Sep 152014
 

in arbeit

 

 

Dieser Artikel ist ein Ergänzungsartikel zu

“Heteronormativität und Patriarchismus: Diener zur Sicherung von Macht”

beleuchtet anhand von einigen Beispielen konkrete Fälle in der Geschichte, warum Patriarchismus Heteronormativität bentötig,
und umgekehrt Heteronomrativität ohne Patriarchismus nicht auuskommt, um Machtsicherung über die Erbfolge auf den 1. Sohn,
wie es in Adelsgeschlechtern üblich war und ist,  sicherzustellen.
In diesen Beispielen ist eine Anfeindung von Homosexualität nicht aus homophoben Reaktionen zu begründen,
sondern die homophobe Haltung im Volk wird zur Diskreditierung benutzt, da die Homosexualität eines Mannes, eines Prätendenten auf ein machtvolle Stellung innerhalb eines Adelsgeschlechtes,  die Gefahr birgt, das das Adelsgeschlecht an Mancht einbüßt, oder ganz untergeht.

Der Artikel zeigt somit auf, das Heteronormativität, außerhalb religiöser Rituale, in der weltlichen Welt, eine Funktion zum Machterhalt hat, und das für weltliche Ziele, Macht zu sichern und auszubauen, die religiöse Attitüde der (Hetero)-Ehe nur benutzt wird, um das wahre Ziel zu verschleiern. Ehen wurden aus strategischen Gründen geschlossen und waren ein wesentlicher Bestandteil der Adelsgeschlechter und deren Machtvernetzung. Wer sich weiterte, wurde in welcher Form auch immer entmachtet, ausgeschlossen, aus dem Weg geräumt.

Somit zeigt der Artikel auf, das “hetero” ein für die Machterhaltung notwendiges Konstrukt ist, entlehnt aus kirchlichen, religiösen Ritualen, zu einer Norm und Gültigkeit hochstilisiert, und alles was nicht hetero ist, somit unmoralisch, pervers und dämoniisert werden muss, letzten Endes mit der Hilfe der Kirche, um das Konstrukt, die  Hetero-Norm und deren Wertikeit, hochzuhalten.

Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte sich  hetero gleichwertig zu homosexuell (schwul/lesbisch)  und bi ausserhalb religiöser Kontexte entwickeln müssen, was aber sichtbar nicht der Fall ist.

Deshalb gilt es zu untesscheiden ob jemand wirklich homophob ist und deshalb homophob handelt,
oder ob jemand Homophobie nur vorgibt und benutzt um mit Heteronormativität den Machterhalt über die Erbfolge sicherzustellen und um damit gleichzeitig das Patriarchat zu legitimieren.

1. Gruppe: homophobe Regelwerke um das Patriarchat zu stützen innerhalb Religionen (=keine krankhafte Homophobie)

2. Gruppe: homophobe Legitimation für weltliche Machtinteressen um Heteronormativität + Patriarchat zu stützen,
legitimiert durch die Moral (religiöse Werte)

3. Gruppe: von allen Dingen unabhängig homophob entwickelte Gefühle eines  Einzelnen gegenüber Homosexuellen
Im weiteren Artikel geht es um Beispiele aus der Geschichte, die die Gruppe 2 darstellen, diese Gruppe hat durch homophobe Handlungen, die keine krankhafte Intention haben, ein klares Ziel.
Das Ziel, das Patriarchat und die Heteronormativität zu stützen, die beide zur Machterhaltung über die Erbfolge benötigt werden und daher zusammengehören.
Dabei wird für weltliche Ziele (Macht) aus der Religion das Modul “Hetero-Ehe” und das Modul Homosexuellenfeindlichkeit entnommen und in die weltliche Welt übertragen.
Damit kann dann vor Anhängern dieser Religion immer über Moral argumentiert werden, und somit Einfluss genommen werden, auf den gewünschten Status Quo: Patriarchat und Hetero ist gut. Alles andere ist schlecht.
Beispiele aus der Geschichte zur Einleitung dieses Kapitels und zum Leitartikel:
“”Heteronormativität und Patriarchismus: Diener zur Sicherung von Macht”"

1. Beispiel: Edward II (deutsch: Eduard II)
Er war 1307 bis 1327 König von England und Wales
Bis heute noch bekannt als “Gay King”.

Nun, wie bereits angeführt, war es sehr ungünstig für den Vater einen Sohn zu haben, der erwiesenermassen homosexuell war, die Thronfolge war gefährdet, Eduard I musste also handeln.
Erst einmal schauen wer in Frage kommt, den es geht nicht um die Ehe und um Glück, sondern um Macht. Er suchte sich für ihn 16 jährige Prinzessin Isabell, “Isabell de France” war zu diesem Zeitpunkt die Tochter des amtierenden französischen Königs Phillip IV. Keine schlecht Partie – da Eduard der I eine Allianz mit Frankreich anstrebte, die letzte verbliebene Kolonie, die Gascogne auf framzösischem Festland, wollte auch gesichtert sein. Philip IV war ebenso wie Eduard I in “Heiratsvermittlung” ein Stratege, seine Brüder heirateten Töchter aus dem Adelsgeschlecht Burgunds. Dies hatte er von seinem Vater gelernt, der ihn mit Johanna I. verkuppelte, die zusammen mit ihm am Hof in Paris erzogen wurde. Johanna I befand sich auf der Flucht aus Navarra, eines Königreiches in Spanien, und sie war die einzige die den Thron auf ihrem Vater Heinrich I folgen konnte. Sie wurde aber als Kind dem englischen König Heinrich vo nEngland versprochen, der aber starb. Der anschliessende Aufstand in Navarra, wurde durch den Einmarsch französischer Truppen von Phillip III niedergeschlagen, und somit der Frieden dort wiederhergestellt.  Johanna I, die Frau von Philipp IV, war also ein Ergebnis strategischer Diplomatie. Johanna I wurde mit 13 Jahren französische Königin. Nun zurück zur Tochter Philipp IV, Isabelle de France, hier war es ein klein wenig verzwickter, aber für damalige Verhältnisse eine ganz normale “Abwicklung” von (Hetero)-Ehe-Anbahnungen.
Kein geringerer als der Pabst selbst mischte hier kräftig mit, wobei wir hier also die obengenannte Interessengruppe 1 mit involviert sehen, aber da damals relgiöse und weltliche Macht vermischt waren, kann man das nicht mehr trennen. Papst Bonifatius der VIII verkuppelte den englischen König Eduard I , also den Vater Eduards II, um den es in diesem Artikel in der Hauptsache geht, der über Homosexualität diskreditiert wurde und sogar heute noch wieder, dazu später mehr, mit Marguerite , die Schwester Phillip IV. Ziel war mit diesem Schachzug die Feindseligkeiten zwischender englischen und französichen Krone umd die Gebiete im französischen Gascogne beizulegen und zu schlichten, die von England besetzt waren. Phillips IV Tochter Isabelle, die spätere Gemahlin von Eduard II, wurde von Bonifatius VIII und Unterstützung von Phillip IV im Alter von 2 Jahren den Thronfolger Eduards I, Eduard II versprochen, die Heirat sollte stattfinden, sobald sie 12 Jahre alt war. Randbemerkung: Isabelle`s  Mutter Johanna I wurde ja auch schon mit 11 Jahren mit Phillip IV verheiratet, von Phillip III seinem Vater eingefädelt, wir erinnern uns, die Mitgift für das Königreich Navarra. Nun zurück zur eingefäldelten Doppelhochzeit und um die Regelung der Provinz Gascogne: Es wurde über diese Verhältnisse und über die “Mitgiften” ein Vertrag aufgesetzt: der Vertrag von Montreuil – dieser Vertrag regelte die “Konsequenzen” aus beiden Ehebündnnissen: Wenn man so will eine Art Firmenfusionsvertrag und die Regelung der Synergie-Effekte.Randbemerkung: Man stelle sich Phillpp III oder Phillip IV nur vor, eine “Homo-Ehe” in seinem Königreich zu legitimieren, oder durch den Pabst selbst – der ja wie man hier sehen kann, genauso am Monopoly der Königreiche mitwirkte, und im Prinzip mit religiösen Ritual-Modulen, wie das Ehe-Ritual ein Teil der Religion darstellt,  bis zur Entmachtung der  Kirche mit der Säkularisation in der Kirche üblich, in weltlichen Hemisphären damit Macht legitimierte. 2 Wichtige Säulen dieser Machtlegitimitation ist das Patriarchat und die Heteronormativität. Beides wichtig für die Steuerung der Macht, über die Erbfolge. Das Eduard II homosexuell war, und das dies auch bekannt wurde, diese Tatsache wurde zur Steuerung nun eingesetzt: 1. Prämisse: die Heteronormativität wird benötigt um durch Hetero-Ehen die Geburten zu sichern und die Machtverantwortung der Kinder gegenüber den Eltern maximal sicherzustellen. Diese 1. Prämisse war hier nicht in Gefahr, denn Eduard III, der Thronfolger war schon geboren. Eduard I legte seinem Sohn Eduard II nahe, als er die Heirat mit Isabelle I einfädelte, das er sich verpflichten würde für Nachwuchs zu sorgen, was er auch tat. Isabell bekam 4 Kinder, 2 Söhne und 2 Töchter, die Thronfolge also sichergestellt. 1 Sohn war der spätere König Eduard III. Nein, die Thronfolge war es nun nicht mehr direkt, die durch seine Homosexualität in Gefahr war, und dies war nicht mehr der direkte Grund, warum man ihn über diesen Sachverhalt diskreditierte. Der Grund waren hier: 1. Heteronormativität darf nicht befleckt werden, durch ein König der ein “schlechtes Vorbild” gab. Man brauchte diese Hetero-Norm ja noch. Es war ja immmer wieder nötig, Macht sicherzustellen. Man sah dies gut an Eduard II selbst, und an dessen Geschwister: Die Mutter von Eduard II, Eleonore von Kastilien hat mit 16 Jahren ihre erste Totgeburt gehabt, und Eduard II war ihr 15. ! und letztes Kind, als sie 43 Jahre alt war. Die Brüder starben alle sehr früh, Alphonose,der am längsten lebte wurde gerade 10 Jahre alt, und war zu diesem Zeitpunkt Earl of Chester. Auch viele der Töchter starben früh, und die die überlebten, konnten den Thron nicht erben, und dann bestand die Gefahr, das durch Heirat die Macht verloren ging. Gut zu sehen am Beispiel der Töchter hier, und das galt generell für adelige Frauen: sie konnten ihren Stand nur durch Heirat sichern, oder sie wurden Nonne. 5 der Töcher überlebten ihre Kindheit und 4 heirateten einen Adeligen und eine wurde eine Nonne.  Eduard II war sozusagen durch sich selbst, als einziger Thronfolger ein Sinnbild für die Tatsache, das Machterhalt, in einem Patriarchat, wenn Macht eben nur durch den Sohn vererbt werden soll, eine “Hetero-Norm” benötigt. Alles wa diese Heter-Norm in Frage stellt, darf nicht sein, und ein König, auch wenn er einen Thronfolger hat, darf nicht homosexuell sein, das darf nicht gutgeheissen werden. Das musste bekämpft werden. Und wenn man das Opfer noch aus anderen politischen Gründen los haben wollte, war das Volk sowieso auf der Seite der “Hetero-Norm”, da ja Homosexualität eine Sünde war, und man konnte wieder mit der Religion argumentieren.
Interessant ist hier, das wenn man Dinge tut, die andere nicht “gutheissen”, die anderen automatisch berechtigt sind, Dinge tun zu dürfen, die nicht gut sind, ohne dafür belangt zu werden.
Der Vorwurf, das Eduard II homosexuell war, schaffte Freiraum für Dinge, die sonst gar nicht möglich gewesen wären. Isabelle I, nahm sich einen Liebhaber, Roger Mortimer, begann auf seine Mädresse, Queen Isabella I Einfluss zu nehmen. Dies wurde toleriert, den Einfluss den Piers Gavestone auf Eduard II hatte, wurde nicht toleriert. Gaavestone, war ein enger Freund, und alles was über normale Männer Freundschaft hinausging, wurde als homosexuell gesehen. Es ist klar, das hier ein Machtverlust stattfand, der “unkontrolliert” war. Gavestone war einer der 10

http://www.welt.de/kultur/history/article1320282/Eduard-II-Grausamer-Tod-eines-schwulen-Koenigs.html

huffington Post: “the myth about the way of death is anti-Edward propaganda playing on his sexuality

http://www.huffingtonpost.co.uk/gareth-johnson/englands-gay-king_b_2989141.html

 

the ruth – eduard II blog

http://edwardthesecond.blogspot.de/2006/11/execution-of-roger-mortimer.html

 

 

 

 

 

Sep 142014
 

Der Begriff Transgender wird oft als Oberbegriff gesehen,

und TS wären eine “Untermenge” dieses Sammelbegriffes (TG)

DIES IST FALSCH

Der Effekt “Transgender” ist ein “Effekt”, eine Option, die wählbar ist.

Wenn eine TS sich daher wehrt als TG gesehen zu werden,

ist das nur logisch.

Die TG-Defintion sagt nichts über Geschlechtsidentitäten aus, sondern beschreibt nur das soziale Rollenverhalten, das gegensätzlich verläuft und das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt.

Der Verweis in der Defintion , das die Position nicht im heteronormativen Raum liegt, bestätigt wiederum soziales Rollenverhalten und dies geht mit sexuellen Präferenzen einher. Die Transgenderflagge, die TG als weiss in der Mitte stilisiert, unterstreicht diese Positionsbestimmung.

Es geht also hier im TG-Diskurs um:

Ablehnungen von erwarteten Rollenzuweisungen

Ablehnung von Zuweisungen bezüglich lesbisch oder schwul durch Klischees

(weiss in der Mitte der Fahne bietet somit einen eigenen Raum, neben lesbisch und schwul)

Wenn im Kontext von TG über Mann und Frau gesprochen wird, sind immer deren Geschlechterrollen gemeint, keine Geschlechter.

Wir haben es also hier in der Diskussion

sind TS eine Untermenge von TG mit einer kapitalen Verwässerung der Sachverhalte zu tun, die die Verständniswelt der TS nochmals sprengt.

Die TS, durch ihre eigene Definition bereits diskriminiert,

da diese sie in ihrem falsch zugewiesenen Geschlecht belässt,

und werden nun durch die Genderisierung nochmals diskriminiert

und ihr Identitätsgeschlecht verbal unsichtbar gemacht.

Eine Genderisierung ist im Prinzip genau das, was F64.0 macht,

nur das bei F64.0 noch der pathologische Aspekt hinzugefügt wurde.

Das F64.0 hier noch zusätzlich zur Genderisierung einen imaginären “Zwang”

unterstellt, der pathologisiert wird.

TS sind also durch F64.0 und / oder durch Genderisierung doppelt diskriminiert.

In der englischen Definition von Transgender

en.wikipedia.org/wiki/Transgender

finden wir die Bestätigung, denn Gender Identity – bezieht sich wiederum auf das soziale Rollenverhalten, “die soziale Rollenidentität”

en.wikipedia.org/wiki/Gender_identity

Diese Vermischung von Genderisten und TS hat fatale Folgen.

TS, deren Geschlechtsidentität bereits durch die Definition TS selbst unsichtbar gemacht, bekommt nun noch eine Bestätigung der Umwelt:

Ja – das sind ja alles Transgender…. und diejenigen die sich operieren lassen sind eben krank.

Das ist der Stand der Dinge. Der momentane StatusQuo in der Verständniswelt der Betrachter dieser Thematik.

Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn die Medien von unmgebauten Männern berichten, die ALS Frau leben, wenn genau das die Definition aussagt.

