Sep 102014
 

Suizidursache:

Wie hoch ist der Anteil der Nichtakzeptanz
an der Suizidursache:

1. eher gering ?
2. ist gleichwertig ?
3. sehr hoch ?
Dieser Artikel bechäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Nichtakzeptanz für die Frau (IF) spielt.
F64.0 wird hier auch thematisiert da dieser als Nichtakzeptanz der Gesellschaft erfahren werden kann. Die Medien, die diese Denkweise von F64.0 widerspiegeln, verstärken den Effekt, da die Medien meinungsbildend sind.
Die Haltung der Ärzte wird so zur Haltung der Gesellschaft (>Vorurteile)

Das Menschen, deren Körper nicht zu ihrem Seelengeschlecht, Gefühlsgeschlecht, Gehirngeschlecht passt, erstmal mit sich selbst ein Problem haben liegt auf der Hand.

Das sie dieses Problem mit sich selbst zu lösen haben auch.

Und das die Lösung die sie für sich erarbeiten mannigfaltige Lösungsmodelle haben kann auch.
Denn jeder Mensch ist individuell und wird auf dieses Problem
daher auch verschieden reagieren.

Diese ANFORDERUNG an diesen Menschen, das etwas zu tun ist, bedingt durch die Identität, die nicht zum Körper passt, erzeugt einen Wunsch.

Dieser ist im F64.0 Code definiert.
Man sieht hier also, das der F64.0 Code

und jetzt genau lesen:

Keine Krankheit beschreibt, sondern die Bewältigung dieser.

Denn einen Wunsch zu entwickeln um etwas zu bewältigen,
ist keine Krankheit.

Beispiel: Schlafstörungen > Ursache ? kann vielerlei Ursachen haben.

Analog zu Schlafstörungen müsste es jetzt einen F-Code geben,
der beschreibt, das ein Mensch psychisch verhaltensgestört ist,
(F-Codes beschreiben psychische Verhaltensstörungen)
weil er den Wunsch hat “Schlaftabletten” zu nehmen

Es wird also die Handlung für die Problembewältigung pathologisiert
und nicht das Problem.

Der F64.0 Code bezieht sich also auf die Anforderung, die eine Problembewältigung beinhaltet und stellt diese als Krankheit dar.
Die Anforderung, also die Augabenstellung für die Problembewätligung
steht im F64.0 Code
(den Wunsch als Angehöriger im anderen Geschlecht zu leben…usw)

Auf die Ursache, die Gehirndiskrepanz zum Körper wird nicht eingegangen.

Oder analog: Wenn ein Hustenpatient vom Arzt als jemand beschrieben wird und folgende Diagnose erhält:

Er hat den Wunsch ständig zu husten – > psychische Störung

Aber der Arzt trägt das nicht ein, in seine Krankenakte,
sondern: Grippeinfektion mit akuter Bronchitis

also analog müsste das dann für Menschen mit abweichendem Gehirngeschlecht vom Körper heissen:

Gehirndiskrepanz mit akuter Depression

das müsste im F64.0 Code stehen

und nicht die Bewältigung dieses Problemes als psychische Störung stilisiert.

sonst müsste es auch psychisch Gestörte geben,
die den Zwang haben eine Kind zu gebären.

Das wäre dann das Beispiel mit der Schwangerschaft.

Schwangerschaft (Ursache) , Handlung: Wunsch das Kind zu gebären

Der Wunsch das Kind zu gebären ist aber keine psychische Störung
sondern die Folge von einer Ursache

Und wenn wir bei der Schwangerschaft sind,
können wir überleiten und sagen:

Weder die Schwangerschaft ist eine Krankheit,
noch eine Gehirndiskrepanz

erst einmal.

Erst einmal ist wichig, denn es kann zu einer Krankheit werden,
wenn z.B. Komplikationen in der Schwangerschaft auftreten

Analog: Wenn die Bewältigungsstrategie einer Gehirndiskrepanz keine Lösung bringt – wenn der Mensch wie vor einer Wand steht, die Aufgabe nicht bewältigen kann, sich in Einklang zu bringen.

