Sep 142014
 

Der Begriff Transgender wird oft als Oberbegriff gesehen,

und TS wären eine “Untermenge” dieses Sammelbegriffes (TG)

DIES IST FALSCH

Der Effekt “Transgender” ist ein “Effekt”, eine Option, die wählbar ist.

Wenn eine TS sich daher wehrt als TG gesehen zu werden,

ist das nur logisch.

Die TG-Defintion sagt nichts über Geschlechtsidentitäten aus, sondern beschreibt nur das soziale Rollenverhalten, das gegensätzlich verläuft und das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt.

Der Verweis in der Defintion , das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt, bestätigt wiederum soziales Rollenverhalten und dies geht mit sexuellen Präferenzen einher. Die Transgenderflagge, die TG als weiss in der Mitte stilisiert, unterstreicht diese Positionsbestimmung.

Es geht also hier im TG-Diskurs um:

Ablehnungen von erwarteten Rollenzuweisungen

Ablehnung von Zuweisungen bezüglich lesbisch oder schwul durch Klischees

(weiss in der Mitte der Fahne bietet somit einen eigenen Raum, neben lesbisch und schwul)

Wenn im Kontext von TG über Mann und Frau gesprochen wird, sind immer deren Geschlechterrollen gemeint, keine Geschlechter.

Wir haben es also hier in der Diskussion

sind TS eine Untermenge von TG mit einer kapitalen Verwässerung der Sachverhalte zu tun, die die Verständniswelt der TS nochmals sprengt.

Die TS, durch ihre eigene Definition bereits diskriminiert,

da diese sie in ihrem falsch zugewiesenen Geschlecht belässt,

und werden nun durch die Genderisierung nochmals diskriminiert

und ihr Identitätsgeschlecht verbal unsichtbar gemacht.

Eine Genderisierung ist im Prinzip genau das, was F64.0 macht,

nur das bei F64.0 noch der pathologische Aspekt hinzugefügt wurde.

Das F64.0 hier noch zusätzlich zur Genderisierung einen imaginären “Zwang”

unterstellt, der pathologisiert wird.

TS sind also durch F64.0 und / oder durch Genderisierung doppelt diskriminiert.

In der englischen Definition von Transgender

en.wikipedia.org/wiki/Transgender

finden wir die Bestätigung, denn Gender Identity – bezieht sich wiederum auf das soziale Rollenverhalten, “die soziale Rollenidentität”

en.wikipedia.org/wiki/Gender_identity

Diese Vermischung von Genderisten und TS hat fatale Folgen.

TS, deren Geschlechtsidentität bereits durch die Definition TS selbst unsichtbar gemacht, bekommt nun noch eine Bestätigung der Umwelt:

Ja – das sind ja alles Transgender…. und diejenigen die sich operieren lassen sind eben krank.

Das ist der Stand der Dinge. Der momentane StatusQuo in der Verständniswelt der Betrachter dieser Thematik.

Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn die Medien von unmgebauten Männern berichten, die ALS Frau leben, wenn genau das die Definition aussagt.

Um also die Medien dazu zu bringen, das zu sagen, was wir empfinden, muss der F64.0 geändert werden, in eine Erklärung, die aussagt, das es sich hier um biologische Frauen, vom Gehirngeschlecht bedingt biologische Frauen handelt,

die mit den falschen Gennitalien geboren worden sind.

Solange dies nicht schwarz auf weiss in einem ICD Code steht,

wird es nichts bringen, sich “Frau mit TS-Vergangenheit” zu nennen,

um die falsche Definition abzuschütteln.

Die Definition ist auch wichtig, damit eine Vermischung mit Transgendern nicht stattfinden kann.

Transgender, eine künstliche Bezeichnung für ein Artefakt.

Transgender ist eine NICHT-DEFINITION.

Sie sagt aus, was ich nicht bin:

Nicht heteronormativ.

Nicht in der Rolle männlich, nicht in der Rolle weiblich.

Ähnlich wie zu sagen: Ich bin was ich bin.

