Aug 202014
 

 

Der offensichtliche für gaOP-Identitätsfrauen
existenzielle Zwang, sich von nongaOP-IF abgrenzen zu müssen,
führt zu interessanten Argumentationsstilblüten

Eigenschaften, die nongaOP-IF zugesprochen werden,
führen gleichzeitig zu deren Identitäts-Diskreditierung,
führen dazu, das diese nicht als Identitätsfrau
sondern als “Mann” – in welcher Form auch immer -
(meist wird der Begriffscontainer “Fetischmann” bemüht)
fremdbestimmt werden.

Es ist nur logisch, das man diese “nongaOP-IF-Eigenschaften” dann nicht mehr für sich selbst bejahen kann, ganz oben in diesem “iiiiiBäh-Ranking” ist der Penis, sonst würde man ja selbst Gefahr laufen, analog dieser Argumentation als “Fetischmann” zu gelten

Klassiker dieser Stilblüten sind:

A)
eine gaOP-Identitätsfrau kleidet sich unauffällig am besten wie eine Frau, die nicht feminin wirken möchte – einfach normale Klamotten – “casual clothes” würde der Amerikaner sagen
Wer einen auffälligen Rock anzieht, wird schon in Verdacht genommen, ist der Rock kürzer – ist klar:
Hier liegt Fetischismus vor !
Wie lächerlich sich dieses Argument erweist sieht man daran,
das im Zuge der “slutwalk” Bewegung Frauen auf die Strasse gehen, um zu demonstrieren, das sie sich auch frivol anziehen dürfen, ohne in Schubläden gesteckt zu werden, oder, wie geschehen, für schuldig gesprochen werden, wenn sie ein Mann wegen ihrer aufreizenden Kleidung vergewaltigt.
Egal: ob schuldig an der eigenen Vergewaltigung, oder schuldig an der Fremdbestimmung: Du bist ein Fetischmann, weil Du das oder das anziehst – Es entsteht ein Verhaltenskodex die oder jene Kleidung anziehen zu müssen – sonst erfährt man Fremdbestimmung – dieses Verhalten ist identitäts- und frauenfeindlich und geradezu reaktionär, im Hinblick auf den erkämpften Frauenrechten Anfang des 20 Jahrhunderts, als Frauen noch Kleider tragen mussten, die am Boden streiften.
Aber egal, die Anbiederung an den Patriarchismus ist immer legitim, wenn es darum geht einen Vorteil zu erhaschen, sich gegen nongaOP-Identitätsfrauien abgrenzen zu können. Man arrangiert sich sogar mit konservativen Parteien und der Kirche, wie viele SHGs sichtbar machen – Hauptsache nicht sexistische Fetischmänner sein ! Keine “Olivia Jones” oder “Nina Queer “sein !
Mit diesen “DraqQueens” wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden ! Das diese beiden nur die Medien mit ihren eigenen Waffen schlagen, haben viele noch gar nicht erkannt – beide kämpfen aktiv für die Selbstbestimmung von Menschen.

B)
Transsexualität(SIC!) und dessen F64.0-Definition wird sillschweigend in Kauf genommen, da diese sich wunderbar zur Abgrenzung heranziehen lässt – nongaOP-Identitätsfrauen, die sich ohne Operation harmonisieren, werden als nicht transsexuell definiert, und können ja somit schon mal gar keine “Frauen” sein.
F64.0 und die Diskriminierung, das es sich hier nicht um eine Defintion handelt, die das Gehirngeschlecht berücksichtigt, wird von vielen gaOP-Identitätsfrauen bejaht – da diese Definition zur Abgrenzung zu nongaOP-IF dienlich ist. Und was dazu dient, kann schonmal gar nicht so schlecht sein. Ein Vorwärtskommen in dem Kampf, das die 2. Falschzuweisung, nach der 1. Falschzuweisung (Hebammengeschlecht) endlich aufhört, wird von den gaOP-Identitätsfrauen nur scheinheilig bekämpft, wenn man sich offen gegen F64.0 ausspricht, wird man angegriffen, das es ja dann nicht mehr möglich wäre, das die Operationen bezahlt würden. Natürlich braucht es keine Einstufung als “psychisch gestört” das ich eine Operation bezahlt bekomme. Aber F64.0 ist so wunderschön praktisch für eine Abgrenzungsargumentation – das wird dringend gebraucht. Was Du hast das Gutachten nicht ? Du kannst ja nur ein Mann sein…räusper….Es wird ja schon bejammert, das der OP-Zwang gefallen ist – womit eine Abgrenzungsbarriere weniger vorhanden ist. Schlimm, wenn man andere Menschen fremdbestimmen muß – und deren körperliche Unversehrtheit nicht so wichtig ist, hauptsache man kann sich abgrenzen und sagen: Du hast keine OP – Du bist keine Frau.

C) Alles was mit Ana lverkehr zu tun hat ist “bäh” und wird sofort in die “Fetischmann-Schublade gesteckt, das viele Frauen AV ebenfalls mögen wird ignoriert, ist ja klar, sonst könnte man damit nicht mehr abgrenzen – Frauen die den ganzen Schrank voller Schuhe und Stiefel haben, sind ja auch völlig normal, und keine Fetischisten – sind ja Frauen….

D) Der Mann und seine Körperteile wird im Zwiegespräch, wenn es um die Abgrenzung zu nongaOP-Identitätsfrauen geht, in negativer Konnotation gesetzt, es werden Schimpfwörter für Männer verwendet und das männliche Genital wird als eklig bezeichnet – ist ja klar – wovon man sich abgrenzt – von Fetischmännern, =Männern, die darf man ja auch nicht gut finden dürfen -
ich frage mich wie solche gaOP-Identitätsfrauen den Sex mit Männern unter diesen Gesichtspunkten noch geniessen können – Homophobie ist hier schon fast von Vorteil um keine Defizite zu haben – dann fällt das Abgrenzen zu “Fetischmännern” auch viel leichter.

E) Was Du lebst nicht 24/7 in der gesellschaftlichen “Frauenrolle” – nein – dann bist Du schon mal gar keine Frau – das kann ja nicht sein ! Das hier plötzlich nichts anderes als Rollenverhalten zählen soll ist wiedersprüchlich – denn dagegen kämpfen Frauen schon seit Jahrzehnten an – also auch wieder reaktionär.
Und ob mich die Aussenwelt als Frau assoziiert oder nicht, was ändert das an meiner Identität ? Wohl rein gar nichts. Natürlich könnte man unterstellen – das ein Mensch, der es locker sieht mit seiner Fremdwahrnehmung, keine “Diskrepanz” mit seinem äusseren haben könnte. Nein – eben nicht – er setzt einfach beim Betrachter genug Intellekt und Empathie voraus – durch die Hülle in die Seele schauen zu können. Was eine Vorraussetzung überhaupt ist – um Menschen ohne Passing ein Leben in ihrer Identität zu ermöglichen. Wer also nicht den Zwang hat, ständig ein CIS-Frauen-Fake zu mimen – ist Mann – klarer Fall. Es werden h ier wieder “Verahlten” herangezogen, und abgeleitet, das es sich dann um die oder die Identität handeln muss. Völliger Blödsinn. Conchita Wurst hat uns gezeigt – das Identitäten und Aussehen nicht synchron miteinander sind. Egal wie sie sich der Öffentlichkeit erklärt – der Betrachter kann keine Rückschlüsse ziehen wenn er diese Erklärungen nicht kennt, welche Identität sie hat – die Beste Vorraussetzung sich von äusseren Assoziationen und Vorurteilen zu lösen.

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