Feb 282014
 

 

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Wenn es um Geschelchtsidentitäten geht, sollte man es fertig bringen,
äußere Dinge im Bypass schalten zu können, und man sollte doch mal anfangen,
eine Seele spüren zu lernen, diese zu “sehen” – und nicht auf äußere Dinge zu achten,
und aufhören, von äußeren Dingen Rückschlüsse zu ziehen auf die Seele.

Die weibliche Seele ist hiermit gemeint. Darum geht es, und es geht darum,
dass ich eine weibliche Seele haben kann – “mich als Frau begreife, spüre und identifiziere”,
meine Selbstfindungsphase lange abgesschlossen habe und trotzdem in Harmonie mit äußeren Dingen bin,
wie z.B. meinem Penis, diesen auch lieben kann, und das meiner weiblichen Identität nicht entgegensteht.

Es ist eine Sache, wie ich selbst – wie meine innere Frau, diese äußere Gegebenheit für sich sublimiert -
wie ich dieses äußere, das für Außenstehende ein männliches Merkmal bedeutet,
in meine weibliche Identität integriere.

Zur Erinnerung: Wir sprechen hier nicht von weiblichen oder männlichen Genitalien,
sondern vom Gehirngeschlecht.
Und dann wiederum von der Harmonisierung der gegebenen äußeren Merkmale,
den morphologischen Ausprügungen mit dem Gehirn.

Andere integrieren den Penis nicht in ihr eigenes Frauenbild, können diesen nicht mit ihrem Gehirngeschelcht harmonisieren,
könnten dies nie und streben daher eine Operation an – gut – das ist ihre Form der Harmonisierung, die sie entstresst,
die Form der Frau die sie leben,
aber ich verurteile eines zutiefst:
Das Frauen die die OP gemacht haben sagen, das andere die diese nicht brauchen, keine Frauen wären.

Ihre Argumentation stützt sich auf die Aussage: Du liebst Deinen Penis – Du bist daher Frau.

Diese Formel setzt voraus, das der Penis zum einen als Penis definiert wird, was er für die Clitorisfrauen nicht ist, und zum anderen, da die gaOP-IF ja für ihr Harmonisierungsergebnis selbst den Penis hassen muß,
nun meint, wenn er dazugehören darf, kann es sich nur um einen männliche Identität handeln, z.B in Form eines Mannes mit einem Fetisch.

Das diese Denkarbeit einen Fehler enthält, erkennen wir daran, das auch die falsch zugewiesene Frau, für viele ein Mann bleibt, auch wenn sie eine Genitaloperation gemacht hat.

Das sind genau die, die sagen: Das ist ein operiertes Loch, das ist keine Vulva – das bildest Du Dir ein – das sind z.b. Menschen, die Frauen und Männer immer über äußere Dingen einteilen.

Als erstes Kriterium dient dazu das Genital. Das dürfte im Moment leider noch die Masse der Gesellschaft sein.

Für sie ist die Identität- diese ganze Diskussion über die Identität, völlig fremd.

Selbst die meisten “TS-Fans” – die Männer sind hier angesprochen, suchen sich falsch zugewiesene Frauen – möglichst mit Busen aber mit Penis, damit sie hier ihr eine Art Zwischengeschlecht haben – sei es weil das für sie ein Fetisch ist, sei es weil sie zu wenig gay sind für einen Mann, und sie unbewußt ihre weiblichen Anteile triggern können,
ohne dass sie homophobe Gefühle bekommen, aber eine Frau mit Penis – das würde sie reizen -
aber allen ist gemein:
Sie sehen nicht das Gehirngeschlechts dieses Wesens,
beachten nicht die biologischn Ursachen, nicht ihre Identiät.

Die Gesellschaft – die sich in der Breite nicht mit diesen Themen auseinandersetzt,
die das Thema im LGBTI-Terminus absorbiert, innerhalb sexueller Präferenzen,
unter dem Begriff “Transsexualität”(SIC!), der eine psychische Verhaltensstörung beschreibt,
die das Thema nur von DraqQueens, Travestie-Shows und Krankenhausberichten kennt,
heuchelt meist nur Akzeptanz.
Nein, heucheln würde ja bedeuten, sie wüßten es besser,
nein sie wissen es nicht. Sie wissen meist gar nichts,
außer Begriffe aus dem Duden: Der Mann und Frau innerhalb der gegebenen Fortpflanzungsmöglchkeiten differenziert.

Hinter vorgehaltener Hand heißt es dann:
Schau mal, der denkt, er ist eine Frau, und hat sogar eine OP gemacht !

