Sep 212014
 

 

Es wird versucht, etwas unsichtbares mit Genitalien zu erkären.

Dies muss scheitern.

Die genitale Welt, die nur Vagina=Frau, und Penis=Mann als Definition kennt,

kann keine Identitäten erklärbar machen.

Geschlechtsidentitäten ist das Geschlecht, dem Du Dich zugehörig fühlst,

wenn Du sagst. Ich bin ein Mann, ich bin eine Frau, und dies kann unabhängig Deiner Genitalien sein.

Auch wenn Du eine CIS-Frau oder CIS-Mann bist, bestimmt nicht Dein Genital das Denken,

sondern Deine Identität, wenn Du von Dir sagst. Ich bin eine Frau, ich bin ein Mann.

Du hattest das Glück, das Dein Gehirngeschlecht mit Deinen Genitalien übereinstimmt

 

 

Identität= Identitätsgeschlecht
Identiätsgeschlecht = Gehirngeschlecht

Du hast genauso ein weibliches Gehringeschlecht wie ich,
bewältigst es nur auf andere Weise (Kompensation)

Auch CIS-Frauen haben ein weibliches Gehirngeschlecht,
eine weibliche Identität

sie haben das Glück das ihre Genitalien passen

sie müssen ihre Diskrepanz nicht kompensieren
mental und/oder mit Skalpell

 

 

Sep 182014
 

Es gibt viele Beispiele,
in denen genitalistische Denkweisen Fehler produzieren
und die Tatsache, das diese Denkweise falsch ist,
sichtbar wird

2 Beispiele möchte ich hier zum Besten geben:

1. Beispiel:

durch genitalistische Denkweise wird die sexuelle Präferenz falsch ausgelegt,
da die genitalistsiche Denkweise vom Genital ausgeht und nicht vom Gehirn

“Transen sind schwul”

oder

eine Transsexuelle vor der gaOP, die Männer mag ist schwul
nach der gaOP ist sie hetero

2. Beispiel:

“Bei 2 Schwulen ist es meistens so, das einer das Männchen ist, und der andere das Weibchen, der eine ist eher aktiv, der andere passiv, es kommt aber auch vor, das ein Schwuler aktiv und passiv ist”

Wenn jemand von einem “Weibchen” bei einem schwulen Paar spricht,
hat er doch bereits sich selbst widersprochen.
Denn entweder er ist “genitalistisch” ein Männchen oder ein Weibchen.

Die Bezeichnung Weibchen ist eine Kaptiulation an das genitalistische Erklärungsmodell, das für dieses Verhalten keine Erkärung mehr bereitstellen kann.

Natürlich handelt es sich nicht um einen Mann, der ein “Weibchen” ist,
sondern um eine Identitätsfrau, eine Frau mit weiblichen Gehirngeschlecht und unpassenden Genitallien.

Vice Versa verhält es sich bei einem Lesbenpärchen,
wo eine der beiden die männliche Rolle übernimmt mit Strapon

Es handelt sich in beiden Fällen um Identitätsfrauen und Identitätsmänner,
jeweils ohne gaOP

Hier wird also weggelogen, was nicht sein darf:

Das souveräne Geschlecht, nach dem Gehirngeschlecht.

Sieht man ja auch am F64.0
der eine TG beschreibt, die unter Zwang steht, und dafür sogar bereit ist eine gaOP zu machen, nichts anderes beschreibt der F64.0

Das genitale Erklärungsmodell

ist gewollt und geplant

der Patriarchismus ist direkt an die Heteronormativität gekoppelt
wenn die Heteronormativität fällt, fällt die Macht,
die ein Mensch hat, automatisch wenn er als Mann geboren wird,
mit männlichem Genital

Warum diese beiden Dinge zusammengehören
in Kürze in einem längeren Artikel der den Sachverhalt
am englischen König Edward II beleuchtet,

den meist verleumdeten König Englands -bis heute.

Grund: Er hatte Günstlinge, die er förderte und beschenkte,
was unüblich war und deshalb wurde er diskriminiert.
Homosexualität war ja auch eine “Sünde”,
hier spielen weltliche und religiöse Interessen zusammen.

weltliche Interessen: Erbfolge über den Sohn, Machterhalt,
Machtausweitung über (Hetero)-Heirat (Königreiche, König heiratet Prinzessin)
Hilfsmittel: Patriarchismus, Religiöse Rituale: “Ehe”

religiöse Interessen: Patriarchismus, Rituale wie “Ehe”

Vergewaltigung in der Ehe war “legitim”

zeit.de/1997/21/ehe.txt.19970516.xml

Warum dies zum Patriarchismus und zur Heteronormativität gehört
in Kürze in einem längeren Artikel

Warum Patriarchismus und Heteronormativität untrennbar verbunden sein müssen
lässt auch verstehen, warum es Definitionen wie “Transsexuelle” und “Transgender” geben soll

Sep 172014
 

 

bald wirst Du nach München fahren,
und das Gefühl haben, das sich vieles ändern wird,
ich wünsche Dir, das Du noch glücklicher wirst,
wie Du schon bist.

aber halt, könnte es sein, das Du es jetzt noch gar nicht bist ?
könnte es sein, das Du Hoffnung hegst,
etwas zu verbessern – durch die OP etwas entstehen zu lassen…?
was Du Dir bis jetzt noch nicht vorstellen konntest ?

Wenn das so ist, wird die OP sehr wichtig sein für Dich,
denn wenn das nicht entsteht was Du dir erhoffst,
wirst Du hinterher nicht glücklicher sein,
evt. durch alle körperlichen Umstände, die Du in Kauf nimmst,
unglücklicher wie jetzt.

Ja – es ist ein Jammer, es bleibt die eine Kugel in der Trommel,
die immer noch für das Pech sorgen kann, der schlechte Tag, die Montagsstimmung eines Chirurgen,
der sonst immer alles richtig gemacht hat,
vielleicht hat er gerade Beziehungsprobleme, und kann sich nicht konzentrieren,
es ist nichts auszuschliessen, wenn Menschen involviert sind,
Menschen sind keine Computer, und selbst Maschinen können ausfallen.

ich wünschte Du könntest so sein wie ich,
den Menschen die Dich nicht “sehen” können, mit dem LMA Gefühl begegnen,
die “Wertvollbarkeit” der Menschen, die Dich trotzdem jetzt schon sehen, gerade deshalb zu erkennen und zu schätzen,
gerade weil Du ihn noch hast, die Spreu vom Weizen trennen zu können,
zwischen den Sehenden, und den Blinden,
zwischen den Heuchlern und den Liebenden,
zwischen den Identitätisten und den Genitalisten,

Der Blinde, der Deine Seele nie sehen wird, wenn für ihn Dein Passing nicht ausreicht ?
Verzichte auf ihn. Er wird Dich auch nach der OP daraufhin prüfen.
Der Heuchler, der Dir nur sagt, das Du eine Frau bist, weil Du es hören willst.
Verzichte auf ihn. Er wird Dich auch nach der OP anlügen.
Der Genitalist, der Dir zwischen die Beine schaut, wenn Du eine Hose trägst,
verzichte auf ihn. Er wird Dich als Vagina begreifen, aber nicht als Frau.

ich wünschte, Du wärest so wie ich, und würdest einen gesunden Körper einer leichten Disharmonie vorziehen,
ich wünschte, Du könntest die Männer geniessen, die Dir wegen dem nachlaufen, was Dich für andere zum Mann macht,
und mit ihnen spielen wie mit unwichtigen Spielzeug, das Dich erheitert, was Du nicht ernst nehmen musst,
ich wünschte Du würdest jetzt schon Männer und Frauen kennen und lieben, die Deine Frau in Dir sehen,
und Dich auch auf dieser Ebene jetzt schon sexuell begehren, egal was zwischen Deinen Beinen ist

ich weiss, das Dir Deine Fremdwahrnehmung wichtig ist,
aber ich habe Angst, das genau diejenigen die Du gewinnen willst,
das genau diejenigen sich als unwichtige Menschen entpuppen werden

ich weiss das Du es auch für Dich tust,
und ich wünschte, Du könntest jetzt schon zu Dir sagen,
Das Du Dich so als Frau liebst, wie Du jetzt bist
und ich werde nach der OP am Morgen zu Dir sagen:

Liebe Tanja, Du bist immer noch eine Frau.

 

Sep 172014
 

Vorwort:
Jeder, der sich weigert, sich von der genitalistischen Betrachtungsweise  zu lösen, wenn es um Menschen geht, die sich selbstbestimmt und unabhängig, abseits ihrer Genitalien einem (Identitäts)Geschlecht zuordnen,
muss sich darüber im Klaren sein, das er diesen Menschen, ihre Identität abspricht,
und ihnen gleichzeitig keine Erklärung an die Hand gibt, mit ihrer Disharmonie zurechtzukommen.
Für viele ist dieser pragmatische Pseudo-Realismus das Todesurteil.
Eine andere Verständniswelt und Erklärungswelt, muss und kann nicht für alle Menschen “verständlich” sein.
Sie wird dann “verständlich” und “richtig”, wenn ein Mensch es durch diese Bewältigungsstrategie schafft,
sich selbst zu erklären, sich gegenüber anderen zu erklären, und somit zu überleben.
Damit wird dieses Erklärungsmodell “wahr”. Weil es möglich ist “wahrzunehmen”, zu “sehen” was ist.
Ansonsten, wenn wir “nicht sehen” und nicht “wahrnehmen”, müssen wir das sehen, was aus dieser Nichtwahrnehmung folgen kann: unendliches Leid.
Deshalb gilt es, Dingen Platz zu geben, die mit genitalistischen Erklärungsmodellen nicht mehr erklärt werden können.
Ausserdem sehen wir an diesem Erklärungsmodell, das das genitalistische Erklärungsmodell völlig unzureichend ist, und in sich Fehler aufweist. Die Fehler werden bei der Zuordnung der sexuellen Präferezen dann auch sichtbar, indem wir eine (Identitäts)Frau, die noch keine gaOP gemacht hat, als schwul bezeichnen, wenn sie einen Mann heiratet (Homo-Ehe), und wenn sie die gaOP hat, als Hetero. (Hetero-Ehe). Das mittlerweile der Gesetzgeber diesem Denkmodell bereits nicht mehr folgt, nützt im Verstehen des Sachverhaltes nichts (PÄ-Novelle 2011), wenn wir diesem kein Erklärungsmodell nachliefern.

