.:  Wir sind ja immer sehr kreativ, gerade die Akteure innerhalb der neuen Medizin, die haben mit der SM sowieso immer eine Rechnung offen, die sind das so hammerhart, dagegen ist die Annektierung der Krim diesen Jahres und das Vorgehen der Beteiligten ein Kaffeebesuch bei Verwantden. Die  haben es tatsächlich fertiggebracht zu sagen wir brauchen diese Operation um eine 2. Pomumu zu haben.

J.: Bitte ?

Dr. P.:  Ja – das ist hammerhart. Also einmal- haben wir ja im Körper viele Dinge, die doppelt angelegt sind, Nieren, Lungenflügel usw. wenn eine Komponente ausfällt, bleibt der Organismus noch am Leben. Augen, Ohren, auch wenn hier das räumliche Sehen und die Ortung beeinträchtigt wird, wäre es fatal wenn man gar nichts mehr sehen würde oder hören, also nur ein Auge vorhanden wäre, oder ein Ohr.

J.: Ja -aber Herr Palmenwedel, –  entschuldigung Dr. Palmenwedel, es ist aber doch klar, bzw. es liegt auf der Hand, das eine Pomumu nicht entsteht ? Die Funktion meine ich…

Dr. P.:  Ja – das ist klar, wir argumentierten, das es egal wäre, ob eine Neovagina entsteht,  die keine Vagina wäre, oder ob ein Pomumu entsteht, die keine Pomumu-Funktion hat. Es ist beides ein Fake wenn man so will. Und reinstecken kann man in beide Löcher etwas. Es ändert sich ja nur der Name.

J.: Ja schon – aber das Redundanz-Argument – bezieht sich auf die Funktion der Pomumu.

Dr. P.:  Ja hier haben wir auch noch differenziert – deshalb ja Pomumu und nicht Poloch – ich meine – das ist schon ein Unterschied. Mumu hat ja die Bedeutung, das es eine Art AV-Kosewort ist – also ein Placebo-Begriff für AV, der eine Assoziation zu GV schaffen soll. Wenn wir also eine Identitätsfrau haben, die ihren Po als Mumu, sprich Vagina begreift, wenn sie Verkehr hat, haben wir eine Funktion – wenn wir diese Funktion durch eine  Redundanz sichern wollen, brauchen wir 2 Pomumus.

J.: Ah ich verstehe, die KK sorgt also mit der OP dann für die 2. Pomumu, damit die Identitätsfrau ruhig schlafen kann, also 2 Nieren, 2 Lungenflügel, 2 Augen, 2 Ohren, usw – also auch 2 Pomumus !

Dr. P.:  Ja – die NM hatte da noch eine Rechnung mit der SM offen, wir geben zu das dieses Argumentation sehr gewagt ist, aber wir haben es geschafft. Das zeigt uns mehreres:  Erstmal ist uns jeder Sieg über die SM eine Genugtuung, aber alleine das der F64.0 gekippt werden konnte, gestrichen werden konnte, und das die KK nun die prophylaktische OP für eine 2. Pomumu bezahlt, sagt uns doch, das hier eine weiche Masse in der Medizinfront herrscht, der der die grösste Lobby hat, der macht die Regeln. Bei der Einführung des F64.0 war es nicht anders. Das beweist, das es nie um Sachthemen und Argumente ging, sondern immer darum, welcher Interessenverband hat den meisten Einfluss und die meiste Macht, und den größten Vorteil aus dem Beschluß.

J.: Ja, verstehe, aber was ist nun mit den TS, sie sind ja dann keine Frauen, sondern Männer mit 2 Pomumus ?  Sie bleiben komplett medizinisch unbeachtet als Frauen ?

Dr. P.:  Es ändert sich nichts von der Arzt-Seite. Sehen Sie, die TS waren vorher ja auch keine Frauen, sondern gestörte Männer für die Mediziner. Die Schnittstelle der Mediziner entfällt nun für die TS komplett.
Die TS erscheint überhaupt nicht mehr als TS – sie macht ihre PÄ, und integriert sich in ihre Gesellschaft, je nach Möglichkeiten und Willen. Lebt in der gesellschaftlichen Rolle die für sie am besten passt. Es ändert sich ja an den Operationen nichts, wenn die Operation gelingt, ist sie was zwischen den Beinen ist von einer CIS-Frau nicht zu unterscheiden, wenn sie  z.B. in der Damensauna sitzt. Vorausgesetzt ihr Passing ist ok. Aber das entscheidet sie selbst,  wie weit sie in die Gesellschaft vordringen möchte mit der Frauenrolle. Das weiß sie selbst am besten, was ihr Körper für eine Fremdwahrnehmung bietet. Wenn sie vorher schon weiß, das sie kein Passing hat, wird sie nicht mit diesen Alltagstest-Quatsch konfrontiert. Das entscheidet sie alles selbst. Sie könnte sogar, wenn sie will sozial als Mann leben. mit der gaOP (2. Pomumu).

J.: Das klingt ja alles extrem flexible und easy.

Dr. P.:  Ja das ist es auch. Die OP wird  bezahlt. die Psychotests und der Quatsch entfällt, es werden nur noch die Gutachten benötigt, für die PÄ, das liegt aber außerhalb der Medizin, das sind reine Behördenwege. Sache des Amtsgerichts. Der Richter interessiert  sich auch nicht für den Körper eines Antragsstellers. Ob er sich eine 2. Pomumu machen lässt oder nicht, das hat ihn nicht zu interessieren. Auch nicht das Aussehen des Antragstellers. Niemand muss sich eine Perücke kaufen, um zum Amstrichter zu gehen. Der ESC in Kopenhagen hat hier sämtliche Assoziationen gesprengt, das hat auch viel gebracht.