Und, um das ganze noch tragischer zu formulieren:

Für die Ärzte bleiben diese falsch zugewiesenen Frauen auch Männer, wenn es um Diagnosen der Hormontherapie geht und auch in anderen Bewertungen, immer wird auf das “Mann”-Sein zurückgegriffen.
Das männliche Genital, das einmal da war, verfolgt die falsch zugewiesenen Menschen ihr ganzes Leben lang.
Eine Farce, wenn man bedenkt, das sich auch im schulmedizinisch-wissenschaftlichen Hörsälen,
die Mediziner im Intersexuellen-Diskurs um Geschlechterdefinitionen streiten,
dann, wenn selbst die Genitalien keine eindeutige Aussage und Unterscheidung mehr ermöglichen,
schlichtweg weil sie z.b. beide vorhanden sind.

Und ganz sichtbar wird diese genitale Denkweise dann, wenn das Wort “Geschlechtsumwandlung” verwendet wird.

Dieses Wort suggeriert, dass man ein Geschlecht umwandeln könnte, und ignoriert die Frau, die dieses Wesen schon immer in ihrer Seele war.
Von Geburt an.

Diejenigen der falsch zugewiesenen Frauen, die Clitorisfrauen nicht akzeptieren, weil sie ihren Penis behalten,
und auch zu lieben gelernt haben, sprechen meist von einer “TS”(SIC!)-Phase,
vor ihrer OP,
danach wären sie dann “richtige” Frauen.

Auch diese Ansicht ignoriert Identitäten.

TS(SIC!) ist keine Identität.

Sie waren vorher schon Frau – und sind es nach der OP geblieben.

Auch die Clitorisfrau ist eine Frau – mit oder ohne Penis.

Sonst wären die gaOP Frauen vor ihrer OP auch keine Frauen.

Der Unsinn in der versuchten Abgrenzungs-Argumentation ist hier klar zu erkennen.

Das paradoxe ist:
Die gaOP Frauen denken, wenn sie Clitorisfrauen keine Akzeptanz schenken,
genauso wie die Menschen, die die gaOP Frauen nicht akzeptieren, weil sie deren OP-Vulva nicht als Vulva sehen,
sondern als “operiertes Loch”.

Das Wort ist absichtlich hart gewählt, um die Dramatik herauszustellen.

Jeder Mensch, der eine gaOP-Frau als Frau akzeptiert, besitzt das Denkvermögen und auch den Respekt, den eine
nichtakzeptierende gaOP-Frau für ein Clitorisfrau nicht entgegenbringen möchte.

Daher bleibt zu sagen:
Entweder Clitorisfrauen und gaOP-Frauen sind beides Männer,
oder beides sind Frauen – die Zwischenlösung: das gaOP Frauen die Fauen wären,
und Clitorisfrauen höchstens “Transgender”(SIC!) sein dürfen, ist unlogisch.

Denn wenn wir der Argumentation folgen, dass der Penis ein Penis sein soll – dann ist die OP-Vulva auch keine Vulva.

Beides für sich zu akzeptieren erfordert die innere Harmonisierung:
Ich halte meinen Penis für meinen Kitzler – und die gaOP-Frau hält ihr operiertes Loch für eine Vulva.

Wenn beide in Harmonie sind – sind sie mit ihrem weiblichen Gehirngeschlecht in Harmonie,
sind für sich im Einklang und sind beides Frauen.

Ironisch ausgedrückt: “Operierte Löcher” haben nicht das Recht, zu einem Kitzler Penis zu sagen.

Verrückt ?

Nein – es ist Logik.

Und eine Kopfsache, ein Fühlen.

GaOP-Frauen sollten hier lernen, das Clitorisfrauen, die von einigen von ihnen nicht akzeptiert werden,
weil sie ihren Penis wie eine Clit lieben, den gleichen Schmerz fühlen, wenn man ihre Vulva als operiertes Loch bezeichnet.

Dann lernen sie vielleicht die Tragweite ihrer Nichtkakzeptanz.

Denn Akzeptanz ist wichtig – auch wenn viele gaOP Frauen ihre OP für sich machen, und nicht aus Akzeptanz-Gründen, ist es sehr schmerzhaft, wenn gaOP-Frauen nach der OP von der Gesellschaft nicht als Frau gesehen werden, trotz OP – diesen Schmerz sollten sie verinnerlichen und ihn dafür verwenden, Clitorisfrauen als Frauen zu akzeptieren,
unabhängig ihres Äußeren.

Aber ist das nicht selbstverständlich ?

Ja.

Es ist überhaupt die Vorraussetzung, Identitäten unabhängig des Äußeren zu sehen.

Ansonsten hätten wir eine Art Genderfaschismus:

Du bist nur Frau, wenn Du Deinen Penis hasst.

Aber ich hasse meine Clit nicht – warum auch ?

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