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Vorzusammenfassung:

Es gibt für die Betrachtung der Identitätsgeschlechter einen wesentlichen Punkt:

Das Identitätsgeschlecht besteht aus 2 Anteilen (Yin, Yang)
Diese beiden Anteile sind auch pränatal, durch die verschieden ausgprägten Gehirnaspekte nachweisbar.
Jeder Gehirnaspekt wird mehr weiblich, oder mehr männlich geprägt. Auch die Aspekte sind nicht binär,
sondern haben eine zufällige Gewichtung. Diese Gewichtung entsteht durch den Hormonstatus, den die Mutte
in dem Zeitraum hat, in dem der Aspekt ausgebildet wird.

Z.B. Aspekt: räumliches Denken: 70% männlich (viele Testosterone der Mutter zu diesem Zeitpunkt), 30% weiblich.
Wenn das Kind eine Frau wird, haben wir eine Frau mit einem guten räumlichen Denkvermögen.
Da es sehr viele Gehirnaspekte gibt, die zeitlich nacheinander gerpägt werden, haben wir eine Roulette-Spiel,
welche Mischung hier für alle Aspekte entsteht.
Insgesamt, kann man aus allen weiblichen Anteilen, subsumiert gesehen, und allen männlichen Anteilen,  2 Anteile betrachten: den weiblichen, und den männlichen (Yin, Yang).

Diese beiden Anteile werden durch die chinesischen Begriffe Yin Yang im Artikel beschrieben.
Es sind aber nicht nur symbolhafte Anteile gemeint, wie die Begriffe Yin Yang aus dem Daoismus,
sondern der Artikel meint bereits durch die Hirnforschung nachgewiesene Einflüsse der Hormone der Mutter,
die auf die Gehirnaspekte während der Schwangerschaft wirken und die Aspekte eher männlich oder eher weiblich prägen
Der Artikel verwendet Yin und Yang nur für die bessere Lesbarkeit als Ersatz für diesen Sachverhalt.

Diese Betrachtung ist unabhängig zu einer Diskrepanz mit den Genitalien. sie ist immer gültig.
Nur wenn der grössere Anteil, der stärker gewichtete Anteil, nicht mit den Genitalien übereinstimmt, erleben wir eine Disharmonie des Gehirns mit dem Körper. Diese Disharmonie wird zur Zeit offiziell nicht über das Gehirngeschlecht erkärt und somit komplett missverstanden.
Alle daraus folgenden Facetten, wie sich Menschen bezüglich ihrer Identität verhalten, können über das folgende Erklärungsmodell logisch dargestellt werden, und Identitäten finden Berücksichtigung und werden nicht fremdbestimmt. Das genitalistische Modell hält für viele Facetten keine Erklärung bereit, sondern stuft dann nur noch als pervers, abnormal und krank ein. Eine Kapitulation für jedes Erklärungsmodell. Allein schon deshalb ist es unglaubwürdig. Aber es kommt gar nicht auf glaubwürdig an, sondern auf das Ergebnis, das ein Erkärungsmodell liefert: Es soll Menschen in ihrer Identität bestätigen und nicht in Frage stellen. Und es soll Menschen Dinge an die Hand geben, sich anderen Menschen erklären zu können, um zu vermeiden, das sie verbal unsichtbar gemacht werden.

Der grössere Anteil von Yin und Yang ist dasjenige Geschlecht, das wir als unser (Identitäts)Geschlecht empfinden.
Der kleinere Anteil wird durch unsere kognitive Identiätsprägung meist vedrängt und unterdrückt.
Die dualgeschlechtliche genitalistische (=nicht auf das Gehirn ausgerichtete) Erziehung verdrängt diesen kleineren aber wichtigen Anteil auch bewusst, durch stereotype Rollenzuweisungen.

 

 

Der kognitiv geprägte Gehirnaspekt und das pränatale Gehirngeschlecht, bestehend aus einem grösseren und kleineren Anteil, sind die zentralen Elemente, die es zu verstehen gilt. (3-Elemente-System)

 

 

Der kognitive Anteil unseres “Identitätserlebens” ist dafür verantwortlich, das wir unsere Identität auch dualgeschlechtlich erklären, wenn wir danach gefragt werden: Wir sagen:  Wir sind eine Frau. Wir sind ein Mann.
Obwohl das Gehirn hier in beiden Geschlechtsfeldern Aspekte hat.
Diese Selbsterklärung ist kein Fehler, aber um die Sachverhalte komplett beleuchten zu können,
müssen beide Anteile des Identitätsgeschlechtes in der Analyse betrachtet werden.
Diese Betrachtung erklärt auch, warum die genitalistische, eindimensionale Erklärung nicht ausreicht;
es zu Falschzuweisungen kommt, und auch warum sexuelle Präferenzen falsch zugeordnet werden:
Auch erklärt es, die Vielfalt der Art der Harmonisierung (=Kompensation), die Vielfalt, wie Menschen auf die Tatsache, das ihr Identitätsgeschlecht, nicht mit ihren Genitalien übereinstimmend ist, reagieren.
Dabei entstehen 4 Schnittstellen, diese 4 Schnittstellen, finden wir auch bei den Menschen,
die mit ihren Genitalien in Harmonie sind. Durch Sichtbarmachung der Schnittstellen lassen sich dann Dinge erklären,
die wir unter TV, DWT, CD usw, als Symptome wahrnehmen, und wenn wir diese mit genitalistischen Denkmodellen hinterfragen, nur unzureichende Antworten geben können.

 

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Genitalistisch (=das Gehirn nicht berücksichtigend) betrachtet, sprechen wir, wenn wir von sexuellen Präferenzen sprechen:
Von gleichgeschlechtlichen, zweigeschlechtlichen, und gegengeschlechtlichen Präferenzen, nichts anders drückt homosexuell, bisexuell und heterosexuell aus.

Diese Betrachtung ist aber eindimensional, bezieht sich nur auf ein Geschlecht, dem Genitalgeschlecht, es ist genitalistisch und berücksichtigt keine Gehirngeschlechter, da Gehirngeschlechter beide Geschlechter enthalten (YIN, YANG).

Die Betrachtungsweise vom Genitalgeschlecht ausgehend, muss aufgegeben werden, wenn wir über Identitäten sprechen.
Denn sonst wäre eine falsch zugewiesene Frau vor ihrer gaOP schwul, wenn sie sagt sie fühlt sich von Männern angezogen, und nach ihrer gaOP wäre sie in diesem Fall hetero. Sexuelle Präferenzen müssen immer, wenn wir über Identitäten sprechen, vom Gehirngeschlecht aus gesehen werden.
Da ein Gehirngeschlecht immer aus 2 Teilen besteht, YIN und YANG, wird diese Betrachtung, wenn es um sexuelle Präferenzen geht zweidimensional.

Differenzierung zur Zweidimensionalität:
Das empfundene Identitätsgeschlecht, als was wir uns bewußt beschreiben, ist trotz Yin und Yang-Anteile immer eindimensional, dem Denken an ein Genitalgeschlecht folgend. Dies begründet sich aus der kognitiven Prägung, die über dem YIN und YANG, dem zweigeschlechtlichen Gehirn, erfolgt.
Wir denken und erleben uns also immer eindimensional, müssen aber für eine Analyse immer 2 Geschlechterteile berücksichtigen.
Das Leid, das Menschen erfahren ist zum Teil, aus dieser kognitiven Prägung begründet. “Nur” zum Teil und nicht gänzlich deshalb, weil es auch sein kann, das ein Yin oder Yang Anteil so klein sein kann, das ein eindimensionales Denken dem Gehirngeschlecht fast schon entspricht, da nur ein YIN oder YANG Anteil relevant wird. Dieser Extremfall ist die Ausnahme, muss aber berücksichtigt werden, um zu zeigen, das dieses Erklärungsmodell, dadurch nicht nur plausibel bleibt, sondern sogar bestätigt wird.
Ich möchte den Leser hier bitten, erst weiterzulesen, wenn er den letzten Absatz verinnerlicht hat, er ist wesentlich für alle weiterführenden Betrachtungen.
Vielleicht ist eine kleine Pause an dieser Stelle ratsam, un ein wenig nachdenken. Ein Versuch, diesen Gedanken für sich zu folgen, und mit seinen eigenen Erfahrungen abzugleichen.

 

 

Um die Wichtigkeit dieses Punktes nochmal herauszustellen, eine kurzes Resümee, vielleicht nachdem Du eine kurze Pause eingelegt hast:
Unsere empfundene Identität, die Identität die wir selbst und von außen, der Gesellschaft über Fremdwahrnehmung bestätigt wissen möchten, ist eindimensional.
Es ist das “erklärte Geschlecht”, wenn ich von mir sage: “Ich bin eine Frau”.
Auch wenn uns bewusst ist,  dass wir von unserem Gehirngeschlecht sprechen, das mit dem Bewusstsein sagen, mit unpassenden Genitalien geboren worden zu sein, daher uns bewusst ist, das wir falsch zugewiesen wurden und der Ausdruck “Frau” sich auf das Gehirngeschlecht bezieht, und wir auch wissen, das dieses wiederum aus Yin und Yang zusammengesetzt ist, sprechen wir, wenn wir uns erklären und empfinden, von einem (einzigen) Geschlecht:
Einem (einzigen) “Identitätsgeschlecht.”
Dies rührt von der kognitiven Seite unseres Gehirns her, da wir uns mit der Sprache der Verständniswelt der genitalistischen Definition von Frau und Mann erklären und verstehen. Eine Welt von (zweigeschlechtlichen) Identiätsgeschlechtern gemäss Yin und Yang und Identitätsgehirnen ist uns fremd.