J.: Ja verstehe, im Prinzip sind alle Probleme gelöst worden, die NM hat hier einen guten Vorstoss für diese Menschen realisiert.

Dr. P.:  Ja – ich bin auch ganz begeistert, ich meine – es ist doch völlig egal, wie die Spalte heisst, die nach der OP zu sehen ist – sie erscheint nur in den Büchern der KK -für die Maßnahme als 2. Pomumu, ansonsten wird das ja auch nicht Public gemacht. Die TS – oder nennen wir sie NEOTS, also die TS nach der F64.0 Novelle, nach der Streichung der kompletten Schnittstelle der Ärzteschaft für einen TS-Fall,  hat komplett freie Hand – sie hat nur noch den Weg zum Amtsrichter zu gehen, der Rest spielt sich im flexiblen Bereich einer TG-Welt ab. Natürlich gibt es noch Probleme, wenn sie die PÄ hat, aber sozial als Mann lebt, diese Konstellation gibts auch. Vor allem Arbeitgeber haben hier manchmal Probleme und Ängste, stellen dann nicht ein, wenn der Vorname nicht zum gewohnten Aussehen paßt. Aber das ist eine gesellschaftspolitische Entwicklung, die wachsen muß. Dadurch, das durch die Novelle, das Streichen von F64.0, die Entpathologisierung, das Wegräumen der Hindernisse mit Alltagstest usw. viel mehr Menschen diesen Weg gehen werden, wird es eine Abstumpfung geben. Die Medien werden müde jeden Fall zu beleuchten, so wie es heute noch der Fall ist. Und irgendwann werden auch die gesellschaftlichen Probleme, die mit dem Aussehen zusammenhängen entschärft. Ich meine die hatten wir ja vorher auch, und vorher war  der einzige Ausweg 100% Passing zu haben. Und der damalige Zustand bot keine grossen Möglichkeiten, die Gesellschaft im Denken aufzubrechen. Jetzt, wo eine Art Liberalisierung eingetreten ist, seine Identität ohne grossen Aufwand umsetzen zu können, wird es mehr Menschen geben, werden mehr Menschen den Mut haben, die kein ausreichendes Passing haben, den Weg trotzdem zu gehen. Wir haben diesen Entwicklungsschub schon bei der PÄ-Novelle 2011 festgestellt, und nun, in der Zeit der NEOTS, oder besser Identitätsfrauen und -männer, wird sich das ganze nochmals extrem zahlenmässig etablieren. Wir bekommen hier eine sichtbare Veränderung in allen Bereichen. Überall wo  Trennungen zwischen Mann und Frau über das Aussehen zum normalen Bild gehört haben, wie z.B. in Umkleiden von Schwimmbädern usw. wird es Veränderungen geben. Diese Veränderungen werden nach und nach wachsen und alles wird sich zwangsläufig an die nun entstehenden Anforderungen anpassen. Gerade im kommerziellen Bereich, und letzten Endes geht es um Kunden und Geld, egal in welchem Bereich, das gilt auch für ein öffentliches Schwimmbad, zählt die Kundenzufriedenheit und das Image. Ein Unternehmen kann es sich nicht mehr leisten, in der NEOTS -Ära, über dualgeschlechtliche Argumente zu diskriminieren, ein Image ist dann gut, wenn es keine Ressentiments beinhaltet.

J.: Herr Dr. Palmenwedel – ich danke Ihnen für dieses Gespräch !

Dr. P.: .Gerne doch.

Aug 302014
 

 

in einem einschlägigem Forum stolperte eine Leserin über meinen Begriff Harmonisierung, den ich verwende, um zu erklären, warum es möglich ist, daß nongaOP-IF ohne Operation auskommen können.

Sie schrieb, das ich den Begriff weglassen sollte, und lieber schreiben sollte:
“sich wohlfühlen mit sich selber”, denn nichts anderes würde ich damit meinen.

Dieser Einwand ist nicht trivial. Er zeigt mir maßgeblich, das diese Leserin nicht komplett verstanden hat, was ich zu erklären versuchte. Ich fühle mich daher dazu angehalten, den Begriff zu erklären:

“Sich wohlfühlen mit sich selber “, kann den Begriff  Harmonisierung nicht ersetzen, da “sich wohlfühlen mit sich selber” das Ergebnis, das Ziel der Harmonisierung ist, und nicht der Prozess der Harmonisierung selbst.