Um also die Medien dazu zu bringen, das zu sagen, was wir empfinden, muss der F64.0 geändert werden, in eine Erklärung, die aussagt, das es sich hier um biologische Frauen, vom Gehirngeschlecht bedingt biologische Frauen handelt,

die mit den falschen Gennitalien geboren worden sind.

Solange dies nicht schwarz auf weiss in einem ICD Code steht,

wird es nichts bringen, sich “Frau mit TS-Vergangenheit” zu nennen,

um die falsche Definition abzuschütteln.

Die Definition ist auch wichtig, damit eine Vermischung mit Transgendern nicht stattfinden kann.

Transgender, eine künstliche Bezeichnung für ein Artefakt.

Transgender ist eine NICHT-DEFINITION.

Sie sagt aus, was ich nicht bin:

Nicht heteronormativ.

Nicht in der Rolle männlich, nicht in der Rolle weiblich.

Ähnlich wie zu sagen: Ich bin was ich bin.

Um einer Begründung auszuweichen, weil man sich mit den aktuell gültigen

Begrifflichkeiten nicht erkären kann und will – nur zu verständlich.

Beides bringt im Verständnis gar nichts, und bringt andere,

die in diese NICHT-Definition gezogen werden in die gleiche Unsichtbarkeit.

Nicht-Definitionen sind nur etwas für Menschen,

die wirklich gar nicht definiert werden wollen -wie Genderqueer.

Sie sind aber für Menschen, die für sich etwas SIND und SEIN wollen fatal.

Transgender ist aber nun, neben einer NICHT-Definition noch etwas:

Es ist ein Artefakt von TS.

Denn eine TS, hat das bestreben, die Kleidung anzuziehen, die ihrer Identität entspricht. Sich so zu geben, auch in der Rolle, wie ihre Identität entspricht.

Somit entsteht aus der TS für den Betrachter eine vermeintliche TG.

Also müssen TS, die nicht “verwechselt” werden wollen, aufpassen nicht mit TG verwechselt zu werden – mit einem Artefakt wohlgemerkt.

TG kann alles sein, oder nichts, wie bei einer Nicht-Definition eben üblich.

Übrig bleibt, wenn wir alles oder nichts, vergleichen, das was auffälllt:

Z.B. bunte, oft sexy Klitterklamotten, auffällige Make UP – Draq Style – wie man es oft auf CSD`s sieht, um der politischen Richtung, des “Nein”-Sagens, gegen Normen auch feierlich Ausdruck zu geben. Eine TS, die also gerne eine TS bleben will, und nicht als TG verwechselt werden will, darf also nicht auffällig mit Klittersachen rumlaufen, nicht sexy sein.

Wow – jede Feministin würde jetzt aufschreien. Wer hat den TS das nur eingebrockt.

Ich würde sagen, diejenigen haben ihr das eingebrockt, die sie gar nicht haben wollen, die sie weglügen, die Macher der aktuellen F64.0 Definition. Und diese Macher bedienen sich der Genderbewegung, um im allgemeinen Chaos der Rollenauflösungen die TS einfach mit zu absorbieren, wegzuwischen.

Ein paar Kranke gibt es eben, die sich operieren lassen, aber die sind nur krank, Geschlechter sind das keine anderen, das bilden sie sich nur ein.

Und diejenigen, die sich nicht operieren lassen, die kein F64.0 brauchen udn sich nicht pathologisieren lassen, da sind ja AUCH keine Geschlechter, erst recht nicht – das sind

Transgender. Rollenwechsler. NEIN-SAGER zu Normen, wie Männer und Frauenrollen, und damit lösen sie auch Gay- und Lesbendefinitionen auf. Ist ja klar, ein Mann der NEIN zur GAY-Definition sagt, der zieht sich einen Rock an, spielt Frau und ist dann nicht mehr schwul -weil er ist ja FRAU.

Der der die Lunte gelegt hat, der Dritte, freut sich über den entbrannten Bürgerkrieg und lacht sich in Fäustchen.

Denn nun, nachdem die Abgrenzung nicht im F64.0 Code definiert ist, indem dort steht, das es sich um ein souveränes biologisches Gehirngeschlecht handelt, muss die Abgrenzung von den TS selbst vorgenommen werden,

müssen sie selbst kämpfen, das sie wahrgenommen werdn, als Geschlecht.

Ein wahrlich auswegloses Unterfangen.

Denn gerade weil sie in F64.0 über Genitalismuis-Argumente fremdbestimmt wurden, was völlig transphob ist, kommen sie aus dieser Nummer nur noch über die Operation raus. Sie haben nur noch das Argument, das sie nun eine Frau wären, wenn die Operation erfolgt ist.

Bürgerkrieg deshalb, weil sie nun andere TS, die keine OP benötigen für ihre Harmonisierung als Transgender bezeichnen müssen, um nicht sellbst als Transgender gesehen zu werden.

Das Paradoxum ist, das sie bereits im F64.0 als Transgender beschrieben werden, nur mit dem Zusatz zwanghaft.

Jede SHG, die also nicht für eine F64.0 Novelle kämpft, bzw. der Löschung des gesamten Code, verrät sich selbst.

Sie befeuert die Diskriminierung, das keine Rede von Geschlechtern ist, in keinem Wort, und befeuert die Unsichtbarmachung von TS, ohne Operation.

Und hier nützt auch ein TGG nicht, das vor jahren angedacht war, um dieses Unterfangen noch gesetzlich zu stützen,

also ein Gesetz, das nichtoperierte Frauen, ohne gaOP paushal zu Transgendern erklärt, wieder, wie wäre es anders zu erwarten gewesen, ohne Wort darüber, das es sich hier um Frauen handeln würde.

Wenn ich mir die letzten 15 Jahre ansehe, welche Bemühungen stattgefunden haben, muss ich feststellen, das der Bürgerkrieg gut entbrannt ist, und der der sich gefreut hat, wahren Grund zur Freude hatte.

Nein – es sind Frauen, Identitätsfrauen, oder Frauen (IF),

und weder TS noch TG, und solange das Wort Frau in der Defintion nicht vorkommt, brauchen die TS die TG nicht beschimpfen,

denn TG sind quasi nicht vorhanden, es ist keine Gruppe, sondern nur ein Artefakt, ein NEIN-Sagen.

Und wenn ich polemisch sein will, TG ist die AFD-Partei die alle Unzufriedenen in sich absorbiert, die mit dem was ist nicht zufrieden sind,

aber im Prinzip keine Lösung haben, wie es besser gehen könnte.

Wer Transgender ist, und nicht festlegen zu wollen ist unsinnig.

Vielmehr ist zu hinterfragen, was die Intention der Menschen ist,

die als “Transgender” in Erscheinung treten.

Dieses Artefakt entsteht durch:

1. TS die als TG gesehen werden

2. Fetisch -ohne abweichende Geschlechtsidentität

3. NEIN-SAGER zu Normen, NICHT-DEFINITION-Anhänger, Genderqueer

also auch hier wichtig: ohne abweichende Geschlechtsidentität

denn wer nein sagt, sagt auch nicht ja zu seiner Identität

Sicher ist es einfach, alle 3 Gruppen in eine den F64.0 Machern wohlschmeckende Suppe zu werfen, diese haben ja bereits nun auch

die Gruppe 2 pathologisiert im F65.1 Code

Jemand der NEIN sagt, die Gruppe 3 kann also nicht pathologisiert werden,

Dem Wahn der Pathologisierung ist anscheinend in unserer heutigen Welt nur noch zu entkommen, indem man sich selbst verleugnet.

Ich bin Transgender, was soviel heisst -wie ich bin Nichts.

Warum gerade TS, auch wenn sie nicht operiert sind, auf eine Fremdwahrnehmujng angewiesen sind, habe ich im Februar diesen jahres in einem Artikel geschrieben.

Und ja – sie erleiden das gleiche Schicksal, als TG gesehen zu werden, nicht nur von den F64.0 Machenr, sondern von den TS, die sich über Genitalismus versuchen abzugrenzen ebenso.

Dieses Abgrenzungsverhalten ist dem Fehler im F64.0 geschuldet, sie müssten dies nicht, wenn dort eindeutig das drin stehen würden, was sie vor der OP schon sind: Frauen.

Gerade nongaOP-TS werden als TG diskriminiet das sie sich Fremdwahrnehmung wünschen:

Im Februar schrieb ich:

Also der Rollenwechsel durch Kleidung ist für die innere Seele wichtig, um als das Geschlecht gesehen, geliebt und behandelt zu werden, das ich in mir habe,

auch wenn der Körper nicht übereinstimmt, ist es schön wenn ich spüre das der andere spürt, was ich in mir fühle – ja es ist nicht nur schön – sondern ein wichtiger Punkt um überhaupt Spass am Sex haben zu können.

Sep 142014
 

Heteronormativität und Patriarchismus: Diener zur Sicherung von Macht in politischen System- Teil 1

- Monarchie-Netzwerke -

 

Heterophobie – zugegeben – ein provokatives Wort.
Warum erscheint dieses Wort lächlerlich, haben aber Homophobie und Transphobie eine Bedeutung ?
Warum gibt es keine “Heterophobie” in der Gesellschaft ?
Warum fühlen sich Schwule und Lesben nicht “angeekelt” wenn sich Männer und Frauen küssen ?

Dieser Artikel möchte aufzeigen, das der wesentliche Anteil der Homophobie (folglich auch Transphobie)
ein Ergebnis eines “Programms” ist und gesteuert wird, gewünscht wird, geplant ist.
Und zwar von denen, die hetero zu einer Gesellschaftsnorm erheben, als Regelwerk das es einzuhalten gilt.
Auch versucht der Artikel zu beantworten, warum hetero zu einer fast alleingültigen Norm werden konnte,
in einer höheren Zivilisation, die doch immer das Bestreben hat, frei zu sein, und sich möglichst allen Vorschriften zu entledigen.

Wer ist schon heterophob ? Umso lächerlicher diese Frage klingt, umso mehr verdient sie beachtet zu werden.
Wenn man bedenkt, das viele – wie auch ich, der Meinung sind,
das hetero nur ein Artefakt der Gesellschaft ist, ein künstlich erzeugtes Norm-Konstrukt, ein Erwartungs- und Regelwerk.
Und wenn man davon überzeugt ist, das ein Mensch in der Regel bisexuell ist, wenn er in Harmonie ist,
sich mit seinem Yin und Yang in Harmonie befindet, wenn man davon überzeugt ist, das es keine rein männlichen und weiblichen Gehirne geben kann.
Aus der Tatsache heraus , dass eine Mutter die ihr Kind austrägt, immer Hormonschwankungen ausgesetzt ist, die die einzelnen Gehirnaspekte pränatal nicht “einheitlich” prägen können, haben wir automatisch Mischgehirne und immer ein Identitäten-Spektrum.
Wie es auch YIN und YANG erklärt: einen weiblichen und männlichen Anteil, die es beide zu leben und zu intergrieren gilt,
und nicht einen davon zu verdrängen, weil Regelwerke und Erwartungen es erfordern.
Gemischte Identitäten bedeuten automatisch, das es hetero nicht geben kann, das hier automatisch jeder eine latente oder stärkere Bi-Neigung für sich als harmonisch empfindet, wie immer diese Bisexualität auch angelegt ist.

Natürlich werden von Identitäten die sexuellen Präferenzen nicht abgeleitet. Wenn ich also in den Identitäten im Gehirn, die ich habe, eine Gewichtung haben muss – es ist ja nicht alles auf die Hälfte verteilt – wenn ich z.B. 10% weiblich bin, werde ich, egal ob ich sage das ich auf Männer oder Frauen stehe, immer bi sein, wenn ich die 10% auch berücksichtigen möchte, daher ergibt sich, egal welche Gewichtung ich habe, immer bi.
Es ergibt sich automatisch, das das Artefakt hetero ein Konstrukt ist. Aus Regelwerken, wie es z.B. die “Institution” Ehe ist. Ausgedacht, auf dem Reissbrett entworfen, einer Intention, einem Ziel folgend, sei es einer religiösen oder weltlichen, oder beiden.

Weltlich hat die Ehe, und somit im heutigen Verständnis hetero, immer eine besondere Rolle gespielt. Man sieht diese Wichtigkeit des Status “(Hetero)-Ehe” in der aktuellen Politik: Ehe, die nun unter gleichgeschlechtlichen in Deutschland möglich ist (Stand 2014), wird in den Medien mit den Wort “Homo-Ehe” diskriminiert. Es ist also eine andere Ehe, als die “Hetero-Ehe”. Komischerweise kommt die Hetero-Ehe ohne den Zusatz “hetero” aus, es ist ja “selbstverständlich”, das dies ein Hetero-Pärchen ist, nicht wahr ?
Das der Gesetzgeber sich hier scheinbar auch schwer tut, ist nur auf den 2. Blick verständlich. Er beschneidet die “Homo-Ehe” indem er sie nur “eingetragene Lebenspartnerschaften” nennt (für religiöse Partner ein Problem) und lässt diesem Verwaltungsakt wesentliche Rechte nicht folgen, die die (Hetero)-Ehe aber hat, z.b. das Adoptionsrecht. Es wird also unterschieden, in der Politik, im weltlichen Raum, fern jeder Religion. Das die Kirche sich hier schwer tut ist verständlich, von ihr wurde ja dieses Konstrukt in die “weltliche” Gesetzgebung übernommen. Die kirchliche Ehe hat also die Säkularisation überlebt. Es muss also ein Vorteil entstanden sein für den “weltlichen” Herrscher, dieses “Mitbringsel” aus der Zeit als Bischöfe geherrscht haben, zu übernehmen. Schauen wir uns die Vorteile der “Hetero-Ehe” für die “weltlichen Herrscher” genauer an:

Es muss also auch für die Politik einen Sinn machen, nichthetero zu diskreditieren, die Antwort: Es sind Wählerstimmen. Aber nicht alle Wähler sind in der Kirche, die gegen diese “Homo–Ehe” sind. Es sind auch Menschen, die einfach “nur konservativ” denken, und deren Weltbild damit zerstört wird, die sich dadurch angegriffen fühlen. Was prägt diese Menschen, warum kann deren konservatives Weltbild angegriffen werden, wo liegen die Wurzeln eines konservativen Menschen, das er sich hier gegen eine Modernisierung stellt, darum soll es im weiteren hier gehen:

Hier muss man nur einen Blick auf den Adel der letzten Jahrhunderte werfen. Natürlich könnte wir auch weiter zurückgehen, bis zu den Pharaonen Ägyptens. Beschränken wir uns auf einen kurzen Blick in das Europa vor und während des 1 WK, der eine Zäsur der Adelsgeschichte in Europa bedeutet. Es wurden bis dato die Prinzessinnen mit den entsprechenden Königen verheiratet und so Länder, Einfluss und Macht gesichert. Alle waren irgendwo miteinander verwandt, und deshalb gab es Famlienclans, wie die Wittelsbacher, das Haus Hohenzollern, die Habsburger, die …Romanows – und der letzte Zar Russlands aus dem Hause der Romanows ”Niki”,   wie er liebevoll von Kaiser Wilhelm II genannt wurde, war sein Neffe, wie auch der zeitgleich in England an der Macht sich befindende Georg V, ein Neffe Kaiser Wilhelm II war. Wer in dieser Hirarchie-Ebene wen heiratete, war maßgeblich für die Zukunft eines Landes. Da war es nicht verwunderlich, wenn die Mutter Nikis, seine Liebesheirat mit Alix von Hessen-Darmstadt zu verhindern versuchte (siehe hierzu das Pendant Prinz Charles, Lady Diana), eine eher unbedeutende Prinzessin eines Herzogs, auch noch aus deutschem Hause, die später mit dem Namen  Alexandra Fjodorowna als letzte Zarin Russlands in die Geschichte einging. Nicht nur Alix musste ihren Namen ändern, um nicht sofort als verdächtige Verräterin zu gelten, auch Georg V, stammte aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg, und legte diesen Namen aufgrund innenpolitischen  Drucks ab und änderte ihn um in: Windsor. Stilblüte: Die Nachkommen der Queen Elisabeth II, heissen auf ihr Verlangen “Mountbatten-Windsor” – also eine doppelte Anglisierung, denn auch Mountbatten ist eine Änderung des deutschen Namens: Battenberg. Das britische Erbfolgerecht ist also durch die Änderung der Namen erfüllt. Der Thronfolger Charles, entstammt nun aus dem Hause “Mountbatten-Windsor” und nicht von der eigentlichen väterlichen Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.
Und noch eine Stilblüte: Frank von Bayern, ein Nachfahre der Stuarts, aktuell Oberhaupt des Hauses Wittelsbach (Stand 2014), wird von den Jakobiten (englische, schottische und irische Anhänger der im Exil lebenden Thornprädenten aus dem Hause Stuart), nach dem Tod seines Vaters Albrecht als Prätendent auf den britschen Thron angesehen und von ihnen als “Franis II, König von England, Schottland, Irland und Frankreich” bezeichnet.

