Jun 252014
 

Was haben die Bezeichnung
Heterosexuelle und Arier
gemeinsam ?

Es sind Bezeichnungen für gesellschaftliche
nichtexistente Artefakte.

Das es eine “reine” Rasse nicht gibt,
dürfte unstrittig sein.
Es liegt allein an der Grenzziehung,
wie weit ich im Stammbaum zurückgehe.
(das dies rassistisch ist, ist nicht relevant für meinen Vergleich)

Heterosexuell ist genausowenig existent wie “stockschwul”
oder 100% lesbisch, wir sind alle bi,
auch wenn die Anziehungskraft für das andere Geschlecht noch so klein sein mag.
Wer der Meinung ist, er sei zu 100% heterosexuell,
verdrängt den (evt. kleinen) Teil der gegengeschlechtlichen Anziehungskraft.
Dieses Verdrängen wird durch die Erziehung und das zu erwartende Rollenverhalten aufoktroyiert.
Wie die Erziehung ihre “Arbeit” leistet,
sieht man an der Differenz der Verschiedenheit,
der Grad der Verdrängung,
dieser ist bei Frauen in der Regel bedeutend geringer,
als bei Männern.
Frauen haben schon als Jugendliche “ihre Busenfreundin”,
und hier ist das Verhältnis ein völlig anderes als zwischen
gleichaltrigen Männern.
Das Verhältnis ist körperbewusster, und ein Wangenkuß ist das mindeste, meist ist der Körperkontakt noch inniger.
Männer haben eine Erwartung in der Gesellschaft zu erfüllen,
die gleichgeschlechtliches ausschliessen “soll”,
sonst ist “MANN” nicht mehr in der “NORM.
Daher ist der Verdrängungsgrad bei Männern höher,
sie leiden bedeutend mehr, wenn sie ihren Bi-Anteil verleugnen müssen, um “heterosexuell” vorzugeben.
Dieses Outing ist durch die Erzhiehung für viele so gravierend,
das sie eine regelrechte Angst davor aufbauen.
Dazu muß es sich nicht mal um das Thema “schwul” handeln,
sondern nur um den Sachverhalt,
nicht mehr als “heterosexuell” gelten zu dürfen.

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