Das “sich wohlfühlen mit sich selbst” ist ja bei nongaOP-IF nicht automatisch gegeben. Sie haben meist einen ähnlichen Selbstfindungsprozess durchlaufen, wie gaOP-IF. Es dauert oft Jahre bis realisiert wird, was nicht stimmig ist. Oft werden Beziehungen geführt, die die Falschzuweisung des Geschlechts gar nicht berücksichtigt, oft wird selbst verdrängt, es dauert sehr lange bis man selbst feststellt, was los ist. Niemand sagt einem ja ins Gesicht:
Du bist eine Frau ! Die Selbstfindung, das selbst herausfinden, was mit einem ist ,dauert lange und ist mit vielen Aufgaben verbunden, wenn realisiert wurde, was los ist. Vor allem eines führt zum Wunsch “sich selbst zu finden”, selbst herauszufinden, was lost ist: Die Tatsache, das der aktuelle Zustand disharmonisch ist, wenn man z.B. neben dem Partner schläft, und fühlt, das er einen nicht erreicht. Das er zwar ganz nah ist, aber doch so fern, weil er Dich mit den Augen sieht, die dem falsch zugewiesenen Geschlecht enstprechen.
Die Aufgabenstellung, jetzt mit den Gegebenheiten klarzukommmen kann viele Lösungen beinhalten – jeder wird seine eigene Lösung dafür finden. Es wird sogar Menschen geben, die mit ihrem seelischen Schmerz mit sich alleine bleiben, sich niemals outen. Dies sind auch Identitätsfrauen, Identitätsmänner, selbst wenn sie es nicht mal zugeben würden, weil sie vor der Nichtakzeptanz und vor dem Nichtverstanden werden, vor dem sich erklären müssen und vor dem, das sie für verrückt gehalten werden, zurückschrecken.
Diese lange über Jahre dauernde Phase der Problemlösung, dem suchen nach der eigenen individuellen Bewältigungsstrategie – diese Phase ist gemeint, wenn ich von “Harmonisierung” spreche.
Bekannter ist der Begriff, den TS(SIC!”) schon länger verwenden:
“Transition”(SIC!). Alles was dieser Mensch unternimmt, um sich mit Körper und Gehirn zu harmonisieren. Hier sind neben dem gesamten Prozeß aber in erster Linie die äußerlich sichtbaren Veränderungen gemeint, körperliche Angleichungen.
“Harmonisierung” kann für mich auch körperliche Angleichungen beinhalten, muss aber nicht. Wenn ich von “mentaler Harmonisierung” spreche, möchte ich den Begriff Harmonisierung ohne evt. körperliche Angleichungen verstanden wissen. Ich möchte darunter vor allem verstanden wissen, das sich dieser Mensch mental in Einklang gebracht hat. Durch geistige mentale Bewältigungen. Es ist kein Geheimnis, das ich an einem Unglück verzweifeln kann, oder daraus sogar für mich etwas gewinnen kann. Es ist immer der Standpunkt der Betrachtung. Wenn ich es schaffe, nach meiner Umstellung der Betrachtung in Einklang zu kommen, habe ich mich harmonisiert. Wenn ich es schaffe, meinen Penis als Kitzler zu sehen – was nicht kurioser ist, als eine Neovagina als Vagina zu sehen. Sicher: Die Fremdwahrnehmung dürfte im zweiten Fall unstrittig besser sein. Aber für die Eigenwahrnehmung muss hier auch eine mentale Harmonisierung stattfinden, denn der Mensch der die OP machen läßt, weiß ja um die Dinge. Er muss  sich also noch selbst “überreden”, das jetzt alles ok  ist. Er kann dies auf verschiedene Weise tun, eine Möglichkeit ist die Verdrängung. Dies wird immer dann sichtbar, wenn man Menschen die eine Neovagina  haben, sagt das sie eine Neovagina haben. An den Reaktionen ist dann abzulesen, ob sie bereits mental harmonisert sind, oder hier noch ein Stück Weg vor sich haben. Denn die mentale Aufgabe der Harmonisierung gilt auch für diejenigen, die eine OP machen. Der mentale Harmonisierungsweg, wenn er erst nach der OP begonnen wird, und zuerst nur auf die OP gesetzt wird, das diese alle Probleme in Luft auflöst, kann sehr schwer sein. Vor allem dann wenn die OP verpfuscht wurde, und die Fremdwahrnehmung kein Placebo für die Eigenwahrnehmung bietet. Dann ist der Mensch mehr gefordert, als vor seinem Leidensweg. Die nongaOP-IF hat diese Aufgabe dann gelöst, wenn sie keine OP mehr benötigt. Deshalb haben es gaOP-IF besonders schwer, wenn sie mental nicht an sich arbeiten und nur auf Äußeres fokussieren. Glauben, das Äußerlichkeiten und deren Veränderung alle Probleme lösen würden. Schaffen sie die mentale Harmoniserung, die dann unvermittelt an sie gestellt wird nach der OP nicht, und wird diese noch akut durch eine verpfuschte OP in einer sehr kurzen Zeitspanne eingefordert, zerbrechen viele. Deshalb ist die Suizidrate, für viele unverständlich, sehr hoch. Wenn die mentale Harmonisierungsaufgabe nicht gelöst werden kann, bleibt die Traurigkeit, die Depression, oder, bei völliger Verweigerung der Gegebenheiten der Suizid.
Die Abgrenzung vieler gaOP-IF zu nongaOP-IF, durch verschiedenste Argumente, gehört zu ihrer mentalen Harmonisieurung, zu Ihrer Entstressung. Dramatisch ist hier, das sie ihre Harmonisierung über Nichtakzeptanz andere IF realisieren (müssen). Dies führt zu einer Art Überlebenskampf zwischen diesen beiden Gruppen: Die gaOP-IF kann nicht leben, wenn sie die Identität der nongaOP-IF nicht tötet. Sonst kann sie sich nicht mental harmonisieren. Diese Aufgabe bleibt für sie auch nach der OP bestehen. Die OP kann ihr dies nicht abnehmen. Schön zu sehen, an den Diskursen und dem Nichtverstehen in den Dialogen zwischen diesen beiden Vertretern verschiedener Bewältigungsstrategien. Nein – es geht hier nicht um Meinungen, sondern um das Einfordern von Anerkennung der Identität. Wenn man sich vor Augen führt, das diese Nichtanerkennung der Identität einer der zentalen Kernpunkte für die Entscheidung für einen Suizid ist, sind diese  ”Meinungen” die hier ausgesprochen werden, er nun “Frau ist und nicht” für viel von existentieller Bedeutung.
Die Realisierung einer Diskrepanz zwischen Körper und Gehirn, die Realisierung eines Defizits führt zu einer Phase der Kompensation dieses Sachverhaltes. Der mentale Anteil der Kompensation ist die Harmonisierung. Diese kann, muß aber nicht immer eine körperliche Angleichung beinhalten.