 

 

Was der kognitive Anteil des Gehirns in diesem Zusammenhang für eine Bedeutung hat, könen wir daran sehen, wenn wir einen Fall konstuieren, um diesen kognitiven Anteil zu neutralisieren.
Z.B.: Wenn wir in unserem Leben nie Frauen und Männer unterschieden hätten und unser Umgebung in der wir Leben,  diese nie unterscheiden würde. Wenn unsere Wahrnehmungs-Welt anstatt Frauen und Männer, 2 verschiedene Zwitterwesen definieren würde, die 2 verschiedene Funktionen erfüllen können, aber alle beide würden Zwitter genannt werden und für uns beides Zwitter sein. Dann könnten wir, vom kognitiven Gehirn aus, uns auch als Zwitter bestätigt fühlen und in Harmonie bringen. Die Prägung von Mann und Frau ist aber auf der kognitiven Seite so stark, das wir uns für den stärkeren Anteil entscheiden, entweder YIN oder YANG, und diesen zu unserem (alleinigen) (Identitäts)Geschlecht zuordnen, wir erleben uns über den stärkeren Anteil der beiden Anteile: Yin oder Yang. Der stärkere der beiden Anteile, aus denen jedes Gehirn besteht, “überschreibt”, den falschen (erstzugewiesenen) Eintrag im Datenfeld “Genitalgeschlecht” . Dort stand zuerst “Mann”. Wir sagen dann von uns: “Ich bin ein Frau”.
Der 2. Anteil, das schwächere YIN oder YANG gehört aber zum (Identitäts)Geschlecht dazu, obwohl es oft nicht bewusst wahrgenommen wird, und auch durch die Erziehung und stereotype Rollenzuweisungen verdrängt wurde, und auch vedrängt werden sollte, um der heteronormativen Gesellschaft gerecht zu werden.
Und nein, ich vermische hier keine Identitäten mit sexuellen Präferenzen am Schluss meines Absatzes, da das Ausleben beider Identitäten des Gehirngeschlechts, für eine eindimensionale genitalistische Verständniswelt den Anschein hat, die heteronormative Welt zu verlassen.
Beispiel: Die falsch zugewiesene Frau, erscheint vor der OP für den genitalistischen Betrachter, wenn sie mit einem Mann Sex hat als  homosexuell.
Deshalb kollidiert die Sprache der sexuellen Präferenzen, die sich auf Genitalgeschlechter bezieht, mit der Verständniswelt von Identitätsgeschlechtern. Beispiel: “Transen sind  schwul”.

Dieser 2. untergeordnete, unbewusste, nicht wahrgenommene, oft verdrängte Identitätsanteil des Identitätsgeschlechts ist wesentlich für viele Phänomene, die wir damit erklären können.

In diesem Artikel geht es unter Berücksichtigung dieses 2. Anteiles nun darum, die Sichtweise zu erklären, die sich dann für sexuelle Präferenzen ergeben muss, und erklärt auch dadurch gleichzeitig, welche Rolle dieser Anteil bei der Harmonisierung eines unpassenden Körpers spielt.

Wenn wir also die Gehirngeschlechtlichkeit mit einbeziehen, was wir zweifelsfrei müssen, die immer zweigeschlechtlich ist (YIN <> YANG), auch wenn sie verschiedene Gewichtungen haben können, sind sie doch immer beide vorhanden, haben wir, wenn wir das erste genitalistische Modell übertragen, dass von einem (einzigen) Genitalgeschlecht ausging, praktisch 2 Menschen zu berücksichtigen.

Da aus dieser Denkmodell-Überlegung der Mensch somit einmal eine Frau und einmal ein Mann ist, in verschiedener Gewichtung in Bezug auf die gesamte Identität, haben wir als Ergebnis immer bi, egal welche Präferenz wir wir als Variable einsetzen.

YIN bzw. YANG Anteile der Gehirngeschlechter werden z.B. “sichtbar”, wenn wir Frauen sehen, die sich männlich geben, “männliche Frauen” – oder Männer die sich “weiblich geben”, “weibliche Männer”. Damit wird dem schwächeren Anteil von YIN und YANG Rechnung getragen. Diese Menschen kokettieren mit ihrem schwachen YIN bzw. YANG Anteil mit dem anderen Geschlecht und leben somit diesen schwachen Anteil aus, sind aber mit ihrem grösseren YIN oder YANG Anteil in Harmonie – ihr grösserer Anteil, ihre Identität stimmt mit dem Körper überein.
Männliche Frauen würden sich also, wenn man sie fragen würde, als Frauen erkären, weibliche Männer als Männer.
Der schwächere gegensätzliche Anteil ist zu klein, um eine Disharmonie mit dem Körper zu erzeugen. Ist dieser aber grösser, so gross, das er den anderen übertrumpft, kippt die Identität auf die andere Seite, unabhängig wie der Körper geboren wurde. Unabhängig von Genitalien. Der Mensch sagt von sich: Ich bin eine Frau. Ich bin ein Mann. Die kognitive Gehirnprägung kennt nur Mann und Frau, deshalb definiert sich ein Mensch auch bei einer theoretischen 50:50 Verteilung der beiden Anteile für ein Geschlecht. Erklärt sich als Mann oder Frau.

Das Menschen, die wir als männliche Frauen, oder weibliche Männer bezeichnen würden,  diesen kleinen 2. Anteil auch nach “außen” sichtbar machen wollen, liegt daran, dass dieser 2. schwächere Anteil  ihnen auch wichtig ist, nicht nur  allein ihr Genital, das in diesem Fall den 2. schwächeren YIN oder YANG Anteil nicht zeigen würde.
Menschen die sich bewusst sterotypen Rollenverhaltens entledigen, sind Menschen, die ihre beiden Anteile in Harmonie bringen, die sich gegen die Möglichkeit der Assoziationszuweisung, der Fremdzuweisung auch über das Genital hinwegsetzen, zum Beispiel mit Kleidung, die mit dem gegensetzlichen Geschlecht assoziiert wird, und damit ihrem Gehirngeschlecht, ihrem Identitätsgeschlecht folgen, das auch einen kleineren Anteil des gegensätzlichen Geschlechtes berücksichtigt sehen möchte.

Bei der Bewusstmachung, bei der Realisierung, dass das Gehirngeschlecht vom Genital abweicht, und zwar so stark, das das Genital schon als unpassend empfunden wird, sprechen wir von einem Identitätsgeschlecht, abweichend von einem Genitalgeschlecht, und nennen diese Menschen zur Unterscheidung von der genitalistischen Bezeichnung Mann und Frau, Identitätsfrauen und Identitätsmänner.

 

 

Wenn nun aber der kleinere Teil, der weibliche, oder der männliche des Identitätsgeschlechtes, des Gehirns, verdrängt wird, kommt es nicht immer zur Disharmonie. Nur wenn diese Verdrängung in Konfrontation mit der Gesellschaft, oder mit uns selbst gerät.

Mit der Gesellschaft

 

Besonders wird diese Disharmonie dann spürbar, wenn das erklärte Identitätsgeschlecht, das wir angeben, wenn wir gefragt werden, also in der Gewichtung das stärker vorhandene YIN oder YANG, nicht mit den Genitalien übereinstimmt.

Eine Nichtübereinstimmung mit den Genitalien und dem erklärtem Identitätsgeschlecht,
früher als “transsexuell” bezeichent, führt dann zusätzlich zu massiven Problemen,
wenn YIN und YANG nicht harmonisiert werden können.
Denn umso grösser der kleinere Teil ist, desto mehr haben wir die Chance durch Harmonisierung unserer körperlichen Diskrepanz entgegenzusteuern. Harmonisierung heisst in der 1. Stufe die Verdrängung aufzubrechen, und in der 2. Stufe dem Bewusstmachen dieses Anteiles, um so dem seelischen Schmerz des unpassenden Körpers zu lindern.

Wenn die Genitalien mit dem erklärten Identitätsgeschlecht (dem grösseren YIN oder YANG) übereinstimmen, und eine Verdrängung des YIN oder YANG stattfindet, wird dies in den meisten Fällen nicht als Defizit erlebt, da die Erziehung an der Verdrängung durch Rollenzuweisung und stereotype Verhaltensschemata mitwirkt:
Der Mensch fühlt sich also, besonders in Kulturen, die durch Heteronormativität und patriarche Regelwerke (Religionen) geprägt wurden, als “normal”.
Dies wird gefestigt, da alles was “nicht normal” ist, mit Inakzeptanz gestraft wird.

Somit erleben die meisten Menschen, deren Genitalien mit ihrer Hauptidentität, ihrem erklärtem Identitätsgeschlecht übereinstimmt, nicht ihren 2. kleineren Anteil ihrer Identität, die sehr schwach sein kann, aber wertvoll ist,
um sich selbst in Gänze zu bejahen, verstehen und auch zu lieben.

Für die sexuellen Präferenzen, bedeutet das unter dieser Betrahtung:

Ein Mensch, dessen Identitätsgeschlecht gleichgeschlechtlich ausgerichtet ist, und dessen Genitalien mit seinem Identitätsgeschlecht übereinstimmen, wird als lesbisch oder schwul bezeichnet.

Wichtig: Das Genital sorgt nicht für hetero, bi, oder homosexuell, sondern es ist das Gehirngeschlecht, das Identitätsgeschlecht.

Der Betrachtungsfehler fällt aber hier nicht auf, da das Identitätsgeschlecht mit den Genitalien übereinstimmt.

Der Betrachtungsfehler fällt erst auf, wenn das Identitätsgeschlecht mit den Genitalien nicht übereinstimmt,
und eine Indentitätsfrau, oder falsch zugewiesene Frau, vor der OP, wenn sie mit einem Mann Sex hat, als schwul bezeichnet wird. Das Genitalistische Erklärungsmodell liefert erst hetero als Ergebnis für diesen Fall zurück wenn sie die gaOP hat.
Wir sehen hier also eine fatale Falschzuweisung, wenn wir die sexuelle Präferenz, nicht auf das Gehirngeschlecht beziehen.

In der genitalen Erklärungswelt, die keine Gehirne berücksichtigt,
erfährt eine falsch zugewiesene Frau vor einer gaOP also eine doppelte Diskriminierung:
Ihre Identität wird nicht berücksichtigt, und da diese nicht berücksichtigt wird, fällt sie aus der Heteronormativität.

