Jun 192014
 

nach der gaOP bin ich eine Frau, vorher war ich “TS”(SIC!),
ist das so schwer ?

schrieb eine gaOP-Identitätsfrau in einem einschlägigem Forum

Diese Identitätsfrau lässt damit nur ihre Wahrnehmung als gültige Erklärung zu, wer eine Frau ist und wer nicht

ich antwortete auf diesen Klassiker in Fremdbestimmung und Diskriminierung aller nongaOP-Identitätsfrauen:

definiere “Frau”

daraufhin wich sie aus mit der lapidaren Erklärung,
das würde in Wiki stehen und es wäre jetzt zu spät am Tag,
um auf meine Frage näher einzugehen

ich schrieb daraufhin folgende Zeilen:

 

lt. Wiki bist Du keine “Frau”

es wäre daher hilfreich,
sich in Identitäts-Diskursen einer Sprache zu bedienen,
die eindeutig ist

wenn Du also ein Mann bist,
darfst Du nicht schreiben “Bin ich eine Frau”

wenn Du etwas anderes als ein Mann bist,

bedarf dies einer Erklärung

dazu könntest Du dann auch gleich die Erklärung liefern,
warum du als “TS”(SIC!) ein Mann warst,
nichts anderes includiert Dein Aussage,
erst nach der gaOP eine “FRAU”(SIC!) geworden zu sein
und zwar deshalb, weil “TS”(SIC!) kein Geschlecht,
sondern ein Zustand ist

Dein Erklärungsmodell erfordert es,
Identitäten zu verleugnen,
Deine weibliche Identität,
die zu Deiner gaOP-Entscheidung geführt hat inbegriffen,

von denjenigen Identitätsfrauen, die keine gaOP anstreben,
und sie aus welchem Grunde auch immer nicht wollen,
ganz zu schweigen

das Du als Betroffene dich auf genitalistische Aussagen berufst,
bestätigt meinen Artikel
(der Artikel über die innenliegende und aussenliegende Geschlechtsdefinition war gemeint)

 

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