 

 

 

 

Aug 302014
 

 

und wer diese nicht durchführt, wäre dann auch keine Frau -
ich schrieb auf dieses Argument, das sich immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt, und anscheinend in den Köpfen einmeißelt wurde,

folgende Antwort:

 

oder eine mentale Harmonisierung ohne Angleichung

im übrigen bleibt die Aufgabe der mentalen Harmnisierung in gewissem Grade nach einer OP bestehen,
vor allem dann, wenn diese verpfuscht wurde
auch bei gelungender OP ist immer auch eine mentale Harmonisierung nötig, aus dem Bewußtsein zu verdrängen,
das das was zwischen den Beinen ist, keine Vagina ist,
sondern nur die Annäherung daran

Aug 292014
 

 

in Foren wird tagelang darüber diskutiert, wer nun Frau wäre und nicht.

Darüber wird vergessen, am Anfang eines Diskurses den Begriff “Frau”
zu definieren, über den innerhalb des Diskurses nun verhandelt werden soll.

Meist besteht dann der Diskurs in der Annäherung, was jeder Diskutant unter dem Begriff Frau versteht, und die eigentliche Frage, wer nun Frau wäre und nicht,
bleibt unbeantwortet.

gaOP-IF ist eine Explikation des  Begriffes Frau im Kontext des TS(SIC!) Themas

er ist eindeutig definiert, deshalb ist es möglich, wenn dieser Begriff im Diskurs verwendet wird, eindeutig und konkret zu beschreiben, was man meint, über was man redet.

gaOP = geschlechtsangleichende Operation
Identitätsfrau= Frauendefinition, die das Gehirn als geschlechtsbestimmend heranzieht

gaOP-IF ist somit eine Identitätsfrau, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen hat
 

Aug 292014
 

 

Dieser Einwand als Abgrenzng kam heute wieder mal in einem Forum,
ich habe darauf schon einige Artikel verfasst, fand aber heute eine
kürzere Antwort auf diese Abgrenzung, die es wert ist das ich sie
hier für Euch bewahre, ich schrieb folgendes:

Schön das Du einlenkst, und einsiehst,
das es Frauen ohne Vagina gibt.

Du drehst nun Dein Statement auf einen anderen Fokus:

Auf den, das jemand erst Frau ist,
wenn er eine Vagina “möchte”.

Interesant – aber dieser Einwand hat schon Spinnweben angesetzt.

Ein Mensch, der eine Vagina möchte kann mehrere Dinge tun:
Er kann sich einer OP unterziehen und sich eine Neovagina machen lassen.
Er kann sich dann einbilden, er hätte eine Vagina.
Er ist somit Deiner Definition gefolgt.

Er möchte….eine Vagina

Ein Mensch, der eine Vagina möchte, kann sich aber auch anstatt einer OP einer mentalen Bewältigungsstrategie bedienen,
und sich einbilden, sein Penis ist ein langer Kitzler.

Beide Versionen der Bewältigung führen zur Harmonisierung des Gehirns mit dem Körper.

Beide haben Dein “Möchte” erfüllt.

Wenn Du dieser Argumentation von mir nicht folgst,
stellst Du auf das Ergebnis einer bestimmten Art von Bewältigungsstratgeie von “möchte” ab,
nicht auf “möchte”.
Du würdest dann nur das Ergebnis der Bewältigungsstrategie
“Neovagina operieren” als “Frau” anerkennen
und nicht das “möchte.

Falls Du das nicht verstanden hast,
kann ich das gerne ausführlicher erklären.

 

Aug 282014
 

 

das Denken, das den Begriff Frau mit Vagina verbindet ist langweilig.

Den Begriff Frau vom Genital zu lösen spannend

Z.B. wenn eine Frau einen Penis hat – ist das:

idealistisch ! -
ohne Idealismus – was wäre die Welt ohne “individuelle Idee” (I. Kant)
nein – gaOP-IF verdrängen,  sie meinen sie wären realistisch,
dabei vertreten sie einen subjektiven Idealismus (G. Berkeley) , denn ihre Realität beruht auf ihrer Einbildungskraft

nonkonform !
wer möchte immer konform sein – uniform – unindividuell ?
nein – auch gaOP-IF sind nonkonform, obwohl sie es sich gar nicht bewußt sind,
ihre Situation ist alles andere als konform, sondern sie streben nur danach konform zu sein – sie sind aber genauso nonkonform wie die nongaOP-IF

unkonventionell !
ja nongaOP-IF sind sichtlich unkonventionell, wie ein 4-blättriges Kleeblatt unkonventionell ist, und einfach die Regel bricht, die Natur bricht sie !
eine gaOP-IF hat die gleiche Ausgangssituation wie eine  nongaOP-IF – sie ist auch ein unkonventionelles 4-blättriges Kleeblatt, möchte aber einer Regel oder Konvention folgen und in der Masse der 3-blättrigen verschwinden -
sie könnte auch zu ihrer Unkonvontionalität stehen !