Auch ein Mensch, dessen Yin und Yang-Anteile von der Gewichtung mittiger angelegt sind, der mit seinen Genitalien in Harmonie ist, der sich zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlt, somit und als Bi bezeichnet wird,
veranschaulicht die Plausibilität des 2 teiligen Gehirngeschlechts.
Diese Menschen sind mit sich in Harmonie und verdrängen ihren 2. Anteil nicht, leben diesen aus.
Sie befinden sich aber trotzdem an der Akzeptanzgrenze für das genitalistische Erklärungsmodell, weil Bi für dieses Modell in 2 Werte zerlegt wird: 1 mal hetero = alles ok – und  1 mal schwul oder lesbisch, je nachdem. Der 1. Teil wird akzeptiert,
besonders wenn dieser Mensch eine (Hetero)-Ehe führt. Der 2. Teil erfährt Inakzeptanz.
Bei Bi-Menschen sieht man deutlich, das die Bewertung dieser Menschen, aus genitalistischen, heteronormativen Prämissen heraus nicht mehr funktioniert, und auch das genitalistische Denkweisen hier keine Erklärungen mehr liefern, warum dieser Mensch bi ist. Dieser Mensch wäre also Heteroschwul, oder Heterolesbisch. Bei der Bi-Betrachtung wird das heteronormative Bild gesprengt und dessen Unlogik offenbart. Hetero ist ein Konstrukt. Ein Artefakt. Nicht Existent. Denn in Bezug auf Identitätsgeschlechter haben wir immer Bi, sobald wir den 2. kleineren Geschlechtsanteil, das Yin oder Yang mit berücksichtigen. Bi-Menschen sind somit Menschen, die es geschafft haben, ihren Anteil zu integrieren, sich mit beiden Teilen zu harmonisieren. Solange der Körper mit dem grösseren Yin oder Yang übereinstimmt, auch noch eine überschaubare Aufgabe, von der heteronormativen Gesellschaft und deren Abwehrreaktion einmal abgesehen.

Die Verdrängung des kleineren Identitätsanteiles, des Yin oder Yang, wird also in der “normalen” Gesellschaft durch Erziehung gefördert und somit die “Norm” geschaffen. Die Erwartungsnorm was “normal ist: Heteronormativität.
“Schwulen” und “Lesben”, also Identitätsgeschlechter, die mit ihren eigenen Genitalien noch in Harmonie sind, wurden durch ihr Verhalten sichtbar.
Sie haben sich ihren Platz bis zum heutigen Zeitpunkt erkämpfen müssen, weil dieses Verhalten “abnormal” ist, und für heteronormative Denkweisen keinen “Sinn” ergibt. Keine Kinder erzeugt werden können.
Aber es ist ganz einfach: Diese Menschen folgen ihrem Gehirngeschlecht, und alle Schwulen und Lesben sind ein Beweis,
das das Gehirngeschlecht nicht den Genitalien folgt, sondern dem Gehirn.
Das die Sexualität im Gehirn verankert ist, dem grössten Sexualorgan des Menschen.
Das Nichtverstehen, von Schwulen und Lesben, durch Nichtbeachtung des Gehirngeschlechtes, führt bis heute zu massiven Problemen und immer noch zur Ausgrenzung.
Und ja – ob ein “Schwuler” oder eine “Lesbe” nun von ihrem Gehirngeschlecht aus hetero ist oder homosexuell, ist einfach zu beantworten: sie sind bi. Da ihre Yin und Yang Anteile nichts anderes zulassen, wenn beide berücksichtigt werden.
Und bei ihnen ist der kleinere Teil (YIN oder YANG) stark ausgeprägt, aber nicht so stark, das sie ihre erklärte Geschlechtsidentität nicht beibehalten.

Wenn der Anteil der nicht den Genitalien entspricht der grössere ist, und zum gefühlten Identiätsgeschlecht wird, bedeutet das, das der Körper eine Disharmoniezone bildet, wir haben dann eine Identitätsfrau, einen Identitätsmann.
Die alte Bezeichnung hierfür war “Transsexualität”. Das Geschlecht dieser Menschen ist unsichtbar.
Eine Welt die nur in Genitalien denkt, kann diese Menschen erst verstehen, wenn sie den Fokus auf das Gehirn legt.
Sobald dies geschieht, werden auch andere Dinge erklärbar: Die Welt der Lesben, Schwulen, TV; DWT, CD, usw..

“Bisexuelle”, “Lesben” und “Schwule”, Menschen die mit ihrem Körper in Harmonie sind,  haben also in erster Linie Probleme mit der Gesellschaft, nicht mit ihrem eigenen Körper. Mit der Gesellschaft deshalb, weil die Gesellschaft in Genitalien denkt, und nicht in Gehirngeschlechter, die ein Yin und Yang enthalten.
Und unter der Betrachtung von Yin und Yang sind auch die Gruppe der “Lesben” und “Schwulen” bi. Sie werden nur
durch die genitalistische Denkweise so genannt.

“Bisexuelle”, “Lesben” und “Schwule”, Menschen die mit ihrem Körper nicht in Harmonie sind,  haben Probleme mit der Gesellschaft, und ihrem eigenen Körper. Mit der Gesellschaft deshalb, weil die Gesellschaft in Genitalien denkt, und nicht in Gehirngeschlechter, die ein Yin und Yang enthalten. Und mit ihrem Körper, weil ihr Gehirn einen Yin oder Yang Anteil hat, der ihre Identität bestimmt, und der nicht ihren Genitalien entspricht. Auch hier sind alle bi, erscheinen nur durch die Nichtbetrachtung von Yin und Yang schwul, lesbisch oder hetero.
Beide Gruppen, Menschen, die ihre Genitalien für sich akzeptieren, und diejenigen, die sie für sich unpassend befinden, haben 4 Schnittstellen.
Wenn wir beide Gruppen unter diesen Prämissen betrachten, verstehen wir beide Welten bedeutend besser,
und uns erscheint die Tatsache, das es falsch zugewiesene Menschen gibt, nicht mehr als fremd und unlogisch.

Es ist uns nur fremd, da sich alles in einem für uns schwer wahrnehmbaren Bereich abspielt,
und wir uns damit behelfen müssen, diese Dinge aus den Dingen zu erklären, die passieren, aufgrund dieser für uns nicht sichtbaren Sachverhalte. Wir sehen die sich biegenden Zweige, ,und müssen auf den für uns unsichtbaren Wind kommen.
Dies ist aber nicht unlösbar und wenn ein Erklärungsmodell entsteht was uns in Harmonie bringt.

 

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Beide Gruppen, die

 

Diese Menschen haben 2 Schnittstellen: Ihr YIN-Anteil

Ein Identitätsgeschlecht hat also immer 2 Schnittstellen. (YIN, YANG)

Die genitale Geschlechtswelt kennt nur Eine.  (Entweder Mann oder Frau)
Wenn wir jetzt den Fall haben, das ein Identitätsgeschlecht auf ein unpassendes Genital trifft, kommt als Störfaktor noch der eigene Körper hinzu, zusätzlich zur Gesellschaft.

Wir haben dann 4 Schnittstellen, wenn der Körper nicht übereinstimmt,

gegenüber 2 Schnittstellen, bei Betrachtung eines Identiätsgeschlechtes alleine.

Warum entstehen nun 4 Schnittstellen ?

Dem Identitätsgeschlecht mit passenden Genitalien  genügt es, mit seinem YIN Anteil und mit seinem YANG Anteil mit der Gesellschaft zu kommunizieren.
(Beispiel: eine Frau, die sich männlich gibt, kommuniziert in diesem Moment mit ihrem YANG Anteil)

Ein Körper der mit den für das Identiätsgeschlecht unpassenden Genitalien geboren wurde, muss mit dem Gehirngeschlecht kommunizieren.

Am besten kann man sich dies vorstellen, wenn man den Körper als eine Zweite  Gesellschaft betrachtet, neben der eigentlichen, mit dem der Mensch kommuniziert.

Das Gehirngeschlecht, die Identität – bestehend aus 2 Bereichen mit verschiedener Gewichtung YIN und YANG, muss nun zusätzlich mit einer Gesellschaft kommunizieren, die dem Gehirn nicht folgt, es nicht versteht.: Dem eigenen Körper.

Die Frau, die sich männlich gibt, und somit ihren YANG Anteil in der Gesellschaft zeigt und diesen auslebt, hat sich mit der Gesellschaft in diesem Fal harmonisiert. Ihre Genitalien sind passend für sie. aber sie “gleicht” ihr Verhalten mit der Gesellschaft ab, um ihren YANG-Anteil Rechnung zu tragen.
Ziel erreicht: Wir haben einen Tomboy, oder einen weiblichen Mann, der weit weg von dem ist, was wir unter Identitätsfrau früher: (Transsexuellen) verstehen.

Diese Harmonisierung (Kompensation) beider Anteile muss nun auch mit der 2. Gesellschaft erfolgen. Beide Gehirnaspekte, männlich wie weiblich, die als ein Identitätsgeschlecht empfunden werden,  müssen sich mit dem Körper “abgleichen”.
Dies gelingt immer dann am besten, wenn keine Verdrängungsmechanismen dazugeschaltet sind.
Ohne grosse Verdrängung, kann hier sehr gut harmonisiert werden, meist genügt sogar eine mentale Harmonisierung.
Oft muss zusätzlich der Körper auch durch äussere Veränderungen angeglichen werden, um die Harmoniserung zu realisieren.
Je nachdem, wie die Gewichtung von YIN und YANG ist, wird die Harmonisierung realisiert werden.
Wenn ich beide Anteile bejahe, hab ich es leichter mit einem “unpassenden” Körper zurechtzukommen, als wenn ich einen Teil komplett verneine durch Verdrängung.
Es kann aber auch ein Problem sein, das die Gewichtung von YIN und YANG extrem einseitig ist, dann ist nicht allein eine Verdrängung de einen Teiles die Ursache für eine fast nicht mehr zu schaffende Kompensation.
Eine Identiätsfrau, die sehr hohe “Ansprüche” an ihren Körper stellt, verdrängt entweder stark ihren YANG Anteil, oder hat einen sehr geringen YANG Anteil, oder beides.

Das bejahen, des kleineren Anteiles, YIN oder YANG, vom eigentlichen empfunden (Haupt)Identitätsgeschlecht ausgehend, ist entweder die Liebe zu diesem (auto-heterosexuell), vom grösseren Identitätsanteil ausgehend, oder homosexuell (auto-homosexuell) vom kleineren Identitäsanteil ausgehend, oder beide bejahen diesen Anteil (auto-bisexuell)

Die Harmoniserung der beiden Identitäten YIN und  YANG, von der eine als Identitätgeschlecht empfunden wird, über eine sexuelle Präferenz zu seinem Körper (der 2. Gesellschaft) darzustellen, macht die Harmonisierung mit sich selbst verständlicher und erklärbar.