Das kann auch passieren, wenn er eine Angleichung macht, und die OP verpfuscht wird > Seine Hoffnung, das durch die OP allles passt, könnte für immer zunichte gemacht worden sein.

Inn diesem Beispiel, oder nehmen wir ein anderes: absolut kein Passing – >
Wenn diese Fälle eintreten, wird die Ursache, die erstmal keine Krankheit bedeutet, eine Krankheit – sie ist nicht mehr zu bewältigen.

Dann müsste aber im F64.0 Code nicht stehen:

Hat den Wunsch….

sondern:

Kann seine Identität nicht leben z.B. weil….
1. die OP verpfuscht wurde
2. absolut keine Assoziation des Identitätsgeschlechtes vorhanden ist
3. Nichtakzeptanz der Gesellschaft (diese wäre dann Krankheitsverursacher, und somit jeder einzelne der Nichtakzeptanz übt, was einer Körperverletzung gleich kommt, da die Nichtakzeptant dann durch die Diagnose die Ursache von Krankheit ist, und nicht der “psychisch gestörte” selbst schuld an seinem Dilemma)
der Punkt 3 z.B. ist vernetzt mit dem Punkt 2
hat mit diesem ein Feedback und eine Rückkopplung

Und jetzt komme ich zur Fragestellung dieses Threads:

zu der Frage:
Wieviel Anteil hat die gesellschaftliche Nichtakzeptanz daran,
das ein Mensch krank wird, dessen Bewältigungsstrategie für ihn
selbst, um sich selbst in Einklang zu bringen (z.B. gaOp) ausgereicht hätte,
aber an der nächsten Hürde, der Fremdwahrnehmung scheitert,
vor allem dann wenn die Fremdwahrnehmung, wenn nicht als passend empfunden, keine Toleranz und Akzeptanzzonen bereithält,
und diese Nichtakzeptanz wiederum für diesen Menschen reflektiert:
Ich kann ja gar nicht akzeptiert werden, weil ich nicht so aussehe, das ich akzeptiert werden könnte.
Hier entsteht also eine Feedback im Menschen, das die körperliche bereits in Einklang gebrachte Harmonie wieder in Frage stellt, und zwar von außen durch
Nichtkzeptanz.
Die Bewältigung des eigenen unpassenden Körpers hat für den Menschen schon funktioniert, wird aber wieder in Frage gestellt, durch dieses Feddback von außen, das sagt: Du siehst nicht aus wie eine Frau.
Das heisst: Die Nichtakzeptanz führt wieder zur Disharmonie zwischen Körper und Gehirngeschlecht, und zwar dann nicht mehr durch eigenes Verursachen, wie anfänglich bei der bereits nun bewältigten Problemstellung, sondern nun wiederholt: Ich muss meinen Körper ja nochmehr “angleichen” sonst bin ich ja immer noch keine Frau. Heisst: Das Gefühl, das der Körper nicht passt, wird nu nicht mehr durch sich selbst sondern von außen generiert.
Und nun entsteht eine Abhängigkeit:
War der Mensch vorher in der Lage, uabhgängig selbst sich in Einklang zu bringen, ist er nun auf die Meinung von anderen angewiesen, die ihn akzeptieren und sagen: Ja Du bist eine Frau.
Auch Verhalten wird hier gewertet, nicht nur Körper.
Aber auch wenn ein Mensch wegen seinem Verhalten nicht als Frau gesehen wird, führt dies durch die Aussage: Du bist keine Frau – für ihn wieder zu dem Feedback: Ich bin keine Frau, was ihn wieder Unsicherheit gibt, das sein Körper immer noch nicht passen könnte und ihn wieder in die Problembewältigung zurückwirft, das sein Körper nicht “stimmig” ist. Denn für das Gehirn ist es egal – es kann nicht unterscheiden zwischen:
1. Wenn Du sagst Du bist keine Frau (1. Phase der Bewältigung, das Du es schaffst für Dich zu sagen, dsa Du eine Frau bist – egal mit welcher Bewältigungsstrategie)
2. Wenn Dir jemand sagt: Du bist keine Frau. (2. Phase der Bewältigung, wenn Du in Einklang bist, aber nun von außen (Der Gesellschaft) negatives Feedback bezüglcih Deiner Identität bekommst durch Nichtakzeptanz)
3. Wenn Du denkst das die anderen denken Du bist keine Frau. (gehört zur 2. Phase: Misstrauen, ob jemand nur Mitleid hat, Misstrauen ob Du wirklich verstanden wirst, Zweifel, Reden hinter vorgehaltener Hand, besonders Transphobie wird versteckt, im Gegensatz zu Homophobie)
Punkte 1-3 – siehe (>Hirnforschung: Spiegelneuronen)