kreativ !
nongaOP-IF sind sehr kreativ, Identitätsfrauen, mit ausgebeultem Minirock sind alles andere als unkreativ – sie schaffen es, ihr Individuum innerhalb der Umwelt neu zu beschreiben, in einer Form, die so kreativ ist, das sie Menschen oft nicht mehr verstehen können, wie ein Kunstwerk, ein dem direkten Verständnis sich entziehendes Objekt – gaOP-IF meinen, sie bräuchten keine Kreativität – nein sie meinen sogar, sie würde dazu führen, das sie auffallen, und somit geoutet würden. Aber selbst eine karierte Kittelschürze und flache Latschen erfordern Kreativität dann, wenn man diese nur anzieht, um nicht aufzufallen ! Daher müssen gaOP-IF auch kreativ sein, nur ist es ihnen nicht bewußt !

 

 

 

 

Aug 282014
 

 

Die Sackgasse der pragmatischen und opportunen Haltung einer identitätsverleugnenden gaOP-IF endet in dem Versuch einer Erklärung,
durch ihre Opportunismus-Strategie bisher ungeoutet, sich jemanden als:

“Frau mit TS-Vergangenheit”(SIC!) erklären zu müssen.

Dieser Zuhörer wird nichts verstehen können, woher auch.

Der Pragmatismus wird zur Erklärungsfalle – das Genital, was durch eine OP erschaffen wurde,  wird dem Zuhörer nicht mehr für seine Erklärung dienlich sein können, ab dem Moment, wenn sie geoutet wird.

Sie wird dahstehen vor ihm, dem geneigten Zuhörere, als umoperierter Mann.

Fern jeder Identität – fern jeder weiblichen Identität.

Diese Genitalismus-Strategie, wird wohlwollend verstärkt, sobald von gaOP-IF in den Medien geschrieben wird, sie benutzen fleißig Wörter wie “Geschlechtsumwandlung”, und man darf ihnen nicht mal einen Vorwurf machen: sie sind hier ganz pragmatisch, nicht weniger wie die gaOP-IF selbst, die sich über ihr Genital erklärt, die meint in einer Damensauna, sich als CIS-Frauenfake produzieren zu können, um möglichst den Diskurs mit dem Betrachter, den die Wahrheit aus dem Konzept bringen könnte, zu vermeiden.

So bilden diejenigen gaOP-IF, die sich über ihr Genital erklären, mit den Medien, den Patriarchen, den politisch konservativen, den fundamental religiösen, den Homophoben und Transphoben, eine gefährlich Symbiose.

Der eine hat den Nutzen, sich nicht erklären zu müssen, der andere hat den Nutzen, Identitäten verleugnen zu können, und sogar die erste falsche Zuweisung, das Hebammengeschlecht weiter durch gesellschafts-soziale Aspekte zu legitimieren, den Eltern wird gesagt, das Kind hat sonst Probleme, oder es wird heimlich gemacht, und wenn ich an dieser Stelle den Bereich von TS(SIC!) Problematiken verlasse,und auf IS einschwenke, dann nur um die Verlogenheit deutlich zu machen, die im Bereich IS markant ist, und im Bereich TS(SIC!)  in Heuchelei mündet, denn die Genitalismus- Täter schrecken nicht mal davor zurück, das Skalpell an den Körper des Babys anzusetzen. Die Körperverletzung, der Schmerz über Jahre, bis zur Traumatisierung des Individuums wird in Kauf genommen, damit es in der Gesellschaft nicht “auffällt.”

Opportun, oder: den Weg des geringsten Widerstandes. Und immer um den eigenen Vorteil bedacht. Das Kind wäre ja immer Hohn und Spott ausgesetzt, schon im Kindergarten und dann in der Schule. Der Arzt ist also der verlängerte Arm der Gesellschaft, die dafür sorgt, was geht und was nicht geht, was sein darf und was nicht. Was ist der eigene Vorteil ? Ausradierung und Verleugnung von natürlichen Normavarianten, die so gar nicht in so manche konservativ geprägte, oder noch schlimmer religiös geprägte Einstellung passen wollen, die sagt dieses ist “gesund” und jenes ist “krank”. Das diese “Meinung”, die zu handhaften Handlungen führt, aber erst krank macht, wird ignoriert. Eine kafkaeske Richterstunde,  die da auf dem gut beleuchteten Operationstisch abgehalten wird. Eine Beleuchtung mit Kerzen und sakraler Musik würde der Intention des Täters evt. besser gerecht. Dann wäre die Handlung authentisch untermalt.

Die TS(SIC!) erfährt diesen verlängerten Arm der Gesellschaft erst später,  und um mich nicht in Details des amtlichen Prozederes zu verlieren, verkürze ich auf den Spott und auf die Nichtakzeptanz, die ein Mensch erfährt, der aussieht wie ein Mann, der kein Passing hat,  und weiterhin den Hohn und den Spott den ein Mensch erfährt, der sein Genital nicht so angleichen lässt, wie es erwartet wird, das soll an dieser Stelle genügen.

Genitalismus – nein   – er wurde nicht mit den Paragraphen der TSG-Novelle im Jahr 2011 eliminiert, die es erlaubt eine PÄ ohne Operation zu bekommen. Der Genitalismus ist weiterhin die Konkubine der pragmatischen und opportunen gaOP-IF, und die Medien, die von Geschlechstumwandlung schreiben, reiben sich die Hände.