Wenn wir also das Modell der sexuellen Präferenzen erweitern, das von einer genitalistsichen Erklärung kommt, haben wir 2 mal bisexuell:
Einmal das YIN und YANG in Richtung realer Gesellschaft
Einmal das YIN und YANG zu unserem unpassenden Körper (2. Gesellschaft)

In beiden Fällen spielt die Eigenwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung eine bedeutende Rolle, da der Körper, die Disharmonizone (DZ), auch durch Fremdwahrnehmung bestätigt werden muss, da die Disharmonizone aus Eigenwahrnehmungsdisharmoniezone und Fremdwahrnehmungsdisharmoniezone besteht.

 

Sep 172014
 

wenn zur mir jemand sagt:

“Ich bin hetero”

ist das gelogen, oder derjenige der das sagt, weiß es nicht besser

denn es gibt nur bi (da es keine rein männl. und weibl. Gehirne gibt)

wenn dieser Mensch also meint, er wäre hetero

müsste er einen Teil verdrängen, um nicht bi zu sein

wer etwas verdrängt, kann nicht gut S e x machen

und hat Komplexe

Daher heisst:

“Ich bin hetero”

übersetzt nichts anderes wie:

“Ich bin langweilig”

Sep 162014
 

 

Graphik 1:

Im Idealfall ist das Gehirngeschlecht (Identität) mit dem Körper in Harmonie

Graphik 2:

Wenn der Körper mit der Identität nicht nicht übereinstimmt,
entsteht eine Disharmoniezone (DZ)

Graphik 3:

Es entsteht nun die Aufgabenstellung, den Körper (die Disharmoniezone, DZ) mit der Identität zu harmonisieren (Kompensation).
Diese Aufgabenstellung wird als “Wunsch” im ICD10, F64.0 Code beschrieben. Dieser “Wunsch” wird dann wiederum als psychische Verhaltensstörung pathologisiert. Der im F64.0 Code beschriebene “Wunsch” ist aber nicht isoliert zu betrachten, sondern ist die Folge des vom Körper abweichenden Gehirngeschlechtes. Dieser Sachverhalt wird im F64.0 Code ignoriert. Es wird ein Bild erzeugt, als ob ein Mensch den Wunsch hat “eine Frau zu werden”, dabei ist er bereits eine Frau, und zwar ausgehend von seinem Gehirngeschlecht. Eine Frau, oder ein Mann, je nachdem, welches Gehirngeschlecht dieser Mensch hat.
Die Berührung mit dieser 2. Falschzuweisung, nach der 1. Falschzuweisung (Hebammengeschlecht) ist für viele Identitätsfrauen und Identitätsmänner ein stark negatives Nichtakzeptanzerlebnis aus einem Teil der Gesellschaft, der vermeintlich helfen will und vermeintlich kompetent und seriös ist und “wissend” sein soll. Das Erkennen das ein Arzt und Psychologe mich gar nicht versteht ist für viele ein erster Kontakt mit der “Wand des Unverständnisses”, die sich durch andere gesellschaftliche Aspekte, die später zum Tragen kommen, noch manifestiert. Warum Nichtakzeptanz an Suiziden beteiligt ist, darum geht es hier in diesem Artikel.

 

 

Graphik 4:
Eigenwahrnehmungsdisharmoniezone und Fremdwahrnehmungsdisharmoniezone (EWDZ, FWDZ)

Dieser Abschnitt bildet den Kern des Grundverständnisses, auch für andere Themen, über das hier erörterte Thema “Rolle der Akzeptanz” hinaus.
Mit diesem Abschnitt ist auch das Phänomen der indifferenten “Schubkastendefinitionen” von DWT, TV usw zu erklären. Dies soll aber nur hier angedeutet werden, und nicht Thema des Artikels sein.

Wesentlich ist zu verstehen, das wir es hier nicht mit einem eindimensionalen Sachverhalt zu tun haben, sondern mit einem zweidimensionalen.

Eindimensional würde heissen:
Gehirngeschlecht ist Frau. Körper hat männliche Genitalien.
Aufgabenstellung: Mit dem Körper in Harmonie kommen, durch mentale Kompensationen, die für viele auch durch Operationen unterstützt werden müssen.
In diesem Fall hätten wir einen eindimensionalen Sachverhalt, da nur die Identitätsfrau selbst an der Harmonisierung beteiligt wäre, und es nur eine (einzige) Disharmonisierungszone gäbe, die es zu harmonisieren gilt.

Dieser Fall deckt jedoch die Identität, das Gehirngeschlecht nur ohne den kognitiven Anteil ab.

Ein kognitiver Anteil entsteht immer dann, wenn ich in einer Gesellschaft sozialisiert werde und solange ich mich in dieser befinde, löst dieser kognitive Anteil immer einen dynamische Prozess in meinem Gehirn aus, und interagiert somit ständig mit meinem angeborenen Gehirngeschlecht.

Angenommen ein Mensch lebt auf einer einsamen Insel, und hat seine Mutter verloren, die ihn in frühem Kindesalter verlassen hat. Sie verschwand eines Tages und tauchte nie mehr auf.
Er war gerade alt genug, um überleben zu können. Er hat seine Mutter auch während sie ihn noch ernährt hat, selten gesehen, er hat sie nie nackt gesehen.
Dieses Fallbeispiel konstruiert einen Menschen mit einem Gehirngeschlecht, das so gut wie keinen kognitiv geprägten Geschlechtsidentitätsanteil besitzt.
Dieser Mensch, wenn er eine Identitätsfrau ist, hat in seinem ganzen Leben nie eine nackte Frau gesehen, dieser Mensch weiß somit nicht, wie eine Vagina aussieht. Er hat nie den Vergleich gehört, das Frauen und Männer verschieden hohe Stimmen haben. Er denkt das seine Stimme genauso eine Frauenstimme sein könnte, wie die seiner Mutter, er weiß nicht wie Männerstimmen klingen. Er weiß nicht dass seine Stimme eine Männerstimme ist, er kennt sonst keine Männer. Er hat keinen Vergleich. Auch weiß er nicht, dass Frauen kein Bart wächst, er kannte nur eine einzige, es ist nicht möglich für ihn zu sagen, ob alle Frauen so aussehen, wie seine Mutter. Ja – er weiß noch nicht einmal was Männer und Frauen sind, er hat noch nie Tiere gesehen, wie sie sich vermehren. Er sammelt vorwiegend Beeren und ernährt sich von Obst und Gemüse, Kokosnüsse decken seine Hauptmahlzeiten ab. (wenn man sich nur mit Kokosmilch und Kokosfruchtfleisch ernähren würde, könnte ein Mensch ohne Mangelerscheinungen überleben, Kokos deckt alles ab was ein Mensch braucht) Dieser konstruierte Fall würde als Ergebnis liefern: Gehirngeschlecht Frau. Körper Mann. Dieser Mensch denkt und fühlt wie eine Frau. Ist vom Gehirngeschlecht eine Frau.
Was bedeutet das nun für die Aufgabenstellung seiner Harmonisierung mit dem Körper, wenn wir den kognitiven Anteil des Gehirnes komplett ausblenden, das was der Mensch durch seine Umwelt lernt.
Die Harmonisierung seiner Disharmoniezone wäre sehr einfach. Da er nicht weiß wie eine Vagina aussieht, ist seine Sehnsucht hier nicht ausgeprägt. Er weiß auch nicht, das Frauen Brüste haben, seine Mutter hatte fast keine – sie war sehr androgyn. Er weiß sehr wenig, und um die Sache noch zu steigern:

Dieser Mensch weiß nicht einmal, das er etwas dafür tun muss, damit er eine Frau ist.
Er weiß nicht einmal, dass er wie eine Frau fühlt. Er fühlt einfach.

Sein Gehirngeschlecht ist in Harmonie – und sein Körper macht ihm keine Probleme, da er kein Vergleich hat, was mit ihm nicht stimmen könnte.

Die Diskrepanz, die durch das Gehirngeschlecht vorhanden ist, zum unpassenden Körper, wird diesem Menschen durch die fehlende Umwelt, die ihm sagt, das etwas nicht stimmt, nicht bewusst. Die Diskrepanz ist zwar vorhanden, wird aber nicht erlebt, da sie nicht durch Vergleiche und Defizite getriggert wird.

Die Abweichung, ist zwar vorhanden. Sie kommt aber nicht zum tragen.

Erst wenn wir den kognitiv geprägten Gehirngeschlechtsidentitätsanteil mit dazunehmen, kommt es zu einer “Reaktion”, mit der bereits vorhandenen angeborenen Diskrepanz. Dann interagieren die beiden Systeme: das angeborene Gehirngeschlecht, mit dem, was von aussen auf dieses einströmt, die Summe was aussen eingeströmt ist, und gespeichert und verarbeitet wurde, ist später der kognitive Gehirngeschlechtsidentitätsanteil, der diesen Menschen sagen lässt, durch die Diskrepanz, und dem Wunsch der daraus folgt, seine Disharmoniezone zu harmonisieren: Ich wünsche mir Brüste, ich wünsche mir ein breiteres Becken, Oberschenkel und einen Po, Gesicht und Haare “wie eine Frau”. Das “wie eine Frau” kann nur entstehen, wenn dieser Mensch mit Frauen umgeben ist, die ihm dokumentieren, “wie eine Frau” denn eben ist. Und, durch sein vorhandenes angeborene Gehirngeschlecht werden diese Bilder abgefangen, die er sieht  von den Frauen, und sein Gehirngeschlecht gibt als Meldung zurück: Maday Maday, wir haben eben etwas gesehen, wo wir sagen das wir (unsere weiblich pränatal geprägten Gehirnaspekte) genauso auch sind, und wir haben soeben festgesetllt, dadurch das wir das gesehen haben, das wir nicht so aussehen. Mayday, bitte um Korrektur !