Wenn also die “Ehe” als Mittel zum Zweck und der entsprechende Verkupplungsversuch mit den “richtigen” Partner innerhalb des Adels versagt, muss man eben etwas nachhelfen. Adelsgeschlechter sind nichts anderes als “machthabende Familien”, und die Weitergabe der Macht vollzieht der Mann auf den Sohn. Hier ist also deutlich impliziert welche “Module” von der “weltlichen Macht” von der “geistigen Macht” – der Religion – beliehen und benötigt werden: Hetero, als Norm- und Regelwerk, wie auch die Männerherrschaft: Patriarchismus. Deshalb kann Patriarchismus nicht Homosexualität gutheissen.

Nichts anderes als eine Familienfehde war der 1. Weltkrieg, wenn man sich die Verbindungen ansieht, wie auch gut zu sehen an anderen Kriegen: Nehmen wir den Krieg davor auf europäischem Boden: Den deutsch-französischen Krieg 1870/71, der keinen anderen Kriegsgrund hatte, als der Streit wer denn nun der spanische Thronfolger werden sollte, da gingen bereits die vorherigen Verkuppelungsversuche schief und die Lage spitzte sich für Frankreich und Preußen (Wilhelm I, Haus Hohenzollern) zu, beide fühlten sich bedroht durch die Machtverschiebung, die in Spanien im Gange war. Das Haus Hohenzollern wollte erst innerhalb der Familie, dann offen über Bismarck darauf einwirken, das Leopold von Hohenzollern die Krone bekommt, dies lehnte Napoleon III aber ab. Leopold war über seine Großmutter enger mit den Bonapartes verwandt als mit den Hohenzollern. Er nahm den Thron kurz an, sein Vater verzichtete dann wiederum kurz danach, trotzdem kam es wegen dieser “Familienangelegenheit” zum Deutsch-Französischen Krieg 1870771 , da Frankreich Preußen die Forderung stellte, das kein Deutescher jemals mehr den Anspruch auf den spanischen Thron stellen sollte. Hier sieht man deutlich die Verquickung: Ehe, Familie, Macht. Wilhelm I, liess sich dann in Versailles zum Kaiser krönen. Das deutsche Reich war geboren. Das deutsche Reich ? Der Familienclan des Hauses Hohenzollern hatte mehr Macht gewonnen.

Die Männer, die in den Schützengräben verreckten, wurden instrumentalsiert für das “Vaterland”, während die “Besitzer” dieses Landes Brüder und Vetter einer Adelsfamilie waren, und sich diese “Länder bei Tee und Gebäck aufteilten.
Und für dieses Aufteilen braucht es ein Regelwerk: die Ehe. Legitimiert durch Moral. Die Folge der Moral war das Erbe der Länder, der Macht, wer sollte das anzweifeln ?

Auch bis in den 2. Weltkrieg war Adel noch “in”:
Dieser Gehorsam und die Vereehrung nach “oben” war so unumstösslich, das Kaiser Wilhelm II, mitverantwortlich für millionenfaches Sterben im 1. WK, bis zu seinem Tode im Exil in Holland ein ruhiges, ehrenvolles Leben führte, und mit dessen “Ruhm” Hitler noch Konservative an sich binden konnte, indem er mit Wilhelm II kokettierte und ihn lobte, und dieser wiederum Hitler noch zum Sieg gegen Frankfreich gratulierte, und ihm am 17. Juni 1940 ein Glückwunschtelegramm schickte. Zu diesem Zeitpunkt sicher noch von den konservativen deutschen, die sich mit dem Adel identifizierten für gut befunden. Hitler verstand es auch diese starken Wurzeln für sich zu instrumentalisieren. Hitler wusste nur zu genau, das er die konservativen Denker hier auf seine Seite ziehen konnte. Mich erinnert diese Huldigung von Menschen, die Menschen auf dem Gewissen haben, an das Umdrehen von Gut und Böse – Böse wird neutralisiert – es wird einfach absorbiert von der vermeintlichen Grösse und Ehrenhaftigkeit.

Mann muss nur etwas als selbstverständlich, ehrenhaft, gross und normal darstellen, dann ist es richtig und das andere falsch.
Und ich darf jetzt einfach, und das muss mir erlaubt sein, Kaiser Wilhlem II, den letzten Kaiser Deutschlands,  mit dem Artefakt Hetero vergleichen.
Kaiser Wilhlem II war ein Mensch, symbolisierte die Spitze der Monarchie – sonst nichts – ein etwas, ein Punkt in der Masse der Menschen – ein Nichts- erst, wenn man diesen Punkt, diesem Nichts zu Macht verhilft, wird es möglich, das dieses Konstrukt, dieser Mensch Rechte erlangt, über Gut und Böse zu sprechen. Wenn ich hetero zu Grösse und Macht verhelfe, einem Konstrukt – nichts anderes ist auch ein Mensch, der sich eine Krone aufsetzt, ein geschaffenes Konstrukt, wenn ich diesem Konstrukt hetero nun soviel Macht zuspreche, das es selbstverständlich ist, über alles erhaben, und wer nicht daran glaubt und es vereehrt und huldigt, der ist … nicht normal… krank… spinnt….muss abgelehnt werden… getötet werden… verfolgt werden… vergast werden… alle Varianten hatten wir schon. Und ja – politische Gegner kamen genauso ins Zuchthaus wie Homosexuelle. Wer also gegen das “heilige über alles erhabene Konstrukt” ist, wird weggesperrt. Oscar Wilde war ein Opfer dieses “Wegsperrens”, daher ein Zitat von ihm am Ende des Artikels.

Es ist nicht mehr möglich, etwas, wo alles sagen, das ist Gut und das andere ist schlecht, gutzusprechen. Es ist dann eben nicht mehr möglich eine Minderheit zu verteidigen. Dann ist das Spiel aus. Es war für Deutsche nach dem 2. WK nicht mehr möglich zu jammern, über den Krieg, über ihr erlittenes Leid, denn sie sollten sich schämen zu jammern, sie waren Schuld, und ihr Leid war ein Witz gegen den Holocaust. Sie waren die Bösen, die anderen die Guten. Die Stimme erheben zwecklos . Öffentlch jammern über den Krieg war für Deutsche nach dem Krieg undenkbar.

Eine Heteronormativität macht nichts anderes, sie erhebt ein Regelwerk, sie erzeugt ein Bild, sie erzeugt das Bild was gut sein soll, und das andere, das nicht so ist, ist “andersartig”, eben nicht so wie es “sein soll”. Diese Prägung wird so lange in eine Kultur “eingebrannt”, bis alle Nachfahren dies für ein unumstössliches Gesetz halten. Wie wenn ich einen Stein fallen lasse und er zu Boden fällt. Wenn ich also sage: Warum gibt es keine Heterophobie, klingt das so lächerlich, als wenn jemand behaupten würde, er würde den Stein fallen lassen und er würde in den Himmel fliegen.

Die Folge: Jeder der in dieser heteronormativen Welt lebt, und nicht hetero ist, fühlt sich schlecht. Geht es noch perfider ? Fühlt sich schuldig. Und kommt, egal in welchem Kontext er sich befindet – in Erklärungsnot. Bisexuelle, Damenwäscheträger, Transvestiten, Transsexuelle, Intersexuelle, Trangender, Crossdresser, Schwule ,Lesben, Pansexuelle, Genderqueer. Und ja – ich habe absichtlich einen Wörterbrei gebildet, aus Dingen, die nicht zusammenpassen: Aber eines verbindet diese Wörter dennoch: Sie werden von der heteronormativen Normenwelt entweder verbal unsichtbar gemacht, und wenn das nicht mehr geht, möglichst in die Homosexuellen-Gruppe gestellt, damit sie von dort aus diskreditiert werden können. Am Beispiel von Guido Westerwelle sehen wir, wo wir in Deutschland heute (2014) wieder angekommen sind: Schwul ist wieder ein Schimpfwort, das gerne verwendet werden darf und “in” ist.

Hetero wird für den Erhalt des Status “Ehen” benötigt, und gleichzeitig wird die “Ehe” zum Erhalt der “Richtigkeit” von “Hetero” benötigt. Diese Symbiose befruchtet sich selbst und hat als Ergebnis eine Ehe, die für diese Kräfte, die den Status verteidigen nur einen Sinn hat. Machterhalt.
Für die Überabe und Weitervererbung von Macht, und das ist das Prinzip in einer konservativen monarchistischen, von Adelsseeligkeit geprägten Denkweise. Also kein Platz für Homosexualität und noch schlimmer: Beliebigen Machtzuweisungen und Vererbungen in Form von Adoptionen.

Nein – die (Hetero)Ehe hatte und hat (neben dem religiösen Regelwerk) auch  einen weltlichen “Sinn”,  - dass sie auch im weltlichen Kontext ein religiöses Deckmäntelchen übergezogen bekam und bekommt, ist nicht verwunderlich, sonst könnte man sie auch Fusion nennen, oder Firmenzusammenschluss, nur gab es damals kein Kartellamt, die diese verhindert hätte – etwas Polemik darf erlaubt sein.

Wenn wir uns unter diesem Gesichtspunkt, die Wichtigkeit des religiös funktionalen Deckmäntelchens Ehe, mit der eigentlich weltlichen Funktion Ehe vor Augen führen, kann es für weltliche Interessen, wie auch für die regliösen Interessen kein bi und schwul geben, kein lesbisch, und erst recht darf dies nicht in eine Ehe münden. Gut zu sehen am Widerstand und den Protesten in Frankreich 2013 gegen die gesetzliche Verankerung der gleichgeschlechtlichen Ehe einschließlich Adoptionsrechts, der bzw. die sogar in gewaltätigen Auseinandersetzungen gipfelten.

Die Norm und Bedeutung die “Hetero” in der Gesellschaft spielt, ist also ein Artefakt, das nicht durch Zufall entstand. Wenn Hetero keine Wichtigkeit hätte für die (weltliche)Ehe und die (weltliche) Machtweitergabe, wäre es völlig belanglos, ob jemand hetero oder schwul wäre. Hetero wäre nur für die Geburt von Menschen relevant. Für die Erhaltung der Menschen, die Fortpflanzung. Und an der Akzeptanz von Bi sehen wir eines sehr gut: Es ist noch möglich, eine Ehe zu führen, also ist hetero zum Teil ja erfüllt und nicht gänzlich aufgegeben. Bi wird deshalb toleriert und nicht so sehr bekämpft wie schwul oder lesbisch. Obwohl in bi genauso das enthalten ist, was abgelehnt wird: den gleichen Partner sexuell zu begehren. Interessant, hier wird es toleriert, aber wenn keine heteronormative Ehe mehr möglich ist, bei schwul und lesbisch, dann wird die rote Karte gezückt. An der bedeuten grösseren Toleranzzone von Bi sieht man dann auch überdeutlich, dass es nicht um schwul und lesbisch allein gehen kann, wenn eine Gesellschaft in der Gänze die Wertigkeit von hetero nach oben setzt.
Gesteuert durch Pollitik, Medien und Kulturwerten wird hetero immer oben in der Norm gehalten und gleichzeitig schwul und lesbisch nach unten diffamiert. Es geht nicht um schwul und lesbisch allein, das ist nur bei einzelnen homophoben Menschen der Fall,  wenn hetero als gesellschaftlicher Wert verhandelt wird, wenn ein Mensch öffentlich sagt, hetero wäre gut, und homo wäre krank, dann geht es immer  um Unterdrückung einer Normvariante der Natur, die keinen Nutzen für Intentionen hat, die man selbst verfolgt.
Homophobie einzelner Menschen hat damit nichts zu tun und ist davon abgekoppelt zu sehen. Es geht um das Hochhalten von Hetero innerhalb der ganzen Gesellschaft durch alle zur Verfügung stehenden Mittel der Öffentlichkeit. Allein die Tatsache, das Homosexuelle verfolgt wurden und nicht Homophobe, die die Diskriminerung ausübten, spricht für sich.
Homophobe Menschen wurden zum Wasserträger der Ziele – die darin bestanden, den Nutzen der Heteronormativität für sich auszubeuten. Die Hetero-Norm ist ein gewolltes Konstrukt, und alles was davon abweicht nachteilig für Machterhaltungsziele des Adels, denn das Adelsgeschlecht und die Macht soll selbst weiter durch Geburten fortleben und innerhalb der Adelsfamilie, des Adelsgeschlechtes bleiben. Adel ist heute noch präsent: Großbritannien, Oman, Kambodscha. Großbritannien, United Kingdom, ist ein Vereinigtes Königreich, mit einer parlamentarisch-konstitutionelln Monarchie. Wenn kein “Thronfoger”, kein Mann geboren wurde, war das ein echtes Problem, es drohte Machtverlust. Nicht umsonst war der einzige Sohn der 5 Kinder von Alice der deutschen Prinzessin Alice von Hessen-Darmstadt und späteren Alexandra Fjodorowna, der letzten Kaiserin Russlands so wichtig, der Zarewitsch Alexej litt unter Hämophili (Bluter) und dies wurde vor dem russischen Volk geheimgehalten. Denn wenn es bekannt geworden wäre, das der einzige Thronfolger krank ist, hätte das sofort zu der Frage geführt: Wer wird der Thronfolger, wer leitet das Land in Zukunft ? Kein geringerer als Rasputin war es, der Alexej öfter das Leben rettete und der deshalb in enger Verbindung mit der Zarin stand. Und ja – der politische Einfluss von Rasputin auf die Zarin, Rasputin der aus dem Bürgertum stammte, war von einem Teil der Romanows unerwünscht, erst eine Deutsche Frau und jetzt auch noch ein Mann aus dem “Bürgertum”, genauer ein Bauer, er wurde über die Tatsache diskreditiert, das ihm unterstellt wurde, ein intimes Verhältnis mit der Zarin zu unterhalten. Letzten Endes wurde er ermordet. Ein Auftragsmord, die Mörder wurden straffrei gehalten, gedeckt durch den Teil der Familie Romanow, die Rasputing loshaben wollte, und gedeckt durch Gegner Rasputins, die in der Regierung sassen . Gedeckt durch das Volk, denen man lange und oft erkärte, welche “Schmach” Rasputin der Zarenfamilie durch seine Besuche am Hof zuführte. Unmmoralisch sei er und würde die Ehre beflecken. Aber die sexuelle Komponente war nur ein Vorwand um die Massen gegen ihn zu instrumentalisieren, um die Massen gegen ihn aufzuhetzen. Alleinig der politische Einfluss als Berater der deutschen Zarin war den Mördern ein Dorn im Auge, und mit der Diskreditierung über das “moralische Fehlverhalten” holten sie sich die Legitimation vom Volk für ihre Tat. Hier wurde also wie bei schwul und lesbisch, eine Verhaltensnorm vorgeschoben, wie man zu sein hat, wenn man nicht so ist, wird man an den Pranger gestellt. In diesem Fall wurde hetero durch monogam ersetzt: Monogam ist gut, polygam ist böse. So einfach geht es, gesetzte Moralwerte in Kulturen zu missbrauchen, um sie dann als Pfeilspitzen gegen Menschen zu verwenden, Menschen, die man beseitigen will. Die Zarin war unbeliebt, da sie Deutsche war, und die Lage im 1. WK brisant, während Niki weit weg an der Front war, war die Zarin für alle Geschäfte am Hof selbst zuständig und Rasputins Machtstellung wurde nochmals gehoben. Ja – er hatte angeblich ein Verhältnis mit ihr – so einfach: Und so konnte man gleich beide diskreditieren, und ihnen vorwerfen, was moralisch verwerflich ist. Der Zarin ankreiden, das sie auch noch untreu gewesen sein sollte. Die Sexualität und deren Moral wird dann eben als Vorwand genommen, jemanden als Böse hinzustellen.
Nichts anderes wird gemacht, wenn ich zu jemanden sage den ich nicht leiden kann: Du bist ja schwul. Damit hab ich sofort in der “Hetero-Gruppe” einen Pluspunkt, und ziehe alle auf meine Seite, die das Hetero-Fähnchen für sich hochhalten. Natürlich geht dies nur, wenn ich vorher hetero lange genug als alleingültig und alleinig akzeptiert darstelle. Umso grösser die Gruppe also ist, umso mehr Zuspruch erreiche ich mit dieser Diffamierung. Ein billiges leicht zu durchschauendes Konstrukt. Und wir fallen jeden Tag aufs neue darauf rein, weil es immer und immer wieder wiederholt wird. Die Wichtigkeit hier auch wieder zu sehen: Die Wichtigkeit des weltlichen Aspekts der dahinter steht, der Machtübergabe, durch Vererbung, Vererbung durch Heirat. Ehe. Man stelle sich ein Kind der Zarin von Rasputin vor, der Zarewitsch Alexej stirbt an der Bluterkrankheit und ein Bauernsohn wird Zar von Russland, von einer deutschen geboren: Unvorstellbar ! Rasputin musste weg ! Wir müssen ihn diskreditieren. Hier kann es nur die Monogamie sein die uns rettet ! Polygamie ist ein Laster ! Kein Platz für Dinge also, die Machtverlust bedeuten, die nicht hetero sind, die nicht monogam sind. Denn wir brauchen das Ehe-Regel-Konstrukt für die Erhaltung des Patriarchat und der Macht der Erbfolge. Und die Kirche hilft kräftig mit.