Die Sackgasse dieser Strategie, die keine Identitäten zu kennen scheint, sondern nur Genitalien, die das Gehirngeschlecht aus der Debatte herauszieht, da sonst ein Mensch mit einem Penis ja eine Frau sein könnte, diese Sackgasse wird dann sichtbar, wenn ein Individuum über sein Aussehen wieder einmal an der Gesellschaft zerbrochen ist.

Auf der Beerdigung heisst es dann hinter vorgehaltener Hand:

Der Peter, der war schon früher immer so komisch.
Er hatte ja auch nie eine Freundin – denke er war schwul.
Bestimmt Depressionen.
Er hatte so viel Stress im Beruf.
Hat er sich schon bei seinen Eltern Frauenkleidung angezogen und sich verkleidet ?

Todesursache: Depression, psychische Belastung, Suizid.

Die Zeitung schreibt:
Peter wurde morgens tot aufgefunden. Schlaftabletten.

Die Wahrheit: Gisela wurde von der Gesellschaft bereits getötet, bevor ihr Körper tot war. Durch Worte. Durch Ignoranz. Durch Fremdbestimmung. Durch Diskriminierung. Durch Homophobie, durch Transphobie. Durch Unverständnis und durch Ablehnung. Wissende Ablehnung bestimmter Sachverhalte. Das eine Frau nicht aus einer Vagina besteht. Sondern das eine Frau ein Mensch mit dem Attribut Frau  schon dann ist, wenn diese Frau ihr gesellschaftliches Weltverständnis zwischen ihrem Identitäts-Körper, das durch ihr Gehirn festgelegt ist, und ihrer Umwelt versteht.

Die Hülle Peter war das, was die Gesellschaft immer und immer wieder in Gisela hineindrücken wollte: Ein Mann, den es gar nicht gab, sondern es gab nur ein Genital. Einen Penis.

Die Gesellschaft ist so intelligent wie ein Penis und eine Vagina.

Wie weit diese Intelligenz reicht, sehen wir jeden Tag.

Und die pragmatischen und opportunen gaOP-IF legitimieren ihren Tarnkappen-Bomberflug über der identitätsblinden Stadt mit der Tatsache, das sie diesen Idioten? nicht erklären könnten, was wirklich ist.

Im erklären, warum Peter nicht mehr lebt, scheinen sie aber keine Probleme zu haben.

Perfide.

********

Nachtrag:

Das TS(SIC!) Phänomen, genauer, die Ignoranz desselben, wie auch die Ignoranz des IS-Phänomens, wird gesteuert.
Es ist kein Zufallsprodukt. Beweise sind Ideologien, die alles Ablehnen, was nicht der Norm entspricht.
Für eine TS(SIC!) oder IS(SIC!) ohne Passing ist es gleich ob sie gerade in Gedanken der Zetrümmerung des Institutes von Magnus Hirschfeld 1933 zusehen muß, oder ob sie morgen einer Brandmarkung eines Homosexuellen in einem islamischen Staat beiwohnt – jetzt in diesem Moment, in dem sie über die Straße geht, fühlt sie diese Abneigung bereits – die gleiche, die in der Geschichte sichtbar wurden und noch werden.
Wir haben es bei der Ignoranz des TS(SIC!) und IS(SIC!) Phänomens mit Unterdrückungsmechanismen von verschiedensten Ideologien zu tun, die, die gleiche Intentionen haben, und sich daher auf der gleichen Wirkungsbandbreite treffen, zu Verbündeten werden.
Die Gesellschaft selbst, unterstellt frei von übergeordneter gedanklicher Ideologie, will dies nicht, will frei sein, eine opportune Haltung gegenüber einem vermeintlich unabänderlichen Status-Quo ist daher kontraproduktiv. Die Aussage, die Gesellschaft wolle und könne nicht lernen ist ein Alibi-Argument.
Wie die Gesellschaft denkt und lernt, konnten wir am 10. Mai 2014 sehen.  Beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen.
Wir sind Identitätsfrauen – unabhängig von Genitalien – Identitäten kennen keine morphologischen Ausprägungen, Identitäten sind unabhängig davon. Und jede individuelle Bewältigungsstrategie, wie gegebene, angeborene Körper mit dem Gehirngeschlecht harmonisiert werden, ist zu akzeptieren. Dadurch ergeben sich automatisch Tatsachen, z.B. das Menschen Frauen sind, aber keine Vagina haben: Identitätsfrauen.

 

 

 

 

 

 

 

Aug 232014
 

 

Psychologin Verena: Grüß Gott,  Jasmin

Jasmin: Guten Tag, Verena – bitte nicht diese bayerische Grußformel

V: Entschuldige -ich hatte vergessen…

J: Ja – danke. – Wo waren wir am Telefon stehengeblieben ?

V: Du hattest etwas von Nonnen erzählt, ich weiß aber nicht mehr genau….

J: Ja ich kann mich erinnern, ich hatte etwas von Betschwestern  erzählt,
Nonnen, ja – Betschwestern ist eher ein Slang-Begriff aus einem einschlägigem Forum -weißt Du – ich möchte als nongaOP-IF nicht mit Betschwestern in Verbindung gebracht werden- weißt Du – ich leide darunter !

V: Ja Jasmin

J: Ich bin eine Frau des 21 Jahrd. und habe außerdem keine Lust mich dann auch noch indirekt mit der Kirche in Verbindung bringen zu lassen, diese Institution die seit Jahrhunderten Frauen unterdrückt !