Kognitiv ist also alles was der Mensch in seiner Sozialisation sieht, lernt, erlebt, emotional berührt und seine Identität, und seine Geschlechtsidentität triggert. Die Rückmeldung, die dann von seinem Gehirngeschlecht kommt, muss wiederum mit dem sozialen Umfeld abgeglichen werden. Erst während und nach diesem Abgleich entsteht das Muster, die Erfahrung, das etwas mit ihm nicht so ist, wie andere es erwarten. Diese einzelnen Erfahrungen, sind nicht sofort für ihn bedeutend, werden es aber dann, wenn er zu einem späteren Zeitpunkt an sie zurückdenkt, und setzen das Selbstfindungspuzzle zusammen. “Mami. warum hab ich nicht sowas ?”, sagte der kleine Junge und deutet auf seine Schwester. Das könnte der Junge seine Mutter fragen, wenn er zum erstenmal sein Schwesterchen nackt beim Baden sieht, sofern er es sich überhaupt traut. Und nein – ihm ist nicht bewusst, das er eine von seinem Körper abweichende Geschlechtsidentität hat, das wird ihm erst bewusst, wenn er Defizite spürt, wenn er spürt, das ihm etwas fehlt. Vielleicht spürt er es nach langer Selbstfindung, erst mit Ende Zwanzig. Nach einer Zeit, als er dachte, er wäre schwul, und doch feststellen musste, das er das nicht ist, und nach einer Zeit mit einer Partnerin, neben der er im Bett seelisch erfror, als er spürte, das sie ihn nicht “erreicht”. Seine eigentliche Identität nicht berührt. Nicht sieht. Nicht sehen kann.

Wir haben es bei der 2. Dimension also mit der Umwelt zu tun, die das angeborene Gehirngeschlecht triggert.
Ohne diese Komponente wäre dem Mensch aus dem Beispiel mit der einsamen Insel nicht bewusst, das er ein weibliches Gehirngeschlecht hat.
Erst die Bewusstmachung durch die Umwelt lässt den Menschen erleben, was mit ihm ist und was dies bedeutet.

Diese 2. Dimension, die Umwelt ist von so massgeblicher Bedeutung, das wir darauf alle, und ich betone alle Suizide zurückführen können. Erst das erleben der Diskrepanz durch den Vergleich mit der Umwelt, macht diese Menschen zu Kämpfern, sie beginnen den Kampf, sich mit der Umwelt, die ihnen sagt, das sie den falschen Körper haben, zu versöhnen. Stop. Die Umwelt sagt ihnen gar nichts. Sie sagt es dem Gehirngeschlecht. Und das Gehirngeschlecht, sagt es dem Menschen. Somit wird die Identität, die Geschlechtsidentität “erfahrbar.” “Erlebbar”.
Das der Lernimpuls aus der Umwelt kommt, das das Gehirngeschlecht erst erlebt werden kann, als unpassend, wird deshalb nicht mehr wahrgenommen, weil wir unsere Umwelt als so selbstverständlich ansehen, wie wir andere Dinge für selbstverständlich halten, die wir nicht hinterfragen. Das morgens die Sonne aufgeht z.B. – wir werden erst hinterfragen, warum sie aufgeht, wenn sie nicht aufgeht. Vorher interessiert dies uns nicht, oder wir sind zufällig Astronomen, und beschäftigen uns damit.

Wenn wir also der Mensch auf der einsamen Insel wären,  und über unser weibliches Gehirn etwas schreiben würden, wären wir ohne Interaktion mit der Umwelt Theologen. Wir würden glauben, aber nicht wissen.

Wir wissen aber. Sogar sehr gut, und zwar immer dann, wenn etwas erfolgt.

Auch wenn uns der Psychologe, der über seiner F64.0 Definition sitzt, glauben machen will, das wir nur glauben.

Warum wissen wir. Weil wir sehen was erfolgt. Was folgt.
Wenn wir keine Folgen sehen, müssten wir uns mit dem Glauben zufriedenstellen.

Der Mensch auf der einsamen Insel weiss erst mehr über sich, wenn er in ein Dorf kommen würde, mit Männern und Frauen, und wenn er fühlt, was dann mit ihm passiert, wenn die Dinge die er sieht, mit seinem Gehirngeschlecht ageglichen werden, dann “erfährt ” er, was mit ihm ist, kann seine Geschlechtsidentität positionieren.

An den Folgen wehen wir erst was los ist mit uns. Deshalb wird die 1. Dimension, die 1. Disharmoniezone jetzt aktiv, erst jetzt.
Und entsteht erst, wenn die 2. Dimension, die Umwelt dazukommt.
Wir haben also, sobald ein Gehirngeschlecht mit abweichendem Körpermerkmalen auf eine Sozialisation trifft, eine Art Befruchtung einer Eizelle, die Biene die die Blume bestäubt, wir haben es mit einer Reaktion zu tun. Es entsteht sofort und zeitgleich die 2. Disharmoniezone.

Die Folge ist sichtbar und spürbar, und fühlbar. Wie ein Baum der sich biegt. Wir sehen wie die Äste hin und herwackel. Wir erleben die Folge.
Auch wenn wir in diesem Moment den Wind noch nicht kennen, würden wir nie auf die Idee kommen, da es Wind gibt, wenn wir dessen Folgen nicht sehen könnten. Wir werden unsere Erfahrungen immer mehr weiter vertiefen und sammeln und so irgendwann feststellen, das uns der Wind die Äste biegen lässt. Genauso wie wir feststellen werden, nach Jahren, das unser weibliches Gehirn an bestimmten Folgen schuld ist, die eintreten. An Gefühlen schuld ist, die wir anfangs nicht beschreiben konnnten, aber nach und nach, haben wir anhand der Folgen die Ursache eingekreist. Wir wissen.

Die beiden Disharmoniezonen, die jetzt das Zweidimensionale System bilden, ohne die keine weitere Betrachtung mehr möglich ist, habe ich Eigenwahrnehmungsdisharmoniezone (EWDZ) genannt und Fremdwahrnehmungsdisharmoniezone (FWDZ).

Erstere ist unser angeborenes Gehirngeschlecht, die zweite  ist die Zone, die entsteht durch das kognitive Gehirngeschlecht, das nach Jahren Interaktion mit dem angeborenen Gehirngeschlecht mit diesem so gut wie untrennbar verbunden ist.

Die Erklärung bis zu diesem Punkt erlärt nun im Anfang die Graphik, warum aus einen Disharmonizone, die mit “Körper” beschriftet war,
nun 2 Zonen geworden sind, die  mit EWDZ und FWDZ beschriftet sind.

Der Trennstrich, der diese Zonen teilt, kann an beliebiger Position liegen. Somit entsteht eine Gewichtung der beiden Zonen.
Er kann aber auch ganz links liegen oder ganz rechts, was die jeweilige Disharmoniezone dann verschwinden lässt.
Diese sich dann ergebenden beiden Extremfälle, also nur EWDZ, oder nur FWDZ, sind extrem selten, sie werden aber erläutert, damit die Plausibilität aufgezeigt werden kann.

Sep 152014
 

in arbeit

 

 

Dieser Artikel ist ein Ergänzungsartikel zu

“Heteronormativität und Patriarchismus: Diener zur Sicherung von Macht”

beleuchtet anhand von einigen Beispielen konkrete Fälle in der Geschichte, warum Patriarchismus Heteronormativität bentötig,
und umgekehrt Heteronomrativität ohne Patriarchismus nicht auuskommt, um Machtsicherung über die Erbfolge auf den 1. Sohn,
wie es in Adelsgeschlechtern üblich war und ist,  sicherzustellen.
In diesen Beispielen ist eine Anfeindung von Homosexualität nicht aus homophoben Reaktionen zu begründen,
sondern die homophobe Haltung im Volk wird zur Diskreditierung benutzt, da die Homosexualität eines Mannes, eines Prätendenten auf ein machtvolle Stellung innerhalb eines Adelsgeschlechtes,  die Gefahr birgt, das das Adelsgeschlecht an Mancht einbüßt, oder ganz untergeht.

Der Artikel zeigt somit auf, das Heteronormativität, außerhalb religiöser Rituale, in der weltlichen Welt, eine Funktion zum Machterhalt hat, und das für weltliche Ziele, Macht zu sichern und auszubauen, die religiöse Attitüde der (Hetero)-Ehe nur benutzt wird, um das wahre Ziel zu verschleiern. Ehen wurden aus strategischen Gründen geschlossen und waren ein wesentlicher Bestandteil der Adelsgeschlechter und deren Machtvernetzung. Wer sich weiterte, wurde in welcher Form auch immer entmachtet, ausgeschlossen, aus dem Weg geräumt.

Somit zeigt der Artikel auf, das “hetero” ein für die Machterhaltung notwendiges Konstrukt ist, entlehnt aus kirchlichen, religiösen Ritualen, zu einer Norm und Gültigkeit hochstilisiert, und alles was nicht hetero ist, somit unmoralisch, pervers und dämoniisert werden muss, letzten Endes mit der Hilfe der Kirche, um das Konstrukt, die  Hetero-Norm und deren Wertikeit, hochzuhalten.

Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte sich  hetero gleichwertig zu homosexuell (schwul/lesbisch)  und bi ausserhalb religiöser Kontexte entwickeln müssen, was aber sichtbar nicht der Fall ist.

Deshalb gilt es zu untesscheiden ob jemand wirklich homophob ist und deshalb homophob handelt,
oder ob jemand Homophobie nur vorgibt und benutzt um mit Heteronormativität den Machterhalt über die Erbfolge sicherzustellen und um damit gleichzeitig das Patriarchat zu legitimieren.

1. Gruppe: homophobe Regelwerke um das Patriarchat zu stützen innerhalb Religionen (=keine krankhafte Homophobie)

2. Gruppe: homophobe Legitimation für weltliche Machtinteressen um Heteronormativität + Patriarchat zu stützen,
legitimiert durch die Moral (religiöse Werte)

3. Gruppe: von allen Dingen unabhängig homophob entwickelte Gefühle eines  Einzelnen gegenüber Homosexuellen
Im weiteren Artikel geht es um Beispiele aus der Geschichte, die die Gruppe 2 darstellen, diese Gruppe hat durch homophobe Handlungen, die keine krankhafte Intention haben, ein klares Ziel.
Das Ziel, das Patriarchat und die Heteronormativität zu stützen, die beide zur Machterhaltung über die Erbfolge benötigt werden und daher zusammengehören.
Dabei wird für weltliche Ziele (Macht) aus der Religion das Modul “Hetero-Ehe” und das Modul Homosexuellenfeindlichkeit entnommen und in die weltliche Welt übertragen.
Damit kann dann vor Anhängern dieser Religion immer über Moral argumentiert werden, und somit Einfluss genommen werden, auf den gewünschten Status Quo: Patriarchat und Hetero ist gut. Alles andere ist schlecht.
Beispiele aus der Geschichte zur Einleitung dieses Kapitels und zum Leitartikel:
“”Heteronormativität und Patriarchismus: Diener zur Sicherung von Macht”"

1. Beispiel: Edward II (deutsch: Eduard II)
Er war 1307 bis 1327 König von England und Wales
Bis heute noch bekannt als “Gay King”.