Um einer Begründung auszuweichen, weil man sich mit den aktuell gültigen

Begrifflichkeiten nicht erkären kann und will – nur zu verständlich.

Beides bringt im Verständnis gar nichts, und bringt andere,

die in diese NICHT-Definition gezogen werden in die gleiche Unsichtbarkeit.

Nicht-Definitionen sind nur etwas für Menschen,

die wirklich gar nicht definiert werden wollen -wie Genderqueer.

Sie sind aber für Menschen, die für sich etwas SIND und SEIN wollen fatal.

Transgender ist aber nun, neben einer NICHT-Definition noch etwas:

Es ist ein Artefakt von TS.

Denn eine TS, hat das bestreben, die Kleidung anzuziehen, die ihrer Identität entspricht. Sich so zu geben, auch in der Rolle, wie ihre Identität entspricht.

Somit entsteht aus der TS für den Betrachter eine vermeintliche TG.

Also müssen TS, die nicht “verwechselt” werden wollen, aufpassen nicht mit TG verwechselt zu werden – mit einem Artefakt wohlgemerkt.

TG kann alles sein, oder nichts, wie bei einer Nicht-Definition eben üblich.

Übrig bleibt, wenn wir alles oder nichts, vergleichen, das was auffälllt:

Z.B. bunte, oft sexy Klitterklamotten, auffällige Make UP – Draq Style – wie man es oft auf CSD`s sieht, um der politischen Richtung, des “Nein”-Sagens, gegen Normen auch feierlich Ausdruck zu geben. Eine TS, die also gerne eine TS bleben will, und nicht als TG verwechselt werden will, darf also nicht auffällig mit Klittersachen rumlaufen, nicht sexy sein.

Wow – jede Feministin würde jetzt aufschreien. Wer hat den TS das nur eingebrockt.

Ich würde sagen, diejenigen haben ihr das eingebrockt, die sie gar nicht haben wollen, die sie weglügen, die Macher der aktuellen F64.0 Definition. Und diese Macher bedienen sich der Genderbewegung, um im allgemeinen Chaos der Rollenauflösungen die TS einfach mit zu absorbieren, wegzuwischen.

Ein paar Kranke gibt es eben, die sich operieren lassen, aber die sind nur krank, Geschlechter sind das keine anderen, das bilden sie sich nur ein.

Und diejenigen, die sich nicht operieren lassen, die kein F64.0 brauchen udn sich nicht pathologisieren lassen, da sind ja AUCH keine Geschlechter, erst recht nicht – das sind

Transgender. Rollenwechsler. NEIN-SAGER zu Normen, wie Männer und Frauenrollen, und damit lösen sie auch Gay- und Lesbendefinitionen auf. Ist ja klar, ein Mann der NEIN zur GAY-Definition sagt, der zieht sich einen Rock an, spielt Frau und ist dann nicht mehr schwul -weil er ist ja FRAU.

Der der die Lunte gelegt hat, der Dritte, freut sich über den entbrannten Bürgerkrieg und lacht sich in Fäustchen.

Denn nun, nachdem die Abgrenzung nicht im F64.0 Code definiert ist, indem dort steht, das es sich um ein souveränes biologisches Gehirngeschlecht handelt, muss die Abgrenzung von den TS selbst vorgenommen werden,

müssen sie selbst kämpfen, das sie wahrgenommen werdn, als Geschlecht.

Ein wahrlich auswegloses Unterfangen.

Denn gerade weil sie in F64.0 über Genitalismuis-Argumente fremdbestimmt wurden, was völlig transphob ist, kommen sie aus dieser Nummer nur noch über die Operation raus. Sie haben nur noch das Argument, das sie nun eine Frau wären, wenn die Operation erfolgt ist.

Bürgerkrieg deshalb, weil sie nun andere TS, die keine OP benötigen für ihre Harmonisierung als Transgender bezeichnen müssen, um nicht sellbst als Transgender gesehen zu werden.