V: Ja Jasmin

J: Und ich bin glücklich wenn ich meinen kurzen Rock anziehe ! Verstehst DU! Ich strahle Lebensfreude aus und möchte mich deshalb nicht in eine Schublade steckenlassen ! -Als Fetischmann !

V: Ja Jasmin

J: Ich finde es eine Frechheit von diesen reaktionären konservativen Frauenzimmern, uns die Kleider vorzuschreiben, und wenn wir dies nicht beherzigen, würden wir nicht dazugehören !

 

V: Ja Jasmin

J: Das ist doch dikatatorisch ! Das ist …. ja das ist faschistisch. Ein Zwang !
Weißt  Du wir nongaOP-IF sind lebenslustig, sexuell aktiv und möchten das auch nach außen zeigen !

V: Ja Jasmin

J: Diese kränklichen gaOP-IF, mit ihren Wehwechen, die haben doch überhaupt keine Ahnung von Sex !

V: Ja Jasmin
J: Die sind doch nur damit beschäftigt, ihre richtige Hormondosierung mit ihrem Endokrinologen zu analysieren !

V: Ja Jasmin
J: Ich leide darunter, das mich Menschen, denen ich erzähle das ich eine weibliche Identität habe, mich als krank und psychisch gestört einstufen,
nur weil diese gaOP-IF an F64.0 festhalten, wiel sie Angst haben, das ihre OP nicht mehr bezahlt wird !

V: Ja Jasmin
J: Ich möchte nicht ständig mit Frauen in Verbindung gebracht werden, die anscheinend keinen Spaß am Sex haben, nur langweilige Kleidung tragen und sich möglichst unaufällig verhalten, damit niemand herausbekommt, das sie einmal falsch zugewiesen waren ! Ich bin doch nicht krank und leidend, wie das immer in den Talk-Shows dargestellt wird – als Betroffene werden sie vorgeführt, wie bei einer Sprechstunde im Arztzimmer , und das sogar in Unterhaltungssendungen – und wenn ich jemanden erzähle, das ich eine weibliche Identität habe, schaut mich mein Gegenüber schon mitleidvoll an ! Das will ich nicht mehr !

V: Ja Jasmin – ich verstehe Dich gut – wir werden weiter daran arbeiten, ich hab hier noch ein paar Kekse aus der Schweiz die Du so magst, wir sehen uns nächste Woche wieder ja ?
J: Danke Verena Du bist echt liep – Du verstehst mich !

 

 

Aug 202014
 

 

Der offensichtliche für gaOP-Identitätsfrauen
existenzielle Zwang, sich von nongaOP-IF abgrenzen zu müssen,
führt zu interessanten Argumentationsstilblüten

Eigenschaften, die nongaOP-IF zugesprochen werden,
führen gleichzeitig zu deren Identitäts-Diskreditierung,
führen dazu, das diese nicht als Identitätsfrau
sondern als “Mann” – in welcher Form auch immer -
(meist wird der Begriffscontainer “Fetischmann” bemüht)
fremdbestimmt werden.

Es ist nur logisch, das man diese “nongaOP-IF-Eigenschaften” dann nicht mehr für sich selbst bejahen kann, ganz oben in diesem “iiiiiBäh-Ranking” ist der Penis, sonst würde man ja selbst Gefahr laufen, analog dieser Argumentation als “Fetischmann” zu gelten

Klassiker dieser Stilblüten sind:

A)
eine gaOP-Identitätsfrau kleidet sich unauffällig am besten wie eine Frau, die nicht feminin wirken möchte – einfach normale Klamotten – “casual clothes” würde der Amerikaner sagen
Wer einen auffälligen Rock anzieht, wird schon in Verdacht genommen, ist der Rock kürzer – ist klar:
Hier liegt Fetischismus vor !
Wie lächerlich sich dieses Argument erweist sieht man daran,
das im Zuge der “slutwalk” Bewegung Frauen auf die Strasse gehen, um zu demonstrieren, das sie sich auch frivol anziehen dürfen, ohne in Schubläden gesteckt zu werden, oder, wie geschehen, für schuldig gesprochen werden, wenn sie ein Mann wegen ihrer aufreizenden Kleidung vergewaltigt.
Egal: ob schuldig an der eigenen Vergewaltigung, oder schuldig an der Fremdbestimmung: Du bist ein Fetischmann, weil Du das oder das anziehst – Es entsteht ein Verhaltenskodex die oder jene Kleidung anziehen zu müssen – sonst erfährt man Fremdbestimmung – dieses Verhalten ist identitäts- und frauenfeindlich und geradezu reaktionär, im Hinblick auf den erkämpften Frauenrechten Anfang des 20 Jahrhunderts, als Frauen noch Kleider tragen mussten, die am Boden streiften.
Aber egal, die Anbiederung an den Patriarchismus ist immer legitim, wenn es darum geht einen Vorteil zu erhaschen, sich gegen nongaOP-Identitätsfrauien abgrenzen zu können. Man arrangiert sich sogar mit konservativen Parteien und der Kirche, wie viele SHGs sichtbar machen – Hauptsache nicht sexistische Fetischmänner sein ! Keine “Olivia Jones” oder “Nina Queer “sein !
Mit diesen “DraqQueens” wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden ! Das diese beiden nur die Medien mit ihren eigenen Waffen schlagen, haben viele noch gar nicht erkannt – beide kämpfen aktiv für die Selbstbestimmung von Menschen.