Es ist daher schlecht und “andersartig” – oder besser: abartig, was nicht sein darf: Nicht hetero zu sein. Also der Rest: Bi, homo, lesbisch, und weil wir gerade am verneinen sind, sagen wir das alle “Transen” schwul sind, dann kommen sie auch gleich mit auf die Schippe und in den Ofen und werden mitverbrannt. Warum sich eine eigene Identität für “Transen” ausdenken, wenn es schon die Firmierung “schwul” gibt. Warum kompliziert wenn es auch einfach geht.
Also mit schwul Etikettieren und weg damit, in die Verbannung aus der Gesellschaft, wegreden, verbal unsichtbar machen. Lächerlich machen, als pervers hinstellen. Allenfalls zum Karneval als Belustigung oder während einer “Travestie”-Show erlaubt, da fällt es ja dann auch nicht auf wenn ich “Sie” gut finde – es ist ja nur eine “Show”. Dann fällt es ja auch nicht auf, das ich selbst so fühle, das ich selbst so bin.

Mein Ausflug in die Geschichte ist deshalb wichtig um zu begreifen, woher es denn kommt, das Menschen negative Meinungen, und es ist nichts anderes als eine Meinung wenn sie in einem politischen Kontext geäussert werden, wenn Menschen sich negativ gegen homo und lesbisch äussern, und es ist nicht verwunderlich, das dies vorwiegend aus dem konservativen Lagern kommt, rechtsausgerichtete Parteien, die sich am liebsten das Patriarchat zurückwünschen, das gebraucht wird, um das Konstrukt der Ehe-Adels-Geschlechter wieder zu etablieren, und macht über eltiäre Familienclans zu errichten. Nichts anderes ist der Hochadel, Macht wird weitervererbt durch Geburt, da ist kein Platz für Adoption zwischen Homosexuellen. Machterhalt und das Bedienen von Denkweisen, die noch in Adelsgeschlechtern denken, die Patriarchismus gut finden, diese reaktionäre Denkweisen zu befriedigen, diese Träume zu befriedigen in die Vergangenheit zurückzukommen, der einzige Grund, Homosexualität im politischen Kontext zu unterdrücken, auch wenn wir heute eine Demokratie haben, muss zumindest die konservative Denkweise weiter genährt werden, oder es wird zumindest versucht, denn sie ist als Wählerschicht vorhanden. Und sie ist bedeutend grösser, als die Minderheit, die unterdrückt wird.

Da stellt sich die Bundeskanzlerin Fr. Merkel vor der Bundestagswahl 2013 hin, und beantwortet die Frage, warum es kein Adoptionsrecht für Homosexuelle gibt, mit Achselzucken. Ein Herr Dobrindt, spricht von einer “schrillen Minderheit”- zu diesem Zeitpunkt Generalsekretär einer konservativen Partei in Bayern Namens CSU, und ein Parteiangehöriger Abgeordneter Namens Geiß fühlt sich in einem Interview in Friedmanns Talkshow  ”angeekelt” als Nina  Queer  ihn mit Fragen einkreiste, und gibt dieses “Ekelgefühl” zu, wenn er sich küssende Männer sieht. Aber es ist leider nicht nur sein ganz persönlicher Bericht seines durch Homosexuelle gestörten Sonntagsspaziergangs, sondern seine Begründung, warum er gegen das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften ist. Hier wird Meinung zu Gesetz. Und warum diese Meinung bei einem konservativen Menschen wie H. Geiß vorherrscht, liegt an seiner Wertvorstellung, die sich am liebsten die Zeit vor dem 1. WK zurückwünscht.
Wenn man sich vor Augen führt, das Friedmann selbst 3 Jahre lang Vorsitzender des Zentralrates der Juden war, und das nicht nur Juden, sondern auch Homosexuelle in den KZs in Deutschland während des 2 WK ermordert wurden, muss man sich die Frage erlauben: Welchen populistischen Vorteil erhofft sich ein H. Geiß, hier offen jede Etiquette verletzen zu dürfen ?
Und ja – er erhofft sich bestimmte Wählerstimmen, und nur das. Ein Affront gegen die Menschlichkeit. Hier handelt es sich nicht um Meinungen, sondern offene Diskriminierung. Und fatal: Er gewinnt dadurch Zuspruch bei genau der konservativen Zielgruppe, die diese Homosexuellen-Diskriminierung auf ihrer Agenda hat.

Diese “Meinungen” haben Programm – und dieses Programm ist nichts anderes, als den Wunsch zu nähren, es könnte doch wieder so sein wie früher: die Frauen unterdrückt in langen Röcken bis zum Boden, ohne Wahlrecht und per Gesetz zur Dienst-Zofe des Mannes gemacht, die Könige heiraten die Prinzessinnen die ihnen zugeteilt werden  und die Fahne des Landes weht stolz über dem Familienschloss oder noch besser Burg. Auch “der Prinz von Preußen”, der Thronanwärter auf die Königskrone Preußens, und der spätere Kaiser des Deutschen Reiches durfte seine Jugendliebe Elisa Radziwill nicht heiraten, weil sie nicht “standesgemäss” genug war, sein Vater drängte auf die Heirat mit der Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach. Mit ihr wurde Wilhelm I nicht glücklich, und von Elisa, die bereits 1834 verstarb, stand immer eine Portraitminiatur auf seinem Schreibtisch im Kaiser Wilhelm Palais, bis zu seinem Tod 1888. Das Patriarchat macht auch vor Männern nicht halt, und Kaiser Wilhelm I, war somit ein Opfer der Macht des eigenen männlichen Geschlechts. Den Zoll zahlen dafür die anderen, in diesem Fall Elisa, die ihn liebte, in höchstem Maße – und wer hoch und Zoll zusammensetzt kommt auf den Namen Hohenzollern, ein kleines Wortspiel,  - eine Besichtigung dieser sehr schönen Burg, Stammburg des Fürstengeschlechts und ehemaligen deutschen Kaiserhauses, 30 km südlich von Tübingen, führt einem dann auch vor Augen um was es immer ging, um Macht. Man muss sich eben schon mal fragen, warum eine politische Gegenbewegung gegen Homosexuelle und lesbische Frauen  meist nur im konservativen Lager zu verorten ist, warum das konservative Lager sich gerne mit Religionen verbündet und was das Ergebnis des ganzen nur sein kann: Das hetero normal (=erlaubt) ist und alles andere bekämpft werden muss. Ich denke ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
Und wer sich jetzt noch die Wörter: Fürstengeschlecht und Adelsgeschlecht genauer ansieht, wird feststellen, welche Wichtigkeit das Wort “Geschlecht” hier hat. Es bedeutete Macht und bedeutet es noch heute. Und es gibt sie auch heute, diese Familien, die Macht haben, von denen manche Herzoge und Könige zu Zeiten Kaiser Wilhelsm I geträumt hätten.
Deren Macht wird durch Heirat und bilden einer (Hetero)Ehe mit “Thronfolger” weitergegeben.

Quelle: Presse com:
Familie Quandt, Johanna Quandt und Sohn Stefan Quant, wie Tochter Susanne Klatten, BMW ca. 46,7% BMW Anteile
Johanna Quandt: BMW: geschätztes Vermögen 6,75 Milliarden Euro
Stefan Quant: BMW: geschätztes Vermögen 7,2 Milliarden Euro
Susanne Klatten, BMW, geschätztes Vermögen 10 Milliarden
Familie Oetker, verschiedene Branchen: geschätztes Vermögen 7,5 Milliarden
Familie Würth, Werkzeughersteller:  geschätztes Vermögen 8 Milliarden
Familie Otto, Otto-Versand: geschätztes Vermögen 8,6 Milliarden
Familie Reinmann, Beteilungen an Kukident, Calgon, Cillit Bang uvm: geschätztes Vermögen 12 Milliarden
Familie Schwarz, Lidl: geschätztes Vermögen 13 Milliarden
Familie Albrecht, Aldi: geschätztes Vermögen 16 Milliarden

Und um einen Machtvergleich herzustellen :

Gesamtsteuereinnahmen der BRD 2013: ca. 55 Milliarden

Die heutigen Herzogsfamilien und Fürstengeschlechter, Königs- und Kaiserdynastien
sind Familien mit Firmenimperien.

Warum hetero nicht nur eine Beschreibung einer sexuellen Präferenz ist, die gesellschaftlich
gleichwertig neben lesbisch, schwul und bi existiert, liegt außerhalb religiösen Regelwerken
an der Tatsache, das durch das Hetero-Ehekonstrukt Machtstrukturen gesichert werden
konnten und bis heute gesichert werden.
Deshalb ist ein Angriff gegen hetero und der Machtregelung über das Erbrecht, über die Kinder,
die wieder Teil des Machtgefüges werden, ein Angriff auf die Möglichkeit der Machterhaltung
über die  Vererbung auf die Kinder.

Eine Adoption könnte diesen hohen Grad der Vernetzung nie ersetzen, und wäre ein Rückschritt
in diesem elitären Systemen. Allein zu wissen, das ich meiner leiblichen Mutter, meinem leiblichen Vater,
bzw. meiner Vorfahren verpflichtet bin , schafft eine Bindung an die Ziele der Familie,
die mit keinem anderen Mittel erreicht werden kann.

Der Patriarchismus ist ein Teilmodul dieser Logik, wird das Erbe doch in patriarchischen Systemen
dem 1.Sohn übertragen.
Deshalb kämpft jede Frau, jede Feministin, die gegen Patriarchismus kämpft,
gegen das gleiche System und Symptom, wie ein Mann der gegen Menschen kämpft, die homophob handeln,
obwohl selbst nicht homophob sind. Sie handeln nur deshalb homophob, weil sie das Hetero-Konstrukt “geschützt” sehen wollen.

Der Patriarchismus und heteronormative Normen gehören zusammen, und wurden für weltliche Interessen,
religiösen Ritualen entliehen. Dann eingebettet in weltliche Strukturen, lassen sie sich dann wiederum durch religiöse Regelwerke legitimieren. Nicht umsonst hat die Kirche noch immer eine “vererbte” und verzahnte Macht in Deutschland, und manche Bürger fragen sich, warum sie erst aus der Kirche austreten müssen, um keine Kirchensteuer zu zahlen, und warum sie getauft werden, obwohl sie niemand fragen kann als Baby, ob sie dieser “Institution” beiterten wollen. Vererbung, das magische Wort der Machterhaltung und Machtsicherung.

Die Verankerung weltlicher Macht mit Hilfe des Patriarchismus führt automatisch zu heteronormativen Normen.

Nicht umsonst wurden, um am Beispiel Europas in diesem Artikel zu bleiben,
die ersten Erfolge der Frauenrechtlerinnen, die gegen die Männerherrschaft kämpften,
erst dann verbucht, als die Macht der Adelsgeschlechter gesprengt,
in Deutschland die Monarchie durch eine Republik abgelöst wurde.
Schon während und dann nach dem 1.  WK, bis zur Machergreifung durch das Hitlerregime,
begannen sich die Frauen aus der Versklavung zu befreien,
bis diese Befreiung wieder jäh durch Hitler gestoppt wurde.

Die nächste Revolution sollte erst wieder Ender der 60iger stattfinden.

Und wir sehen, das die Frauen bis heute kämpfen und der Kampf immer noch
fortdauert, da Macht immer noch an ein Genital gebunden zu sein scheint,
so wollen es viele verstanden wissen, die immer noch meinen, durch ein
männliches Genital legitimiert, diskriminieren zu können.
Über ein Geschlecht. Über ein Adelsgeschlecht.
Und ja, Adelsgeschlecht ist hier zweideutig zu sehen.
Anscheinend werden immer noch Männer aufgrund ihres Penis geadelt,
ohne das sie dafür sonst irgendetwas tun müssten.

Die Homosexuellen kämpfen, wenn sie auf homophobe Handlungen stossen,
die nicht aufgrund Homophobie beruhen, sondern aufgrund des “Schutzes” der heteronormativen Norm,
gegen das gleiche System wie die Frauenrechtlerinnen und Lesben.

Wenn wir heute für die “Homo-Ehe” sprechen, die nicht der “Hetero-Ehe” gleichgestellt ist,
könnten wir uns den Grund der Gegenwehr besser veranschaulichen,
wenn wir uns einen König vorstellen,
Machthaber eines Landes,
dem wir erkären wollen, das unser Lebesnpartner ein Mann ist,
und wir noch nicht wissen, wen wir adoptieren werden.
Oder wir wären in diesem Königreich eine Prinzessin,
dann stellt sich die Frage des Heiratsantrages für uns nicht,
denn wir werden verheiratet – oder verkuppelt.
Vielleichct könnte das Ablehnen des Heiratsantrages,
wenn wir als Mann unterbreitet haben,
oder das innere Ablehnen des verkuppeteln Mannes,
wenn wir eine Prinzessin wären,
ein Gefühl auslösen, das mann heterophob nennen könnte.