Nun, wie bereits angeführt, war es sehr ungünstig für den Vater einen Sohn zu haben, der erwiesenermassen homosexuell war, die Thronfolge war gefährdet, Eduard I musste also handeln.
Erst einmal schauen wer in Frage kommt, den es geht nicht um die Ehe und um Glück, sondern um Macht. Er suchte sich für ihn 16 jährige Prinzessin Isabell, “Isabell de France” war zu diesem Zeitpunkt die Tochter des amtierenden französischen Königs Phillip IV. Keine schlecht Partie – da Eduard der I eine Allianz mit Frankreich anstrebte, die letzte verbliebene Kolonie, die Gascogne auf framzösischem Festland, wollte auch gesichtert sein. Philip IV war ebenso wie Eduard I in “Heiratsvermittlung” ein Stratege, seine Brüder heirateten Töchter aus dem Adelsgeschlecht Burgunds. Dies hatte er von seinem Vater gelernt, der ihn mit Johanna I. verkuppelte, die zusammen mit ihm am Hof in Paris erzogen wurde. Johanna I befand sich auf der Flucht aus Navarra, eines Königreiches in Spanien, und sie war die einzige die den Thron auf ihrem Vater Heinrich I folgen konnte. Sie wurde aber als Kind dem englischen König Heinrich vo nEngland versprochen, der aber starb. Der anschliessende Aufstand in Navarra, wurde durch den Einmarsch französischer Truppen von Phillip III niedergeschlagen, und somit der Frieden dort wiederhergestellt.  Johanna I, die Frau von Philipp IV, war also ein Ergebnis strategischer Diplomatie. Johanna I wurde mit 13 Jahren französische Königin. Nun zurück zur Tochter Philipp IV, Isabelle de France, hier war es ein klein wenig verzwickter, aber für damalige Verhältnisse eine ganz normale “Abwicklung” von (Hetero)-Ehe-Anbahnungen.
Kein geringerer als der Pabst selbst mischte hier kräftig mit, wobei wir hier also die obengenannte Interessengruppe 1 mit involviert sehen, aber da damals relgiöse und weltliche Macht vermischt waren, kann man das nicht mehr trennen. Papst Bonifatius der VIII verkuppelte den englischen König Eduard I , also den Vater Eduards II, um den es in diesem Artikel in der Hauptsache geht, der über Homosexualität diskreditiert wurde und sogar heute noch wieder, dazu später mehr, mit Marguerite , die Schwester Phillip IV. Ziel war mit diesem Schachzug die Feindseligkeiten zwischender englischen und französichen Krone umd die Gebiete im französischen Gascogne beizulegen und zu schlichten, die von England besetzt waren. Phillips IV Tochter Isabelle, die spätere Gemahlin von Eduard II, wurde von Bonifatius VIII und Unterstützung von Phillip IV im Alter von 2 Jahren den Thronfolger Eduards I, Eduard II versprochen, die Heirat sollte stattfinden, sobald sie 12 Jahre alt war. Randbemerkung: Isabelle`s  Mutter Johanna I wurde ja auch schon mit 11 Jahren mit Phillip IV verheiratet, von Phillip III seinem Vater eingefädelt, wir erinnern uns, die Mitgift für das Königreich Navarra. Nun zurück zur eingefäldelten Doppelhochzeit und um die Regelung der Provinz Gascogne: Es wurde über diese Verhältnisse und über die “Mitgiften” ein Vertrag aufgesetzt: der Vertrag von Montreuil – dieser Vertrag regelte die “Konsequenzen” aus beiden Ehebündnnissen: Wenn man so will eine Art Firmenfusionsvertrag und die Regelung der Synergie-Effekte.Randbemerkung: Man stelle sich Phillpp III oder Phillip IV nur vor, eine “Homo-Ehe” in seinem Königreich zu legitimieren, oder durch den Pabst selbst – der ja wie man hier sehen kann, genauso am Monopoly der Königreiche mitwirkte, und im Prinzip mit religiösen Ritual-Modulen, wie das Ehe-Ritual ein Teil der Religion darstellt,  bis zur Entmachtung der  Kirche mit der Säkularisation in der Kirche üblich, in weltlichen Hemisphären damit Macht legitimierte. 2 Wichtige Säulen dieser Machtlegitimitation ist das Patriarchat und die Heteronormativität. Beides wichtig für die Steuerung der Macht, über die Erbfolge. Das Eduard II homosexuell war, und das dies auch bekannt wurde, diese Tatsache wurde zur Steuerung nun eingesetzt: 1. Prämisse: die Heteronormativität wird benötigt um durch Hetero-Ehen die Geburten zu sichern und die Machtverantwortung der Kinder gegenüber den Eltern maximal sicherzustellen. Diese 1. Prämisse war hier nicht in Gefahr, denn Eduard III, der Thronfolger war schon geboren. Eduard I legte seinem Sohn Eduard II nahe, als er die Heirat mit Isabelle I einfädelte, das er sich verpflichten würde für Nachwuchs zu sorgen, was er auch tat. Isabell bekam 4 Kinder, 2 Söhne und 2 Töchter, die Thronfolge also sichergestellt. 1 Sohn war der spätere König Eduard III. Nein, die Thronfolge war es nun nicht mehr direkt, die durch seine Homosexualität in Gefahr war, und dies war nicht mehr der direkte Grund, warum man ihn über diesen Sachverhalt diskreditierte. Der Grund waren hier: 1. Heteronormativität darf nicht befleckt werden, durch ein König der ein “schlechtes Vorbild” gab. Man brauchte diese Hetero-Norm ja noch. Es war ja immmer wieder nötig, Macht sicherzustellen. Man sah dies gut an Eduard II selbst, und an dessen Geschwister: Die Mutter von Eduard II, Eleonore von Kastilien hat mit 16 Jahren ihre erste Totgeburt gehabt, und Eduard II war ihr 15. ! und letztes Kind, als sie 43 Jahre alt war. Die Brüder starben alle sehr früh, Alphonose,der am längsten lebte wurde gerade 10 Jahre alt, und war zu diesem Zeitpunkt Earl of Chester. Auch viele der Töchter starben früh, und die die überlebten, konnten den Thron nicht erben, und dann bestand die Gefahr, das durch Heirat die Macht verloren ging. Gut zu sehen am Beispiel der Töchter hier, und das galt generell für adelige Frauen: sie konnten ihren Stand nur durch Heirat sichern, oder sie wurden Nonne. 5 der Töcher überlebten ihre Kindheit und 4 heirateten einen Adeligen und eine wurde eine Nonne.  Eduard II war sozusagen durch sich selbst, als einziger Thronfolger ein Sinnbild für die Tatsache, das Machterhalt, in einem Patriarchat, wenn Macht eben nur durch den Sohn vererbt werden soll, eine “Hetero-Norm” benötigt. Alles wa diese Heter-Norm in Frage stellt, darf nicht sein, und ein König, auch wenn er einen Thronfolger hat, darf nicht homosexuell sein, das darf nicht gutgeheissen werden. Das musste bekämpft werden. Und wenn man das Opfer noch aus anderen politischen Gründen los haben wollte, war das Volk sowieso auf der Seite der “Hetero-Norm”, da ja Homosexualität eine Sünde war, und man konnte wieder mit der Religion argumentieren.
Interessant ist hier, das wenn man Dinge tut, die andere nicht “gutheissen”, die anderen automatisch berechtigt sind, Dinge tun zu dürfen, die nicht gut sind, ohne dafür belangt zu werden.
Der Vorwurf, das Eduard II homosexuell war, schaffte Freiraum für Dinge, die sonst gar nicht möglich gewesen wären. Isabelle I, nahm sich einen Liebhaber, Roger Mortimer, begann auf seine Mädresse, Queen Isabella I Einfluss zu nehmen. Dies wurde toleriert, den Einfluss den Piers Gavestone auf Eduard II hatte, wurde nicht toleriert. Gaavestone, war ein enger Freund, und alles was über normale Männer Freundschaft hinausging, wurde als homosexuell gesehen. Es ist klar, das hier ein Machtverlust stattfand, der “unkontrolliert” war. Gavestone war einer der 10

http://www.welt.de/kultur/history/article1320282/Eduard-II-Grausamer-Tod-eines-schwulen-Koenigs.html

huffington Post: “the myth about the way of death is anti-Edward propaganda playing on his sexuality

http://www.huffingtonpost.co.uk/gareth-johnson/englands-gay-king_b_2989141.html

 

the ruth – eduard II blog

http://edwardthesecond.blogspot.de/2006/11/execution-of-roger-mortimer.html

 

 

 

 

 

Sep 142014
 

Der Begriff Transgender wird oft als Oberbegriff gesehen,

und TS wären eine “Untermenge” dieses Sammelbegriffes (TG)

DIES IST FALSCH

Der Effekt “Transgender” ist ein “Effekt”, eine Option, die wählbar ist.

Wenn eine TS sich daher wehrt als TG gesehen zu werden,

ist das nur logisch.

Die TG-Defintion sagt nichts über Geschlechtsidentitäten aus, sondern beschreibt nur das soziale Rollenverhalten, das gegensätzlich verläuft und das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt.

Der Verweis in der Defintion , das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt, bestätigt wiederum soziales Rollenverhalten und dies geht mit sexuellen Präferenzen einher. Die Transgenderflagge, die TG als weiss in der Mitte stilisiert, unterstreicht diese Positionsbestimmung.

Es geht also hier im TG-Diskurs um:

Ablehnungen von erwarteten Rollenzuweisungen

Ablehnung von Zuweisungen bezüglich lesbisch oder schwul durch Klischees

(weiss in der Mitte der Fahne bietet somit einen eigenen Raum, neben lesbisch und schwul)

Wenn im Kontext von TG über Mann und Frau gesprochen wird, sind immer deren Geschlechterrollen gemeint, keine Geschlechter.

Wir haben es also hier in der Diskussion

sind TS eine Untermenge von TG mit einer kapitalen Verwässerung der Sachverhalte zu tun, die die Verständniswelt der TS nochmals sprengt.

