Jun 302014
 

 

Andere Menschen, die nicht in meine Ideologie oder Weltbild passen,
als andersartig zu bezeichnen und zu diskriminieren, ist keine Meinung,
sondern Identitäts-Mord. Billigend Suizide in Kauf nehmend,
werden andere Menschen ihrer Identität beraubt,
möglichst noch öffentlich, damit derjenige am Pranger steht,
und den Zorn der ebenfalls dieser “Meinung” anhaftenden Menschen,
abbekommt. Identitätsmörder brauchen keine Waffen, es genügt ihre Zunge oder ihre Schrift. Oder auch Gesten, die Abgrenzung signalisieren.
Es werden Ideale definiert, die es zu erfüllen und einzuhalten gilt.
Die Definition Hetero stellt eines dieser Ideale dar, oder die Definition, was ein Mann für Kleidung zu tragen hat, bzw. welche er nicht zu tragen hat. Verlässt er diese Vorgabe, erfolgt Ausgrenzung und verbaler Identitätsmord.
Das er seine Handlung begründet, und niemanden etwas böses will, nützt ihm nichts. Er ist nicht selbstbestimmt. Er wird seine gerechte Strafe erhalten.
Wo kämen wir denn da hin, das jemand Grenzen überschreitet, die von uns gesteckt werden !

“Die Mörder sind unter uns” -

der 1. deutsche Spielfilm nach dem 2. WK, in den Trümmern von Berlin 1945 gedreht, Hildegard Knef illustriert mit ihrer Person einzigartig diese Stimmung.
Nein – in Farbe darf dieser Film nicht sein, er muss schwarz-weiß sein, wie das Denken von Menschen, das zur Zerstörung führte. Schwarz-Weiß Denken und Ausgrenzung, Identitätsmord.

Du bist schwul.

Du bist Trans.

Du bist Krank.

Du bist keine Frau.

Du bist ein Fetisch-Mann.

Du bist ein Perverser.

Tötet die Seele dieses Menschen, wenn er daran zerbricht,
war er selbst schuld.

 

https://www.youtube.com/watch?v=HKAYRc3adeA

 
 

 

 

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