Dieser Artikel kann unmöglich ohne Beispiele auskommen, was passiert, wenn in Adelsgeschlechtern, in denen Macht über Vererbung weitergegeben wird, Machtsicherung über Geburten, Homosexualität bekannt wurde.
Bei der Auswahl der Beispiele spielte Homophobie keine Rolle, sondern es ging alleinig um den Machtverlust, und darum, das ein homosexueller Mann keine Macht sichern konnte, da er keine Nachfolger hat. Homosexuelle Frauen (Lesben) spielen in dieser Aufstellung keine Rolle, da im Patriarchat, die Machtübergabe durch die Männer stattfindet, und die Macht auf den 1. Sohn vererbt wird. Deshalb ist, wie in diesem Artikel schon erwähnt, Patriarchat mit Heteronormativität direkt verknüpft.

Es gibt einen Ergänzungsartikel zu diesem Artikel, der Einblick gibt, in die Wichtigkeit der Erbfolge.
Er könnte noch aufwendiger verfasst werden, soll aber nur eine Ergänzung zu diesem Artikel mit einigen konkreten Beispielen, sein.

“Auf seine eigene Art zu denken ist nicht selbstsüchtig,
Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht ”
Oscar Wilde
aus “das unsichtbare Geschlecht”
©Free Your Gender

 

 

Sep 112014
 

***SATIRE***

Aktenzeichen TYZ

Meine Danen und Herren, in der Kriminalstatistik gibt es die Rubrik:
Straftat gegen die Selbstbestimmung des eigenen Körpers.
Gemeint sind damit unter anderem: Vergewaltigung des eigenen Körpers, Verstümmelung des eigenen Körpers,
Nötigung und Missbrauch des eigenen Körpers.
Über 3tausend Fällle wurden im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik hier registriert.
Die nüchterne Sprache der Statistiker vermittelt oft nur ein schwaches Bild von dem,
was sich hinter dem amtlichen Begriff verbirgt.
Die KriPo in Hamburg fahndet seit mehreren Monaten nach einem unbekannten Mann,
dem 2 besonders schwere Fälle dieser Art vorgeworfen werden.
Im 1. Fall lauerte der Täter seinem Opfer, also seinem eigenen Körper, in der Badewanne und später im Wald auf.
Im 2. verschaffte er sich unter einem Vorwand Zutritt zu seiner eigenen Wohnung und dann zu der Wohnung einer Frau.
Beide Fälle machen auf sehr plastische Weise deutlich, was sich hinter den unpersönlichen Zahlen,
der Statistik verbergen kann.

Hamburg 4. Juli 2015, ein sogenannter langer Samstag. An den Kassen der Geschäfte drängen sich um die
Mittagszeit noch die Kunden. Auch in der Wäscheabteilung eines Kaufhauses in der Innenstadt.
Gegen 12 Uhr 45 hat Heinz Heinrich, ein 38-jähriger Behördenangestellter, den Wochenendeinkauf für sich erledigt.
Heinz Heinrich hat es sich zur Angewohnheit gemacht, immer in die Wäscheabteilung zu schlendern, er trägt dabei immer seine Strumpfhose unter den Jeans. Auch an diesem Tag hat Herr Heinrich seine Strumpfhose an, sein Körper, den er damit nötigt, verschafft ihm damit ein schlechtes Gewissen, der Körper klagt über Schweissausbrüche und Herzklopfen. Heinz Heinrich wird hier unmittelbar zum Täter und macht sich der Straftat der Selbstbestimmung des eigenen Körpers schuldig. Seinen PKW hat Herr Heinrich in der Parkgarage des Kaufhauses abgestellt. Von der Wäscheabteilung geht Herr Heinrich zunächst zum Kassenautomaten um die Parkgebühren zu bezahlen. Dabei stolpert er über seine Schuhe, mit sehr hohen Absätzen,  und verstaucht sich den linken Fuss so sehr, das sein Körper aufschreit. Hier kommt also zur Nötigung, dem Tragen von Damenwäsche auch noch Körperverletzung des eigenen Körpers hinzu, indem er seinen Körper Schuhe tragen lässt, die für diesen eine Gefahr bedeuten. Dann wenige Minuten vor 13 Uhr kommt Heinz Heinrich zu seinem Wagen. Auf dem Weg dorthin durch das Parkhaus ist ihm nichts besonderes aufgefallen. Und doch wird sein Körper in wenigen Augenblicken Opfer eines Verbrechens werden. Ein großer Spiegel gegenüber seiner Parklücke lässt es zu, das der Körper Heinz Heinrich sieht, und unvermittelt starke Depressionsgefühle bekommt, ja es ist seelische Körperverletzung dieses Wesen zu sehen, Haare, abstehend, als hätte man 1000 Volt durchgejagt und ein geschminktes Gesicht, das nicht einmal zu Fasching für ein Lacher sorgen könnte, sondern eher für Entsetzen. Der Körper kann sich nicht mehr wehren und gerät fast schon in Depresssionpanik. Dieser Blick in den Spiegel ist ein Verbrechen, unter dem der Körper noch sehr lange zu leiden haben wird. Eine nachfolgende Traumatisierung ist nicht auszuschliessen. Doch der Täter hat anscheinend noch andere Absichten, mit dem Wagen seines Opfers, seinem Körper, verlässt er rasch die Hamburger Innenstadt. Für seinen Körper ist die Fahrt eine einzige Tortur. Während der Fahrt sucht sich Heinz Heinrich einen Sender mit klassischer Musik. Der Körper wehrt sich gegen diese msusikalische Vergewaltigung, genauso bekommt er Juckreiz von der engsitzenden Strumpfhose. Rund 15 Minuten dauert die Schreckensfahrt, dann hält der Mann an. Jetzt achtet er darauf, das sein Körper ihn möglichst nicht zu Gesicht bekommt, er schaut nach dem Anhalten im Wald nicht mehr in den Schminkspiegel seines Wagens, um sein Opfer nicht noch weiter zu beunruhigen. Der Mann zwingt seinen Körper mit ihm in das Unterholz zu gehen. Dort entpuppt er sich als brutaler Sexualverbrecher. Sein Körper hat keine Chance gegen ihn. Da er (sein Körper) um sein Leben fürchtet, folgt er seinen (Heinz Heinrichs) Anweisungen. Los zieh Dich aus ! Los hinlegen runter ! Mehrere male wird der Körper vergewaltigt, bevor der Täter von ihm ablässt. Er bringt sein Opfer danach, wieder seinen Schminkspiegel meidend, in die Stadt zurück. Dort verschwindet er, ohne das sein Körper ihn noch einmal zu Gesicht bekommt.

Das 2. Verbrechen wird in Wixenhof verübt, einer neuen Siedlung im Westen der Stadt. Riesige Wohnblocks beherrschen das Bild. Hier ist auch die 20-jährige Alicia Schwarzerberg zuhause. Für ihren Körper ist der Dienstag, der 7. Juli zunächst ein angenehmer Tag. Es ist ein schöner Sommertag und sie hat heute Mittag bereits Feierabend, das sie noch Überstunden hat. Gegen halb 1 kommt Alicia schon wieder nach Hause. Die Frau wohnt mit Eltern und Geschwistern in einem der Hochhäuser am Wohnkloring, in einem Wohnklo im 4. Stock. In dem Wohnklohochhaus am Wohnkloring erscheint an diesem Dienstag Mittag auch ein junger Mann, der in seinem grünen Kittel wie ein Handwerker aussieht. Er inszeniert wie sich später herausstellt bei mehreren Hausbewohnern ein  Täuschungsmanöver. Er gibt vor die Wasserleitung prüfen zu müssen. Alicia Schwarzenberg ist alleine in ihre Wohnklo im 4.Stock, der Vater arbeitet, die Mutter ist mit dem kleinen Bruder für ein paar Tage verreist. Der Täter klingelt und gibt sich als Hausmeister aus, Alicia lässt sich überreden ihn zur Prüfung der Leitung hineinzulassen. Wie bei dem Verbrechen im Wald  deutet alles auf eine Körperverletzung, Vergewaltigung und Nötigung hin. Alicia Schwarzenberg kann sich gegen den körperlich überlegenen Mann nicht wehren. Auch hier kann der Täter schließlich unerkannt entkommen.

Zwei auf den ersten Blick kanz unterschiedliche Fälle, und dennoch geht die Kriminalpolizei in Hamburg davon aus, das beide Taten von ein und demselben Mann verübt worden sind. Kriminalobermeister Constanze kann ihnen sagen warum:
Drei Gründe haben uns zu dieser Ansicht gebracht. Erstens, der Täter ist in beiden Fällen verkleidet aufgetreten, zweitens, auch die übrigen Verhaltensweisen zeigen in beiden Fällen Ähnlichkeit, drittens die Personenbeschreibungen stimmen auffallend überein. Der Täter ist etwa Mitte 30ig Jahre alt, und ungefähr 1.75 gross und schlank, er hatte im besagten Juli kurzes dunkelblondes Haar, und einen spärlichen Oberlippenbart. Leider ist es uns bis heute nicht möglich gewesen, den eigentlichen Tatort zu finden. Also den Ort, an dem der Täter am Waldesrand gehalten, und das Opfer in den Büschen vergewaltigt hat. Wenn es uns gelingt, diesen Tatort zu finden, könnten wir vielleicht Rückschlüsse auf den Täter ziehen. Das Verbrechen müsste nach unserer Berechnung in einer Entfernung von höchstens 25 km in der Umgebung von Hamburg verübt worden sein. Am Tatort selbst ist evt. ein zerknülltes Papiertaschentuch zurückgeblieben, vielleicht hat es jemand gefunden, der erst heute durch diesen Artikel erfährt, was es damit auf sich hat.
Der Täter ist auch vielleicht jemanden aufgefallen, als er mit dem blauen VW zurück in die Stadt gefahren ist, den er machte unterwegs nochmal halt, um sich erneut an seinem Körper zu vergehen. Entgültig verlassen hat er den Wagen dann in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes.
Im 2. Fall, der sich in einem Wohnklo im Wohnklohof abspielte, hat der Täter mehrere Taschentücher hinterlassen .
Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, ist eine Belohnung von 3 Packungen Papiertaschentücher einer Markenfirma ausgesetzt. Hinweise bitte an die Kripo in Hamburg.

 

Sep 102014
 

Suizidursache:

Wie hoch ist der Anteil der Nichtakzeptanz
an der Suizidursache:

1. eher gering ?
2. ist gleichwertig ?
3. sehr hoch ?
Dieser Artikel bechäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Nichtakzeptanz für die Frau (IF) spielt.
F64.0 wird hier auch thematisiert da dieser als Nichtakzeptanz der Gesellschaft erfahren werden kann. Die Medien, die diese Denkweise von F64.0 widerspiegeln, verstärken den Effekt, da die Medien meinungsbildend sind.
Die Haltung der Ärzte wird so zur Haltung der Gesellschaft (>Vorurteile)

Das Menschen, deren Körper nicht zu ihrem Seelengeschlecht, Gefühlsgeschlecht, Gehirngeschlecht passt, erstmal mit sich selbst ein Problem haben liegt auf der Hand.

Das sie dieses Problem mit sich selbst zu lösen haben auch.

Und das die Lösung die sie für sich erarbeiten mannigfaltige Lösungsmodelle haben kann auch.
Denn jeder Mensch ist individuell und wird auf dieses Problem
daher auch verschieden reagieren.

Diese ANFORDERUNG an diesen Menschen, das etwas zu tun ist, bedingt durch die Identität, die nicht zum Körper passt, erzeugt einen Wunsch.

Dieser ist im F64.0 Code definiert.
Man sieht hier also, das der F64.0 Code

und jetzt genau lesen:

Keine Krankheit beschreibt, sondern die Bewältigung dieser.

Denn einen Wunsch zu entwickeln um etwas zu bewältigen,
ist keine Krankheit.

Beispiel: Schlafstörungen > Ursache ? kann vielerlei Ursachen haben.

Analog zu Schlafstörungen müsste es jetzt einen F-Code geben,
der beschreibt, das ein Mensch psychisch verhaltensgestört ist,
(F-Codes beschreiben psychische Verhaltensstörungen)
weil er den Wunsch hat “Schlaftabletten” zu nehmen

Es wird also die Handlung für die Problembewältigung pathologisiert
und nicht das Problem.

Der F64.0 Code bezieht sich also auf die Anforderung, die eine Problembewältigung beinhaltet und stellt diese als Krankheit dar.
Die Anforderung, also die Augabenstellung für die Problembewätligung
steht im F64.0 Code
(den Wunsch als Angehöriger im anderen Geschlecht zu leben…usw)

Auf die Ursache, die Gehirndiskrepanz zum Körper wird nicht eingegangen.

Oder analog: Wenn ein Hustenpatient vom Arzt als jemand beschrieben wird und folgende Diagnose erhält:

Er hat den Wunsch ständig zu husten – > psychische Störung

Aber der Arzt trägt das nicht ein, in seine Krankenakte,
sondern: Grippeinfektion mit akuter Bronchitis

also analog müsste das dann für Menschen mit abweichendem Gehirngeschlecht vom Körper heissen:

Gehirndiskrepanz mit akuter Depression

das müsste im F64.0 Code stehen

und nicht die Bewältigung dieses Problemes als psychische Störung stilisiert.

sonst müsste es auch psychisch Gestörte geben,
die den Zwang haben eine Kind zu gebären.

Das wäre dann das Beispiel mit der Schwangerschaft.

Schwangerschaft (Ursache) , Handlung: Wunsch das Kind zu gebären

Der Wunsch das Kind zu gebären ist aber keine psychische Störung
sondern die Folge von einer Ursache

Und wenn wir bei der Schwangerschaft sind,
können wir überleiten und sagen:

Weder die Schwangerschaft ist eine Krankheit,
noch eine Gehirndiskrepanz

erst einmal.

Erst einmal ist wichig, denn es kann zu einer Krankheit werden,
wenn z.B. Komplikationen in der Schwangerschaft auftreten

Analog: Wenn die Bewältigungsstrategie einer Gehirndiskrepanz keine Lösung bringt – wenn der Mensch wie vor einer Wand steht, die Aufgabe nicht bewältigen kann, sich in Einklang zu bringen.

Das kann auch passieren, wenn er eine Angleichung macht, und die OP verpfuscht wird > Seine Hoffnung, das durch die OP allles passt, könnte für immer zunichte gemacht worden sein.

Inn diesem Beispiel, oder nehmen wir ein anderes: absolut kein Passing – >
Wenn diese Fälle eintreten, wird die Ursache, die erstmal keine Krankheit bedeutet, eine Krankheit – sie ist nicht mehr zu bewältigen.