Die TS, durch ihre eigene Definition bereits diskriminiert,

da diese sie in ihrem falsch zugewiesenen Geschlecht belässt,

und werden nun durch die Genderisierung nochmals diskriminiert

und ihr Identitätsgeschlecht verbal unsichtbar gemacht.

Eine Genderisierung ist im Prinzip genau das, was F64.0 macht,

nur das bei F64.0 noch der pathologische Aspekt hinzugefügt wurde.

Das F64.0 hier noch zusätzlich zur Genderisierung einen imaginären “Zwang”

unterstellt, der pathologisiert wird.

TS sind also durch F64.0 und / oder durch Genderisierung doppelt diskriminiert.

In der englischen Definition von Transgender

en.wikipedia.org/wiki/Transgender

finden wir die Bestätigung, denn Gender Identity – bezieht sich wiederum auf das soziale Rollenverhalten, “die soziale Rollenidentität”

en.wikipedia.org/wiki/Gender_identity

Diese Vermischung von Genderisten und TS hat fatale Folgen.

TS, deren Geschlechtsidentität bereits durch die Definition TS selbst unsichtbar gemacht, bekommt nun noch eine Bestätigung der Umwelt:

Ja – das sind ja alles Transgender…. und diejenigen die sich operieren lassen sind eben krank.

Das ist der Stand der Dinge. Der momentane StatusQuo in der Verständniswelt der Betrachter dieser Thematik.

Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn die Medien von unmgebauten Männern berichten, die ALS Frau leben, wenn genau das die Definition aussagt.

Um also die Medien dazu zu bringen, das zu sagen, was wir empfinden, muss der F64.0 geändert werden, in eine Erklärung, die aussagt, das es sich hier um biologische Frauen, vom Gehirngeschlecht bedingt biologische Frauen handelt,

die mit den falschen Gennitalien geboren worden sind.

Solange dies nicht schwarz auf weiss in einem ICD Code steht,

wird es nichts bringen, sich “Frau mit TS-Vergangenheit” zu nennen,

um die falsche Definition abzuschütteln.

Die Definition ist auch wichtig, damit eine Vermischung mit Transgendern nicht stattfinden kann.

Transgender, eine künstliche Bezeichnung für ein Artefakt.

Transgender ist eine NICHT-DEFINITION.

Sie sagt aus, was ich nicht bin:

Nicht heteronormativ.

Nicht in der Rolle männlich, nicht in der Rolle weiblich.

Ähnlich wie zu sagen: Ich bin was ich bin.

Um einer Begründung auszuweichen, weil man sich mit den aktuell gültigen

Begrifflichkeiten nicht erkären kann und will – nur zu verständlich.

Beides bringt im Verständnis gar nichts, und bringt andere,

die in diese NICHT-Definition gezogen werden in die gleiche Unsichtbarkeit.

Nicht-Definitionen sind nur etwas für Menschen,

die wirklich gar nicht definiert werden wollen -wie Genderqueer.

Sie sind aber für Menschen, die für sich etwas SIND und SEIN wollen fatal.

Transgender ist aber nun, neben einer NICHT-Definition noch etwas:

Es ist ein Artefakt von TS.

Denn eine TS, hat das bestreben, die Kleidung anzuziehen, die ihrer Identität entspricht. Sich so zu geben, auch in der Rolle, wie ihre Identität entspricht.

Somit entsteht aus der TS für den Betrachter eine vermeintliche TG.

Also müssen TS, die nicht “verwechselt” werden wollen, aufpassen nicht mit TG verwechselt zu werden – mit einem Artefakt wohlgemerkt.

TG kann alles sein, oder nichts, wie bei einer Nicht-Definition eben üblich.

Übrig bleibt, wenn wir alles oder nichts, vergleichen, das was auffälllt:

Z.B. bunte, oft sexy Klitterklamotten, auffällige Make UP – Draq Style – wie man es oft auf CSD`s sieht, um der politischen Richtung, des “Nein”-Sagens, gegen Normen auch feierlich Ausdruck zu geben. Eine TS, die also gerne eine TS bleben will, und nicht als TG verwechselt werden will, darf also nicht auffällig mit Klittersachen rumlaufen, nicht sexy sein.

Wow – jede Feministin würde jetzt aufschreien. Wer hat den TS das nur eingebrockt.

Ich würde sagen, diejenigen haben ihr das eingebrockt, die sie gar nicht haben wollen, die sie weglügen, die Macher der aktuellen F64.0 Definition. Und diese Macher bedienen sich der Genderbewegung, um im allgemeinen Chaos der Rollenauflösungen die TS einfach mit zu absorbieren, wegzuwischen.

Ein paar Kranke gibt es eben, die sich operieren lassen, aber die sind nur krank, Geschlechter sind das keine anderen, das bilden sie sich nur ein.

Und diejenigen, die sich nicht operieren lassen, die kein F64.0 brauchen udn sich nicht pathologisieren lassen, da sind ja AUCH keine Geschlechter, erst recht nicht – das sind

Transgender. Rollenwechsler. NEIN-SAGER zu Normen, wie Männer und Frauenrollen, und damit lösen sie auch Gay- und Lesbendefinitionen auf. Ist ja klar, ein Mann der NEIN zur GAY-Definition sagt, der zieht sich einen Rock an, spielt Frau und ist dann nicht mehr schwul -weil er ist ja FRAU.

Der der die Lunte gelegt hat, der Dritte, freut sich über den entbrannten Bürgerkrieg und lacht sich in Fäustchen.

Denn nun, nachdem die Abgrenzung nicht im F64.0 Code definiert ist, indem dort steht, das es sich um ein souveränes biologisches Gehirngeschlecht handelt, muss die Abgrenzung von den TS selbst vorgenommen werden,

müssen sie selbst kämpfen, das sie wahrgenommen werdn, als Geschlecht.

Ein wahrlich auswegloses Unterfangen.

Denn gerade weil sie in F64.0 über Genitalismuis-Argumente fremdbestimmt wurden, was völlig transphob ist, kommen sie aus dieser Nummer nur noch über die Operation raus. Sie haben nur noch das Argument, das sie nun eine Frau wären, wenn die Operation erfolgt ist.

Bürgerkrieg deshalb, weil sie nun andere TS, die keine OP benötigen für ihre Harmonisierung als Transgender bezeichnen müssen, um nicht sellbst als Transgender gesehen zu werden.

Das Paradoxum ist, das sie bereits im F64.0 als Transgender beschrieben werden, nur mit dem Zusatz zwanghaft.

Jede SHG, die also nicht für eine F64.0 Novelle kämpft, bzw. der Löschung des gesamten Code, verrät sich selbst.

Sie befeuert die Diskriminierung, das keine Rede von Geschlechtern ist, in keinem Wort, und befeuert die Unsichtbarmachung von TS, ohne Operation.

Und hier nützt auch ein TGG nicht, das vor jahren angedacht war, um dieses Unterfangen noch gesetzlich zu stützen,

also ein Gesetz, das nichtoperierte Frauen, ohne gaOP paushal zu Transgendern erklärt, wieder, wie wäre es anders zu erwarten gewesen, ohne Wort darüber, das es sich hier um Frauen handeln würde.

Wenn ich mir die letzten 15 Jahre ansehe, welche Bemühungen stattgefunden haben, muss ich feststellen, das der Bürgerkrieg gut entbrannt ist, und der der sich gefreut hat, wahren Grund zur Freude hatte.

Nein – es sind Frauen, Identitätsfrauen, oder Frauen (IF),

und weder TS noch TG, und solange das Wort Frau in der Defintion nicht vorkommt, brauchen die TS die TG nicht beschimpfen,

denn TG sind quasi nicht vorhanden, es ist keine Gruppe, sondern nur ein Artefakt, ein NEIN-Sagen.

Und wenn ich polemisch sein will, TG ist die AFD-Partei die alle Unzufriedenen in sich absorbiert, die mit dem was ist nicht zufrieden sind,

aber im Prinzip keine Lösung haben, wie es besser gehen könnte.

Wer Transgender ist, und nicht festlegen zu wollen ist unsinnig.

Vielmehr ist zu hinterfragen, was die Intention der Menschen ist,

die als “Transgender” in Erscheinung treten.

Dieses Artefakt entsteht durch:

1. TS die als TG gesehen werden

2. Fetisch -ohne abweichende Geschlechtsidentität

3. NEIN-SAGER zu Normen, NICHT-DEFINITION-Anhänger, Genderqueer

also auch hier wichtig: ohne abweichende Geschlechtsidentität

denn wer nein sagt, sagt auch nicht ja zu seiner Identität

Sicher ist es einfach, alle 3 Gruppen in eine den F64.0 Machern wohlschmeckende Suppe zu werfen, diese haben ja bereits nun auch

die Gruppe 2 pathologisiert im F65.1 Code

Jemand der NEIN sagt, die Gruppe 3 kann also nicht pathologisiert werden,

Dem Wahn der Pathologisierung ist anscheinend in unserer heutigen Welt nur noch zu entkommen, indem man sich selbst verleugnet.

Ich bin Transgender, was soviel heisst -wie ich bin Nichts.

Warum gerade TS, auch wenn sie nicht operiert sind, auf eine Fremdwahrnehmujng angewiesen sind, habe ich im Februar diesen jahres in einem Artikel geschrieben.

Und ja – sie erleiden das gleiche Schicksal, als TG gesehen zu werden, nicht nur von den F64.0 Machenr, sondern von den TS, die sich über Genitalismus versuchen abzugrenzen ebenso.

Dieses Abgrenzungsverhalten ist dem Fehler im F64.0 geschuldet, sie müssten dies nicht, wenn dort eindeutig das drin stehen würden, was sie vor der OP schon sind: Frauen.

Gerade nongaOP-TS werden als TG diskriminiet das sie sich Fremdwahrnehmung wünschen:

Im Februar schrieb ich:

Also der Rollenwechsel durch Kleidung ist für die innere Seele wichtig, um als das Geschlecht gesehen, geliebt und behandelt zu werden, das ich in mir habe,

auch wenn der Körper nicht übereinstimmt, ist es schön wenn ich spüre das der andere spürt, was ich in mir fühle – ja es ist nicht nur schön – sondern ein wichtiger Punkt um überhaupt Spass am Sex haben zu können.