Weil für das Gehirn alle 3 Fälle das gleiche bedeuten, werden immer die gleichen Reaktionen vom Gehirn weitergegeben, und die gleichen Emotionen auf die Impulse. Wenn also jemand sagt: Du bist keine Frau, ist das für die Emotion die darauf folgt gleichbedeutend mit der emotionalen Reaktion wenn Du von Dir selbst sagst Du bist keine Frau.

Deshalb fällt der Mensch bei Nichtakzeptanz wieder in die 1. Prioblemzone zurück und fängt an sich sellbst wieder mit seinem Körper anzugleichen, ist wieder auf der “alten Baustelle”, obwohl er mit sich schon im Einklang war. Er denkt, wenn er es nun “besser” oder “richtig” macht, kann er endlich mit sich ins reine kommen.

Nicht anders ist zu erkälren, das viele SHG`s den Fokus extrem auf die Fremdwahrnehmung legen und raten, alles mögliche zu tun, damit die Fremdwahrnehmung passt. Nur: Die Menschen werden zum Spielball der Umwelt, ist diese nicht bereit, können sie ihr Ziel nie erreichen.
Hier muss unbedingt aufgeklärt werden, das nicht der Mensch der Nichtakzeptanz erfhärt eine Bringschuld hat, sondern, derjenige der Akzeptanz, Toleranz und Respekt zu schenken hat.

 

Diese Frage des “nicht mehr bewältigen könnens” ist deshalb eine elementare, da der Zeitpunkt für Suizide hier genau den Weg aufzeigt, der bereits bewältigt wurde und wo es scheiterte – entweder an der eigenen Aufgabe mit seinem Körper in Harmonie zu kommen(Phase 1: “Eigenwahrnehmungsaufgabe”), oder an der Aufgabe nicht entsprechen zu können bei Nichtakzeptanz (Phase 2 und 3: “Fremdwahrnehmungsaufgabe”) oder beiden:
Zeitpunkt der Suizide nach der eigenen Realiserung der Gehirndiskrepanz:

[color=blue]Sehr schnell danach: [/color]
Realisierung, das keine Chance der Eigenbewältigung besteht,
geringer Anteil der Gesellschaft – sehr frühe Suizide

[color=blue]später, nach versuchter Harmonisierung,
Erkenntnis, das es nicht zu schaffen ist:[/color]
Realisierung das es nichts bringt, nach mehreren Versuchen,
erste negative Erlebnisse in der Gesellschaft, negatives Feedback,
Realisierung das nie ein weiblicher Körper entstehen kann, der einem selbst zusagt und in dem man sich wohlfühlt

[color=blue]noch später: [/color]
oft erst nach erfolgter Angleichung und Operationen, bereits seit Jahren öffentlich geoutet, bereits schweren Weg hinter sich gebracht, mit Behörden und Ämtern, Realisierung das die Gesellschaft Identitäten nicht sieht und daher nicht verstehen und akzeptieren kann, Realisierung das auch ein angeglichener Körper nichts “bringt” für die Fremdwahrnehmung, da einfach zuviele andere Dinge nicht “passen” – selbst bereits in Harmonie, aber die Bewältigungsstrategie scheitert, da das Identitätsgeschlecht trotzdem unsichtbar bleibt -> Freitod wegen Nichtakzeptanz und mangelnder Fremdwahrnehmung
die Zeitangaben früh, später und nochspäter
haben keine zeitlichen meßbaren Fristen,
deshalb nicht, das sie keine Zeiten markieren sondern sie markieren nur Übergänge, Phasen, die nach der Realisieurng der Gehirndiskrepanz eintreten:

1. Phase früh: Beschäfitung mit dem Körper, der eigenen Harmonisierung mit dem Körper (kann dieser überhaupt eine Frau werden vom Aussehen, so wie ich mich fühle ? )

2. Phase: beide Fronten werden parallel bekämpft: die eigene Harmonisierung mit dem Körper (Entscheidungen gaOP ja, nein usw) und es beginnt das Einbringen des Themas in das eigene soziale Umfeld, die ersten Berührungen mit der Geselllschaft findet statt – erstes Feedback, evt. erste positive und negative Erlebnisse

3. Phase: Zufriendenheit mit dem eigenen Körper, es bleibt die 2. Front: Das Einbringen seiner Identität in die Gesellschaft – beginnt für Menschen die auf eine Operation zugearbeitet haben, oft erst nach der Operation, Menschen die sich gegen Operationen entscheiden, haben hier in der Phase 2 schon bereits die Gesellschaft mehr im Vordergrund und Bewältiungsarbeit geleistet, da sie mit ihrem Körper schneller in Harmonie gekommen sind, und den Blick mehr von sich auf die Gesellschaft im Fokus haben, als ein Mensch der immer noch mit seiner Eigenwahrnehmung kämpft
Wenn nun ein Suizid in Phase 3 stattfindet, ist der gesellschatliche Anteil höher als Ursache des Suizid wie in Phase 1, wenn der Mensch Hoffnung gehabt hat, das die Gesellschaft ihn akzeptiert, bzw. erst jetzt feststellt, das die Gesellschaft ihn nicht akzeptiert (nach erfolgreicher Lösung der Eigenwahrnehmungsaufgabe)

Wenn ein Mensch gar keine Hoffnung hat, das die Gesellschaft mit ihm klar kommt, kann der Suizidgrund bereits in Phase 1 die Gesellschaft sein.

Wenn ein Mensch Suizid begeht, obwohl die Gesellschaft ihn in seinem sozialen Umfeld bereits aufgefangen hat, konnte er seine Bewältigungsstrategie nicht erfolgreich für sich selbst durchführen, um seine Gehirndiskrepanz mit seinem Körper zu lösen.

Man sieht hier, das man den Einfluss der Gesellschaft am Suizid nur dann an dem Phasenzeitpunkt der Bewälltigungsstrategie ableiten kann, wenn man die individuelle Situation desjenigen kennt, bzw. kannte. Wenn man die Situation kannte ist der Einfluss sehr gut zu bestimmen.

Ein Mensch der nach dem erfolgreichen Outing vor seiner Frau und nach Outing auf seinem Arbeitsplatz Suizid begeht, weil er auf der Arbeitsstelle gemobbt wird, weil er noch als Mann gesehen wird: Hier liegt der Anteil der Gesellschaft sehr hoch.

Die Frage ist,
wie hoch schätzt ihr den Anteil der Gesellschaft, die Nichtakzeptanz übt ein,
im Vergleich zu dem Anteil der Eigenproblematik, die nicht bewätligt wird.
Bitte hier auch berücksichtigen, das der Mensch, bereits beim Psychologen und bei der Konfrontation mit F64.0 eine wichtiges Feedback mit der “Gesellschaft” erfährt. Brisant: Mit dem Teil der Gesellschaft, die ihm “helfen will”. Den Ärzten und Psychologen. Denn wenn er sich in dem F64.0 Code überaupt nicht widerfindet und verstanden fühlt, hat er seine erste Nichtakzeptanz-Erfahrung von höchster und auch noch vermeintliche kompetentester Stelle, von einer Instution, der Ärzteschaft, den Medizinern. Diese sind Teil der Gesellschaft und auch meinungsbildend, vor allem in den Medien und somit für die gesamte Gesellschaft, wie das Thema aufgenommen wird. (>Vorurteile)

Deshalb ist der 1. Abschnitt dieses Artikels, der F64.0 behandelt, wesentlich und gehört mit zur Betrachtung um die Frage zu beantworten, welchen Anteil die Gesellschaft an dem Gemütszustand und an Suiziden in diesem Fall hat.

 

 

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