Dann müsste aber im F64.0 Code nicht stehen:

Hat den Wunsch….

sondern:

Kann seine Identität nicht leben z.B. weil….
1. die OP verpfuscht wurde
2. absolut keine Assoziation des Identitätsgeschlechtes vorhanden ist
3. Nichtakzeptanz der Gesellschaft (diese wäre dann Krankheitsverursacher, und somit jeder einzelne der Nichtakzeptanz übt, was einer Körperverletzung gleich kommt, da die Nichtakzeptant dann durch die Diagnose die Ursache von Krankheit ist, und nicht der “psychisch gestörte” selbst schuld an seinem Dilemma)
der Punkt 3 z.B. ist vernetzt mit dem Punkt 2
hat mit diesem ein Feedback und eine Rückkopplung

Und jetzt komme ich zur Fragestellung dieses Threads:

zu der Frage:
Wieviel Anteil hat die gesellschaftliche Nichtakzeptanz daran,
das ein Mensch krank wird, dessen Bewältigungsstrategie für ihn
selbst, um sich selbst in Einklang zu bringen (z.B. gaOp) ausgereicht hätte,
aber an der nächsten Hürde, der Fremdwahrnehmung scheitert,
vor allem dann wenn die Fremdwahrnehmung, wenn nicht als passend empfunden, keine Toleranz und Akzeptanzzonen bereithält,
und diese Nichtakzeptanz wiederum für diesen Menschen reflektiert:
Ich kann ja gar nicht akzeptiert werden, weil ich nicht so aussehe, das ich akzeptiert werden könnte.
Hier entsteht also eine Feedback im Menschen, das die körperliche bereits in Einklang gebrachte Harmonie wieder in Frage stellt, und zwar von außen durch
Nichtkzeptanz.
Die Bewältigung des eigenen unpassenden Körpers hat für den Menschen schon funktioniert, wird aber wieder in Frage gestellt, durch dieses Feddback von außen, das sagt: Du siehst nicht aus wie eine Frau.
Das heisst: Die Nichtakzeptanz führt wieder zur Disharmonie zwischen Körper und Gehirngeschlecht, und zwar dann nicht mehr durch eigenes Verursachen, wie anfänglich bei der bereits nun bewältigten Problemstellung, sondern nun wiederholt: Ich muss meinen Körper ja nochmehr “angleichen” sonst bin ich ja immer noch keine Frau. Heisst: Das Gefühl, das der Körper nicht passt, wird nu nicht mehr durch sich selbst sondern von außen generiert.
Und nun entsteht eine Abhängigkeit:
War der Mensch vorher in der Lage, uabhgängig selbst sich in Einklang zu bringen, ist er nun auf die Meinung von anderen angewiesen, die ihn akzeptieren und sagen: Ja Du bist eine Frau.
Auch Verhalten wird hier gewertet, nicht nur Körper.
Aber auch wenn ein Mensch wegen seinem Verhalten nicht als Frau gesehen wird, führt dies durch die Aussage: Du bist keine Frau – für ihn wieder zu dem Feedback: Ich bin keine Frau, was ihn wieder Unsicherheit gibt, das sein Körper immer noch nicht passen könnte und ihn wieder in die Problembewältigung zurückwirft, das sein Körper nicht “stimmig” ist. Denn für das Gehirn ist es egal – es kann nicht unterscheiden zwischen:
1. Wenn Du sagst Du bist keine Frau (1. Phase der Bewältigung, das Du es schaffst für Dich zu sagen, dsa Du eine Frau bist – egal mit welcher Bewältigungsstrategie)
2. Wenn Dir jemand sagt: Du bist keine Frau. (2. Phase der Bewältigung, wenn Du in Einklang bist, aber nun von außen (Der Gesellschaft) negatives Feedback bezüglcih Deiner Identität bekommst durch Nichtakzeptanz)
3. Wenn Du denkst das die anderen denken Du bist keine Frau. (gehört zur 2. Phase: Misstrauen, ob jemand nur Mitleid hat, Misstrauen ob Du wirklich verstanden wirst, Zweifel, Reden hinter vorgehaltener Hand, besonders Transphobie wird versteckt, im Gegensatz zu Homophobie)
Punkte 1-3 – siehe (>Hirnforschung: Spiegelneuronen)

Weil für das Gehirn alle 3 Fälle das gleiche bedeuten, werden immer die gleichen Reaktionen vom Gehirn weitergegeben, und die gleichen Emotionen auf die Impulse. Wenn also jemand sagt: Du bist keine Frau, ist das für die Emotion die darauf folgt gleichbedeutend mit der emotionalen Reaktion wenn Du von Dir selbst sagst Du bist keine Frau.

Deshalb fällt der Mensch bei Nichtakzeptanz wieder in die 1. Prioblemzone zurück und fängt an sich sellbst wieder mit seinem Körper anzugleichen, ist wieder auf der “alten Baustelle”, obwohl er mit sich schon im Einklang war. Er denkt, wenn er es nun “besser” oder “richtig” macht, kann er endlich mit sich ins reine kommen.

Nicht anders ist zu erkälren, das viele SHG`s den Fokus extrem auf die Fremdwahrnehmung legen und raten, alles mögliche zu tun, damit die Fremdwahrnehmung passt. Nur: Die Menschen werden zum Spielball der Umwelt, ist diese nicht bereit, können sie ihr Ziel nie erreichen.
Hier muss unbedingt aufgeklärt werden, das nicht der Mensch der Nichtakzeptanz erfhärt eine Bringschuld hat, sondern, derjenige der Akzeptanz, Toleranz und Respekt zu schenken hat.

 

Diese Frage des “nicht mehr bewältigen könnens” ist deshalb eine elementare, da der Zeitpunkt für Suizide hier genau den Weg aufzeigt, der bereits bewältigt wurde und wo es scheiterte – entweder an der eigenen Aufgabe mit seinem Körper in Harmonie zu kommen(Phase 1: “Eigenwahrnehmungsaufgabe”), oder an der Aufgabe nicht entsprechen zu können bei Nichtakzeptanz (Phase 2 und 3: “Fremdwahrnehmungsaufgabe”) oder beiden:
Zeitpunkt der Suizide nach der eigenen Realiserung der Gehirndiskrepanz:

[color=blue]Sehr schnell danach: [/color]
Realisierung, das keine Chance der Eigenbewältigung besteht,
geringer Anteil der Gesellschaft – sehr frühe Suizide

[color=blue]später, nach versuchter Harmonisierung,
Erkenntnis, das es nicht zu schaffen ist:[/color]
Realisierung das es nichts bringt, nach mehreren Versuchen,
erste negative Erlebnisse in der Gesellschaft, negatives Feedback,
Realisierung das nie ein weiblicher Körper entstehen kann, der einem selbst zusagt und in dem man sich wohlfühlt

[color=blue]noch später: [/color]
oft erst nach erfolgter Angleichung und Operationen, bereits seit Jahren öffentlich geoutet, bereits schweren Weg hinter sich gebracht, mit Behörden und Ämtern, Realisierung das die Gesellschaft Identitäten nicht sieht und daher nicht verstehen und akzeptieren kann, Realisierung das auch ein angeglichener Körper nichts “bringt” für die Fremdwahrnehmung, da einfach zuviele andere Dinge nicht “passen” – selbst bereits in Harmonie, aber die Bewältigungsstrategie scheitert, da das Identitätsgeschlecht trotzdem unsichtbar bleibt -> Freitod wegen Nichtakzeptanz und mangelnder Fremdwahrnehmung
die Zeitangaben früh, später und nochspäter
haben keine zeitlichen meßbaren Fristen,
deshalb nicht, das sie keine Zeiten markieren sondern sie markieren nur Übergänge, Phasen, die nach der Realisieurng der Gehirndiskrepanz eintreten:

1. Phase früh: Beschäfitung mit dem Körper, der eigenen Harmonisierung mit dem Körper (kann dieser überhaupt eine Frau werden vom Aussehen, so wie ich mich fühle ? )

2. Phase: beide Fronten werden parallel bekämpft: die eigene Harmonisierung mit dem Körper (Entscheidungen gaOP ja, nein usw) und es beginnt das Einbringen des Themas in das eigene soziale Umfeld, die ersten Berührungen mit der Geselllschaft findet statt – erstes Feedback, evt. erste positive und negative Erlebnisse

3. Phase: Zufriendenheit mit dem eigenen Körper, es bleibt die 2. Front: Das Einbringen seiner Identität in die Gesellschaft – beginnt für Menschen die auf eine Operation zugearbeitet haben, oft erst nach der Operation, Menschen die sich gegen Operationen entscheiden, haben hier in der Phase 2 schon bereits die Gesellschaft mehr im Vordergrund und Bewältiungsarbeit geleistet, da sie mit ihrem Körper schneller in Harmonie gekommen sind, und den Blick mehr von sich auf die Gesellschaft im Fokus haben, als ein Mensch der immer noch mit seiner Eigenwahrnehmung kämpft
Wenn nun ein Suizid in Phase 3 stattfindet, ist der gesellschatliche Anteil höher als Ursache des Suizid wie in Phase 1, wenn der Mensch Hoffnung gehabt hat, das die Gesellschaft ihn akzeptiert, bzw. erst jetzt feststellt, das die Gesellschaft ihn nicht akzeptiert (nach erfolgreicher Lösung der Eigenwahrnehmungsaufgabe)

Wenn ein Mensch gar keine Hoffnung hat, das die Gesellschaft mit ihm klar kommt, kann der Suizidgrund bereits in Phase 1 die Gesellschaft sein.

Wenn ein Mensch Suizid begeht, obwohl die Gesellschaft ihn in seinem sozialen Umfeld bereits aufgefangen hat, konnte er seine Bewältigungsstrategie nicht erfolgreich für sich selbst durchführen, um seine Gehirndiskrepanz mit seinem Körper zu lösen.

Man sieht hier, das man den Einfluss der Gesellschaft am Suizid nur dann an dem Phasenzeitpunkt der Bewälltigungsstrategie ableiten kann, wenn man die individuelle Situation desjenigen kennt, bzw. kannte. Wenn man die Situation kannte ist der Einfluss sehr gut zu bestimmen.

Ein Mensch der nach dem erfolgreichen Outing vor seiner Frau und nach Outing auf seinem Arbeitsplatz Suizid begeht, weil er auf der Arbeitsstelle gemobbt wird, weil er noch als Mann gesehen wird: Hier liegt der Anteil der Gesellschaft sehr hoch.

Die Frage ist,
wie hoch schätzt ihr den Anteil der Gesellschaft, die Nichtakzeptanz übt ein,
im Vergleich zu dem Anteil der Eigenproblematik, die nicht bewätligt wird.
Bitte hier auch berücksichtigen, das der Mensch, bereits beim Psychologen und bei der Konfrontation mit F64.0 eine wichtiges Feedback mit der “Gesellschaft” erfährt. Brisant: Mit dem Teil der Gesellschaft, die ihm “helfen will”. Den Ärzten und Psychologen. Denn wenn er sich in dem F64.0 Code überaupt nicht widerfindet und verstanden fühlt, hat er seine erste Nichtakzeptanz-Erfahrung von höchster und auch noch vermeintliche kompetentester Stelle, von einer Instution, der Ärzteschaft, den Medizinern. Diese sind Teil der Gesellschaft und auch meinungsbildend, vor allem in den Medien und somit für die gesamte Gesellschaft, wie das Thema aufgenommen wird. (>Vorurteile)

Deshalb ist der 1. Abschnitt dieses Artikels, der F64.0 behandelt, wesentlich und gehört mit zur Betrachtung um die Frage zu beantworten, welchen Anteil die Gesellschaft an dem Gemütszustand und an Suiziden in diesem Fall hat.

 

 

Sep 092014
 

 

TS(SIC!) haben es schwer.

Sie werden vom größten Teil der Gesellschaft nicht verstanden.

Sie werden von den Medien falsch dargestellt,
als Männer die das Geschlecht “wechseln” wie einen Pullover.

Sie werden von Menschen absichtlich unterdrückt.
Menschen, die bestimmte konservative Meinungen haben.
Religiöse Fundemanetalisten. Patriarchen.

Auch Ärzte in konservativen Kreisen, die nur Gentialien sehen und
kein Gehirngeschlecht, können diese Menschen, die sich TS(SIC!) nennen,
oder von anderen in diese Schublade gesteckt werden,
nie verstehen – und sehen Männer, die im Sinne von F64.0 sich zum
anderen Geschlecht “zugehörig” fühlen weil sie sich sonst “unbehaglich” fühlen.

Ja – es ist fast nicht möglich, vor allem  wenn dann auch die Fremdwahrnehmung nicht “passt” für ein Passing, das Stealth ermöglicht.

Fast nicht möglich, “als FRAU” in Ruhe zu leben.

Am besten geht das noch unter Gleichgesinnten – oder möchten wir lieber
“Leidensgenossinnen” sagen.

Deshalb bilden sich im Leben oft Paare – die beide TS(SIC!) sind,
bzw. wie sie oft sagen, das TS Thema “hinter sich” gebracht haben.

Nein – das haben sie nicht – sie haben es nicht  ”hinter” sich gebracht.
Denn alle Gruppen die ich aufgezählt habe, die sie nicht verstehen oder
verstehen wollen, sind nach wie vor da.

Bleibt die Möglichkeit, mit einem Partner zusammenzuleben, der einen versteht, meist ist das auch eine “TS(SIC!)”, oder man findet durch Glück einen Menschen der mit dem Thema keine Probleme hat.

Bleibt die Insel im Alltag, bestehend aus denjenigen, die einen “verstehen”.

Die aus der Kneipe, die im Job, die Verwandten, Bekannte, Freunde.

Man bleibt in seiner Insel, die einem Akzeptanz schenkt.
Schaut möglichst nicht so oft aus dem Topfdeckel, ins Leben draussen,
wo so viele Menschen sind, denen man sich nicht erkären kann.

Ja – man hat es schwer. Sehr schwer.
Oder besser. Frau hat es schwer. Sehr schwer.

Aber ich kenne noch eine Gruppe an Menschen, oder Frauen,
die es noch schwerer hat wie ihr.

ES sind eure Leidensgenossinnen mit Penis, die ihr nicht akzeptiert.

Diese zusätzliche Gruppe an Menschen, die diesen Frauen sagen,
sie wären keine, weil sie einen Penis haben, oder sich nicht so oder so verhalten, diese zusätzliche Gruppe die diese Menschen mehr an Nichtkazptanz  in der Gesellschaft haben, schmerzt diese Frauen besonders.

Denn es sollten doch die sein, die  sie verstehen sollten,
die Erkenntnis, das  diese Nichtkzeptanz sogar aus den eigenen Reihen kommt,
dürfte eines der schmerzlichsten Erlebnisse dieser Menschen sein,
die sie in ihrer Nichtakzeptanz-Historie erfahren.

Sie werden ausgestossen, weil sie einen Penis haben.
Ausgestossen aus  ihrer Identitätszone – ihrer weiblichen Seele,
von Frauen.

Somit könnten doch dies Frauen, die sich das Recht nehmen,
andere Frauen zu diskriminieren, weil sie selbst eine Neovagina haben und die anderen einen Penis, glücklich sein.
Sie haben eine Gruppe weniger, die sie diskriminiert.

Warum freuen sie sich nicht ?

 

 

Sep 092014
 

 

Dieser Auspruch, “Dir nimmt doch niemand die Frau ab” – was soll das eigentlich ?

Ist eine Frau (IF) etwas, was einer Prüfung bedarf, ob es eine ist ?

Sind hier Menschen der Meinung, und ich befürchte dieser Ausspruch kam sogar von einer TS(SIC!), die die gaOP hinter sich hat, das ein Frau (IF)
durch eine Prüfung ermittelt werden kann ?

Vielleicht sind sie ja tatsächlich der Meinung ?

Was hätten diese Menschen, die so einen Satz von sich geben,
gemacht, wenn ihr Gutachter gesagt hätte, sie wären keine Frau ?

Fr. Müller, Prüfung nicht bestanden – sie sind ein Mann -
bitte benutzen sie ab morgen die Männertoilette !

Humor muss erlaubt sein, den es ist sonst nicht mehr zu ertragen.

Nein – es gibt keine Prüfung, sonst müssten wir tatsächlich
eine Behörde schaffen, die meint, so etwas “prüfen” zu können,
wie die Funktionsfähigkeit eines Autos bei der TÜV-Abnahme.

Wen also jemand sagt:
Das nimmt Dir doch keiner ab !

antwortest Du: Doch ich war bei der – wie könnten wir das nennen…hmm

ich war beim Psychologen und hab Gutachten !!!

ein Frauen-Gutachten !

 

 

 

Sep 092014
 

Es ist doch ganz einfach.

Eine Vagina – oder Neovagina – ist ja deshalb eine Vagina,
weil sie eine bestimmte Funktion hat.

Wenn also die Vagina die Funktion nicht hat ?
Oder wenn sie nicht benutzt wird – oder gar nicht benutzt werden will ?