B)
Transsexualität(SIC!) und dessen F64.0-Definition wird sillschweigend in Kauf genommen, da diese sich wunderbar zur Abgrenzung heranziehen lässt – nongaOP-Identitätsfrauen, die sich ohne Operation harmonisieren, werden als nicht transsexuell definiert, und können ja somit schon mal gar keine “Frauen” sein.
F64.0 und die Diskriminierung, das es sich hier nicht um eine Defintion handelt, die das Gehirngeschlecht berücksichtigt, wird von vielen gaOP-Identitätsfrauen bejaht – da diese Definition zur Abgrenzung zu nongaOP-IF dienlich ist. Und was dazu dient, kann schonmal gar nicht so schlecht sein. Ein Vorwärtskommen in dem Kampf, das die 2. Falschzuweisung, nach der 1. Falschzuweisung (Hebammengeschlecht) endlich aufhört, wird von den gaOP-Identitätsfrauen nur scheinheilig bekämpft, wenn man sich offen gegen F64.0 ausspricht, wird man angegriffen, das es ja dann nicht mehr möglich wäre, das die Operationen bezahlt würden. Natürlich braucht es keine Einstufung als “psychisch gestört” das ich eine Operation bezahlt bekomme. Aber F64.0 ist so wunderschön praktisch für eine Abgrenzungsargumentation – das wird dringend gebraucht. Was Du hast das Gutachten nicht ? Du kannst ja nur ein Mann sein…räusper….Es wird ja schon bejammert, das der OP-Zwang gefallen ist – womit eine Abgrenzungsbarriere weniger vorhanden ist. Schlimm, wenn man andere Menschen fremdbestimmen muß – und deren körperliche Unversehrtheit nicht so wichtig ist, hauptsache man kann sich abgrenzen und sagen: Du hast keine OP – Du bist keine Frau.

C) Alles was mit Ana lverkehr zu tun hat ist “bäh” und wird sofort in die “Fetischmann-Schublade gesteckt, das viele Frauen AV ebenfalls mögen wird ignoriert, ist ja klar, sonst könnte man damit nicht mehr abgrenzen – Frauen die den ganzen Schrank voller Schuhe und Stiefel haben, sind ja auch völlig normal, und keine Fetischisten – sind ja Frauen….

D) Der Mann und seine Körperteile wird im Zwiegespräch, wenn es um die Abgrenzung zu nongaOP-Identitätsfrauen geht, in negativer Konnotation gesetzt, es werden Schimpfwörter für Männer verwendet und das männliche Genital wird als eklig bezeichnet – ist ja klar – wovon man sich abgrenzt – von Fetischmännern, =Männern, die darf man ja auch nicht gut finden dürfen -
ich frage mich wie solche gaOP-Identitätsfrauen den Sex mit Männern unter diesen Gesichtspunkten noch geniessen können – Homophobie ist hier schon fast von Vorteil um keine Defizite zu haben – dann fällt das Abgrenzen zu “Fetischmännern” auch viel leichter.

E) Was Du lebst nicht 24/7 in der gesellschaftlichen “Frauenrolle” – nein – dann bist Du schon mal gar keine Frau – das kann ja nicht sein ! Das hier plötzlich nichts anderes als Rollenverhalten zählen soll ist wiedersprüchlich – denn dagegen kämpfen Frauen schon seit Jahrzehnten an – also auch wieder reaktionär.
Und ob mich die Aussenwelt als Frau assoziiert oder nicht, was ändert das an meiner Identität ? Wohl rein gar nichts. Natürlich könnte man unterstellen – das ein Mensch, der es locker sieht mit seiner Fremdwahrnehmung, keine “Diskrepanz” mit seinem äusseren haben könnte. Nein – eben nicht – er setzt einfach beim Betrachter genug Intellekt und Empathie voraus – durch die Hülle in die Seele schauen zu können. Was eine Vorraussetzung überhaupt ist – um Menschen ohne Passing ein Leben in ihrer Identität zu ermöglichen. Wer also nicht den Zwang hat, ständig ein CIS-Frauen-Fake zu mimen – ist Mann – klarer Fall. Es werden h ier wieder “Verahlten” herangezogen, und abgeleitet, das es sich dann um die oder die Identität handeln muss. Völliger Blödsinn. Conchita Wurst hat uns gezeigt – das Identitäten und Aussehen nicht synchron miteinander sind. Egal wie sie sich der Öffentlichkeit erklärt – der Betrachter kann keine Rückschlüsse ziehen wenn er diese Erklärungen nicht kennt, welche Identität sie hat – die Beste Vorraussetzung sich von äusseren Assoziationen und Vorurteilen zu lösen.

Aug 182014
 

 

wenn man die Gesellschaft, den Betrachter, nicht aufklärt über seine Identität und ihn im Unklaren lässt,
bleibt einem nichts anderes übrig als ihm etwas vorzuspielen,
das Theaterstück einer CIS-Frau,
das CIS-Frauenfake,
hier darf man auch nicht über falsch zugewiesene Geschlechter oder Identitäten reden – ist ja klar,
und die Neovagina wird somit zum “must have”
nicht nur für die Selbstharmonisierung,
sondern dann für das Roleplay in der Gesellschaft

Das man Menschen, die kein Passing haben,
meide,  ist nur die Konsequenz.

Ebenfalls die Abgrenzung derselben in irgendwelche Schubläden
die sich Transgender, oder Fetischkerl nennt