Das Paradoxum ist, das sie bereits im F64.0 als Transgender beschrieben werden, nur mit dem Zusatz zwanghaft.

Jede SHG, die also nicht für eine F64.0 Novelle kämpft, bzw. der Löschung des gesamten Code, verrät sich selbst.

Sie befeuert die Diskriminierung, das keine Rede von Geschlechtern ist, in keinem Wort, und befeuert die Unsichtbarmachung von TS, ohne Operation.

Und hier nützt auch ein TGG nicht, das vor jahren angedacht war, um dieses Unterfangen noch gesetzlich zu stützen,

also ein Gesetz, das nichtoperierte Frauen, ohne gaOP paushal zu Transgendern erklärt, wieder, wie wäre es anders zu erwarten gewesen, ohne Wort darüber, das es sich hier um Frauen handeln würde.

Wenn ich mir die letzten 15 Jahre ansehe, welche Bemühungen stattgefunden haben, muss ich feststellen, das der Bürgerkrieg gut entbrannt ist, und der der sich gefreut hat, wahren Grund zur Freude hatte.

Nein – es sind Frauen, Identitätsfrauen, oder Frauen (IF),

und weder TS noch TG, und solange das Wort Frau in der Defintion nicht vorkommt, brauchen die TS die TG nicht beschimpfen,

denn TG sind quasi nicht vorhanden, es ist keine Gruppe, sondern nur ein Artefakt, ein NEIN-Sagen.

Und wenn ich polemisch sein will, TG ist die AFD-Partei die alle Unzufriedenen in sich absorbiert, die mit dem was ist nicht zufrieden sind,

aber im Prinzip keine Lösung haben, wie es besser gehen könnte.

Wer Transgender ist, und nicht festlegen zu wollen ist unsinnig.

Vielmehr ist zu hinterfragen, was die Intention der Menschen ist,

die als “Transgender” in Erscheinung treten.

Dieses Artefakt entsteht durch:

1. TS die als TG gesehen werden

2. Fetisch -ohne abweichende Geschlechtsidentität

3. NEIN-SAGER zu Normen, NICHT-DEFINITION-Anhänger, Genderqueer

also auch hier wichtig: ohne abweichende Geschlechtsidentität

denn wer nein sagt, sagt auch nicht ja zu seiner Identität

Sicher ist es einfach, alle 3 Gruppen in eine den F64.0 Machern wohlschmeckende Suppe zu werfen, diese haben ja bereits nun auch

die Gruppe 2 pathologisiert im F65.1 Code

Jemand der NEIN sagt, die Gruppe 3 kann also nicht pathologisiert werden,

Dem Wahn der Pathologisierung ist anscheinend in unserer heutigen Welt nur noch zu entkommen, indem man sich selbst verleugnet.

Ich bin Transgender, was soviel heisst -wie ich bin Nichts.

Warum gerade TS, auch wenn sie nicht operiert sind, auf eine Fremdwahrnehmujng angewiesen sind, habe ich im Februar diesen jahres in einem Artikel geschrieben.

Und ja – sie erleiden das gleiche Schicksal, als TG gesehen zu werden, nicht nur von den F64.0 Machenr, sondern von den TS, die sich über Genitalismus versuchen abzugrenzen ebenso.

Dieses Abgrenzungsverhalten ist dem Fehler im F64.0 geschuldet, sie müssten dies nicht, wenn dort eindeutig das drin stehen würden, was sie vor der OP schon sind: Frauen.

Gerade nongaOP-TS werden als TG diskriminiet das sie sich Fremdwahrnehmung wünschen:

Im Februar schrieb ich:

Also der Rollenwechsel durch Kleidung ist für die innere Seele wichtig, um als das Geschlecht gesehen, geliebt und behandelt zu werden, das ich in mir habe,

auch wenn der Körper nicht übereinstimmt, ist es schön wenn ich spüre das der andere spürt, was ich in mir fühle – ja es ist nicht nur schön – sondern ein wichtiger Punkt um überhaupt Spass am Sex haben zu können.

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