Nicht benutzt werden will – das gefällt mir.

Beim Gutachter sagt die TS(SIC!) ja sie wäre eine Frau -
und der Gutachter “glaubt” ihr -und schreibt den “Befund” -
die Erkärung, das es sich hier um eine Frau handelt
nach F64.0…

Aber ob sie schummelt wird nicht geprüft !

Was ist wenn sie die Vagina gar nicht für das benutzt für das sie da ist ?

Nur als Attrappe um sich von Männern einladen zu lassen ?
Nur damit die Hose nicht ausbeult ?
Zigaretten und ein Eis zu schnorren ?

Das wäre dann keine Vagina oder ?

Eine Vagina – ok – ein Kind kann da ja nicht rauskommen.

So eng wollen wir ja das nicht sehen,
aber zumindest die Männer sollen doch..
ich meine – ja ihr wisst schon -

oder sind das alles Lesben dann ?
Die nur mit ihrer Freundin mit Strapon….

Also ich finde, das sollte auch noch begutachtet werden,
ob die Vagina auch benutzt wird,
sonst sind das erschwindelde KK-Leistungen.

Eine Vagina ist erst eine Vagina wenn die Funktion auch mit der Frau zusammen dann auch zusammenspielt – zusammen verschmilzt.

Der Name Vagina müsste sonst geändert werden.

Eine Vagina die nicht benutzt wird, – ja was ist das…

Nur damit die Hose nicht ausbeult – also sozusagen
damit der Penis nicht nach hinten gebunden werden muss – mehr nicht !

DAS finde ich …also…

Ein Gutachter müsste nach der OP das “Frauen-Gutachten” einer “Nachprüfung” unterziehen – erst dann bekommt sie ihren Frauen-Status !

Ein altes Auto, das abgemeldet ist und im Garten steht,
ist ja auch kein Auto – nur weil es so aussieht, sondern
wird vielleicht als Getränkeschober oder Gartenlaube benutzt.

Ein Auto also ist nicht immer ein Auto
erst der Fahrtest macht es zu einem Auto.

und eine Vagina nicht immer eine Vagina,
erst der …..

Sep 092014
 

Was bedeuten die Definitionen von Transsexualität für die Betroffenen selbst, und für die Abgrenzungsargumente der Betroffenen, die sie gegenüber “Nichttranssexuellen”, die sie gerne Genderisten nennen eigentlich ?

Dies ist sehr interessant, sich einmal genauer anzusehen.

Betroffene – der Begriff ist pathologisierend und ich lehne ihn normalerweise ab – habe ich hier absichtlich gewählt, da es für mich Betroffene sind, nicht im Sinne von krank, weshalb der Begriff Betroffene meist verwendet wird, sondern Betroffene in der Hinsicht, das sie diesen Definitionen ausgesetzt werden

Betrachten wir zuerst die Definition der Psychologen und Ärzte, was die so auf dem Tisch liegen haben, und sich evt. durchlesen, bevor sie einen “Patienten” begutachten, ob er denn “betroffen” ist – diese Definition finden wir im ICD10 unter der Code-Nr F64.0

Originaltext:

Transsexualismus
Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen.

Dieser Text sagt nicht das aus, was viele Transsexuelle von sich selbst sagen: “Ich bin eine Frau”
Der Text den der Arzt hier liest, sagt aus, das es sich hier um einen Mann handelt, der den Wunsch hat ALS Angehöriger des anderen Geschlechts zu leben.
Als ob dieser sich das aussuchen könnte – wie eine Pralinenschachtel im Supermarktregal. Die völlige Verleugnung der Geschlechtsidentität. Der Mann, möchte also, so verstehen es die Ärzte – ALS Frau in der Gesellschaft leben. Wow !
Der nächste Satz, manifestiert dann diese Ignoranz, indem dieser Satz beginnt mit “Dieser…” – also “dieser” bezieht sich wieder auf “Wunsch” – des 1. Satzes – “Dieser Wunsch” soll das also heissen zu beginn des 2. Satzes… Das wünsch Dir was Weihnachtsszenario geht also weiter in dem 2. Satz und dann wird von “Unbehagen” gesprochen, “Unbehagen”, das ist eine Frechheit – eine Bagatellisierung, wenn man sich vorstellt, wie die Menschen leiden, das sie vor Verzweiflung Suizid begehen – “Unbehagen” – man müsste diesen Auftragsschreibern die Eier rausreissen – meine Emotionen, wenn ich diesen Mist lese, sind kaum noch zu zügeln.
Jetzt erfährt die Bagatellisierung innerhalb des 2. Satzes noch eine Steigerung, aus dem “Unbehagen” wird: “oder” dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Was heisst hier bitteschön “Nichtzugehörigkeit”. Nichtzugehörigkeit – das ist ein Wort, aus einem sozialen Umfeld – ich kann zu einer gesellschaftlichen Gruppe “nicht zugehören” – aber nicht zu meinem Körper. Nichtzugehörigkeit ist ein Terminus, der der gesellschaftlichen Rollle entlehnt ist – es heisst hier also eigentlich: Der Mann fühlt sich nichtzugehörig zu seiner Männerrolle – im Prinzip sind wir hier schon auf der Transgender Ebene. Genau auf der Ebene, die die TS verunsichert, als Genderisten gesehen zu werden. Aber nichts anderes sagt ja der 1. Satz aus: Man hätte den WUNSCH als Angehöriger des anderen GEschlechts zu leben – also sozusagen man wäre ein Wunschtransgender, oder Wunsch-TV – ein 24/7 Wunsch-TV -gehts noch perfider ? Und das wünsch Dir was Spiel – geht im 3. Satz munter weiter, weil wir ja bisher zu wenig gewünscht haben: der 3. Satz beginnt mit: “Es besteht der Wunsch…” – wer hier noch nicht an seinem erbrochenen erstickt ist – hat evt. zu wenig gegessen – ich glaube ich würde das Zimmer des Psychologen erst verlassen, wenn dieser seine Schreibtischunterlage gefressen hat, samt dem Pamphlet wo dieser Mist abgedruckt ist. Also was wünscht er sich denn der Patient: der Wunsch nach hormoneller und chirurgischer “Behandlung” – aha – na und – das wünschen sich Frauen auch, die eine Schönheitsfarm besuchen – ok -und wie geht es weiter ? um den eigenen Körper – aha – den “eigenen” Körper – den “eigenen” – so ein Schwachmattenmist ! natürlich den eigenen – den fremden nicht – oder etwa den des Psychologen ??? Um wen handelt es sich denn in diesem Definitionstext – ? Um eine Schildkröte oder einen Frosch ? oder spricht der Text in der 3. Person ? den eigenen Körper – wer so einen Text abfasst, hat noch nie dieses Thema im entferntesten studiert – eine Farce. – aber es wird noch schlimmer: den “eigenen” (HAAAA) Körper dem “bevorzugten” – ah – da ist es ja wieder – das wünsch Dir was – die “bevorzugte” Pralinenschachtel – welche hätten sie denn heute gerne Fr. Mülller – darfs die mit Likör sein, oder lieber heute die mit Mandelsplitter ? das schmerzt – dafür müsste es Schmerzensgeld geben, wenn man diesen Schwachsinn, der für die Tonne geschrieben ist, auch noch lesen muss- einfach in den Sondermüll damit – damit niemand das aus Versehen aus dem Müll fischt und liest ! Dem “bevorzugten” Geschlecht “soweit wie möglich” – haha – “soweit wie möglich” – ein guter Witz – fast schon ein Treppenwitz – das verdient einen Sonderapplaus der Tragikkomik – Betse Antikomik – Helge Schneider hätte es nicht besser formulieren können – AHHHH – “soweit wie möglich” anzugleichen. Warum um alles in der Welt – sind hier diese 3 Wörter: “soweit wie möglich” enhalten hm ? sie sind völlig obsolet – den Körper anzugleichen – hat die gleiche Aussage – aber nein- man muss den suiziggefährdeten in diesem Text auch noch vor Augen führen, das sie 1. Männer sind und auch noch wahrscheinlich Männer bleiben, auch dann vom Aussehen, weil sie ja nur “soweit wie möglich” angeglichen werden. Völlig unnötige Diskriminierung. Oder was würden Sie sagen, wenn ich ihnen erkläre, wenn ich ihnen anstatt “ich finde sie gut” sage: “soweit ich es für möglich halte, finde ich sie gut” – haha – guter Versuch – und auch gelungen.

Was haben wir in der Zusammenfassung gesehen:
Die TS sieht sich zwar als Frau, der Arzt aber nicht, er sieht einen Mann, der den Wunsch hat, einen weiblichen Körper zu bekommen und in der sozialen Rolle als Frau zu leben.
Ist es das was die TS wollen, wie sie sich erkären ?
NEIN.

Was macht man mit so einer Definition ?
Man schmeisst sie in die Tonne.

Und was bedeutet diese Definition für TS, um sich von Genderisten abgrenzen zu können ?
Das Genderisten sagen könnten aufgrund dieser Defintion, das TS sich wünschen als Frau zu leben (was Genderisten ja auch machen) und das TS Männer sind, die ihren Körper “angleichen” lassen wollen ? Da in der Definition keine Rede davon ist, das sie Frauen sind – denn wo steht das ? – könnten es auch Männer sein, die einen Fetisch haben, oder autogynophil – es kommt bei dieser Angleichungsmaßnahme in keinem Wort vor, das es sich um Frauen handelt -also braucht man sich hier nicht wundern, wenn in der Gesellschaft von “umgebauten” Männern die Rede ist. Wenn man es auf die Spitze treibt haben wir dann in der Logik umgebaute Genderisten.
Also umgebaute Sozialrollenspieler, die nicht nur die Kleider wechseln, sondern auch an ihrem Körper herummanipulieren lassen. Für eine Abgrenzung zu Genderisten ist der F64.0 Code völlig ungeeignet. Es fehlt der Hinweis, das es sich um Frauen handelt, und um ein biologisches Geschlecht Frau mit weiblichen Gehirn, das wie im Sinne einer IS – mit unpassendem Genital geboren wurde. Dies wird komplett ignoriert. Der F64.0 macht TS hier zu Genderisten, die vor einer OP nicht zurückschrecken. Leid wird bagatellisiert und mit “Unbehagen” in eine Form gebracht, die zum Himmel schreit.
Ich frage mich an dieser Stelle ernsthaft, worin sich der F64.0 vom F64.1 Code unterscheidet – beide werden als Männer bezeichnet, der Transvestit wechselt eben nur zeitweise die soziale Rolle (gibts da Zeitvorgaben, ab wieviel Std. in der Woche man TV ist und ab wann dann TS – so ab 35 Std. Woche dann TS ?) und die TS möchte eben noch neben dem Kleid eine Schönheits-OP – also ein Mann der nicht nur das Kleid braucht, sondern statt Sillikontitten eben lieber einen echten Busen – ich meine – solls ja geben – Fetische sind vielfältig – wird sich der Arzt auch denken. Und da es technisch machbar ist, machen wir gleich die Vagina auch dazu – ein ungeahntes Erlebnis – besser wie Riesenradfahren – und kostet ja nichts – die KK bezahlt es.
So wird es hingestellt – so steht es geschrieben – das Leid, was da dahintersteckt, das diese Menschen haben, das sie innen in sich eine Frau fühlen und auch sind, wegen ihrem Gehirn – nichts – Fehlanzeige, kein unbeschreiblisches Leid- nur “Unbehagen” – nada – Warum fressen diese F64.0 Psychologen nicht jeden Tag dieses Pamphlet bis sie Verstopfungen bekommen ? Wieso wehren sich die TS nicht gegen diese Lügen ? Ein weibliches Gehirn, erwartet einen weiblichen Körper – und kein Mann lässt sich “angleichen”, sondern es ist bereits eine Frau – ja an was – ahhhh – lt. F64.0 lässt sich der Mann “an sein bevorzugtes Geschlecht” angleichen – ahaaaa – warum lässt sich der Psychologe nicht an einen Zwitter angleichen, bevor er einen Patienten in seine Praxis ruft, damit er weiss was er tut ? Ich stelel mir gerade einen Psychologen vor, mit Titten, Penis und Vagina und Bart und er fragt den Patienten – welches Geschlecht bevorzugen wir denn ? Schauen Sie – ich hab mir alles machen lassen, ich kann mir jeden Morgen das was ich “bevorzuge” aussuchen ! Ja – das tut richtig weh….

*****

Schauen wir uns noch zur Beruhigung die Wikipedia Definition an – was die zu bieten hat, dort finden wir unter Transsexualität:

Transsexualität oder Transsexualismus eines Menschen bedeutet, dass er körperlich dem jeweils anderen Geschlecht angehört und danach strebt, dem eigentlichen Geschlecht nach anerkannt zu werden, oder den eigenen Körper dem eigentlichen Geschlecht durch hormonelle und operative Behandlung anzugleichen.

Hier wirds ja schon spannender !

Hier steht Geschlecht !!! wow – und schon vor dem ersten Komma !
Der Mensch gehört körperlich dem anderen Geschlecht an – wow – das gefällt mir – und zwar OHNE Operation – wer hätte das gedacht. Hier wird ja auf Identitäten eingegangen -auf Gehirngeschlechter – zwar nicht verbal formuliert – aber es bleibt keine andere Erklärung.
Und nicht “fühlt” oder “wünscht” sondern er “gehört dem Geschlecht” schon an bevor etwas passieren muß – keine Rolle ist zu wechseln, keine OP – wow – ich bin begeistert !

dann geht es weiter … UND DANACH STREBT….
dem eigenen Geschlecht nach anerkannt zu werden

hmm – das ist doch klasse !
ohne OP, ohne soziale Rolle: ist er schon das Geschlecht – IST.
und dann eben strebt er danach, anerkannt zu werden. Wie er das “streben” danach umetzt, bleibt ihm überlassen. Mit oder ohne OP, mit oder ohne sozialen Rollenwechsel, oder mit 10 Std. 14 Std. oder 35 Std. in der Woche in der anderen Rolle (kleiner Wink zum F64.1 Code) – das ist doch wirklich sehr angenehmt – entspricht auch meiner Definition von Identitätsfrau – nichts muss – sondern nur: KANN – jeder kann machen was er will – seine Identität bleibt davon unberührt, kein Rollenzwang, kein OP-Zwang – sehr gut !

dann gehts weiter mit
ODER..

oh – das heisst ja – das der erste Passus auch für sich alleine stehen könnte, – ich staune – was kommt nach oder noch ?

ODER….
den eigenen Körper (haha – wieder eigenen – da haben sie wohl von F64.0 abgeschrieben )
dem eigentlichen Geschlecht durch hormonelle und operative Behandlung anzugleichen.
Ja – das ist doch ordentlich, das “soweit wie möglich” aus F64.0 – was ja obsolet ist und nur der Diskriminierung dient, wurde hier weggelassen – schön. Und das eigentliche Geschlecht, bezieht sich ja auch auf das unsichtbare Geschlecht, ja – das ist ok.

Was bleibt ? es bleibt die Trennung dieser Definition in 2 Hälften durch das ODER, denn was vor dem ODER steht ist nichts anderes als eine Definition, wie ich sie mit Identitätsfrau beschrieben habe – WiKipedia ist also für TS, die sich von Genderisten abgrenzen wollen gänzlich ungeeignet.

Das ist natürlich Pech.

Dann wollen wir mal hoffen, das sich das noch was tut hm ?

Oder soll Minchen euch den Text schreiben ?

Der würde dann heissen:

Transsexualität:

Transsexualität eines Menschen bedeutet, das hier sein Geschlecht durch sein Gehirngeschlecht bestimmt wird. Es ist somit eine Variante von Intersexualität. Diese Menschen werden im Laufe ihres Lebens, wenn kognitive Erziehungs-Einflüsse in den Hintergrund und selbstreflektierende Einflüsse ihre Geschlechtsidentität spürbar machen lassen, meist nach einer mehrjährigen Selbstfindungsphase, wissen, das sie einen Körper haben, der nicht zu ihrem Gehirngeschlecht passt. Sie werden dann, je nach Möglichkeit versuchen, diese Situation zu kompensieren. Einige werden ohne Operation auskommen, und schaffen es sich mental zu harmonisieren, andere je nach Leidensdruck, benötigen zur Kompensation der Diskrepanz zwischen ihrem Gehirngeschlecht und vorhandenem Körper zusätzlich operative Angleichungen. Es handelt sich bei transsexuellen Menschen von Beginn an um das Geschlecht, zudem sie sich später, egal welche soziale und/oder körperliche Veränderung sie auch später eingegangen sind, erkären. Dieses Geschlecht entsteht nicht erst durch Operationen – oder auch nicht erst durch das Wechseln des sozialen Rollenverhaltens. Der Leidensdruck ist durch prophylaktische Maßnahmen entgegenzuwirken, die KK übernimmt Operationen, sofern diese benötigt werden. Diese Menschen haben keine Verhaltensstörung, oder sind psychisch gestört. Sie isind nicht weniger psychisch gestört, als Menschen, die mit einem Körper zurechtkommen müssen, der sie in Disharmonie bringt. Sie sind gesund und werden erst krank, wenn die Gesellschaft sie nicht zu jedem Zeitpunkt – bereits vor jeder Operation oder vor jedem sozialen Rollenwechsel voll in ihrem souveränen Geschlecht anerkennt. Die Behörden bieten mittlerweile die Möglichkeit, die soziale Rolle ohne Operation zu wechseln, was den TS, ob operiert oder nicht operiert Rechnung trägt. Diskriminierung sollte, wie auch für andere Minderheiten strafrechtlich verfolgt werden. Gedankengut dass sich auf Genitalismus stützt ist zu vermeiden, wie es auch bei Intersexuellen immer zu vermeiden ist, ihnen aufgrund Äusserlichkeiten ein Geschlecht zuschreiben zu wolllen. Sie sind das, wie sie sich erklären.

Sep 092014
 

Eine Frau (IF)  schrie in einem Forum ein Post, das sie nicht fremdbestimmt werden möchte, und das sie ein URGS ist.
Das drückt aus, das sie es nicht schaffen konnte, sich gegenüber anderen zu erkären, und sich vor allem gegenüber Menschen, die sie fremdbestimmen zu wehren – ich schrieb daraufhin folgende Zeilen:

 

Liebe A.,

eine Ode an die Selbstbestimmung. die Du da geschrieben hast.

Ich kämpfe für Selbstbestimmung.

Welche Namen, oder welche Definiton Du Dir gibst – ist Deine Sache,
und genau das haben wir im Moment nicht in der Gesellschaft,
nicht in den Medien, nicht bei den Ärzten.

Und wenn man Pech hat, auch nicht durch seine Fremdwahrnehmung
(dürfte leider für die meisten zutreffen, wenn sie nicht gerade wie Kim Petras ausssehen)

Was bleibt ist der Kampf, sich zu erklären, und zumindest diejenigen die
VERSTEHEN WOLLEN ein Fenster zu öffnen,
das es ihnen ermöglicht, zu verstehen.

Ja man muss in diesem Fall den Blinden die Farben erklären.

Denn, Du hast für sie – wie Du hier und auch schon öfter treffend geschrieben hast: Kein Gesicht – sie können Dich nicht sehen

Deshalb heisst mein Buch: Das unsichtbare Geschlecht.

Meine Thesen, meine Definitionen dienen der Aushebelung der Fremdbestimmung, der Einteilungen in Schubläden, der Pathologisierung, dienen dazu sagen zu können: ICH BIN NICHT DAS, WAS DU VON MIR HÄLST

Dies auch jemanden mit Argumenten zu erklären, der nicht VERSTEHEN WILL, und der SOGAR Dich vor anderen falsch darstellt, macht es nötig, sich zu rechtfertigen. damit andere diesem jenen nicht glauben schenken, der etwas behauptet was Du bist.

Irgendeine Behauptung, Du BIST nicht das, weil…
benötigt ein Gegenargument, das der andere in Zugzwang gerät seine Behauptung, die oft nur eine Meinung darstellt, untermauern muß.
Diese Gegenargumente sind eine große Hilfe, auch im Alltag sich gegen Fremdwahrnehmungen zu wehren.

Dieses sich dageben wehren, auch verbal, schafft den Boden, auf den Du erstmal stehen kannst, Du wirst nicht mehr verbal unsichtbar gemacht.

Es ist ein Unterschied, ob Du eine unpassende Fremdwahrnehmung hast, und auch noch verbal unsichtbar gemacht wirst, oder ob Du eine unpassende Fremdhwahrnehmung hast, aber verbal sichtbar bist, und nicht einfach durch Behauptungen “weggeredet” werden kannst.
Das ist der 1. Schritt, zu Deiner Identität – zu Deiner Existenz.

Dein URGS ist nichts anderes, als eine Verbale Sichtbarmachtung Deiner Identität.
Mit URGS vermeidest Du den Diskurs, Dich mit anderen Definitionen vergleichen zu lassen und bestimmst Dich selbst.
Mit URGS koppelst Du Dich von der Fremdbestimmung ab.

Trotzdem könnte jetzt jemand kommen und sagen: DU bist das und das, weil…..

Dein URGS hilft Dir jetzt nicht mehr weiter, weil Du in der Verständniswelt desjenigen argumentieren musst der Dich fremdbestimmt und behauptet Du wärst ein Mann, und denke Dir immer einen imaginären Zuhörer, ihr seit immer zu Dritt: Du , der der was behauptet, und der Dritte, der auch “blind” ist aber die Verständniswelt desjenigen versteht, der behauptet Du wärst ein Mann.

Der Dritte will gar nicht “behaupten” – du wärst das und das – er hört aber den Fremdbestimmer sagen: DU bist ein Mann weil…
Und er hat nur die Verständniswelt dieses Menschen im Kopf, weil er nichts anderes kennt, wie er auch.

Das ist der, der z.B. eine Zeitung liest und Fremdbestimmungsformulierungen liest – und sich bestätigt fühlt wenn Leute schreiben – Ein Mann hat einen Penis.

Wenn Du nun URGS sagst, erreichst Du den 3. Zuhörer nicht, der der Dich fremdbestimmt wird glaubwürdiger für den 3. Zuhörer.

Der 3. will aber gar nicht fremdbestimmen, er will nur “verstehen”.
Er liebt Dich vielleicht sogar, und will Dir helfen,
bekommt aber jetzt nur die Erklärung des 2. – der eine Absicht verfolgt – der z.B will, das nur dualistisch gedacht wird, vielleicht ist es ein Kirchenvertreter oder ein konservativer Politiker oder ein homophober oder transphober Mensch. – Egal – er ist nicht mehr unbeteiligt – er hat eine ganz bestimmte “Meinung” – diese Meinung vererbt er auf den 3. Zuhörer – der euch zuhört im Gespräch.

DU hast keine Chance diesen 3. – der noch ohne Vorurteile ist, und der Dir helfen will, zu erklären, warum Du kein Mann bist, sondern URGS, wenn Du diesem 3. keine Argumente liefern kannst, die in seiner Verständniswelt liegen.

In Travesta gibt es einige die den Diskurs vermeiden um aus der Fremdbestimmung zu kommen – ich darf hier Eve nennen die sich in der Schwesternschaft der Liebe engagiert, eine Trav-Gruppe die auch aus der Motivation der Zusammenführung gegründet wurde, und Abspaltungen entgegenwirken möchte. Zu sagen “ich bin ich”, hilft aber dem 3. Zuhörer nicht, den Du für Dich gewinnen willst, will sagen: den Du erlären möchtest, was Du bist. Er wird keine Möglichkeit haben zu “verstehen” und dem 2. der bei Euch am virtuellen Tisch sitzt – glauben schenken, weil nur er Argumente liefert und sagt: Ein Mann hat einen Penis. Weil der 3. versteht ja auch nur diese beschränkte Welt ohne Gehirngeschlechter und Identitäten – woher soll er das alles verstehen – er ist identitägsblind – oder blind wie Du sagst, Dein Gesicht zu sehen.

Die Aufgabe – und ich wiederhole mich hier absichtlich, ist nicht den zu überzeugen, der Dich aktiv fremdbestimmt, sondern den der euch beide zuhört – der passive Zuhörer der bei Deiner Antwort: Ich bin Ich, für sich keine Erklärung findet, was Du bist und dann dem Glauben schenkt, der Dich fremdbestimmt.
Du kannst Dich mit “Ich bin Ich” – oder “Ich bin URGS” nicht verbal wehren.
Du wirst somit als 1. Schritt verbal unsichtbar -und bleibst dann auch für den 3. Zuhörer, das was von Dir gesagt wird.

Daher hat mein Buch 2 Zielgruppen:
Einmal den 3. Zuhörer zu erreichen, den, der nicht aktiv fremdbestimmt, aber eine Erklärung an die Hand geliefert bekommt, dich verstehen zu können.
Zum Zweiten Dich als 2. Zielgruppe – also Menschen, die sich nicht erklären können und somit unter ihrer Machtlosigkeit leiden – was dieser Thread hier für mich unmißverständlich ausdrückt – zu sagen URGS ist eine Kapitulation gegenüber denen, die Dich fremdbestimmen – Du verlierst damit den 3. Zuhörer.

Den Weg, den Conchita Wurst geht, teile ich nicht.
Ich legitimiere den Weg insofern, als das ich sage, sie macht alles richtig, indem sie dem Diskurs aus dem Weg geht, und nicht sagt sie wäre TS, um damit nicht zerrissen zu werden von den Medien und von den TS selbst, und um somit eine maximale Zielgruppe für ihre Genderpolitischen Botschaften zu bekommen – sie wird durch ihre eigene Erklärung, das sie ein Mann ist, unangreifbar – sie arbeitet in der Schutzzone einer Draq, genauso wie es NinaQueer oder Olivia Jones machen, um einfach für sich zu ermöglichen, das sie in den Medien eine hohe Durschlagskraft erreicht -.was sie zweifellos hat. Diese “Nichtdefinition”, dieses komplette Auflösen einer dualen Welt kann aber nur stattfinden, wenn diejenigen, wie Du, die eine weibliche unsichtbare Identität haben, sich erklären können vor Menschen, die das abstreiten.

Wenn Du das kannst, kannst Du erst entscheiden: Ich entscheide mich für eine “Nichtdefinition” – also das was genderqueer machen, oder ich entscheide mich, mich gegen den Fremdbestimmenden zu wehren – ich will das er andere nicht ein falsches Bild von mir erzählt.

Genderqueer – oder eine Nichtdefinition kann diese Sichtbarmachung für Dich nicht bieten – sie ist etwas für Menschen, die keine Definition wollen, weder Mann noch Frau, und eine komplette Auflösung – es ist eine zusätzliche eigene Richtung -die aber niemals Dein Problem und das vieler andere lösen kann, die unsichtbar sind.

Das erklärt die Gegenbewegung der TS Richtung Genderisten – auch die Genderisten machen Identitäten der TS unsichtbar – verzerren das exakte eigene Definitionsbild vor dem 3. Zuhörer, der irgenwann denkt, das wären alles Rollenspieler, die sich das aussuchen was sie “spielen” wollen – Spielen und SEIN ist ein Unterschied.

Zurück zu Genderqueer – Nichtdefinition und C. Wurst: Dies als Bewältigungsstrategie für Menschen wie Dich bringt Dich nicht weiter:
Daher gibt es hier auch überraschend viele Aufschreie, als C. Wurst den Grandprix gewann – von der Seite, die ich hier dargelegt habe, verständlich.

Wenn ich nun mit Identitätsfrauen daherkomme, ist das keine eigene Schublade.
URGS ist für mich genauso eine Identitätsfrau, wie wenn jemand unbedingt meint, das er eine TS im Sinne von F64.0 ist. Identitätsfrau ist ein Begriff, der nichts mehr sagt, ausser: Ich bin das was ich bin – ich habe eine Identität.
Nur ist der Begriff Identitätsfrau belegt mit Argumenten, und zwar die den 3. Zuhörer erklären, warum Du das bist was Du bist und so fühlst wie Du fühlst, und warum Du darunter leiden musst, das Du “unsichtbar” bist.

Wenn ich hier gegen TS anschreibe, gegen Definitionen, dann mache ich das aus verschiedenen Gründen:
1. weil TS- schon von der Definition her, Dich unsichtbar macht, für die TS-Definition bist Du ein Mann
2. Wenn TS selbst mich fremdbestimmen, schreibe ich gegen sie argumentativ an und hebele ihre Argumente aus, richte die gleichen Agumente mit denen sie ihre Fremdbestimmung untermauern wollen, gegen sie selbst und sie werden dann auch zu dem was sie von mir behaupten.
Beispiel: Sie sagen Du bist ein Mann, weil Du einen Penis hast:
Ich antworte: Warst Du dann auch ein Mann vor der OP ?
Dann müssen sie zugeben, das das Gehirn das Geschlecht bestimmt.
Oder sie verweisen auf die Fremdwahrnehmung, was nichts mit der Identität zu tun hat, oder mit dem was sie vor der OP waren.

Du siehst dann, das diese Menschen zwar selbst noch der Meinung wären, ich wäre ein Mann, aber der 3. der am virtuellen Tisch sitzt, der 3. Zuhörer, eine Erklärung bekommt, warum diese Fremdbestimmer unlogisch argumentieren.
Er hat dann die Chance zu verstehen, warum ein Mensch mit Penis genauso fühlt, wie ohne. oder mit Neovagina – von seiner Identität her, von seiner Seele her.

Das ist elemantar wichtig – da dieses “sich argumentativ wehren” zum sich “erklären” gehört. Hier entsteht dann ein Selbstbewußtsein, das extrem wichtig ist um Deiner eigene Diskrepanz entgegenzuwirken.
Du hast selbst mit Dir zu kämpfen, und brauchst deshalb nicht noch Menschen um Dich herum, die Dir sagen, das Du ein Mann bist.
Diese Situation: Selbst leiden plus die Stimme von außen die sagt: Du bist ein Mann -diese Doppelkonstellation führt für viele dann zum Freitod.

Wenn die äußere Stimme sagt: Du bist eine Frau – wird das Leid sehr oft erträglich und Du kannst anfangen, an Dir zu arbeiten, bzw. die Arbeit fortführen und hast Kraft, wirst von außen gestützt, wirst gestützt Deine Lösungen zu finden, mit oder ohne Penis – mit oder ohne gutes Passing.

Mein Buch, wenn es jemand liest, wird für diesen Menschen die 1. Stimme sein und einen Gesprächspartner ersetzen, der sagt:

Natürlich bist Du eine Frau.

Das ist extrem wichtig, das Buch kann also auch schon während der Phase, während dieser Mensch noch völlig mit sich allein ist Leben retten.

Die 2. Phase, dann, wenn der Mensch sich in der Öffentlichkeit bewegt,
liefert es Argumente für den Alltag um verbalen Sprüchen und Angriffen zu begegnen und sich gegenüber Menschen, die VERSTEHEN WOLLEN zu erklären.

Und ja – bitte sehe dieses Post an Dich nicht als Werbung für mein Buch.
Ich verfolge damit keine kommerziellen Interessen.
Die erste Veröffentlichung wird kostenlos als E-Book verfügbar gemacht.

Wenn es jemand also Book on Demand haben möchte, muss er eben die Herstellungskosten zahlen – viele mögen noch Papier und die klassische Buchform.

LG
Jasminka